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Montag, 2. September 2013

Schwarzplententorte, ein Stück Südtirol…

…nach süßsauren Gurken wird es jetzt nussigsüß. Weiß Du was Schwarzplenten ist? Was glaubst Du ist es ein Gemüse? Sind es Früchte, oder gar eine Art Nüsse? Alles falsch! Ich kannte das Zeugs auch nicht und hatte nicht den leisesten Schimmer was es sein könnte, aber als ich das Kleingedruckte auf der Packung las, war wieder alles klar. Schwarzplenten ist nichts anderes wie Buchweizen. Sicherlich hast Du schon einmal etwas von Buchweizenpfannkuchen gehört, denn die gibt es nicht nur in Südtirol. Aber wenn Du glaubst Buchweizen ist eine Art Getreide, dann bist Du jetzt auf dem Holzweg. Es ist ein Knöterichgewächs und verwandt mit Sauerampfer. Jetzt bist Du platt, wie? Außerdem ist er eine super Alternative für Leute die eine Glutenunverträglichkeit haben. Buchweizenmehl kann man verarbeiten wie Weizenmehl, allerdings ist er intensiver im Geschmack. Den Ursprung findet man in Ostasien und nicht in Südtirol. Ich habe gelesen, das eine Kur mit Buchweizentee sich zur Bekämpfung von Durchblutungsstörungen eignen soll und so eine Kur soll Krampfadern verhindern, vielleicht ein Tipp für Menschen, die viel stehen müssen. Tee hab ich jetzt nicht gekocht, dafür aber eine Torte gebacken. Wobei ich ja unter Torte etwas anderes verstehe. In meinen Augen ist eine Torte gefüllt mit Creme oder Sahne, also eher ein üppiges Gebäck. In Österreich und in Südtirol versteht man auch unter Festgebackenem durchaus eine Torte. Das musste ich erst einmal lernen. Was ich auch noch lernen muss, wie und wo ich Preiselbeeren finde. Klar habe ich welche gefunden, im Supermarkt, denn die brauchte ich für meine Torte, aber ich würde sie ja auch gerne mal richtig aus der Natur verarbeiten. Na ja, in meinem Fall war der Supermarkt eine ganz gute Alternative und nachdem Herr GB sich opferte und nochmal eben schnell losflitze um sie zu besorgen, klappe alles wie am Schnürchen, aber schau selber…
Schwarzplententorte:
250 g Butter
250 g Zucker
6 Eier, getrennt
250 g Mandeln, gerieben
250 g Buchweizenmehl
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
1 ½ Esslöffel Vanillezucker
Prise Salz
Butter für die Form
2 Esslöffel Rum
Preiselbeeren
Puderzucker
Sahne oder Schlagoberst wie es so schön in Österreich heißt
Butter mit 100g Zucker und Eigelbe schaumig schlagen. Buchweizenmehl, Mandeln, Vanillezucker und Backpulver mit der schaumigen Butter/Eiercreme verrühren.
Das Eiweiß steif schlagen, dabei den restlichen Zucker und die Prise Salz zufügen. Den steifen Schnee unter die Masse heben, in eine gebutterte Springform füllen und bei 180°C 45 bis 50 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

Erkalten lassen und einmal quer durchschneiden. Den unteren Boden mit dem Rum beträufeln und mit Preiselbeeren bestreichen.
Das Oberteil des Kuchens wieder aufsetzen und mit Puderzucker bestäuben. Mit einem Häubchen Sahne servieren
Kuchen kann sooooo gesund sein…




Montag, 26. März 2012

Dem Whiskey auf der Spur, Schokoladentorte mit Käsecreme...

Was man mit Whiskey so alles machen kann ist ja unglaublich und fragt man die Insider hast Du eine Idee für ein Rezept mit Whiskey, leuchten die Augen.Alt bekannt ist es ja, dass man beim Fotografieren Cheese sagen soll, also der Fotografierte soll das sagen. Würde der Fotograf das sagen hätte man ja nicht den gewünschten Effekt. Also den Effekt dass das Wort Cheese die Zähne blitzen lässt und man unwillkürlich aussieht, als würde man lächeln, ob man will oder nicht. Möchte Mann – ich schreibe ausdrücklich Mann- erreichen dass bei seinem Objekt der Fotobegierte –Frau- auch die Augen glänzen, sollte er sie 750ger Gold sagen lassen. Glaubt mir, das gesagt, zaubert spätestens beim Word Gold so ein bezauberndes Lächeln und ein Glanz in die Augen wie Mann es mit Käse nieee erreichen würde. Es sei denn es wäre Käsecreme, aber dazu später mehr.
Möchte der oder die Fotografin einen ähnlichen Erfolg bei einem männlichen Fotomotiv erreichen, sollte er Bier, Wein oder Whiskey sagen, natürlich ganz nach Vorliebe. Okay es wird evtl. ein verhaltenes Lächeln sein, aber die Augen werden glänzen wie bei 750ger Gold. Ich hätte da jetzt etwas vorzuschlagen, allerdings wird man den Glanz in den Augen wohl kaum sehen. Jeder der sie isst, ist geneigt genussvoll die Augen zu schließen und nur noch schmecken zu wollen. Eine schokoladige Torte in der ich Whiskey versteckt habe und dazu eine ausgleichende sahnige Käsecreme.
Schokoladentorte mit Käsecreme
175 g Zartbitter Schokolade
6 Esslöffel starker Espresso
4 Esslöffel irischer Whiskey (Ihr wisst noch, der mit dem "e“)
75 g Zucker
125 g Süßrahm Butter
3 Eier, trennen
Prise Salz
50 g Mandeln mit Schale, gemahlen
1 Teelöffel Vanillesirup
Mark einer Vanilleschote
50 g Mehl
Schokolade, Espresso, Vanillesirup mit Vanillemark und Whiskey in eine Schüssel geben und über einem warmen Wasserbad die Schokolade schmelzen, dabei alles gut verrühren. Wenn alles aufgelöst und vermischt ist, auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
1 Esslöffel Zucker abmessen und zur Seite stellen. Den restlichen Zucker mit der Butter schaumig schlagen. Wirklich recht lange schlagen, sie wird richtig toll schaumig. Nach und nach die Eigelbe unterrühren. Eiweiß mit der Prise Salz kräftig zu Schnee schlagen und den restlichen Zucker langsam hinzufügen und dabei weiter schlagen.
Schokoladenmasse mit dem Butter-Eierschaum vermengen. Nun die Mandeln mit dem Mehl zum Schokoschaum geben und verrühren. Den Eischnee löffelweise unter den Schokoteig heben.
Den Teig in eine 18ner Backform geben und 30 Minuten im vorgeheiztem Backofen bei 180°C backen. Wenn man eine Silikonform benutzt, den Kuchen vollständig in der Form auskühlen lassen.
Schokocreme:
125 g zartbitter Kuvertüre
2 Esslöffel starker Espresso
125 g Süßrahm Butter in Würfel und Zimmertemperatur
100 g Puderzucker
Schokolade und Kaffe in eine Schüssel geben und über einem warmen Wasserbad schmelzen lassen. Zur Seite nehmen und nach und nach die Butter unterrühren. Den gesiebten Puderzucker hinzufügen und so lange aufschlagen die alles abgekühlt und dicklich geworden ist.
Wenn der Kuchen komplett ausgekühlt ist und die Buttercreme etwas angezogen hat, den Kuchen vollständig damit bestreichen und noch mindestens 2 Stunden bis zum Verzehr im Kühlschrank kühlen.
Käsecreme:
1 Esslöffel Zucker
125 g Frischkäse, vollfett
150 g Sahne, geschlagen
Zerstoßene karamellisierte Kaffeebohnen (die hatte ich noch von neulich)
Zucker zum Frischkäse geben und unter Rühren den Zucker auflösen. Die steif geschlagene Sahne unterheben und im Kühlschrank noch einige Zeit nachkühlen.
Je kühler sie ist umso besser harmoniert sie mit der Schokotorte.
Die Torte in Stücke schneiden, einzelne Stücke mit der Käsecreme anrichten und zur Dekoration die zerstoßenen Kaffeebohnen aufkrümeln.


Montag, 12. März 2012

Tea-Time Baby, nix Kaffee...

Wisst Ihr warum ich die Tee-Stunde bei den Engländern so liebe? Nee, nicht wegen dem Tee und auch nicht weil es mit dem Glockenschlag um 5 etwas zu trinken gibt, wobei die Teestunde fängt ja auch durchaus schon viel früher an. Ich mag diese netten kleinen Snacks so gerne, egal ob süß oder herzhaft. Da ist für jeden etwas dabei und sie sind so nett klein portioniert, man könnte auch Fingerfood sagen. Doch derartige Köstlichkeiten schnöde so zu bezeichnen wäre Frevel.Genau zu diesen geschmackvollen Hochgenüssen ist jetzt ein Buch ins Büdchen gezogen. Tea Time für Genießer, na wenn das nicht passt. Gerade hier im Büdchen wird mit allen Sinnen genossen und da gehört so ein nettes Buch einfach ins Büdchenbücherregal.
Tea Time für Genießer ist im Thorbecke Verlag erschienen und hat ein entzückendes Cover in zarten Pastellfarbtönen.
Der Schutzumschlag ist das erste Anzeichen für viele weitere verträumte Bilder mit dem das Buch aufwartet. Das Durchblättern versetzt den Leser förmlich in ein englisches Adelshaus und bei den nett angerichteten Speisen bekommt man Lust auf eine Einladung bei Hofe.
Okay das Letztere wird wohl nie passieren, also beschäftige ich mich mit dem Aufbau des Buches und mit den Rezepten.
Den Anfang machen eine Reihe herzhafte Sandwiches die mit Zutaten wie Garnelen, Hühnchen Eier oder frischem Gemüse Appetit machen. Die in portionsgerechte Happen geteilten und hübsch angerichteten Speisen kann ich mir sehr gut auch auf hiesigen Kaffeetafeln vorstellen. Da können wir etwas von der Teestunde lernen.
Nachdem herzhaften Einstieg geht es weiter mit den bekannten Scones, evtl. vergleichbar mit einem butterigem Milchbrötchen das gerne mit Marmelade, Cremes süß oder salz gegessen werden. Der Genussreigen setzt sich fort mit Törtchen, süße Häppchen, kleine und große Kuchen wie auch Torten. Der Bereich Tipps und Technik veranschaulicht einzelne Handgriffe als Bilderserie, die in Rezepten beschrieben wurden. Das anschließende Glossar erklärt einzelne Begriff die in den Rezepten zur Sprache kamen und für den einen oder anderen vielleicht neu sind. Ein alphabetisches Register bildet den Abschluss.

Fazit:
Ein sehr schön gestaltetes Buch mit Rezepten die mir sehr gut gefielen weil sie schnell und einfach umzusetzen sind. Oftmals mit Zutaten die man leicht im Hause haben kann. Mit den Törtchen und Torten kann man seine Tee- oder Kaffeetafel genial aufpeppen. Sicherlich wird man den einen oder anderen bewundernden Blick ernten. Namen wie Rosa Samttorte, knusprige Toffee-Käseküchlein oder Mocca-Windbeutelchen lassen einem schon das Wasser im Mund plätschern. Die herzhafte Abteilung wartet mit Sandwiches auf. Bei diesen typischen Weißbrotschnittchen mit marinierter Gurke, Lachs mit Kräuterfrischkäse oder mit Radieschen und Frühlingszwiebelbutter läuft nicht nur ein Pfützchen im Mund zusammen, es entwickelt sich schon mehr das reinste Wellenbad, vor allem schaut man sich noch die Bilder an.
Es ist ein Buch für jedermann mit Rezepte die wirklich leicht umzusetzen sind und mit vielen verträumten, romantischen, einfach entzückenden Bildern.

Das sagt der Verlag:
Format 19,5 x 22 cm, 128 Seiten mit zahlreichen Fotos
Hardcover mit Schutzumschlag, seit 2012 lieferbar
ISBN: 978-3-7995-0729-5, € 19,90*

Tea Time für Genießer
Besondere Rezepte für kleine Köstlichkeiten
Süße Köstlichkeiten gehören zum Nachmittagstee oder -kaffee wie ein wunderschön gedeckter Tisch mit feinem Porzellan und hübschen Tischtüchern. Leckere Vanille-Scones, fruchtige Eiercreme-Obsttörtchen, zitronige Crème-brûlée-Tartes und raffinierte Pistazien-Macarons mit weißer Schokolade und Honig sind ein Genuss auf der Zunge und darüber hinaus ein wahrer Augenschmaus.
Ein Fest für die Augen ist dieses Buch auch wegen der wunderschönen Fotos und der zarten, traumhaften Aufmachung, so dass Sie es auch gern zur Hand nehmen und darin blättern, wenn Sie nicht backen möchten.
Ein traumhaftes Geschenk für alle Genießer!
55 verführerische Rezepte
Mit wunderschönen Food-Fotos zauberhaft gestaltet
Zum Anschauen und Verschenken

Ich habe einiges aus dem Buch ausprobiert. Meistens benutze ich Rezepte, Koch und Backbücher als grobe Richtline, so auch in diesem Fall. Heute gibt es eine Tiramisu-Torte die ich nur empfehlen kann:
3 Eier
110 feinster Zucker
70 g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
35 g Stärkemehl
180 ml starken warmen Kaffee
80 ml Marsala
2 Esslöffel Kaffeelikör
500 g Mascarpone
55 g Puderzucker
300 g Sahne
3 Blatt Gelatine
2 Esslöffel gebrannte Mandeln, grob gehackt
Backofen auf 160° C vorheizen. Eine Kastenform mit Butter fetten. Die Eier zu einer dick cremigen Masse schlagen, nach und nach den Zucker zugeben und weiterschlagen bis er sich komplett aufgelöst hat. Mehl, Backpulver und Stärkemehl sieben und unter die Eiercreme heben. Den Teig in die Backform füllen und bei 160° C gute 25 Minuten backen. Direkt nach dem Backen stürzen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Gelatine in etwas Wasser quellen lassen. Zwischenzeitlich den Kaffee mit dem Marsala und dem Likör vermischen. Gut abkühlen lassen.
80 ml der Kaffeemischung abmessen und die gequollene, ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Mascarpone mit Puderzucker glatt rühren. Sahne und Kaffeemischung in die Mascarponecreme rühren.
Den Kuchen dreimal waagerecht durchschneiden. Die erste Kuchenplatte mit der Schnittfläche nach oben auf eine Kuchenplatte legen, mit der zurückgestellten Kaffeemischung beträufeln und mit Mascarponecreme bestreichen. Mit dem Aufschichten so fortfahren bis zur letzten Teigplatte. Zum Schluss den ganzen Kuchen noch rundherum mit der Mascarponecreme einstreichen. Einige Stunden im Kühlschrank kühlen.
Kurz vor dem Servieren mit grobgehackten gebrannten Mandeln bestreuen. Die Mandeln habe ich nach dem gleichen Rezept wie ich immer die Walnüsse mache, hergestellt. Bei dem Walnussrezept evtl. mehr Mandeln nehmen.


Dienstag, 28. Februar 2012

Traumhafte genussvolle Traumtorte...

Versprochen ist versprochen! Gestern habe ich Euch ja eine wundervolle Traumtorte angekündigt und heute werde ich mein Versprechen mit dem Rezept natürlich einhalten.Eine Schokoladen-Passionsfrucht-Torte aus dem tollen Buch der Damen Geisler und Sitzwohl. Das Restaurant das die Damen führen, hat selbigen Namen einer Köchin. Frau Sitzwohl.
Ja, Sitzwohl ist so vielversprechend da mussten die Damen mit außergewöhnlich schmackhaften Rezepten auftrumpfen. Ich kann nur sagen, das ist ihnen gelungen. Selten ein Kochbuch in dieser Kategorie das tatsächlich als Anleitung verwendet werden kann. Hier ist es anders. Ein super Buch für den Hobbykoch, aber das habe ich Euch ja gestern schon alles erzählt.
Heute ist ein weiteres Rezept dran. Erst das Rezept für die Garnelen und jetzt eine Torte. Na ich trau mich was. Ausgerechnet wo ich doch eher der Backbanause bin, traue ich mich an die professionelle Anleitung und dann gleich auch noch mehrschichtig.
Aber ich kann nur sagen, selbst für Backdilettanten wie mich, ist das Rezept leicht zu verstehen und das Ergebnis war keine Torte, es war eine Komposition für Zunge und Gaumen.
Zartschmelzender Schokoladengenuss des Bodens kombiniert mit der leichten fruchtigen Säure der Passionsfrucht, unterstrichen vom cremigen softigen Geschmack der verschiedenen Mousseschichten und als i-Tüpfelchen der knusprig, nussige Kick durch die Passionsfruchtkerne.
Kennt Ihr das Gefühl wie sich ein Happs im ganzen Mund verteilt und quasi eine Wolke von Geschmack hinterlässt? Man möchte nicht aufhören zu essen und nur der Gedanke, es wolle womöglich jemand etwas von EURER Torte abhaben, versetzt Euch in pure Geizlage. Verstehen könnt ihr das Ganze eigentlich überhaupt nicht, da Ihr sonst eher zur Kategorie herzhaft gehört? Euch sonst nach einem Stück Kuchen noch unbedingt etwas Handfestes essen müsst, um den Süßgeschmack aus dem Mund zu bekommen?
Ihr wisst was ich meine? Dann ist diese Torte garantiert etwas für Euch. Nie wieder möchtest Du auf diesen Geschmack verzichten und solltest du dieses beschriebene Erlebnis noch nie gemacht haben, ist es an der Zeit dich in die Küche zu begeben, zu backen und dieses Genusserlebnis wahrzunehmen.
Schokoladen-Passionsfruchttorte:
Schokoladenbiskuit:
2 Eier
25 g Zucker
70 g Kuvertüre
50 g Butter
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen. Kuvertüre mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Überkühlt (so steht es im Rezept) zum Eiweiß geben und mit dem Dotter vorsichtig unterheben. Den luftigen Teig in eine vorbereitete Backform geben und 10 Minuten im Vorgeheizten Backofen auf 170°C backen.

Schokoladenmousse braun
125 g dunkle Kuvertüre (min 70% Kakaogehalt)
1 Dotter
1 Ei
280 g Schlagsahne
Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Dotter und Ei im Wasserbad dickschaumig aufschlagen. Die Sahne halbfest schlagen. Die geschmolzene Kuvertüre mit den dickschaumig geschlagenen Eiern mischen und die Sahne unterheben.
Die Mousse auf den ausgekühlten Schokobiskuit streichen und im Kühlschrank auskühlen lassen.

Weiße Passionsfruchtmousse
125 g weiße Kuvertüre (keine weiße Schokolade!!!)
2 Blatt weiße Gelatine
1 Dotter
1 Ei
100 ml Passionsfruchtsaft
280 g Schlagsahne
Die Kuvertüre auch hier wieder schmelzen, Dotter und Ei im Wasserbad dickschaumig aufschlagen. Die Gelatine zum quellen einweichen, anschließend ausdrücken und im Passionssaft erwärmen und auflösen. Die Sahne halbfest schlagen. Die geschmolzene Kuvertüre mit den dickschaumig geschlagenen Eiern mischen, die Sahne unterheben und vorsichtig den Passionsfuchtsaft mit der aufgelösten Gelatine einrühren.
Die Mousse auf die ausgekühlten Schokoladenmousse streichen und wieder im Kühlschrank auskühlen lassen.

Passionsfruchtgelee:
1 frische Passionsfrucht
200 ml Passionsfruchtsaft
2 Blatt weiße Gelatine
Die Passionsfrucht halbieren. Saft und Kerne auslösen und kurz erwärmen. So löst sich die Haut um den Kern. Den Passionsfruchtsaft dazugeben und das ganze leicht erwärmen. Die eingeweichte und ausgedrückte Gelatine zum Saft geben und auflösen. Das Gelee auskühlen lassen und auf die Passionsfruchtmousseschicht geben. Wieder kaltstellen. Im Rezept stehen 30 Minuten, aber ich habe Sie nochmals einige Stunden gekühlt.
Als Tipp steht außerdem, man soll zwischen den Schichten leicht Kakao aufstäuben. Das macht die Torte besonders hübsch. Okay, den Tipp habe ich erst nach Fertigstellung meiner Torte gelesen.
Als Zusatz steht noch unter dem Rezept „Das Geschmackserlebnis ist sensationell“ Das kann ich nur bestätigen.
Zitat eines Kollegen der die Torte probiert hat: Darf ich meiner Frau ein Stück zum Probieren mitnehmen? Die Torte schmeckt so klasse, die kann man nicht beschreiben, die muss man
gegessen haben!


Mittwoch, 15. Februar 2012

Nougatsahnetörtchen für den Geburtstagskaffee...

Neulich kam ich mir vor wie das tapfere Schneiderlein. Nein ich habe nicht im Schneidersitz auf dem Tisch gesessen, einen Gürtel genäht, Schnittkes mit süßem Mus gegessen und so ganz nebenbei sieben Fliegen erschlagen. Bei mir waren es zwei Fliegen mit einer Klappe. Also richtige Fliegen waren es nicht, ist ja auch jetzt nicht die Jahreszeit dafür, ich habe gebacken und zwar für zwei verschiedene Gelegenheiten die gleichen Törtchen. Hatte ich doch erzählt, wir waren samstags eingeladen und ich durfte Kuchen mitbringen.
Soweit so gut! Den Sonntag hatte ich für einen Kochkurs verplant und Herr GB war allein zu haus. Sonntagnachmittags gibt’s im Büdchen fast immer ein kleines Gebäckstück, wenn man denn auch zuhause ist. Diesmal war aber nur Herr GB alleine zuhause! Aber da ließe sich doch etwas einrichten. Für die Einladung machte ich nicht einfach nur eine Torte, sondern gleich mehrere kleine, da wird dann sicher für meinen Schatz auch noch eine kleine herausspringen.
Gesagt, getan. Feine Nougatsahnetörtchen mit Baumkuchenboden, ein Fest für alle Beteiligten.
Nougatsahnetörtchen mit Baumkuchenboden
Den Baumkuchen habe ich nach diesem Rezept gebacken
Für die Nougatsahne benötigt man
100 g Nougat
140 g Nougatschokolade
550 ml Milch
50 ml Sahne, flüssig
70 g Zucker
60 g Butter
50 g Vanillepudding
2 Eigelbe
Prise Salz
9 Blatt Gelatine in Wasser quellen lassen
600 ml Sahne geschlagen
Milch mit der Butter zum Kochen bringen. Puddingpulver mit Zucker, Eigelbe und der flüssigen Sahne verschlagen, dass sich alles gut aufgelöst hat. Die gekochte Mich von der Hitzequelle stellen und das angerührte Puddingpulver unter ständigem Rühren in die heiße Milch gießen. Den Nougat und die Schokolade in kleine Würfel in den heißen Pudding geben und rühren bis sich alles aufgelöst hat. Die gequollene Gelatine ausdrücken und im heißen Nougatpudding auflösen. Wem das zu heikel ist sollte die Gelatine vorher bei kleiner Wärme auflösen und anschließend mit kleinen Portionen des Nougatpuddings glatt rühren. Den Nougatpudding nun etwas abkühlen lassen und zwischenzeitlich die Sahne schlagen.
Die geschlagene Sahne unter die Nougatpuddingcreme geben und etwas anziehen lassen. Baumkuchen mit kleinen Dessertringen ausstechen, die obere Bodenseite mit etwas Aprikosenmarmelade einstreichen und die Nougatcreme in die Dessertringe verteilen.
Die Törtchen müssen mindestens 3,5 Stunden gekühlt werden, noch besser über Nacht. Vor dem Servieren die Ringe entfernen und mit Schokoladendekoration verzieren.