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Montag, 7. Januar 2013

Ich glaub es geht jetzt wieder los…

…der Urlaub ist vorbei und ich werde Euch wieder in meine Kochtöpfe, aber auch in meinem Backofen schauen lassen. Gleich heute fange ich damit an und habe ein Rezept von Zitronengrasspieß mit Rinderfilet an Honigmöhren und Vanille-Kartoffel-Dip. Viele unterschiedliche Aromen die auf dem Teller wunderbar miteinander harmonierten. Eigentlich bin ich ja jetzt nicht der Fan von unzähligen Gewürzen innerhalb eines Menüganges. Aber Ende dieses Monats steht ein Kochkurs an, wieder ein Kochkurs mit der Freundin und diesmal geht es um Gewürze, da wollte ich mich einfach schon mal etwas einstimmen. Ich bin schon so gespannt was die Freundin da wieder aus dem Ärmel zaubert. Freundin, ich freu mich…
Zitronengrasspieß mit Rinderfilet an Honigmöhren und Vanille-Kartoffel-Dip
Rinderfiletspieß:
Pro Person 3 Stücke Rinderfilet á ca. 50 g zwischen zwei Folien flach plattieren
Für die Marinade:
Sesamöl und Sojasauce, je 2 Esslöffel
1 Teelöffel Honig
2 Esslöffel feingehacktes Koriandergrün
1 Knoblauchzehe fein gehackt
1 kleine rote entkernte Chilischote, fein gehackt
Die Rinderfiletscheiben mit der Marinade einstreichen. An den Zitronengrasstangen die äußeren 2-3 Blätter entfernen.
Die marinierten Fleischscheiben um die Zitronengrasstangen wickeln und mit Küchengarn festbinden. Die Spieße in eine Schale geben und mit der restlichen Marinade einstreichen. Mindestens eine Stunde ziehen lassen.
Gebraten werden sie übrigens kurz vor dem Essen in Sesamöl innerhalb von 5-6 Minuten von allen Seiten.
Für das Dip 200 g Kartoffelwürfel von mehligen Kartoffel in Salzwasser garen.
Die Kartoffeln abgießen und warm durch ein feines Sieb streichen.
Die die Schneekartoffeln 100 g Saure Sahne rühren. Schale einer ½ Limette und 2 Esslöffel Limettensaft unterrühren. Ein daumengroßes Stück Ingwer fein reiben und zusammen mit dem Mark einer Vanillestange ebenfalls unter die Kartoffel geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Möhren in Scheiben schneiden, mit einem Esslöffel Wasser in einen Topf geben und salzen. Gute 15 Minuten stehen lassen und weiteres Wasser ziehen lassen. Die Möhren ca. 20 Minuten garen. Zwischenzeitlich eine Stange Lauch ebenfalls in Scheiben schneiden und zu den Möhren geben. Die Möhren mit einem Teelöffel Honig und etwas Butter würzen. Weitere 5 Minuten bei minimaler Hitze warmhalten.
Anmerkung: noch etwas (ca. ein Teelöffel) geriebene Galgantwurzel unter die Möhren mischen, das gibt einen ganz besonderen Geschmack der mit leichter schärfe das Aroma unterstreicht.

Jetzt die Rinderspieße braten und zusammen mit den Honigmöhren und dem Kartoffeldip anrichten und servieren.
 

Mittwoch, 7. März 2012

Abgefackelte Eiercreme...

Nichts geht über ein Dessert mit karamellisiertem Zucker, so sagt zumindest Herr GB! Flambierte Bananen, Creme Karamell und nicht zu vergessen die Brüllercreme, ähhh ich meinte Crème brûlée. Bei Letzterem lässt er sich immer gerne überraschen welche neue Kombination ich für Ihn ausfindig mache, oder gar erfinde.Schon wieder hatte ich das Buch von den Damen aus dem Restaurant Sitzwohl am Wickel. Ich kann da leider auch nichts für, es ist nun mal so genial und warum sollte ich das verschweigen?
Diesmal war Crème brûlée mit Quitten fällig. Ein Quittenkompott versteckt unter der typischen Vanilleeiercreme und damit man nichts von dem Kompott sieht oder gar erahnt, die knusprige karamellisierte Zuckerkruste die einfach auf ein Crème brûlée gehört. Das Ganze abgerundet mit einem Quittensorbet. Im Buch war das Rezept für 6-8 Personen angegeben, ich habe die Hälfte gemacht und es war noch immer reichlich, auch wenn Herr GB anderer Meinung war…
Crème brûlée von der Quitte und Quittensorbet
Crème brûlée
1 Vanilleschote
125 ml Milch
125 g Eidotter
80 g Zucker
375 ml Sahne
Vanilleschote aufschlitzen und mit einem Messer das Mark herausschaben. Milch mit Vanillemark aufkochen. Dotter, Zucker und Sahne miteinander verrühren. Vanillemilch dazugeben. Gut unterrühren aber nicht schlagen, es sollen keine Luftblasen entstehen. Die Masse durch ein Sieb filtern und kalt stellen.

Quittenkompott
750 g geschälte, entkernte und in Würfel geschnittene Quitten
150 g Zucker
1/4 l Weißwein
1/8 l Orangenzucker
Saft einer Zitrone
Die Quittenwürfel mit Zucker, Wein, Orangensaft und Zitronensaft weich kochen. Mit einem Mixstab pürieren und durch ein Sieb streichen.
300 g Quittenkompott abmessen und zur Seite stellen.
Den Rest auf feuerfeste Förmchen verteilen. Das müssten pro Form ca. 2 Esslöffel sein.
Die Förmchen für längere Zeit in die Gefriertruhe stellen und anfrieren lassen.
Sobald sich eine gefrorene Schicht auf dem Kompott gebildet hat, vorsichtig die Vanillemilch in die Förmchen geben und im vorgeheizten Backofen auf 110° C garen bis die Creme gestockt ist. Das dauert ca. 1 Stunde.
Alternativ kann man die Creme auch im Dampfgarer stocken lassen. Bei 100° C ca. 30 Minuten.
Nach dem Garen einige Stunden im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.
Quittensorbet
300 ml Quittenkompott
150 ml Prosecco
75 g Zucker
Alle Zutaten vermischen und in die Eismaschine geben und gefrieren.
Kurz vor dem Servieren die Crème brûlée mit etwas braunem Zucker betreuen und mit mit einem Flambierbrenner den Zucker zu einer Karamellkruste bräunen.
Bunsenbrenner aus dem Baumarkt kann ich nicht empfehlen, denn das Gas das zum flambieren verwendet wird sollte für Lebensmittel geeignet sein!


Mittwoch, 14. September 2011

Arthurs Tochter kocht, die Zweite…

Man, man, man, ich kann Euch watt erzählen, das Töchterchen hält mich ja ganzschön auf Trapp, mal isset datt Löffelken, mal sind es die Rezepte die sie sucht. Die Mutta meiner Sandkastenfreundin sachte früher imma "schaff Dir Blagen an“!
Ich hab gar keine, dafür abber im Moment sonne Tochter mit Aufträgen am Bein. Also datt is gez nicht meine Tochter, so alt bin ich nu auch widda nich und die Aufträge hatse mir auch nich persönlich aufs Auge gedrückt, Abber sie is doch in diesem Monat Gastgeberin beide Zorra und in der ihren Kochtopf. Gez wünschtse sich Rezepte, weil ihr irgendein Buchstabe in ihre Sammlung fehlt. Der eine hat nich mehr alle Tassen im Schrank, dem anderen fehlen die Letter und mir manchma die Worte.

Blog-Event LXXI - Rezepte mit N (Einsendeschluss 15. September 2011)
Abber wie gesacht, sie hat nich alle Buchstaben inne Liste, also so ganz frei nach dem Motto:Gib mir ein AAAAA, gib mir ein ERRRR, gib mir ein TEEEE, gib mir ein CEEEE, gib mir ein HAAAA, gib mir ein TEEEE, gib mir ein UUUUU, gib mir ein ERRRR, gib mir ein ESSSS, gib mir ein TEEEE, gib mir ein OOOOO, gib mir ein CEEEE, gib mir ein HAAAA, gib mir ein TEEEE, gib mir ein EEEEE, gib mir ein ERRRR, gib mir ein KAAAA, gib mir ein OOOOO, gib mir ein CEEEE, gib mir ein HAAAA, gib mir ein TEEEE!!!!!
Genau, Arthurs Tochter kocht! Denkse, die lässt uns kochen! Abba nich einfach irgendwie, NEIN, sie will ein ENNNN!!!!!
Ich könnte ihr gez ein ENtenbratenrezept liefern, fängt ja auch mit ENNNN an, odda einen ENdiviensalat, ENchiladas hätte ich auch noch.
Abba will se ja alles nich. Dass sie so eine Verwöhnte is, hat nur der Attur zu verantworten, davon bin ich ja überzeucht.
Soll ich Euch watt sagen, ich schick ihr gez mein Naschkatzensiruprezept mit Vanillegeschmack, datt hatse jetzt davon.
Ma so ganz unter uns, ich hätt es auch nur Vanillesirup nennen können, aber so sind die Blagen, den musse immer watt vormachen...
Naschkatzensirup (genial zur Vanilleeisherstellung)
500 ml Wasser
400 g Zucker
4 Vanillestangen
Die Vanillestangen aufschlitzen und ausschaben. Die ausgekratzten Schoten, das Vanillemark, Zucker und Wasser in einen Topf geben und alles zusammen aufkochen. Dabei sollte man häufiger rühren. Die Mischung gute 15 bis 20 Minuten einkochen lassen. Dann den Sirup heiß in Flaschen abfüllen. Ich gebe auch immer die Schoten mit in die Flaschen, weil ich das immer recht hübsch finde. Wenn das Vanillemark stört, sollte man den Sirup filtern.

Ach ja übrigens ich hab ein N!!! Pssst! nur 10 Pfennig!