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Montag, 21. Februar 2011

Frucht des Winters, Vitamin C ohne Ende…

Die Grippeschutzimpfung im letzten Herbst hab ich total verpasst, wobei diese Impfung ja auch nicht vor Erkältung schützt und erkältet waren in meinem Umfeld so Einige. Da gab es kaum noch jemanden der nicht gehustet oder herum geschnupft hat. Im Büdchen war von alledem nichts zu vermelden. Puppenlustig und quietschfidel geht’s hier im Büdchen zu. Aber ich habe da auch so meine Vermutung, das liegt bestimmt am vielen Vitamin C. An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass diese Aussage medizinisch nicht von unserer Seite belegbar ist.
Wie ich auf die Idee komme, dass wir hier alle so gesund und vergnügt sind liege am Vitamin C? Also:
Wir nehmen dieses Zeugs ständig zu uns, mal in Zitronen, mal im Gemüse und natürlich in Orangen. Die Säure macht lustig und das Vitamin hält gesund, so einfach ist das.
Orangen so ganz normal als Obst essen finde ich einfach nur langweilig und außerdem Gemansche pur. Das ist nix für mich. Eine Birne, einen Apfel oder eine Kiwi kann man auch mal gut mit ins Büro nehmen, aber Orangen???
Nee, lieber nicht, also gibt’s die nur im Büdchen, Punkt, Aus, Ende.
Wir kaufen die immer Kistenweise und deshalb war ich für das Kochevent zu dem Sus vom Gärtnerblog aufgerufen hat, bestens gerüstet.
Alles was ich brauchte war im Hause. Ja und dann hab ich es wieder getan, ich habe den Kochlöffel geschwungen. Ach hat das wieder Spaß gemacht.
Sag ich doch, puppenlustig und quietschfidel, sicher wegen Vitamin C ohne Ende…

Garten-Koch-Event Februar 2011: Orangen [28.02.2011]

Ich habe mal wieder etwas fürs Dessert gemacht, eine Orangentrilogie
Orangen-Dattel-Süppchen mit Vanille, Orangenmousse mit Orangenlikör und Orangenparfait mit Tonkabohne

Geeistes Orangen-Dattel-Süppchen mit Vanille:


4 Orangen
5Datteln fein gehackt
250 ml Weißwein
250 ml Orangensaft frisch gepresst
60 g Zucker
2 cm Zimtrinde
Mark einer Vanilleschote
3 Blatt Gelatine
Etwas Zitronensaft


Zwei Orangen filetieren. Die Filets zur Seite stellen und den Saft auffangen. Die restlichen zwei Orangen auspressen.
Den Wein mit dem Orangensaft, den fein gehackten Datteln, der Zimtrinde, dem Zitronensaft und dem Zucker aufkochen. Die Gelatine in etwas Wasser quellen lassen, ausdrücken und zu dem Wein-Orangensaft-Gemisch geben. Gute 30 Minuten ziehen lassen. Den Zimt entfernen und nun das Mark der Vanilleschote zufügen. Unterrühren und die Orangenfilets in das Süppchen legen. Im Das Süppchen im Kühlschrank gut durchkühlen lassen. In kleinen Gläsern anrichten und je nach Festigkeit etwas Sekt angießen.



Orangenmousse mit Orangenlikör auf Biskuitboden:
Für den Boden:
1 Ei
1 Esslöffel Zucker
40 g Mehl
1 Prise Salz
40 g Orangenmarmelade
Das Ei mit dem Zucker und eine Prise Salz zu einer luftigen Creme schlagen. Das Mehl sieben und vorsichtig unter die Eiercreme heben.
Die Masse auf ein Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist, streichen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-Unterhitze knappe 10 Minuten backen. Bitte auf die Bräunung achten, er soll goldgelb sein. Auf einem Tuch stützen und etwas auskühlen lassen. Mit einem Dessertring, oder Glas passende Kreise zu den Portionsformen ausstechen. Die kleinen Gebäckplatten mit der Orangenmarmelade bestreichen und zur Seite stellen.



Für die Creme:
2 Eigelbe
2 Esslöffel Zucker
1 Orange unbehandelt
2 Esslöffel Orangenlikör
Etwas abgeriebene Orangenschale
100 ml Sahne
100 ml Schmand
1 Eiweiß
1 Prise Salz
4 Blätter Gelatine

Die Eigelbe mit dem Zucker auf einem Wasserbad schaumig schlagen. Anschließend auf Eiswasser wieder kalt schlagen. Die Orange auspressen, die Schale abreiben. Die Gelatineblätter in Wasser einweichen und quellen lassen. Sahne schlagen. Eiweiß mit einer Prise Salz ebenfalls aufschlagen. Den Schmand mit dem Orangensaft und der Orangenschale glattrühren und unter die Eiercreme mischen. Den Orangenlikör erwärmen und die Gelatine darin auflösen. Ebenfalls in die Creme geben. Geschlagene Sahne und den Eischnee unter die Creme heben.



Nun die Creme in Portionsformen füllen und einige Stunden im Kühlschrank erstarren lassen.
Kurz vor dem Servieren die Creme mit einem Messer vorsichtig aus die Formen lösen und jeweils auf ein mit Marmelade eingestrichenes Gebäckteil stürzen.



Orangenparfait mit Tonkabohne:


2 Eigelbe
50 g Akazienhonig
25 ml Milch
1 Teelöffel Tonkabohnenabrieb
200 ml Sahne
2 Eiweiß
1 Prise Salz
1 Esslöffel Zucker
1 Esslöffel Orangenlikör
Abrieb einer unbehandelten Orange


Eigelbe mit dem Honig und der Milch im warmen Wasserbad zu einer dicklichen Masse aufschlagen. Anschließend in Eiswasser wieder kalt schlagen. Tonkabohnenabrieb, Abrieb der unbehandelten Orange und den Likör dazugeben. Sahne schlagen und unterheben. Das Eiweiß mit Salz und Zucker zu Schnee schlagen und ebenfalls unter die Masse ziehen.
Die Parfaitmasse in Portionsformen geben und im Gefrierschrank 4-5 Stunden gefrieren lassen.

Freitag, 12. November 2010

Zusatzstoffe, will ich nicht...

In letzter Zeit wird der Verbraucher ja immer häufiger darauf aufmerksam gemacht, was er so alles zu sich nimmt und welchen Schaden er sich und der Umwelt damit verabreicht. Das ist genau mein Ding und ich meine, aufgeklärte Verbraucher grenzen fahrlässige unüberlegte Profitgier von Herstellern auch etwas mehr ein.
Aber ich denke auch, es wird dem Konsumenten nicht wirklich leicht gemacht. Tagtäglich erlebe ich es selbst wie ich oftmals scheitere mit noch so guten Vorsätzen.
Ich hatte da mal neulich so einen Fall. Wir im Büdchen hatten von der Scholadenschwester und ihrem Schatz Besuch.
War ja klar, dass ich auch etwas wirklich Leckeres zu essen servieren wollte. Da hatte ich z.B. zum Aperitif Lachsröllchen (der Lachs war BIO) mit Jakobsmuscheln gefüllt, Feldsalat (BIO) mit Sherrygelee und gebratenen Pilzen, als Hauptspeise Geflügel (BIO) und zum guten Schluss eine Schokocreme, denn es war ja, wie schon erwähnt, die Schokoladenschwester zu Besuch.
Für die Schokocreme brauchte ich Sahne. Im ganzen Pott keine Sahne aufzutreiben die laktosefrei (muss sein) und ohne Carrageen war. Entweder das eine oder das andere. Nach der Europäischen Öko Verordnung ist das umstrittene Carrageen sogar für Bio-Produkte zugelassen, jaha, da bekommt man große Augen, gell? Verbraucher mutieren ungewollt zu zweibeinigen Versuchskaninchen.
Eigentlich wollte ich meinen Dessertplan umschmeißen, aber ging ja nicht, die Schokoladenschwester kam doch...
Ich habe dann die Schokocreme laktosefrei gemacht, man muss sich ja entscheiden. Heute habe ich wieder ein Dessert ausprobiert, diesmal mit Nougat. Damit will ich die Schokoladenschwester und ihren Schatz das nächste Mal ins Büdchen locken.
Aber laktosefreie Sahne ohne Carrageen habe ich immer noch nicht gefunden...


Rezept Nougatgefüllte Quarkklöße mit echter Vanillerahmsoße
350 g Speisequark
2 Brötchen altbacken
45 g weiche Butter
2 Esslöffel Vanillezucker
Mark einer Vanillestange
½ Teelöffel Zitronenabrieb einer unbehandelten Zitrone
1 Prise Salz
1 Eigelb
1 Ei
100 g Nougatmasse

Ein Sieb mit einem nassen Küchentuch auslegen und den Speisequark zum abtropfen hineinfüllen. Ideal über Nacht. Anschließend noch gut ausdrücken. Von den 350 g sollten 200 g übrig bleiben.
Die Brötchen zu Brösel zerkleinern.
Die Butter mit dem Vanillezucker und dem Vanillemark, dem Zitronenabrieb und der Prise Salz cremig rühren. Das Eigelb und das Ei unterrühren. Den ausgepressten Quark und die Brösel untermischen und zu einer glatten Masse verarbeiten.
Gut eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Aus der Nougatmasse 8 kleine Kugeln formen und auch im Kühlschrank kühlen. Die Nougatkugeln sollten so feste wie möglich sein, dann lassen sie sich am Besten weiterverarbeiten.
Wenn alles gut gekühlt wurde aus dem Quarkteig 8 gleichgroße Klöße formen und jeweils in die Mitte jedes Kloßes eine Nougatkugel geben und gut schließen. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Herrn GB, er hat die fantastisch schönen Klöße geformt.


Für den Kochsud:
80 g Zucker
1 ausgekratzte Vanilleschote
2-3 Streifen Zitronenschale einer unbehandelten Zitrone


Die Zutaten für den Kochsud in einen Topf geben und mit ca. 2 Liter Wasser auffüllen. Das Gemisch aufkochen und die Klöße in den Sud geben. Sie sollten ca. 10 bis 12 Minuten leicht unter dem Siedepunkt garen.


Vanillerahmsoße:
250 ml Milch
250 ml Sahne
90 g Zucker
3 Eigelb
2 Eier
Prise Salz
Mark einer Vanillestange

Die Milch mit der Sahne in einen Topf geben. Das Mark aus der Vanillestange kratzen und in die Milch-Sahne geben, ebenfalls die Hälfte des Zuckers und die Prise Salz. Alles gut verrühren und aufkochen.

Zwischenzeitlich die Eigelbe und die Eier mit dem restlichen Zucker schaumig aufschlagen.
Nach und nach die heiße Milch zu dem Eierschaum geben und dabei gut rühren.
Anschließend im heißen Wasserbad die Eiersahnemilch auf max. 80°C erhitzen und dabei ständig rühren.
Abkühlen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen. Vanillesoße schmeckt super eiskalt.
Die warmen Klöße mit der kalten Vanillesoße anrichten und mit etwas Kakaopulver bestreuen.

Montag, 8. November 2010

Beiß nicht gleich in jeden Aaapfel, er könnte sauer sein, oder so…

An apple a day keeps the doctor away, dieser Spruch trifft allerdings nicht bei Menschen zu, die eine Unverträglichkeit, oder eine Allergie haben und nach dem Verzehr von Äpfeln reagieren. Da kann ein Apfel am Tag katastrophale Auswirkungen haben. Aber bitte schön, welches regionale frische Obst, außer Birnen, kann man noch um diese Jahreszeit verspeisen? Außerdem muss ich im Büdchen auch mal Desserts anbieten die total schnell gehen und trotzdem eine gesunde Komponente aufweisen. Da ist doch Obst nahe liegend. Aber Nachtisch muss bei Herrn GB auch süß sein. Ok, ich könnte ihn jetzt mit Eiswein abfüllen, der ist süß und mein Schatz mag ihn so sehr, er könnte drin baden, aber für mich wäre es nicht das non plus ultra. Äpfel mögen wir beide gerne, aber die Sippschaft im Büdchen verträgt sie besser, wenn sie nicht mehr roh sind. Aber nicht schon wieder Apfelkompott, hatten wir doch erst neulich. Oh man ist das schwierig. Aber wie wäre es mal wieder mit einem Bratapfel? Oh no, der Gatte lehnt Rosinen ab. Rein zufällig sind neulich Dominosteine in meinen Einkaufkorb gelandet. Erst hatte ich ja vermutet, die hätte mir ein bösartiger Zeitgenosse untergejubelt, also einfach in meinen Einkaufskorb gelegt, aber ich muss es wohl selbst gemacht haben, so ganz in Gedanken.
Na ja, jetzt wo sie nun mal im Büdchen gelandet sind, können sie auch gegessen werden. Die baue ich jetzt in meine Bratäpfel ein.
Schön dass ich doch noch einen vernünftigen süßen Abschluss gefunden habe, der ist doch genau richtig für die kommende Winterzeit. Und der Megahit, es geht total schnell.
Für Bratäpfel nehme ich gerne Boskop, er hat eine schöne Säure, die belebt die süße Füllung…


Man braucht einen Boskop pro Person, 2 Dominosteine und eine Walnuss. Aus den Äpfeln das Kerngehäuse ausstechen. Die Dominosteine vierteln und jeweils 8 Viertel in einen Apfel drücken. Die Äpfel rundherum mehrmals einstehen, auf Teller setzen und 4 Minuten bei 600 Watt in der Mikrowelle garen.
Den Apfel mit Vanillesoße übergießen und mit Walnüssen bestreuen. Fertig!