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Donnerstag, 31. Juli 2014

Walnüsse das ganze Jahr, dieses Mal gibt es Schwarze…

…ich glaube ganz Südtirol ist ein Walnussbaumwald, an jeder Ecke steht einer von denen und hier im Pott nicht ein einziger, dachte ich. Bestimmt drei Jahre habe ich nach einen gesucht, aber nix. Selbst an Rhein und Mosel gibt es diese Bäume und was bitte ist mit der Ruhr? An Rhein, Mosel und in Südtirol gibt es fantastische Weinreben und nur weil wir einen Fluss vor der Haustür haben, musst Du nicht meinen dass hier die gleichen Voraussetzungen herrschen, leider nicht. Hier gibt es keine Weinhänge und auch keine Walnussbäume. Aber einen habe ich dann doch gefunden, was lange währt wird endlich gut, die drei Jahre Suche haben sich ausgezahlt. Fast vor der Büdchentür habe ich ihn gefunden, okay einen Spaziergang mussten wir schon machen.
Herr GB mit Besenstiel bewaffnet, die Walnüsse hängen schließlich hoch, und ich mit Eimerchen, sind wir losgezogen. Ich brauchte die grünen unreifen. Die die noch keine richtige Schale haben. Idealerweise werden sie am bzw. bis zum 24 Juni gepflückt, dann sind sie so wie sie sein sollen. Ich wollte sie einlegen und dafür müssen sie genauso sein, glaub mir, das kannst Du in jedem Rezept für schwarze Walnüsse nachlesen. Und Du wirst noch etwas lesen, und zwar dass sie mindestens 2 bis 3 Wochen gewässert werden müssen, nur so verlieren sie die Bitterstoffe und werden genießbar. Vorher müssen sie aber noch eingestochen werden. Ach ich beschreibe Dir den ganzen Vorgang mal von Anfang an.
Also, Du findest einen Walnussbaum und pflückst 500 g grüne Walnüsse (nach dem 24.Juni kannst Du das Pflücken vergessen, dann sind sie zu reif). Du ziehst Dir Handschuhe an und stichst die Walnüsse rundherum mit einer Gabel ein. Die Handschuhe sind nur so ein Tipp, Du kannst sie auch weglassen, dann hast Du eben über mehrere Tage braune Hände. Die eingestochenen Walnüsse legst Du in eine Porzellanschüssel, keinen Metalltopf und auch keine Metallschüssel, Porzellan!!!
Du übergießt die Nüsse mit kaltem Wasser bis sie bedeckt sind. Ab jetzt wirst Du für 3 Wochen täglich das Wasser wechseln müssen. Am Tag 22 kochst Du einen Sirup aus 500 g Zucker und 250 ml Wasser. Gibst die gewässerten Walnüsse in den Sirup und kochst sie auf.
Lässt alles etwas abkühlen, nun fischt Du die Nüsse aus dem Sirup und übergießt sie wieder mit kaltem Wasser und wässerst sie jetzt nochmals 24 Stunden. Am nächsten Tag stellst Du wieder einen Sirup aus 500 g Zucker und 250 ml Wasser her. Jetzt gibst Du nicht nur die Nüsse in den Sirup, sondern auch noch 3 Nelken und 3 Esslöffel kräftigen Rum. Du kochst alles zusammen auf und lässt es solange köcheln bis die Nüsse weich sind.
Jetzt musst Du Nüsse samt Sirup nur noch in ein sterilisiertes Glas füllen und verschließen. Das Glas kannst Du jetzt in Dein Vorratsregal stellen und getrost bis zur Winterzeit vergessen, denn sie müssen jetzt einige Monate ziehen. Du kannst Sie super zu einem Dessert verwenden, aber auch zu Wild, kräftige Käsesorten, Camembert, dunklem Fleisch und in Obstsalaten, oder Du probiert eine Nuss und lässt Dich für die Verwendung inspirieren.

Mittwoch, 6. November 2013

Walnüsse und ein Überraschungsgewürz, na das soll mir was geben...

…ich grabe mal wieder in den Tiefen meines Blog und erinnere an das Safranhuhn im Juni. Das hat natürlich mal wieder einen ganz bestimmten Grund, denn mit meinem persischen Huhnrezept habe ich ein Kalenderblatt im Jahreskalender 2014 bei "kalifornische Walnüsse" gewonnen. Das Ganze wurde natürlich von keiner geringeren Bloggerin inszeniert als der ideenreichen Zorra und ich war durch Zufall dabei. Aber dass ich dann auch noch gewinne, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet und umso mehr hat es mich gefreut. Für mein Huhn hatte ich die Zutaten selber besorgt und die Walnüsse die Verwendung fanden waren schon sehr lecker, aber soll ich Dir was sagen!? Jetzt habe ich welche probiert, die waren megaklasse. Ich wurde gefragt ob ich Lust hätte einen Snack mit Walnüssen zu entwerfen. Na und ob ich Lust hatte. Mir wurden Walnüsse und ein Überraschungsgewürz zugeschickt. Ja und jetzt kam mein Moment. Das Überraschungsgewürz war Anis. Mal so ganz unter uns, das war mir etwas langweilig und deshalb habe ich mit Anis und anderen Zutaten ein Printengewürz gemischt.
Die Idee für Printenwalnusschnecken war geboren.
Okay, ein Snack ist es jetzt nicht geworden, aber da ich ja eh für die Snackwochen etwas zu spät bin, wäre das doch jetzt ein gutes Rezept für die Gebäckwochen, oder was meint Ihr?
Printenwalnussschnecken:
1 Rolle Blätterteig
Ca. 100 g kalifornische Walnüsse, grob gehackt
Printengewürz bestehend aus (Anis, Ceylonzimt, Kardamon, Koriandersamen, Pimentkörner, Muskatnuss, Gewürznelken) alle Gewürze zu gleichen Teilen mischen und fein mahlen bzw. mörsern.
Butter
Muscovadozucker
Einzelne Teigblätter dünn mit kalter Butter bestreichen. Die Platten aufeinander legen und zu einer großen Platte ausrollen. Die zusätzliche Butter lässt den Blätterteig noch luftiger aufgehen.
Das Gewürz mit 2 Esslöffeln flüssiger Butter vermischen und die Oberseite der Teigplatte mit der Gewürzbutter bestreichen. Die Walnüsse ebenfalls auf der Teigplatte verteilen und mit Muscovadozucker bestreuen.
Die Teigplatte vorsichtig aufrollen und ausgehend von der Seite in schmale Scheiben schneiden. Die einzelnen Scheiben (Schnecken) auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Heißluft gute 20 Minuten goldgelb backen.
Sicher sehr willkommen als Kleingebäck jetzt in der kommenden Winterzeit oder als kleiner süßer Snack der immer geht.

Übrigens, Walnüsse sind super gesund, das wusste schon die Hildegard, die von Bingen…

Mittwoch, 26. Juni 2013

Ich gebe es zu, persisches Safranhuhn ist nicht regional…

…aber das Huhn kam aus der Region, nur die Gewürze nicht. Die Walnüsse hätte ich gerne aus der Region genommen, wenn ich nur wüsste wo im Ruhrgebiet ein Walnussbaum steht. Aber jetzt mal was Anderes, hast Du schon mal eine Sauce mit Walnüssen gebunden? Nicht? Dann solltest Du jetzt weiterlesen, denn Du könntest genauso viel lernen wie ich. Das Rezept das ich aufgegabelt habe stammt aus der Persischen Küche. Würzig aber unglaublich rund im Geschmack. Herr GB der einen sehr guten Geschmackssinn hat musste als Versuchskaninchen herhalten. Aber er konnte die einzelnen Zutaten nicht herausschmecken, die ganze Zeit schwärmte er lediglich von dem Zusammenspiel der einzelnen Komponenten.
Bisher war mir die Persische Küche nicht so geläufig, klar ist es mir bekannt, dass in der Persischen Küche edle Gewürze verwendet werden, aber dass ich schon mal ein Rezept nachgebastelt haben könnte, ist mir jetzt nicht bewusst. Dafür bin ich jetzt auf den Geschmack gekommen und ich werde wohl mal meine Augen nach einem Persischen Kochbuch aufhalten. Solltest Du den ultimativen Kochbuchkauftipp haben, nehme ich den natürlich auch gerne entgegen. Aber jetzt schau Dir mal das Rezept an, vielleicht gefällt Dir die Persische Küche ja auch.

Persisches Safranhuhn mit Walnuss-Chili-Sauce:
2 Chilischoten
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
100 g Walnusskerne fein gemahlen.
½ Teelöffel Safranfäden
4 Hähnchenbrüste
2 Esslöffel Olivenöl
Salz
Pfeffer schwarz, frisch gemahlen
200 ml Geflügelbrühe
200 ml Orangensaft
Kerne von einem ½ Granatapfel
1 Esslöffel brauner Zucker
½ Bund glatte Petersilie
Chilischoten entkernen und fein hacken. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken.

Safranfäden im Mörser zerreiben und mit zwei Esslöffeln warmes Wasser vermischen, ziehen lassen. Hähnchenfilets in einem Esslöffel Öl goldgelb anbraten, salzen, pfeffern und warm stellen. Restliches Öl in die Pfanne geben, Zwiebeln, Knoblauch und Chili darin andünsten. Walnussmehl zugeben und mit anrösten.

Brühe angießen und die Sauce etwas einkochen lassen. Nach und nach den Orangensaft zugeben und einkochen. Die Granatapfelkerne unterrühren und ebenfalls erwärmen.
Die Filets in die Sauce geben, mit einem Deckel abdecken und auf kleiner Temperatur gute 15 Minuten ziehen lassen. Die Sauce mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Zum guten Schluss noch die Petersilie fein hacken und untermischen. Das Gericht mit Reis anrichten.

NACHTRAG:
Nachdem schon alles gegessen geschrieben war, wurde ich von einer lieben Leserin auf Zorra´s Walnussevent aufmerksam gemacht. Das kann ich mir unmöglich entgehen lassen, vielleicht flattert mein persisches Huhn ja auch auf den Kalender. Auch wenn dieses Gericht irgendwie in jede Jahreszeit passt, denke ich, es ist so schön leicht, also wie ein richtiges Sommergericht.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Heilende, kochende Quacksalber, oder ein Burger kommt selten allein…

Das ist ja wieder mal typisch, kaum hat jemand Erfolg mit etwas, schon hängen sich andere an und nutzen "ihre“ Plattform um selbige Wirkung zu erhaschen. Ihr fragt was ich meine? Neulich hat die Zorra doch auf ihrem Blog einen Burger-Event gehabt. Der Uwe vom Blog highfoodality war Ausrichter und es sind Burger-Rezepte ohne Ende eingegangen. Der Uwe hatte so einen enormen Erfolg mit seinem Thema, das war schon genial. Diesen Anklang hat wohl ein bestimmter Sternekoch mitbekommen und ist prominentpt auf den Zug aufgesprungen und macht jetzt Werbung für Burger einer großen Fastfood-Kette. Tja da kann ich nur sagen, jeder auf seinem Niveau, gell Herr Sternekoch!An die Burgervorschläge auf Zorras Blog können diese „sternebeworbenen“ Dinger nicht annähern heranreichen.
Alle Burger beim Event durch die Bank sehr sympathisch und da wird auch der eine oder andere Burger von mir nachgebastelt. Allerding gibt es heute Nudeln, ein Rezept vom Sternekoch. Nein, es ist kein Rezept von dem Gesundheitsprediger. Diese Idee kommt von einem echten Sternekoch dessen Haupttätigkeit kochen ist, der noch Wert auf Berufsehre legt und da er seine Berufung ernst nimmt, kümmert er sich um seine Kunst und zwar um seine Kochkunst.
Bandnudeln mit Pesto und Rosenkohl:
100 g Walnüsse
16 Blätter Basilikum
6 Zweige glatte Petersilie
Walnussöl
Salz, Pfeffer
3 Esslöffel Parmesankäse gerieben.
Walnüsse in eine Pfanne rösten. Die Petersilie und die Basilikumblätter fein hacken, mit den Walnüssen mischen und in einem Blender mit etwas Walnussöl pürieren. Salzen, Pfeffern und den Käse untermischen. Sollte das Pesto zu fest sein, kann es super mit Walnussöl verdünnt werden.
Rosenkohl in feine Blätter zerteilen, etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und die Rosenkohlblätter kurz anschmoren. Eine in Würfel geschnittene Schalotte auf den Rosenkohl streuen und gar ziehen lassen.

Bandnudeln kochen, mit Rosenkohl und Pesto anrichten.

Montag, 24. Oktober 2011

Walnusszeit…

Sobald der Oktober kommt graut es Herrn GB ganz besonders, das ist die Zeit für Walnüsse. Essen mag Herr GB die Walnüsse ja super gerne, aber hier im Büdchen gibt es ein Gebot, Walnüsse nur frisch geknackt, gekaufte im Beutel gehen gar nicht.
In diesem Jahr hängen die Walnussbäume so voll mit Nüssen, ich glaube Herrn GB schauert es schon. Ich muss mal sehen, ob es evtl. ein eigenes Walnusskoch- oder -backbuch gibt, nein, ich will ihn nicht ärgern, nur verwöhnen ;-). Für Tipps bin ich dankbar, aber pssst, nicht dass gleich mein Schatz das wieder mitbekommt und er eine Walnussphobie bekommt. Gebrannt Walnüsse ist ja eine ganz besondere Süßigkeit hier bei uns, aber es geht auch herzhaft.
Ich habe uns mal wieder Nudeln gemacht. Na besser gesagt Nudelteig und daraus Ravioli. Die Ravioli hatten eine superleckere Füllung aus einer Walnussmasse. Dazu gab es gedünstete Radicchio. Na das war ja nun ganz und gar nichts für Herrn GB. Die Ravioli immer wieder gerne, aber dieses bittere Zeugs von rotem Kohl (ähh Salat), der aber nun auch nichts mit dem von Herrn GB geliebten Rotkohl gemein hatte, okay, evtl. die Farbe, aber neee, der geht gar nicht, also der Radicchio.
Oh oh, da hab ich Herrn GB nun wirklich keine Freude gemacht. Erst Nüsse knacken und dann auch noch für ein Essen, das nur zur Hälfte schmeckt. Die Ravioli gibt es wieder, hab ich ja schon geschrieben, aber Herr GB möchte ein anderes Gemüse dazu haben. Sein Vorschlag war Spinat, aber ich bin der Meinung Spinat passt nicht zu Walnussravioli. Jetzt suche ich mir einen Wolf in gefühlten tausend Kochbüchern und finde keine adäquate Alternative. Sollte jemand den super genialen Vorschlag haben, bitte lasst es mich wissen, nur nichts Bitteres, sonst geht mein Schatz in den Nussknackstreik.
Aber ich verrate Euch trotzdem das Rezept von den Walnussravioli mit Radicchio.
100 g Hartweißengrieß (Mehl natürlich)
150 g Weizenmehl
2 Eier
2 Esslöffel Wasser
1 gehäuften Teelöffel Salz
Aus allen Zutaten einen geschmeidigen Nudelteig herstellen und in Folie einschlagen. Mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Da ich von Robert gelernt habe, produziere ich den Teig einen Tag früher und lass ihn locker 12 bis 24 Stunden ruhen. Das Ergebnis ist genial.
Für die Füllung der Ravioli habe ich 180 g Frischkäse mit 30 ml Milch glattgerührt. 50 g Walnüsse mit dem Messer hacken. (nicht mahlen!) und unter den Frischkäse geben. Mit einem ¼ Teelöffel Zitronenschale, einem ½ Teelöffel Salz und frischgemahlenem Pfeffer abschmecken.
Den Nudelteig dünn ausrollen, runde Ravioli ausstechen, auf jede Teigplatte einen kleinen Klecks Füllung geben, die Ränder der Teigplatte mit Eiweiß bepinseln, zur Hälfte falten und die Ränder gut zusammendrücken.
Die Ravioli in kochendem Salzwasser gar ziehen lassen. Zwischenzeitlich in einer kleinen Pfanne etwas Butter auslassen und mit Salz würzen.
Einen Radicchio in feine Streifen schneiden, in etwas Olivenöl kurz anbraten, die Temperatur auf kleine Hitze reduzieren, die Radicchiostreifen mit Zucker, Salz, Pfeffer und Holunderblütenessig würzen. Wirklich nur einige Minuten dünsten!
Radicchio mit Walnussravioli anrichten, die ausgelassene Butter über die Ravioli geben und mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.


Montag, 11. Juli 2011

Walnusseis mit gebrannten Walnüssen schmeckt sogar wenn die Sonne sich hinter den Wolken versteckt…

Es war warm und ich war unternehmungslustlos. Am Freitag war Herr und Frau GB zum Geburtstag eingeladen und dort haben wir uns richtig schön verwöhnen lassen. Wir sind über die Grenzen hinaus ins Ruhrpottstädtchen Dortmund gejettetfahren und mussten natürlich auch wieder zurück. Ganz selbstlos wie Herr GB nun mal ist, durfte ich mich dem Alkohol widmen und er sich nach der Feier wieder dem Lenkrad und der Autobahn. Dieses Vergnügen wollte ich ihm ja auch nicht verderben, also habe ich mich mal wieder geopfert und geholfen den Alkohol zu vernichten. Selbstverständlich genauso selbstlos, wem sollte man es auch sonst zumuten Alkohol zu vernichten, ne ne, ich kann doch nicht Freunde und Familie im Stich lassen. Eh Fragen kommen, klar habe ich ein Helfersyndrom. Und genau dieses Helfersyndrom tauchte prompt gestern wieder auf. Nein ich habe nicht schon wieder Alkohol getrunken, sonder ich habe geholfen. Es war doch so warm obwohl die Sonne irgendwie nicht richtig zum Vorschein kommen wollte, na und gegen Abend hatte es sich dann eh erledigt. Aber am Nachmittag, ja da musste ich helfen. Ich musste meinem Körper beim herunter kühlen helfen. Herrn GB war auch warm und prompt fand er die Idee auch genial und machte mit. Aber vor dem Herunterkühlen musste ich erst mal einige Vorbereitungen treffen. Womit kann man besser abkühlen als mit Eis? Wie wäre es mit Walnusseis mit gebrannten Walnüssen? Dafür habe ich diese gebrannten Walnüsse gemacht, denn davon brauchte ich unbedingt 100 g.
Dann noch schnell Cappuccinos gekocht und diese kalt werden lassen. Für das eigentliche Eis habe ich 250 ml Milch und 250 ml Sahne mit 100 g Rohrzucker gemischt, dann die feingehackten gebrannten Walnüsse hinein und um den Rest hat sich dann wieder Gina die Eismaschine gekümmert.
Nach guten 45 Minuten war es fertig gerührt und wurde dann noch 30 Minuten gekühlt.
In hohe Eisgläser habe ich einige Eiskugeln gegeben und mit dem kalten Cappuccino aufgefüllt.
Einen kleinen Schuss Baileys hinein und mit einem Strohhalm serviert. Walnusseis mit gebrannten Walnüssen schmeckt sogar wenn die Sonne sich hinter den Wolken versteckt…

Donnerstag, 24. März 2011

Zwiebeln für die Wühlmäuse, Geflügel für uns…

Habe ich Urlaub herrscht hier im Büdchen so ein richtiges Lotterleben. Hatte ich ja schon geschrieben, wir haben Resturlaub!
Soviel hatte ich mir vorgenommen, gemacht haben wir alles Mögliche nur nicht was gemacht werden sollte. Na ist ja auch egal, die Arbeit nimmt uns keiner weg und alles hat seine Zeit.
Wir waren nun bereits das zweite Mal in dieser Woche im Blumenmarkt und nun ist der Vorgarten dran. Im Vorgarten wohnen Wühlmäuse und sobald sie die Tulpen- und Krokuszwiebeln verspeist haben brauchen sie ja Nachschub. Wir haben also, mit vollstem Verständnis für den Appetit der Mäuse, schöne satte Pflanzen besorgt. Voller Sorge um die Verpflegung der Mäuse kam mir der Sinn, ich müsste auch für uns eine Kleinigkeit zum Essen kochen. Wir haben länger kein Geflügel gegessen und für die letzte Hühnersuppe habe ich lediglich die Knochen, die Flügel und die Bollen verwendet. Hier lungerten noch die Brustfilets in der Gefriertruhe rum. Außerdem verfolgt mich noch eine halbe Kiste Orangen. Was liegt da näher als Hähnchen-Orange?
Hähnchen in Orangensoße:

600 g Hähnchenfilet
2 Esslöffel Sherry
Saft einer Orange
4 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
100 g Orangenmarmelade
2 Esslöffel Walnusskerne
1 Orange
Reis als Beilage
Evtl. mit Stärkemehl oder Pfeilwurzmehl andicken

Aus dem Orangensaft, 2 Esslöffel Öl, Pfeffer, Salz und der Orangenmarmelade eine Marinade herstellen. Das Hähnchenfilet in 2,5 x 2,5 cm große Würfel schneiden. Das Filet in die Marinade geben und ca. 2 Stunden ziehen lassen. Die Würfel aus der Marinade heben und in den restlichen 2 Esslöffeln Öl anbraten. Mit der Marinade ablöschen und gute 15 Minuten darin garziehen lassen. Die Walnüsse fein hacken.

In der Zwischenzeit den Reis kochen und die Orange so schälen, dass auch die weiße Haut entfernt wird. Die Orange in Scheiben schneiden.
Reis, Orangenscheiben mit dem Hähnchenfilet und der Soße anrichten und die gehackten Nüsse aufstreuen.