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Sonntag, 8. Dezember 2013

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Genussmoment der Stille…

die Adventszeit haben wir einigermaßen bewusst und besinnlich hinter uns gebracht. Den Weltuntergang unbeschadet überlebt. Mit allen Sinnen den Heiligen Abend genossen und den ersten Weihnachtsfeiertag friedlich wie auch entspannt gefeiert.
Und nicht zu vergessen, das Büdchen katastrophal vernachlässigt. Ich könnte mich jetzt hier bei meinen Lesern, die mich vermisst haben, entschuldigen, doch ich denke meine Leser, die ich sehr schätze, ahnen dass ich sehr eingespannt war und ich mich in erster Linie in meiner restlichen Zeit um meine Liebsten kümmern wollte.
Trotzdem möchte ich ein Lebenszeichen senden und auch wenn das Weihnachtsfest schon fast vorbei ist, noch alles Liebe wünschen.
Genießt die Tage zwischen den Jahren und nehmt Euch Zeit für Euch selbst….


Montag, 20. Dezember 2010

Herzkirschenzeit…

Da gibt es ja diese bestimmten Pralinen in zartrosa Papier gepackt, die gibt’s nicht im Sommer, nee, nee, die Zeit für diese Leckerei beginnt im September, aber eh die hergestellt werden, muss die Claudia erstmal die Kirschen aussuchen und zwar die Piemont-Kirschen. Tja und soll ich Euch was sagen, die Kirschsorte Piemont gibt’s genauso wie die lila Kühe und die besagte Claudia ist so real wie Pumuckel. So eine Verdummdeufelei, ich hatte es mir so schön vorgestellt wie sie unter den Kirschbäumen herspazierte und die sonnengereiften Kirschen direkt vom Baum verköstigte. Die Kirschen kommen noch nicht einmal aus Italien!
Na da habe ich aber große Augen gemacht als ich das alles hier gelesen habe.
Habe mich davon aber nicht abhalten lassen und mich zum Einkaufen begeben. Was soll ich sagen, die Dinger waren in meinem Laden ausverkauft. Na so kann ich kein Dauerkunde werden.
Ich wollte doch aber unbedingt diese schönen Muffins backen wo diese Pralinchen rein sollten.
Also, ich wäre nicht die Tochter meiner Mutter, wenn ich in solchen Fällen handlungsunfähig wäre, habe ich kurzerhand Herzkirschen gekauft. Ist doch das Gleiche, Pralinen mit Kirsche und Likör. Was soll ich mit Kirschen die es nicht gibt. Herzkirschen, ja die gibt es und damit habe ich jetzt mitten im Winter die Herzkirschenzeit eingeläutet…


Herzkirschen-Muffins:
175 g Butter
1 Prise Salz
1 Esslöffel Vanillezucker
150 g Zucker
2 Esslöffel Zitronensaft
4 Eier
330 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
150g saure Sahne
12 Herzkirschen (Pralinen mit Kirschen und Alkohol gefüllt)
100 g Zartbitterkuvertüre


Butter mit Salz, Vanillezucker, Zucker und Zitronensaft schaumig schlagen. Nach und nach die Eier unterschlagen. Mehl mit Backpulver mischen und zu dem Eierbuttergemisch sieben. Alles gut verrühren. Zum Schluss noch die saure Sahne in den Teig rühren bis er schon geschmeidig ist.
Eine Muffin form einfetten oder kleine Papierförmchen in die Mulden der Muffinform stecken. (Dann spart man sich das Ausfetten) Jetzt jeweils einen gutgefüllten Esslöffel Teig in die Muffinmulden verteilen, darauf eine Herzkirsche geben und anschließend mit dem restlichen Teig bedecken. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C Umluft ca. 25 Minuten backen.
Aus der Form herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Kuvertüre schmelzen und die Muffins damit bestreichen.


Damit wird jedes Bengelchen zum Engelchen!

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Gebäck, eine Freude für die Kollegen…

Die Winterzeit schreit ja förmlich nach Koch- und Backgenüssen und vor allem, wenn man auch noch gerne in der Küche experimentiert. Doch was macht man mit den ganzen Leckereien? Weder Herr, noch Frau GB möchten in eine nächstgrößere Kleidergröße wechseln. Also ist die Versuchsfreudigkeit automatisch bei einem Zweipersonenhaushalt eingeschränkt. Was macht man mit den ganzen Leckereien? Klar man kann einkochen, einfrieren, einlegen, trocknen und was weiß ich nicht noch alles, aber gegessen werden sollte es schon mal irgendwann. Dass Besuch im Büdchen abgefüttert wir ist selbstverständlich, nur jeden Tag wird im Büdchen auch kein Besuch bewirtet. In Anbetracht dieser Tatsache muss ich mir zwangsläufig Alternativen suchen. So genannte Versuchskaninchen. Die Kollegen von Herrn GB bieten sich da super an, auf jedem Fall für alles was an Gebäck produziert wird, also es muss gut zu transportieren und mit wenig Geschirr bzw. Besteck zu essen sein.
Ich kann gar nicht beschreiben wie sich die Herren immer freuen wenn es wieder was aus der Versuchsküche zum probieren gibt. Meistens muss ich anschließend noch die Rezepte kopieren und die Herren nehmen die Rezepte ihren Frauen mit. Für die Gattinnen, die evtl. nicht so gerne in der Küche stehen, muss das ja nicht gerade funkende Freude verursachen.
Neulich habe ich den Kollegen mit Orangen-Dattel-Törtchen mit Marzipan eine Freude bereitet. Die Törtchen sind so gut angekommen, ich hätte fast wegen der Anzahl der Rezepte einen Copy-Shop aufsuchen können…


Orangen-Dattel-Törtchen mit Marzipan
8 Datteln entkernt und fein gehackt
100 g Walnüsse fein gemahlen
250 g gesiebtes Mehl
2 ½ Teelöffel Backpulver
½ Teelöffel Natron
1 Teelöffel Zimt
1 Esslöffel geriebene Schale einer unbehandelten Orange
1 Ei
150 g brauner Zucker
1 Esslöffel Vanillezucker
80 ml Rapsöl
175 ml Buttermilch
250 ml Orangensaft
2-3 Esslöffel Orangenmarmelade
100 g Marzipanrohmasse
2-3 Esslöffel Puderzucker


Ein Muffinblech fetten oder Papierförmchen in die Muffinmulden stecken.
Mehl, Backpulver, Natron, Zimt und Orangenschale mischen. Das Ei mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Öl, Orangensaft und Buttermilch mit der Eiercreme vermengen. Die Mehlmischung mit einem Rührlöffel in die Eiermasse geben und gründlich verrühren . Die gehackten Datteln mit den Walnüssen mischen und auch noch in den Teig geben.
Den Teig auf die Muffinformen verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Heißluft 25 bis 30 Minuten backen.
Die gebackenen Törtchen auf einem Kuchengitter etwas abkühlen lassen.
Aus der Marzipanrohmasse 6 Kugeln formen und jeweils einmal durchschneiden. Die Orangenmarmelade erwärmen und oben auf den Törtchen verteilen. Jeweils eine Halbkugel Marzipan aufsetzen und mit Puderzucker gründlich bestäuben.


Sollte Teig übrig sein und es findet sich keine Leckerschnute, einfach in kleinere Muffinförmchen füllen und in der Hälfte der Zeit backen.

Montag, 22. November 2010

Nicht jeder Stollen ist schwarz... hoffentlich!

Langsam wird es ja Zeit, gestern waren hier im Pott in sämtlichen Blumen und Kunstgewerbeläden Weihnachtsausstellungen. Am kommenden Sonntag ist der 1. Advent und spätestens dann gibt es keine weihnachtsmarktfreien Städte mehr. Bei uns gehören zur Adventzeit Tee, Kerzen und natürlich Stollen. Der Begriff Stollen ist im Ruhrgebiet ja nicht gerade unbekannt. Genauso ist es in Dresden. Wobei in Dresden ist es der Christollen und verwendet man das Wort Stollen in unserer Region, weiß jeder, die Rede ist vom Bergbau. Wobei der eine ganz anders ist wie der andere und sie nun aber auch überhaupt nichts miteinander zutun haben. Obwohl, man kann ja auch ein Stück Christollen in der Grube essen, dann sind sie wieder vereint, oder ihn wie hier im Sauerland lagern. Wenn´s schee macht!


Aber mir geht’s gerade mal mehr um den Christollen, also dieses berühmte Weihnachtsgebäck. Den gibt’s ja in verschiedenen Sorten, aber in dem Echten sind Rosinen und die werden im Büdchen nicht so gerne gegessen. Klar haben wir auch schon einen Mandelstollen gegessen, aber der war dann nicht ganz so saftig. Also brauche ich einen Ersatz für diese Rosinen. Marzipan wird hier von jedem gerne verputzt, also habe ich versucht den Stollen nur mit Marzipan zu backen, aber das war auch nichts. Zwar in der Mitte schön saftig, aber was bringt das, wenn er drumherum trocken ist, nur weil die Rosinen fehlen. Neulich, machte ich mal wieder Amarenakirschen, da kam mir die bahnbrechende Ideen, die Rosinen bleiben draußen, dafür kommen Amarenakirschen rein. Wollte ich doch mal sehen, ob ich nicht doch einen saftigen Christollen hin bekomme. Musste ich nur noch aufpassen, dass er mir nicht schwarz wird beim backen...


Marzipanstollen mit Amarenakirschen (Rezept für zwei Stollen)
250 g Amarenakirschen
150 ml Milch
500 g Mehl
½ Würfel Hefe
2 Esslöffel Zucker
1 Prise Salz
Mark einer Vanillestange
175 g Butter
200 g Marzipanrohmasse
100 g Puderzucker + 2 Teelöffel Puderzucker
50 g Zucker
75 g Butter


Milch erwärmen. Das Mehl in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken, da hinein die Hefe bröseln, mit 2 Esslöffel Zucker und der Milch zu einem Vorteig verrühren. Zugedeckt 20 bis 30 Minuten gehen lassen.
Zu dem Teig die restlichen 50 g Zucker, die Prise Salz das Vanillemark und die 175 g Butter geben und zu einem glatten Teig verkneten. Weitere 60 Minuten gehen lassen.
Inzwischen das Marzipan mit den 2 Teelöffeln Puderzucker verkneten und zwei Rollen daraus formen.
Die Amarenakirschen gut abtropfen lassen und anschließend fein hacken und unter den Teig mischen.
Den Teig auf etwas Mehl zu zwei Rechtecken ausrollen (je ca. 20 x 25 cm) Die Marzipanrollen darauf legen und jeweils zum Stollen aufrollen. Anschließend, damit die Rollen auch die Form von Stollen bekommen, die Teigrollen in eine Stollenform drücken und auf ein mit Bachpapier ausgelegten Backblech legen. Nochmals 20 bis 30 Minuten gehen lassen. Nun im vorgeheizten Backofen bei (200° C Ober/ Unterhitze, 175° C Umluft, Gas Stufe 3), gute 15 Minuten backen. Den Backofen herunterschalten (175° C Ober/ Unterhitze, 150° C Umluft, Gas Stufe 2) und weitere 30 Minuten backen.
75 g Butter schmelzen. Den Stollen mit Butter beträufeln und dann mit Puderzucker bestäuben, wieder mit Butter beträufeln und wieder mit Puderzucker bestäuben. Diesen Vorgang immer wieder im Wechsel bis die Butter und der Puderzucker verbraucht sind. Ganz zum Schluss nochmals dick mit Puderzucker bestäuben.
Der Stollen sollte Idealerweise 4 Wochen durchziehen bis man ihn anschneidet.