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Mittwoch, 7. November 2012

Das Immunsystem mit Zitrusfrüchten im Gewürzsirup aufpeppen…

Wir stecken mittendrin!!! Ich hatte es geahnt, eigentlich neulich schon. Wo Menschenmengen auftauchen, da tummeln sich die Erkältungsviren, ja und wir mittendrin. Du hast jetzt genau drei Möglichkeiten diesen Viren den Kampf anzusagen. Du schmeißt Dich ins Menschengetümmel auf Kappesmärkten, Herbstfesten oder sonstige Herbstgroßveranstaltungen und hoffst auf Dein Immunsystem, Du bleibst mit Kind, Kegel und Gesundheit in Deinen vier Wänden und wendest Dich den Plätzen wo das Leben tobt ab, oder Du verkonsumierst nichtregionales Obst und labst Dich an Vitamin C reichen Früchten aus den Tropen. Ach ja die Tropen, wer würde in unserem schangeliggen November nicht gerne in den Tropen abtauchen und die Früchte regional essen. Aber in den Tropen brauchst Du nicht wirklich den massiven Vitamin C Aufbau den Du hier bei uns zur Abwehr benötigst. Also ist diese Idee auch irgendwie nicht so perfekt.
Herr GB und ich vegetieren jetzt eher weniger als Einsiedler im Büdchen vor uns hin und weil wir auch an die Plätze der Welt wollten wo eben dieses besagte Leben tobt, haben wir uns für die Immunsystem-Aufbaukur mit Zitrusfrüchten entschieden. Zitrusfrüchte im Gewürzsirup, sag ich doch, Gesundheit geht auch lecker…
Zitrusfrüchte im Gewürzsirup
Den Gewürzsirup fabrizierst Du in dem Du vier Kardamonkapseln mit einem Messer kräftig andrückst bis sie aufspringen. Die angequetschten Kapseln kochst Du dann mit vier Esslöffel Limettensaft, 150 ml Wasser und einem Esslöffel Palmzucker auf. Du fügst noch ½ Teelöffel Vanillemark, zwei Sternanis, eine Zimtstange und zwei Gewürznelken hinzu. Alles gut verrühren. Den Sirup lässt Du gute 10 Minuten einkochen.
Zwischenzeitlich filetierst Du ca. 800 g gemischte Zitrusfrüchte, eine Mischung aus Orangen, Grapefruit und Pomelos schmecken besonders gut.
Die Zitrusfilets verteilst Du samt aufgefangenen Saft auf Portionsgläser und übergießt die Filets dann mit dem Gewürzsirup. Kurz vor dem Servieren streust Du einige Chilifäden als Dekoration auf.


Dienstag, 3. April 2012

Kompott geht immer, Apfel sowieso...

Ich als Klärchen Kompott muss das ja wohl wissen. Wenn nichts mehr geht, geht ein Kompott das ist von jeher so. Es rutscht förmlich hinein wie die Dessertexperten zusagen pflegen. Ich kann das nicht bestätigen, aber ich bin ja auch kein Experte. Also manche Desserts flutschen schon, doch müssen sie schön kalt und cremig sein. Aber Kompott ist nicht immer so geschmeidig wie z.B. ein Mus. Der Unterschied zwischen Kompott und Mus liegt schon darin, dass im Kompott noch Stücke liegen, im Mus ist da nichts. Werden die Stücke die im Kompott liegen püriert, ist es ratze fatze Mus. Oder besser gesagt, das Obst wird solange gekocht bis es durch einfaches Rühren schon zu Brei zerfällt. Doch das Wort Brei hört sich für mich nur nach „nicht lecker“ an. Würdet Ihr Euch Pflaumenbrei auf die frischen, knusprigen, mit eiskalter Butter bestrichenen Sonntagsbrötchen schmieren, oder Euren Gästen einen Brei als Dessert servieren wollen? Wie wohlwollender klingen da die Begriffe Pflaumenmus und Apfelmus. Trotzdem verbinde ich diese Bezeichnungen nicht wirklich mit Nachtisch, denn wer isst Pflaumenmus pur als Nachspeise? Da hinterlässt das Apfelmus schon eher den Gedanken an Dessert. Mit Kompott hat man da natürlich einen ganz anderen Auftritt. Birnenkompott, Pflaumenkompott und nicht zuletzt das Apfelkompott verfolgen mich ja schon seit meiner Kindheit. Am Wochenende gab es Pudding oder Götterspeis, zu besonderen Gelegenheiten manchmal Eis, aber in der Woche Pflaumen- oder Apfelkompott. Die Birnen wurden auch gerne verschmäht die waren immer so krisselig. Aber heute habe ich ein Kompott für Euch, das würde es sogar in ein Ostermenü schaffen.
Ingwer-Apfel-Kompott unter einer Zimt-Joghurt-Haube...
1 kg Äpfel (z.B. Elstar)
2 Bio Zitronen
2 Teelöffel Ingwer gerieben
250 g Joghurt
50 g Crème Fraîche
Ahornsirup
Kurkuma
Zimt
Die Schale einer Zitrone abreiben und beide Zitronen auspressen. Zitronenschale und -saft zur Seite stellen. Äpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und in einen Topf geben. Die Äpfel sofort mit dem Zitronensaftbeträufeln und die Zitronenschale ebenfalls zugeben. Mit etwas Ahornsirup abschmecken. Zwei Esslöffel Wasser zugeben und den Topf mit den Apfelstücken erhitzen. Bei geringer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Die Apfelstücke grob mit einem Löffel umrühren, sodass noch einige ganze Apfelstücke übrig bleiben. Das mussartige Kompott im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.
Zwischenzeitlich den Joghurt mit dem Crème Fraîche vermischen und mit Kurkuma, Zimt und Ahornsirup abschmecken.
Das Apfelkompott auf vier Gläser verteilen und darauf den Joghurt aufteilen. Mit einem Minzblättchen dekorieren und fertig.
Ach übrigens, nicht den langen Löffel vergessen, damit man auch noch den letzten Rest aus dem Glas bekommt...


Sonntag, 17. April 2011

Aus dem Bücherregal, Stumpfe Zähne-Zeit…

Es ist wieder da, dieses Gefühl im Mund, alles ist so stumpf, unangenehm, geschmacklos. Ich kann es mir nur mit Säure erklären. Wir mögen es ja auch gerne spritzig, säuerlich frisch, aber nicht so stumpf. Ich weiß was dahintersteckt, es ist diese Oxalsäure und er ist voll damit. Und was ich auch nicht wusste, nicht nur in ihm steckt diese Säure, nöö, in Spinat, Mangold, Sauerampfer und Kakao. Je mehr ich darüber nachdenke wird mir bewusst, dass das alles Lebensmittel sind, die im Büdchen oft mit Milchprodukten verwendet werden und das ist sicher auch der Grund, warum mir das bei diesen Produkten noch nie so gravierend aufgefallen ist wie eben bei ihm. In Milchprodukten steckt Calcium und Calcium bindet Oxalsäure und macht einen gefälligen Geschmack. Ach, ich habe noch gar nicht erwähnt um wen es sich handelt? Um den Rhabarber!
Den gibt es doch jetzt überall frischer als frisch. Jeder der schon mal Rhabarber pur gegessen hat, weiß wovon ich rede.Erst ist es total lecker und dann, von jetzt auf gleich geht nichts mehr. Der Wunsch, jetzt müsste der Mund geölt bzw. gefettet werden, stellt sich ein. Im Büdchen lieben wir die Rhabarberzeit, aber nicht dieses stumpfe Gefühl. Nee, das ist kein Genuss, iiiihhhh, neeee, das mögen wir gar nicht.
Schuld ist eigentlich Herr Elverfeld, der 3 * Koch aus dem Aqua. Eine Kochklasse allererster Sahne. Ich habe sein erster Kochbuch, Kochen der Gefühle
und ich lauer gerade auf sein Neues.
In seinem ersten Buch hat er eine Komposition von Rhabarber veröffentlich. Ich habe bei ihm das Rhabarbermousse geklaut und ein eigenes Arrangement zusammengestellt. Total lecker. Sag ich doch allererste Sahne was er kocht. Ja Sahne ist in diesem Fall das Stichwort, in Sahne ist Calcium und in dem Mousse ist Sahne, also kommt ins Mousse Calcium, deshalb ist das sicher auch so lecker und geschmeidig, keine Spur von stumpf.
Zu der Mousse gab es noch ein Rhabarber-Crumble und eine Rhabarbersauce, zusammen schön rund und abgestimmt. Die stumpfe Zähne-Zeit ist nun vorbei…

Rhabarber-Crumble:
400 g Rhabarber (wenn möglich den Roten, der hat weniger Säure)
2 x 2 Esslöffel Vanillezucker
100 g Mehl
1 Messerspitze Zimt gemahlen
1 Prise Salz
50 g flüssige Butter
Rhabarber schälen und die Schalen aufheben. Den geschälten Rhabarber in Stücke schneiden in eine kleine Auflaufform geben und mit 2 Esslöffel Vanillezucker bestreuen.
Das Mehl mit den anderen 2 Löffel Vanillezucker mischen, den Zimt zugeben, ebenfalls das Salz. Nun die flüssige Butter zugeben und alles zu dicken Krümeln verarbeiten. Die Krümel auf dem Rhabarber verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C gute 30 Minuten backen.

Rhabarbermousse:
400 g Rhabarber
Mark von einer Vanillestange
Ein Stück Zimtrinde
1 Nelke
150 g Zucker
300 g Sahne geschlagen
4 Blätter Gelatine
Wasser für die Gelatine zum quellen
Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Das Mark der Vanillestange zum Rhabarber geben. Ebenfalls den Zucker und die Gewürze. So zwei bis drei Esslöffel Wasser zufügen etwas stehen lassen und anschließen Garen bis der Rhabarber zerfällt.
Die Zimtrinde und die Nelke herausnehmen und den Rhabarber mit dem Mixstab pürieren. Die Gelatine mit Wasser quellen lassen, ausdrücken und erwärmen bis sie flüssig ist. Gelatine in den Rhabarber rühren. Anschließend die geschlagene Sahne unterheben.
Das Mousse 3 bis 4 Stunden kühlen.

Rhabarbersauce:
Rhabarberschalen von 400 g Rhabarber

Zimtrinde
Vanillestange
150 ml Weißwein, trocken
150 ml Wasser
2 Esslöffel Vanillezucker
1 Nelke
1 Sternanis
Schalen mit Zucker, Wasser, Wein und allen Gewürzen in einen Topf geben, aufkochen und gute 45 Minuten ziehen lassen. Den Sud abseihen und bis auf ca. 160 ml einkochen.
Jeweils Rhabarbermousse mit Rhabarber-Crumble und Sauce auf einen Teller anrichten, mit einigen Beeren und Schokoraspel dekorieren.

Samstag, 26. März 2011

Mindestens eine Orange pro Tag…

Unsere Orangenkiste muss einen doppelten Boden haben, irgendwie werden die Orangen einfach nicht weniger. Im Moment suche ich nach dem ultimativen Rezept bei dem ich im Hieb mindestens 10 von ihnen los werde. Wir mögen Orangenmarmelade, Orangenchutney und auch Orangensirup super gerne, aber das Alles steht bereits im Keller und das Regal dort unten wird einfach nicht leerer. Außerdem bekomme ich gelegentlich von der Schokoladenschwester eine ganz fantastische Orangenmarmelade, die kann ich einfach nicht besser machen. Vitamine sind ja sooo gesund, also essen wir derzeit täglich jeder mindestens eine Orange. Heute habe ich Orangen mal mit Orangenlikör, Honig und mit etwas Zimt mariniert, darauf kam ein Wölkchen aus Grieß. Den Grieß habe ich zur Krönung mit braunem Zucker gratiniert. Das war so eine tolle Kombination, da isst man doch glatt mehr als eine Orange pro Tag…

Grießwölkchen mit Zuckerkruste auf marinierten Orangen:

5 Orangen
1 Bio Orange unbehandelt
6 Esslöffel Orangenlikör
2 Esslöffel Honig
1 Teelöffel Zimt
Die Orangen filetieren. Die Schale der Bio-Orange in Zesten reißen, diese Orange ebenfalls filetieren. Den Zimt im Orangenlikör auflösen und mit dem Honig vermischen. Das Zimthoniggemisch und die Orangenzesten über die Orangenfilets geben und ca. 2 Stunden ziehen lassen.

500 ml Milch

65 g Grieß
2 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Butter
½ Teelöffel Zitronenschale
1 Messerspitze Natron

4 Teelöffel brauner Zucker

Die Milch mit dem Zucker, der Butter und der Zitronenschale aufkochen. Den Grieß einrühren und 10 bis 15 Minuten quellen lassen. Das Natron unter den Grieß rühren solange der Grieß noch warm ist und dann mit dem Rührgerät auf höchster Stufe schaumig schlagen. Der Grieß wird ganz fluffig, eben wie ein Wölkchen.
Die marinierten Orangen in Gläser füllen, darauf den Grieß verteilen und auf den Grieß jeweils einen Löffel braunen Zucker geben. Den Zucker mit einem Brenner karamellisieren.

Freitag, 18. Februar 2011

Nicht schön, aber lecker war es auch so...

Ach was habe ich überlegt ob ich Euch das hier überhaupt antun soll. Ich hatte mich auf mein Experiment so gefreut und dann sah es nach NIX aus, einfach nur peinlich. Wenn ich ganz ehrlich bin, ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so einen Teller bzw. Ergebnis abgeliefert habe. Jeder Anfänger hätte es besser gemacht.
Angefangen hat das alles mit diesen, na, ..... ich sag mal, Dessertbüchern, das Wort „blöde“ schenk ich mir. Ich glaube in jedem Süßkrambuch ist es mir ins Auge gesprungen, dieses Dessert mit dem Mantel, wie heißt er doch noch gleich, ach ja, Baumkuchenmantel! Ich gebe es zu, ich war eindeutig zu.....hmhmhmhm bequem, evtl. mit einer leichten Tendenz zu stinkfaul, aber einen Baumkuchen hatte ich nicht vor zu backen. Habt Ihr ne Ahnung wie lange man da beschäftigt ist, hääää???
Ich bin jetzt allerdings mindestens um zwei Weisheiten reicher und zwar Faulheit zahlt sich nicht aus und Biskuitmantel ist Mist.
Evtl. kommt noch die dritte Weisheit dazu, die lautet ich bin zu blöd um eine Terrine mit Biskuit auszuschlagen und die vierte würde da lauten, gut Ding braucht Weile. So und wenn ich weiter meine neuerrungenen Weisheiten aufzähle, könnte ich auch einen neuen Blog aufmachen.
Also wie gesagt, ich habe einige Dessertbücher durchgewühlt und bin zu dem Entschluss gekommen, ich mache ein Mousse, Creme oder Irgendwas in einem Mantel. Fast verzweifelt vom vielen Suchen griff ich zu eins meiner Lieblingsbücher, Ihr wisst schon „Südtirols Küche“ und siehe da, eine Apfel-Zimt-Terrine im Biskuitmantel. Den Mantel zu schneidern war dreimal einfacher als einen Baumkuchen zu backen, glaubte ich.
Also habe ich mit kleinen Abwandlungen nach Rezept gebacken, geschnippelt, gekocht, gerührt, geschlagen und gebastelt.
Das Ergebnis könnt Ihr Euch auf den Bildern anschauen und mein größter Wunsch an Euch lautet, gibt mir bitte noch eine Chance, ich verspreche das nächste Mal wird alles besser.
Für den Fall, dass unter Euch ein unentdecktes Dessertgenie weilt, hab ich das Rezept aber trotzdem mal eingestellt, vielleicht wird es bei Euch ja schöner, aber lecker war es auch so...

Apfel-Zimt-Terrine im Biskuitmantel mit Preiselbeeren
Biskuitmantel:
3 Eier
2 Eigelbe
125 g Zucker
1 Prise Salz
1 Esslöffel Vanillezucker
100 g Weizenmehl
30 g Stärkemehl
150 g Pflaumenmarmelade
Die Eier mit den Eigelben, dem Zucker, dem Vanillezucker, und der Prise Salz kräftig schaumig schlagen.
Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Das Weizenmehl mit der Speisestärke mischen, sieben und unter den Eierschaum heben.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig aufstreichen.
Backblech in den heißen Ofen schieben und den Biskuitboden ca 6-8 Minuten goldgelb backen.
Den Boden auf ein Tuch stürzen etwas abkühlen lassen und das Backpapier abziehen.
Der Länge nach in drei gleiche Teile schneiden.
Die Pflaumenmarmelade erwärmen und durch ein Sieb streichen.

Eine Biskuitplatte mit der Hälfte der Marmelade bestreichen, eine Teigplatte auflegen und diese wiederum mit dem Rest der Marmelade bestreichen. Darauf die letzte Platte auflegen. Ein Backblech auf den Biskuitteig legen und kräftig beschweren (z.B. mit einigen Kochbüchern) Den Teig gut eine Stunde so ruhen lassen.


Den Teig in schmale Streifen (ca. 1 cm breit) schneiden und eine mit Frischhaltefolie ausgelegt Terrinenform mit den Gebäckstreifen auskleiden.

Apfel-Zimt-Creme:
3 Äpfel
1Esslöffel Zucker
Saft einer halben Zitrone
1/8 Liter Weißwein
3 Eigelb
75 g Zucker
50 g weiße Schokolade
3 Blatt Gelatine
4 Esslöffel Calvados
1 Teelöffel Zimt
300 g geschlagene Sahne

Die Äpfel in kleine Würfel schneiden. Zucker in einem Topf karamellisieren, die Äpfel dazugeben und mit Zitronensaft und dem Wein ablöschen. Die Flüssigkeit einkochen lassen. Gelatine einweichen, quellen lassen, ausdrücken und im Calvados leicht erwärmen und auflösen. Eigelb mit Zucker im Wasserbad zu einer dicken Creme aufschlagen. Anschließend wieder kalt schlagen. Schokolade im Wasserbad schmelzen. Gelatine, Äpfel, Zimt und die etwas abgekühlte Schokolade unter die Eiercreme rühren. Die geschlagene Sahne auch unter die Eiercreme heben.


Nun alles in die Terrinenform geben, mit Folie abdecken wenn kein Deckel vorhanden ist und mindestens drei Stunden in den Kühlschrank stellen, besser über Nacht.

Dekoration:
300 g Preiselbeeren tiefgefroren oder frisch
2 Esslöffel Honig
Einige Minzblättchen
Etwas Puderzucker

Die Preiselbeeren mit dem Honig kurz erwärmen.

Die Terrine stürzen, und in schräge Scheiben schneiden, je zwei Scheiben auf einen mit Puderzucker abgepuderten Teller legen, die Preiselbeeren zugeben und mit Minzblättchen dekorieren.

Freitag, 10. Dezember 2010

Zimtschneckentag im verlorenen Blog…

Sicher kennt Ihr das auch, dieses unendliche surfen durch die ganzen Küchenblogs. Man liest mal hier, man liest mal dort und denkt, ach das musst du unbedingt nachmachen. Hörte sich auch so lecker an. Tja, dann kommt der Tag X und du findest den Blog nicht mehr wieder mit dem super leckeren Rezept. Na klasse. Genauso war es auch neulich mit dem Rezept für die Zimtschnecken, ich kann mich nur noch an Kardamom erinnern und an Butter. Außerdem war die Rede davon, sie wären flauschig, schönes Wort für ein saftiges Hefegebäck. Es war auch ein Bild von den kleinen flauschigen Dingern, so hübsch und appetitlich sahen sie aus.
Ich habe sie schon förmlich auf der Zunge zergehen lassen. Aber dann habe ich den Blog nicht mehr wieder gefunden.
Jetzt habe ich einfach mal selbst Zimtschnecken gebastelt, auch wenn eigentlich kein Zimtschneckentag ist, aber wir sind hier ja auch nicht in Schweden, sondern im Büdchen, im Pott und meine Schnecken waren auch so schön flauschig und fluffig, wie auf den Bildern in dem verlorenen Blog…

Übrigens, sollte jemand den Blog finden, wäre ich für einen Tipp echt dankbar.


Zimtschnecken
500 g Mehl
75 g Butter lauwarm
¼ Liter lauwarme Milch
1/2 Würfel frische Hefe
1 Teelöffel Salz
60 g Zucker
1 Kapsel Kardamom (nur die Körner aus der Kapsel)

125 g flüssige Butter
2 Teelöffel Zimt
60 g Zucker

1 Ei und 3 Esslöffel Kondensmilch, Hagelzucker

Mehl in eine Rührschüssel geben, in die Mitte eine kleine Mulde drücken und dahinein die Hefe bröckeln, den Zucker herum streuen und die lauwarme Milch angießen. Ca. 10 Minuten stehen lassen dann kann die Hefe sich entwickeln. Zwischenzeitlich die Kardamomkapsel aufbrechen und die Körner in einem Mörser zerreiben. Mit dem Salz und der lauwarmen Butter zur Hefe geben und mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Mit einem Tuch abdecken und gute 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Anschließend auf die Größe eines Backblechs rechteckig ausrollen. Die flüssige Butter mit dem Zucker und dem Zimt zu einer Paste verrühren und gleichmäßig auf den ausgerollten Teig streichen.
Nun von der breiten Seite her aufrollen. Die Zimtrolle in 16 Scheiben teilen und auf ein, mit Backpapier ausgelegtem, Backblech verteilen. Bitte genügend Abstand lassen, sonst lieber noch ein zweites Backblech belegen.


Die Schnecken nochmals gehen lassen bis sie sich deutlich vergrößert haben. Kurz vor dem Backen das Ei mit der Kondensmilch verschlagen und die Schnecken damit bestreichen. Etwas Hagelzucker aufstreuen.

Die Schnecken im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 25 Minuten backen bis sie goldbraun sind.
Etwas abkühlen lassen, aber sie schmecken warm wie kalt total lecker.