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Dienstag, 5. März 2013

Mit Avocado-Eis den Frühling locken…

der letzte Samstag glänze mit Sonnenschein und machte so richtig Lust auf Frühling, allerdings brachte er auch diverse Nebenerscheinungen mit. Die Frühlingssonne ist eine ganz Gemeine, jedes Staubkrümelchen lässt sie erscheinen, als hättest du den ganzen Winter nicht einmal auch nur einen Putzlappen angesehen. Herr GB opferte sich und brachte die Autos in die Wagenwaschanlage. Wer mag schon mit Winterdreck auf dem Auto durch die Sonne fahren!? Den einzigen Vorteil den die Frühlingstage mit sich bringen, der Abend ist schneller da, eh Du Deinen Hausputz beendet hast und sobald die Sonne untergegangen ist, ist auch der Staubspuck vorbei und Du kannst Dich wieder ganz gelassen Deinen Hobby zu wenden. Ach Dein Hobby ist putzen? Dann komm doch mal vorbei, das Büdchen ist noch lange nicht frühlingsfein und während Du mit meinem Staub in den Krieg ziehst, zieh ich in die Küche und mach Dir ein super Avocado-Eis. Das hatte ich neulich für Herrn GB gemacht und er war von der Cremigkeit so begeistert, dass er das Avocado-Eis am liebsten als Standarteis im Büdchen einführen würde. Solltest Du jetzt keine Lust auf einen Frühlingshausputz im Büdchen haben, dann kannst Dir auch Dein Eis selber machen….
Avokadoeis:
450 g Avocadofruchtfleisch
100 ml Limetten und Zitronensaft
200 ml Sahne
6 Esslöffel Puderzucker
2 Esslöffel Läuterzucker
Das Avocadofruchtfleisch mit dem Saft und allen anderen Zutaten vermischen und mit einem Mixstab pürieren. Wer es besonders cremig haben will, der streicht die Masse durch ein feines Sieb. Die Creme entweder in eine Eismaschine geben und bis zur gewünschten Festigkeit gefrieren, oder die Masse in eine Metallschüssel geben,
eine Stunde gefrieren und dann halbstündlich gründlich durchrühren. Nach einer Gefrierzeit von 3 bis 4 Stunden ist das Eis verzehrfertig.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Zitronenbasilikum, zuckersüß und eisgekühlt…

So, endlich kann ich jammern dass mir total warm ist, mir die drückende Schwüle nicht gefällt und wir den langersehnten Sommer haben, dem wir seit Wochen entgegengefiebert haben. Auf dem Markt habe ich ein dickes Bund Zitronenbasilikum ergattert, das ist natürlich viel zu schade für ein Basilikumpesto oder einen schnöden Tomaten-Mozzarella-Salat.
Diesen wunderbaren Duft von dem Zitronenbasilikum konnte ich mir herrlich in Form von Eis vorstellen. Ein ähnliches Dessert hatte ich vor einigen Jahren mal gegessen und nun war der Tag gekommen an dem ich mal wieder Eis basteln musste.
Für diese frischen Törtchen durfte Gina, die Eismaschine, faulenzen, dafür musst die Kitty ran und auch noch der bezaubernde Mixstab, auch Zauberlehrling genannt.
Uns hat dieses Eisdessert so sehr gefallen, dass ich jetzt Zitronenbasilikum selbst ausgesät habe. Zitronenbasilikum ist in unserer Region relativ schwierig zu bekommen
Basilikumeistörtchen:
1 Bund Zitronenbasilikum
2 Esslöffel Zucker
Saft und Schale einer unbehandelten Zitrone
4 Eigelbe
3 Esslöffel Akazienhonig
200 g Mascarpone
200 ml Sahne
Himbeeren und Honig für die Dekoration
Zitronenbasilikum, Zitronenschalenabrieb, Zitronensaft und den Zucker vermischen und mit dem Mixstab pürieren. Mascarpone in das Basilikumpüree rühren und gut vermischen.
Eigelbe mit dem Akazienhonig über einem warmen Wasserbad kräftig schaumig schlagen. Sahne steifschlagen. Das Basilikumpüree mit der aufgeschlagenen Eiercreme vermischen.
Vorsichtig die geschlagene Sahne unterheben und die Creme in kleine Förmchen oder Tassen füllen.
Jede einzelne Form mit Frischhaltefolie abdecken und gute 5 Stunden gefrieren.
Zum Servieren jeweils ein Törtchen stürzen mit je einem kleinen Teelöffel Honig beträufeln und mit Himbeeren dekorieren.


Dienstag, 17. April 2012

Französische Landhausküche, Zitronentarte…

Dass eine meiner Lieblingslektüren Kochbücher sind, wisst Ihr ja. Sicher könnt Ihr Euch auch denken, dass das eine oder andere Kochbuch der französischen Küche in meiner Sammlung vorkommt. Aber was Euch sicher aus den Socken haut, wenn ich Euch jetzt verrate, dass ein super schönes Buch ins Büdchen gezogen ist, mit dem Titel „Die französische Landhausküche“ und ich in dieses Buch schon sage und schreibe 26 Rezepte mit Markierungsfähnchen kennzeichnete. 5 Rezepte bereits nachgekocht/gebacken habe und nur keine weiteren Fähnchen kleben konnte, weil mir die Fähnchen ausgegangen sind.
Ich mag dieses Buch aus dem Jan Thorbecke Verlag mit diesen hinreißenden Bildern die mich gedanklich in bäuerliche Landküchen oder gemütliche Rosengärten versetzen. Die Rezepte sind genauso bodenständig und ohne chi chi. Bilder und Rezepte sind im absoluten Einklang.
Nach der Einführung von der Autorin Laura Washburn folgt der Bereich der Vorspeisen der mit Leckereien wie Markrelen-Rillettes, Knoblauchgarnelen oder einer Ziegenfrischkäsetarte aufwartet. Okay den Ziegenkäse brauch ich jetzt nicht, aber man bekommt ja auch mal Besuch.
In der Rubrik der Suppen ist die klassische Zwiebelsuppe zu finden, aber auch eine Küchengartensuppe oder eine Gemüse-Bouillabaisse fehlt nicht.
Nach Suppe kommt Fleisch. Schweinefleisch in Apfelwein mit Kartoffeln und Äpfeln, seid froh dass Ihr das Bild nicht seht. Die Anleitung zum marinierten Schweinebraten, dessen Grundlage ein Schweinerücken ist, lässt mir das Wasser im Mund zusammen laufen. Das Bild vom geschmorten Steak mit Anchovis und Kapern muss ich vor Herrn GB verstecken.
Als nächstes werden Geflügel und Wildspeisen dargestellt. Wie bereits in den anderen Gruppierungen wird der Leser wieder mit genussvollen Anregungen gelockt. Ente, Hähnchen, Perlhuhn, Kaninchen machen Appetit.
Fisch und Meeresfrüchte kommen auch nicht zu kurz. Gebackener Seeteufel, Muscheln und geschmorter Wolfsbarsch sind zu finden.
Die Rubrik „Einfache Gerichte“ lässt mich schmunzeln. Hier erwartet mich Gemüse über Gemüse, aber teilweise so außergewöhnlich zubereitet, dass „einfach“ leicht untertrieben ist.
Salate und Beilagen komplettieren den Bereich des Herzhaften bis der süße Abschluss kommt.
Wie zu erwarten ist das süße Feld sehr umfangreich, allerdings zu meinem Wohlwollen genauso echt und ehrlich wie alle anderen Rezepte.
Sehr schön empfand ich die Erklärung zu einzelnen Käsesorten die gelegentlich in Rezepten vorkamen und vor allem die Alternativen die benutzt werden können.
Sicherlich ist dieses Buch nur ein kleiner Auszug aus der hervorragenden französischen Küche, doch mir verschafft es einen netten Einblick in die Landhausküche in der gradlinig gekocht wird und vor allem mit Zutaten die auf irgendeine Art in jeder Region zu finden sind.
Den Anfang aus diesem Buch mache ich mit einer Zitronentarte, doch eh ich die vorstelle verrate ich noch was der Verlag zu diesem Buch sagt:

Die französische Landhausküche
Die ländliche Küche Frankreichs ist außergewöhnlich. Sie basiert auf regionalen Zutaten und Rezepten und sehr viel Respekt für Tradition.
Viele der in der französischen Küche verwendeten Zutaten gibt es fast überall auf der Welt: Gartenfrisches Gemüse und Kräuter, Geflügel, Lamm und Rindfleisch etwa; in den Küstenregionen gibt es ein reichhaltiges Angebot an Fisch und Meeresfrüchten, und die französische Tradition der Käseherstellung ist weltweit bekannt.
Was also stellen die Franzosen mit diesen Grundzutaten an, sodass ihre Kochkunst sich von der anderer Länder abhebt?
Ein wesentliches Merkmal ist Einfachheit. Die ländliche französische Küche ist nicht kompliziert, sondern bietet alltägliches Essen für ganz normale Leute.
Die Franzosen nehmen sich außerdem für ihr Essen Zeit – Zeit, es herzustellen, einzukaufen und zuzubereiten.
Die Sammlung von Rezepten in diesem Buch ist ein Zeugnis für die Großartigkeit französischen Essens in all seiner Einfachheit, aber mit einem Geschmack, der auf der Welt seinesgleichen sucht.
Format 19 x 24 cm
160 Seiten mit zahlreichen Fotos
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7995-3577-9
Die Autorin Laura Washburn, geboren in Los Angeles, hat in Paris studiert und dort die namhafte »École de Cuisine La Varenne« besucht. Heute lebt sie als Kochbuch-Autorin in London.

Zitronentarte:
Standard Mürbeteig:
200 g Mehl
2 Teelöffel feiner Zucker
100 g Butter
1 Prise Salz
Für die Zitronentarte noch die Schale einer Zitrone, das macht den Teig schon richtig zitronig. Ist eine Empfehlung aus dem Büdchen und stand nicht im Rezept.
Aus allen Zutaten einen Teigkugel herstellen und dies gute 60 Minuten kühlen.
Anschließend ausrollen und eine gefettete Tarteform damit auskleiden.

Zitronenfüllung:
1 Saft und Schale einer Bio-Zitrone
Saft einer halben Orange
200 g feiner Zucker
3 große Eier und 2 Eigelb
200 ml Creme double
Eier, Eigelb mit Zucker und Creme double gründlich vermischen, den Zitronen- und Orangensaft, wie auch die Zitronenschale unter die Eiermasse geben und glattrühren.
Die Mischung in die Tarteform auf den Teig gießen und bei 150° C gute 25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen bis der Belag gerade fest geworden ist. Etwas abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und lauwarm servieren.


Freitag, 6. April 2012

Sauer macht lustig, manche eher hungrig...

Na da hab ich ja was angerichtet. Ich glaube ich muss jetzt öfters mal wieder backen. Eigentlich bin ich ja der Meinung dass mir das Backen nicht so wirklich liegt. Also bei Brot glaube ich trifft das auch hundertprozentig zu, oder wie würdet Ihr es deuten, wenn Euer Schatz schneller Brot besorgt hat wie Ihr die Knethaken für die Küchenmaschine auspacken könnt. Wobei für Brot braucht man Ruhe, die habe ich einfach nicht. Sicher ist das eine oder andere Brot schon ganz gut geworden, doch wir sind von unserem Bäcker so verwöhnt, da ist es für mich als Laie echt schwer. Doch was Kuchen angeht, da habe ich meine Fans gefunden. Da hatte ich neulich ein echt interessantes Zitronenkuchenrezept ausfindig gemacht, das schreite förmlich -backe mich-. Okay, dann werde ich das mal in Angriff nehmen. Der Plan war schnell in die Tat umgesetzt und herausgekommen ist ein super saftiger, zitroniger Kastenkuchen. Ganz frisch morgens gebacken, mittags serviert, hat Herr GB diesen Kuchen mit in die Firma genommen. Die Herren an denen er die Stücke verteilte waren wohl ganz begeistert und mein Schatz meinte ich müsste ihn unbedingt noch mal backen, damit ich ihn auch mal probieren kann. Also gerochen hatte er ganz ausgezeichnet, das kann ich bestätigen und da ich weiß was alles in den Teig bzw. in den fertigen Kuchen kam, wäre es einfach unmöglich das er trocken sein könnte. Also wer gerne trockenen Kuchen saftig mag sollte dieses Rezept unbedingt ausprobieren, nur schon alleine wegen den ganzen Vitaminen...und so...
Zitronenkuchen mit Limoncello
175 g Süßrahmbutter
175 g Zucker
3 Eier verquirlt
225 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
2 Esslöffel Milch
Abgeriebene Schale einer Zitrone
2 Esslöffel Zitronensaft
4 Esslöffel Limoncello
3 Esslöffel Ahornsirup
Butter und Zucker schaumig schlagen, nach und nach die verquirlten Eier, immer mit etwas Mehl, unterschlagen. Restliche Zutaten ebenfalls zugeben und alles zusammen zu einem geschmeidigen Teig verrühren.
Den Teig in eine gefettete und bemehlte Kastenform geben und im vorgeheizten Backofen bei 180°C eine Stunde backen. Mit einem Holzstäbchen in der Mitte des Kuchens eine Probe machen. Wenn kein Teig am Stäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.
Dekoration:
1 Bio-Zitrone in Scheiben geschnitten und halbiert
50 g feiner Zucker
100 ml Wasser
1 Esslöffel Zitronensaft
Etwas kaltes Wasser
50 g gesiebten Puderzucker
Während der Kuchen backt, die 100ml Wasser mit dem feinen Zucker vermischen und die Zitronenscheiben in die Lösung legen. Alles aufkochen und gute 15 Minuten zu einem Sirup kochen. Während des Kochens das Zitronenfleisch von der Schale lösen und gut auskochen. Die Schale abgießen und dabei den Sirup auffangen. Löcher in den Kuchen stechen und mit dem Sirup den Kuchen tränken.
Die Schale ganz fein hacken.
Zitronensaft mit der gehackten Schale vermischen und den Puderzucker unterrühren. Noch etwas kaltes Wasser zugeben, bis eine geschmeidige Glasur entstanden ist.
Den Kuchen damit bestreichen und fest werden lassen.

Montag, 19. März 2012

Zitronenhühnchen mit Lauchflan...

Sonnenschein bis Samstagabend war angesagt und was war? Nix war mit Sonnenschein fürs Wochenende. Die grauen Wolken haben mir doch tatsächlich die Lust aufs Fensterputzen vermiest und die Lust auf frühlingshaftes Essen gelockt.Nein, mit grillen kann mich keiner locken, noch nicht! Ich koste die Zeit zwischen Winter und Sommer so richtig aus und freue mich jede Woche auf neue Kräuter, neue Gemüsesorten und auf Speisen die für Frühling sprechen.
Seit ewiger Zeit wollte ich das Zitronenhühnchen machen das auf meiner Kochliste steht und damit ist der Frühling ins Büdchen eingezogen. Es lohnt sich über den Tellerrand zu schauen und einen Blick in die Küchen der Großen zu werfen. Die Anregung habe ich bei Herrn Klink gemopst und auf meine Kochweise angepasst. Also, wer auch Lust auf Frühling hat sollte es unbedingt probieren…
Zitronenhähnchen mit Lauchflan:
Für 2 Personen
1 Stange Lauch
Salz
2 Eier
1/8 l Milch
Pfeffer Muskatnuss
Butter für die Förmchen
2 Schalotten
Olivenöl
1 Teelöffel Zucker
200 ml Hühnerbrühe
100 ml Weißwein
1 Bio Zitrone, die Zesten und den Saft
125 ml Sahne
½ Bund glatte Petersilie, fein gehackt
2 Hähnchenbrustfilets á ca. 150 g
Zitronensalz und Zitronenpfeffer
Zesten eine ½ Zitrone
Lauch putzen, waschen und in feine Stücke schneiden. 3 Minuten in reichlich kochendem Salzwasser blanchieren und in eiskaltem Wasser abschrecken. Gut abtropfen lassen. Förmchen, z.B. Muffinformen, Buttern und den Lauch auf die Formen verteilen. Eier mit Milch und den Gewürzen verschlagen. Die Eiermilch über den Lauch gießen.
Die Formen in ein Wasserbad geben und bei 160°C Umluft im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten stocken lassen.
Olivenöl erhitzen und die Hähnchenbrustfilets rundherum braun anbraten. Zitronensalz mit Zitronenpfeffer und Zitronenzesten vermischen und die angebratenen Hähnchenbrüste damit würzen. Die gewürzten Hähnchenstücke fest in Klarsichtfolie einrollen und in den Dampfgarer geben. Bei 65°C die Hähnchenbrüste 55 Minuten garen.
Für die Sauce die Schalotten in feine Würfel schneiden und im Bratensatz von dem Hähnchen dünsten. Mit Hühnerbrühe und Weißwein ablöschen. Um gut die Hälfte reduzieren. Die Sahne zugeben und mit Zucker, Pfeffer, Salz, Zitronenzesten und Saft abschmecken.
Die Hähnchenbrüste nach dem Garen zum Anrichten in Scheiben schneiden. Die Flane mit den Hähnchenscheiben und der Sauce anrichten.

Jetzt hätte ich es fast verpasst! Was??? Ja Mensch, das Ganzjahres-Vinz-Event das bei Petra vom Foodfreak-Blog zufinden ist. Eine super Sammlung von sämtlichen Vinzent Klink Rezepten. Gut dass ich noch eben wachgerüttelt wurde. Einen Wegweiser zu den ganzen anderen Rezepten von Herrn Klink findet Ihr hier:

Sonntag, 1. Januar 2012

Ein frohes Neues Jahr…


Ich wünsche allen meinen Lesern für das Jahr 2012 Gesundheit, Zufriedenheit, Freude und Frieden.Es war für mich ein wunderschönes Jahr 2011 mit Hochgenuss und Harmonie. Mein Wunsch für 2012 auch in diesem Jahr Leser für meinen Blog gewinnen zu können, aber vor allem meine Stammleser weiterhin mit alten und neuen Rezepten zu fesseln und zu erfreuen.
Zum Neujahrstag habe ich Euch Neujahrsröllchen nach dem Rezept der Neujahrshörnchen gemacht und dazu eine erfrischende Zitronencreme. Etwas frisches, spritziges, genau richtig für das junge Jahr…
200 g Schmand
200 g Jogurt 10% Fett
Schale einer Zitrone
Saft einer ½ Zitrone
2 Esslöffel Zucker
2 Blätter Gelatine
200 ml geschlagene Sahne
Schmand, Jogurt, Zucker, mit Zitronenschale und Zitronensaft vermischen. Die Gelatine in etwas Wasser einweichen und quellen lassen. Ausdrücken und erwärmen bis sie aufgelöst ist. Einige Löffel Schmandcreme mit der Gelatine mischen und anschließend die vermischte Gelatine in die Schmandcreme Geben und gut vermengen. Die Creme im Kühlschrank leicht anziehen lassen (ca. 30 Minuten) und sobald sie anfängt zu gelieren die geschlagene Sahne unterheben.


Donnerstag, 29. Dezember 2011

Zitronenrisotto mit Lachs…

So zwischen den Festtagen muss man ja auch essen. Okay, nach dem Festschmaus kann es ruhig etwas leichter sein, aber nicht weniger schmackhaft. Außerdem muss man ja auch irgendwie an Vitamin C kommen, klar könnte man jetzt Caipirinha mit viel Limettensaft bis zum abwinken trinken, aber das würde die Leber sicher übelnehmen. Also wird es zwischen den Festtagen keinen Alkohol geben und die Vitamine werden anders zugeführt. Fleisch gab es ja neulich erst und bringt jetzt auch nicht wirklich dieses Erkältungsabwehrvitamin mit, folglich muss ich mir etwas anderes ausdenken. In diesem Jahr ist Risotto ja öfters im Büdchen auf den Teller gelandet, zwar jedes Mal anders, doch immer wieder sehr schmackhaft. Diesmal jubel ich Herrn GB das Risotto unter dem Vorwand der Gesundheit unter. In der kalten Jahreszeit ist manch eine Erkältung nicht weit und wer will schon zum Silvesterfeuerwerk mit einer Grippe im Bett liegen. Willenlos, mit der Angst vor der Grippe im Nacken, hat er das Zitronenrisotto gegessen. Serviert habe ich es mit Zitronenpfefferlachs. Herr GB hat scheinbar großen Respekt vor Erkältungen, denn er nahm vom Risotto nicht nur einmal Nachschlag, ganz im Gegenteil, er meinte dass ich das Risotto unbedingt nochmals kochen müsste. oder sollte es ihm doch so gut geschmeckt haben.
Zitronenrisotto:
200 g Risottoreis
2 Schalotten
2 Stangen Staudensellerie
1 Esslöffel Olivenöl
250 ml Weißwein
750 ml Gemüsebrühe
Geriebene Schale einer ½ unbehandelten Zitrone
1 Esslöffel Zitronensaft
3 Esslöffel Parmesankäse
2 Esslöffel Butter
50 ml Sahne
Weißer Pfeffer frisch gemahlen
Schalotten und Staudensellerie in kleine feine Würfel schneiden. Öl erhitzen und die Gemüsewürfel andünsten. Den Reis zugeben und alles gut mischen und mit dem Öl überziehen. Mit Weißwein ablöschen und nach und nach die Gemüsebrühe angießen. Immer wieder die Brühe bei kleiner Hitze vom Reis aufsaugen lassen. Mit Zitronensaft und Schale würzen, Käse, Butter und Sahne untermischen, mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Evtl. mit etwas Salz nachwürzen.
Lachsfilet in Butter von beiden Seiten zügig garen und mir Zitronenpfeffer würzen. Den Lachs auf dem Risotto anrichten und etwas von der Butter in dem der Lachs gebraten wurde aufträufeln.
Ein Salat würde hierzu auch noch eine gute Figur machen.


Montag, 29. August 2011

Jetzt habe ich sie auch...

Ich glaube es gibt kaum noch irgendeinen Foodblogger der sie noch nicht auf seinem Blog hat. Sie sind aber auch wirklich klasse. Sie machen den Blog nicht nur hübsch, nein sie schmecken auch noch und sollte man mal wieder zu viele von den frischen ungespritzten gekauft haben, kann man sie auf diese Art super konservieren. Sie werden auch gerne als Geschenk genommen. Fast jeder kennt sie, aber im normalen Supermarkt bekommt man sie nicht, oder eher äußerst selten. Bei bestimmten Gerichten aus gewissen Regionen sind sie unerlässlich. In die Europäische Sommerküche haben sie sich ja schon längst eingeschlichen und sind oft das i Tüpfelchen wo gleich jeder fragt, wonach schmeckt das nur?Ja es schmeckt bekannt und doch sehr fremdländisch. Ach, ich habe noch gar nicht erzählt wovon ich spreche? Ich rede und rede, aber Ihr konntet euch sicher schon denken, dass ich die Salzzitronen meinte, oder?
Ich glaube es gibt mehr Salzzitronenrezepte wie es in einer Saison Zitronen gibt, also dachte ich mir, was dem einen recht ist, ist dem anderen billig.
Die Idee, nur eine Zitrone in ein Glas zugeben, habe ich dem Robert geklaut. Auch meine Zitronen sollten gut 4 Wochen mit Missachtung gestraft werden, eh sie in die Pfanne gehauen das Gericht gegeben werden. Ich habe mal 4 Zitronen eingelegt, zwei fürs Büdchen und zwei zum Verschenken. Was ich genau mit Salzzitronen anstelle verrate ich Euch demnächst an Hand von entsprechenden Rezepten. Also warten lohnt sich...
4 unbehandelte Bio-Zitronen

4 Nelken
2 Sternanise
4 Miniprisen Kreuzkümmel
4 Piment
4 weiße Pfefferkörner
4 schwarze Pfefferkörner
4 Kubebenpfefferkörner
3 Esslöffel Zucker
6 Esslöffel Salz
¾ Liter Wasser
Wasser mit Salz und Zucker aufkochen und etwas köcheln lassen bis ein etwas dicklicher Sirup entstanden ist. Die Zitronen waschen und achtmal segmentartig einschneiden, aber nicht durchschneiden. Jeweils eine Zitrone in ein sterilisiertes Einkochglas geben, eine Nelke, ½ Sternanis, 1 Prise Kreuzkümmel, 1 Piment, je ein Pfefferkorn zu jeder Zitrone geben und die Gläser mit dem Salz-Zuckersirup aufgießen. Die Gläser verschließen und bei 100°C ca. 30 Minuten einkochen.
Der Sirup eignet sich super für Salatsaucen und die Zitronenschale in kleinen Stücken peppt jeden bitteren Blattsalat auf. Aber wie schon erwähnt, Rezepte folgen.