Posts mit dem Label Zitronensaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zitronensaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 18. März 2013

Lemoncurd oder so…

…nie, nie, nie habe ich mich daran getraut. Aber alle Welt erzählte immer wie toll das Zeug schmeckt und dass man es unbedingt mal probiert haben müsste und wenn man es erst einmal probiert hat, will man nie, nie, nieeeeemals mehr darauf verzichten. Ja, ja, ich rede unverändert noch vom Lemoncurd.
Genau aus den genannten Gründen habe ich mal irgendwo ein kleines Glas zu einem sündhaft teuren Preis ergattert, mit dem Erfolg, dass Herr GB mich mit verwunderten Blick anschaute und mich fragte, ob ich zu heiß getrunken oder gegessen hätte und meine Geschmacksknospen mit Brandblasen besetzt wären.
Ich hatte meine Geschmacksknospen nicht beschädigt, aber dieses komische Zeugs, was sich Lemoncurd nannte, war schon eine harte Probe, wenn nicht gar ein terroristischer Angriff auf die Geschmacksnerven. Die Creme in dem kleinen Glas leuchtete zitronig Gelb, so verführerisch, so unglaublich verlockend. Gelb macht gute Laune, zum anschauen war das Zeug auch wirklich geeignet und ich hätte es wirklich nicht probieren sollen. Die Bindemittel in diesem Gemisch klebten einem förmlich den Mund zu. Richtig mehlig schmeckte es und ansonsten einfach nur sauer. Unangenehm sauer. Nicht die eigentlich spritzige Frische die man von Zitronen kennt, sondern genauso fies und abstoßend im Geschmack wie die unerträglichen Bindemittel. Die ersten paar Tage nach öffnen des Glases habe ich noch ganz tapfer mein Frühstücksbrot damit gegessen, bis zum Tag X an dem ich mir sagte: „Neee, Klärchen, jedes Gramm was Du auf den Hüften hast, sollen genussvolle Pfündchen sein und nur weil etwas weg muss, frisst Du dir nichts an was einfach nur ekelhaft ist!“
Das Glas wanderte halbvoll in den Müll! Ähhhh, das stimmt jetzt nicht ganz, der Inhalt wurde im Müll entsorgt, das Glas habe ich behalten, man weiß ja nie für was es nochmal gebraucht wird.
Soviel zu meinen ersten Berührungspunkten zu Lemoncurd. Für die ganzen Rezepte zu Lemoncurd in den verschiedensten Foodblogs war ich immun.
Dann im letzten Dezember bei der großen Wichtelaktion habe ich ein wunderschönes Wichtelpacket bekommen. Jetzt rate mal was unter anderem in dem Päckchen war! Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, genau meine Wichtelmama hat mir ein Glas Lemoncurd geschickt.
Erst habe ich mich gar nicht getraut es zu öffnen, bis Herr GB ganz neugierig fragte: „Was ist das, mach doch mal auf!“ Scheinbar hatte er das Ekelzeugs vergessen. Mit einem kleinen Löffel probierte er, spülte den Löffel ab und probierte nochmal. Die Löffelreinigungsaktion wiederholte er noch zwei oder drei Mal. Halt stopp, das ist mein Geschenk! Eh Herr GB sich komplett in das Glas knien konnte hatte ich auch einen Löffel am Wickel. Man oh man, war das eine Delikatesse.
Das Glas war ruck zuck leer gegessen, hätte ich wohl nicht erwähnen müssen, oder!?
Neulich hatte ich das große Glück richtig tolle Zitronen zu ergattert und ich hatte sie noch nicht nach Hause getragen, da stand ihre Bestimmung schon fest, LEMONCURD!
Jetzt musste ich erst mal nach einem vernünftigen Rezept suchen und dass ich schnell ein gefunden habe kannst Du dir ja denken.
Lemoncurd
2 Eier
2 Eigelbe
125 g Zucker
1 Prise Salz
125 ml Zitronen- und Limonensaft (Gemisch halb/halb)
Die Eier und Eigelbe mit dem Zucker vermischen und über ein warmes Wasserbad aufschlagen nach und nach den Saft zugeben und unverändert weiter schlagen.
Die Masse sollte solange geschlagen werden bis sie gut dicklich ist.
Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und nun 75 g eiskalte Butter Stückchenweise unterschlagen. Die Creme in Gläser füllen, abkühlen lassen und im Kühlschrank lagern. Das Lemoncurd sollte innerhalb von ca. 4 Wochen verbraucht werden.

 

Freitag, 24. August 2012

Keine Zeit zum Schreiben, ich musste Käse machen…

Ich hatte Euch ja letztens von diesem wunderbaren "Bastelbuch" erzählt. Unverändert bin ich begeistert. Ich weiß gar nicht wie ich es Euch beschreiben soll, es weckt eine ungeheure Lust in der Küche zu werkeln und zu probieren. Es weckt meinen "Jugend forscht Instinkt"! Man bin ich von diesem Wälzer angefixt. Ja hol mich nur auf den Teppich der Tatsachen zurück, ich weiß was mein Personalausweis sagt und ja, er hat mir schon lange bestätigt, dass ich für diesen Jugenbd-Wettbewerb zu alt bin, doch was spricht dagegen den jungen Forscherdrang leben zu lassen? ;-)
Herr GB kennt das noch aus den 80gern von mir, okay da war ich um einiges jünger, aber auch da musste ich schon ausprobieren was die Küche hielt. Vom Jean Pütz und seiner Hobbythek habe ich Euch ja erst erzählt. Das waren so geniale Sendungen die durfte ich auf keinen Fall verpassen, zur Not wurden sie auf Video aufgenommen. Man was habe ich in meiner kleinen Küche alles veranstaltet, Brot gebacken, Eis mit Salz und Eiswürfel fabriziert, nix da die Eismaschine anschmeißen. Hustentees und –säfte gemischt, Müslimischungen entwickelt, verschiedene Trocknungsarten für Kräuter ausprobiert, Körperpflegemittel aus Milchprodukte und anderem selbstgemachten Zeugs angerührt. Die Pflegeprodukte wurden dann im Kühlschrank gelagert. Die eigene Kosmetikproduktion hatte allerdings ein schnelles Ende. Meine Haut mochte sie nicht und Herr GB mochte die Cremes auch nicht, sie schmeckte ihm wohl nicht so wirklich. Warum probiert er auch alles was im Kühlschrank steht.
Irgendwann habe ich mir einen Joghurtzubereiter auf anraten des Herrn Pütz zugelegt. Jetzt konnte ich nicht nur meinen Joghurt selber machen, nein auch meinen eigenen Käse verzapfen. Okay, dafür brauch ich jetzt nicht unbedingt einen Joghurtzubereiter. Ja, ja, Du liest schon richtig, ich meinte nichts anderes als den Käse den man essen kann.
Also zurück zu dem Joghurtzubereiter. Um aus Milch Käse zu machen benötigte ich damals diesen Joghurtzubereiter und einen speziellen Stecker, ich glaube das hatte etwas mit Widerstand und so zutun genauer erfährst Du es hier. Lab und verschiedene Aromen hatte ich mir natürlich auch besorgt. Das ich das passende Hobbythekbuch hatte, in dem die Anleitung bestens erklärt war, muss ich jawohl nicht expliziert erwähnen, oder!? Na, es war schon ein ganz schöner Aufwand den ich da betrieben hatte, denn der Käsebruch musste noch gepresst und anschließend in Salzlake gelegt werden. Nach drei oder vier Tagen war der Käse fertig.
Doch jetzt ist alles anders, ich habe ja dieses schöne "Bastelbuch" und da ist das so einfach, da brauchst Du kein Lab oder irgendwelche Aromen, da reicht es wenn Du Milch (natürlich die Gute), Buttermilch, Zitronensaft und Salz hast. Sicher kommst Du nicht ganz ohne Zubehör aus. Du brauchst noch eine leere Konservendose die innen weiß beschichtet ist, ein Filtertuch, eine weitere Konserve die in die andere passt, allerdings mit Inhalt damit sie schön schwer ist. Einen Teller, ein Sieb und im Buch ist noch die Rede von einem kräftigen Gummiband. Ich hatte noch einige Utensilien von Damals.
Du vermischt den Liter Milch mit dem Liter Buttermilch und gibst beides in einen großen Topf. Das Gemisch bringst Du zum kochen und rührst etwas Zitronensaft hinein. Mit steigender Wärme gerinnt die Milch und es bildet sich der Käsebruch
Einen Teelöffel Salz solltest Du auch auf jedem Fall einrühren, vielleicht sogar etwas mehr. Alles zusammen aufkochen, das Filtertuch in das Sieb legen und die Käsemilch in das Filtertuch schütten.
Gut ablaufen lassen. Du kannst die Molke übrigens auffangen und trinken, soll sehr gesund sein. Mal so unter uns, ich mag das Zeug nicht.
Nun hebst Du das Tuch samt dem Käsebruch aus dem Sieb und gibst es in die größere Dose, deckst den Bruch mit dem Tuch zu und stellst die kleinere Konserve darauf. Die Dose(n) stellst Du nun auf einen Teller, jetzt ziehst Du das Gummiband um den Teller und um die Dose damit die obere Dose Druck auf den Käse gibt der sich in der unteren Dose befindet.
Diese Konstruktion stellst Du für zwei Stunden in den Kühlschrank, jetzt hast Du schon richtig feinen Frischkäse.
Wenn Du ihn jetzt noch 2-3 Tage in eine Salzlake legst wird es Schnittkäse.
Doch bleiben wir erst einmal bei unserem Frischkäse, den kannst Du mit Kräutern Deiner Wahl mischen und sollte er etwas sehr fest geworden sein, lässt er sich gut mit einem Schuss Sahne glattrühren. Ist Dein Tatendrang, ähnlich wie bei mir unverändert nicht zu bremsen, dann legst Du das gepresste Stück Käse für maximal 3 Tagen in Salzlake.
Dafür löst Du 1 Teelöffel Salz in 500 ml Wasser, legst den Käse in eine Schüssel und übergießt ihn mit der Salzlake. Wie bereits erwähnt, wirklich maximal 3 Tage eingelegt lassen, nicht dass er zu salzig wird. Du hebst den Käse aus der Lake, trocknest ihn und kannst ihn aufschneiden,
oder Du schneidest ihn in Würfel, gibst die Würfel in ein Schraubglas, fügst Basilikum zu und füllst alles mit gutem Olivenöl auf.
Diese Käsewürfel auf Weißbrot mit einem guten Glas Wein holt Dir den Süden nach Hause.
Gelegentlich Käse machen bereitet so viel Spaß!


Mittwoch, 1. Juni 2011

Avocadosalat, auch für richtigen Hunger…

Monoman, kaum habe ich den dritten Tag Urlaub, schon bekomme ich eine derartige bequeme Einstellung, ich als wäre Urlaub gleichzusetzen mit nichts tun. Wie meine Stammleser wissen, ist hier im Büdchen im Moment mehr los bzw. Arbeit wie sonst an den ganzen anderen Tagen. Gestern habe ich Nudeln für die Gefriertruhe fabriziert. Eh ich hier irgendetwas auf die Arbeitsplatte legen kann, muss ich erst mal allen Staub entfernen. Also putzen, Nudeln basteln, putzen. Wer schon mal Nudeln gebastelt hat, weiß was ich meine. Der feine Mehlstaub verteilt sich auch auf Arbeitsbereiche die nicht annähernd jemals eine Nudel gesehen haben. Ich glaube jetzt kann es sich jeder vorstellen. Dieser feine Mehlstaub verzieht sich aber auch in jede Ecke. Na, als alles wieder schön glänzte und die Nudeln im Gefrierschrank verstaut waren, tauchte wie aus dem Nichts mein Ernährungsgewissen auf. Bei Frau Lenor in der Werbung war es immer das schlechte Gewissen, aber das scheine ich nicht zu haben. Aber mich besucht gelegentlich das Ernährungsgewissen und diesmal war es wieder da. Ich muss dazu sagen, es kommt gänzlich unangemeldet. Außer der Postboote oder der Paketdienst taucht hier keiner, oder sagen wir mal selten jemand unangemeldet im Büdchen auf. Natürlich ist jeder Gast hier gerne gesehen, aber da Herr GB und ich häufig auf Tour sind, ist ein kurzes Telefonat zu Abstimmung nicht verkehrt. So kommt keiner vor verschlossene Tür und wir haben kein schlechtes Gewissen, oder ärgern uns gar, dass wir einen lieben Besuch verpasst haben.Aber mein Ernährungsgewissen kommt wie es will, geht bei mir ein und aus ohne Rücksicht auf Termine. Ja und so war es auch als die Nudeln ganz frisch in der Gefriertruhe lagen. Nun musste ich wieder das Spontan-Gen einschalten. Nach kurzem Blick in den Kühlschrank und ins Vorratsregal stand fest, es gibt einen Avocadosalat. Der ist gesund, lecker und schnell gemacht. Alle Zutaten habe ich meistens da, naja okay, die Avocado lungert hier nicht dauernd herum.
Für zwei Personen benötigt man eine Avocado, 4 Tomaten, 3 Eier, ein Glas Thunfisch in Öl, Saft einer halben Zitrone, Pfeffer und Salz. Vielleicht einige Salatblätter auf denen man den Avocadosalat anrichten kann.
Die Avocado sollte gut reif sein, aber noch nicht matschig. Tomaten in kleine Würfel scheiden, die Eier fest kochen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Den Thunfisch etwas abtropfen lassen und in kleinere Stücke zupfen. Die Zitrone auspressen und zur Seite stellen. Die Avocado schälen und auch würfeln. Alle Zutaten zusammen vermischen und mit dem Zitronensaft beträufeln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, etwas ziehen lassen und in die ausgehölten Avocadoschalen geben.
Auf Salatblättern anrichten und ggf. mit frischen Weißbrot servieren.
Herr GB hat sich gefreut, denn der hatte richtig Hunger…

Freitag, 6. Mai 2011

Fliederklau nach altem Gesetz doch eigentlich Mundraub...

Das hatte ich auch erst gedacht, aber geht nicht, weil das Gesetzt für Mundraub bereits 1975 in Deutschland abgeschafft wurde. Genaues steht hier.
Wie ich bei Flieder auf Mundraub komme? Ganz einfach, ich erkläre es Euch mal.
Also, solange ich denken kann gibt es ja den Muttertag, was ich davon halte ist eine andere Geschichte, aber ihn gibt es nun mal und die Medien suggerieren jedem Kind, das ist der Tag an dem Du besonders lieb in Form von Geschenken zu Deiner Mutter sein musst. Die kleinen Kinder malen Bilder, basteln kleine Geschenke und die Großen lassen sich von den Medien inspirieren und schauen welches Pralinenherz gerade trendy ist. Keine Branche lässt das Muttertagsgedöns außer Acht! Ganz interessant finde ich es wenn Mütter an diesen Tagen von ihren Männern beschenkt werden. Frei nach dem Motto, Mutter, Hausfrau, Geliebte. Die Reihenfolge ist beliebig. Auch ich gehöre zu der Generation Muttertagsgeschenk ist wichtig, nicht etwa das mir das von den Eltern eingetrichtert wurde, nein! Ich habe es mir von älteren Geschwistern abgesehen und natürlich auch bei meinen Freundinnen. Vorreiter der Muttertags-Marketingstrategie waren die Floristen, irgendwann dann auch die Süßwarenhersteller.
Auch bei mir begann die Muttertags-Geschenke-Hysterie mit Bilder malen, der nächste Stepp waren riesige Sträuße Gänseblümchen, da ich zwei Wochen vor Muttertag Geburtstag habe, wurde auch gelegentlich eine Schokolade vom Geburtstagstisch aufgehoben und nett als Geschenk verpackt und meiner Mutter geschenkt. Irgendwann waren diese Geschenke Killefit, was Richtiges musste her! Meine Mutter liebte Flieder! Eigentlich liebte sie alle Blumen, aber nein, zum Muttertag hatte sie gefälligst Flieder zu lieben! Wir hatten aber keinen eigenen Flieder, aber als Knirps kommt man ja in der Nachbarschaft reichlich rum und man wusste wo welcher steht. Vor allem ganz unbeaufsichtigt. Na das war doch ein Geschenk des Himmels!
Aber Fliederklau ist eine Straftat und ich bin heilfroh nie erwischt worden zu sein. Aber wie ist das, wenn man aus den Fliederblüten Sirup macht? Wäre der Fliederklau nach altem Gesetzt dann nicht eigentlich Mundraub...
Fliedersirup von geschenkten Blüten:
Fliederblüten von 20 ganz dunklen lila Dolden
1,5 Liter Wasser
1 kg Zucker
2 Zitronen (unbehandelte)
20 g Zitronensäure (E330)
Die Dolden gut ausschüttel und ggf. von ungebetenen Untermietern befreien. Die Blüten einzeln von der Dolde pflücken und in eine große Schüssel geben.
Die Zitrone in feine Scheiben schneiden und zu den Blüten geben.
Das Wasser mit dem Zucker vermischen und aufkochen. Etwas abkühlen lassen und über die Fliederblüten mit den Zitronenscheiben gießen.
Die Zitronenscheiben und die Blüten mit einem Teller beschweren damit sie nicht oben schwimmen. Nun die Schüssel gut abdecken und 5 Tage bis zu einer Woche im Kühlschrank ziehen lassen.
Das Blüten-Zuckergemisch durch ein Tuch filtern und den aufgefangenen Sirup mit der Zitronensäure vermischen und einmal kurz aufkochen lassen.
Je länger man ihn kochen lässt umso mehr dickt er zwar ein, allerdings besteht die Gefahr, dass sich das Fliederaroma sehr verflüchtigt. Wer dickeren Sirup liebt, sollte das Wasser mit dem Zucker vorher etwas länger kochen lassen damit er dicker wird.
Nun wünsche ich gutes Gelingen.

Freitag, 29. April 2011

Tomaten–Mozzarella ohne Tomaten...

Es gibt Klassiker da kommt man normal nicht dran vorbei. So ist es auch mit dem Mozzarella. Fragt man mal in seinem Freundeskreis –wozu isst Du Mozzarella? Na, welche Antworten kommen da?
Meine Freunde essen ihn überwiegend in Verbindung mit Tomaten. Mal auf der Pizza, mal mit Tomaten und Basilikum, auch in einem Nudelsalat wird er gerne gemischt, aber wer kennt ihn in schlichter Kombination mit Avocado, Frühlingszwiebeln und einige Spritzer Zitrone?
Wie ich auf diese Zusammenstellung gekommen bin?
Ich habe ja so eine komische Angewohnheit, jedes neue Kochbuch wird nur gelesen, wenn auch eine Packung Post-it griffbereit liegt. Die brauch ich einfach. Jedes schöne Rezept bekommt ein Signalstreifen, die klebe ich an den Seitenrand rechts oder links, gerade dorthin welches Rezept ausgewählt wurde. In Gelb, Blau oder Grün, nur die Roten, die werden nur ganz speziell eingesetzt und zwar nur die Nachgekochten bekommen ein roten Streifen. Jedoch auch nur wenn das Gericht wirklich gut geschmeckt hat und evtl. den Weg ins Büdchen schaffen sollte, oder allenfalls nochmals gekocht wird. Ja, solche Rezepte gibt es auch. Wobei doppelt gekochte, oder zubereitet Rezepte gibt es eher nicht so häufig und wenn, sind es eh die Klassiker und die kann ich meistens aus dem Kopf. Tja, wie jeder wissen wird ist Avocado mit Mozzarella nun wirklich kein Klassiger und deshalb hat er einen Streifen bekommen, erst mal nur einen gelben, aber weil es total gut geschmeckt hat, hat das Rezept jetzt einen roten Post-it-Streifen, so einfach ist das.
Ach, fast hätte ich es vergessen, das Rezept habe ich aus dem Buch Suppe, Löffel, Hunger. Ihr erinnert Euch? Ich hatte das Buch hier rezensiert. Wer hätte das gedacht, dass ich mal Tomaten–Mozzarella ohne Tomaten mache...
Mozzarella mit Zitronensauce

1 Avocado (pro Person ¼)
2 Mozzarella (pro Person ½ Mozzarella)
Feines Olivenöl
Saft einer Zitrone
1 Bund fein geschnittene Frühlingszwiebeln
Meersalz, und frischer schwarzen Pfeffer aus der Mühle.


Die Avocado schälen, in feine Streifen schneiden und auf Teller verteilen. Sofort mit dem Saft der Zitrone beträufeln. Die Mozzarellakugeln ebenfalls in feine Scheiben schneiden und auf den Avocadoscheiben verteilen. Die Röllchen der Frühlingszwiebeln auf die Teller streuen, mit feinen Tropfen gutem Olivenöl bespritzen, Meersalz und Pfeffer frisch darauf verteilen.
Dazu schmecken frische Laugenbrötchen.