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Montag, 14. Januar 2013

Schaschlik herrlich leicht und doch gemütlich…

...so zwischendurch muss man ja auch mal wieder was Frischeres essen. Also ich meine jetzt nicht was Frisches, frisch ist ja alles was es im Büdchen gibt, ich meine etwas Frisches das auch gleich erfrischt. Natürlich soll es auch satt machen, aber eben frisch satt machen. Nicht so satt machen ohne erfrischt zu sein. Wisst Ihr jetzt was ich meine? Ich rede mich gerade um Kopf und Kragen, dabei versteht Ihr mich womöglich gar nicht. In der Weihnachtszeit füllt man sich ja gerne mit warmen molligen Speisen, die dieses gemütliche, heimelige Gefühl in uns wach rufen. Man neigt zur Völlerei weil es so wohlig macht. Warme Gewürze in den Speisen vertiefen den Geschmack des Wohlgefühls.
Doch jetzt so frisch im neuen Jahr angekommen, will man nicht nur den Muff der letzten Weihnachtszeit aus den Räumen haben, so schön die Zeit auch war, jetzt will man auch Frische in die Kochtöpfe einziehen lassen.
Einen kleinen Start habe ich mit Schaschlik auf Couscousgemüse in die frische Richtung getan, aber ich könnte mir vorstellen bis der richtige frische Frühling Einzug hält, verfalle ich sicher noch das eine oder andere Mal in die warme Winterzeit.
Schaschlik auf Couscousgemüse für 2 Personen
250 g Schweinefilet
Je eine rote und gelbe Paprika
1 Zucchini
4 kleine Schalotten
Das Schweinefilet in Würfel schneiden, die Paprika und die Zucchini in gleich große Stücke schneiden und die Schalotten schälen. Alles abwechselnd auf Holzstäbchen spießen.
In einer Pfanne mit Öl rundherum braun braten.
In eine Schale geben und im Backofen warm halten.
Für das Couscousgemüse ca. 100 g Couscous mit 250 ml Gemüsebrühe aufgießen und quellen lassen.Hier solltest Du Dich an der Anleitung auf Deiner Couscous-Packung orientieren.
Das Gemüse das von den Spießen übrig geblieben ist in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten.
Hier bietet sich die Pfanne natürlich an in der Du vorher die Spieße gebraten hast. Die Gemüsewürfel nach dem anbraten gar dünsten und anschließend den Couscous unter das Gemüse mischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Couscousgemüse mit Spieße anrichten und einen Knoblauchquark wie Zaziki dazu reichen.


Mittwoch, 10. Oktober 2012

Feuchter Herbst oder deftiger, goldener Oktober…

habt Ihr es auch schon gemerkt? Ja genau, es ist Herbst. Die Bäume werden immer bunter, die Luft immer feuchter und man hat bei goldenem Sonnenschein den typischen Duft des Herbstes in der Nase.
Im Büdchen werden wir uns auch auf Herbst einstellen und es geht in Richtung deftige Gerichte. Neulich auf unserer Rückreise haben wir in der Nähe von Memmingen noch ganz liebe Verwandte besucht und als Reiseproviant wurde uns ein großer Sack mit wunderbaren Kartoffeln eingepackt. Nee, nee, es war kein Reiseproviant, das war nur ein Scherz. Den Sack mit den Kartoffeln haben wir zwar bekommen, aber eben nicht als Reiseproviant, sondern als gute Grundlage für tolle Rezepte in der Büdchenküche.
Tja und jetzt habe ich es getan, die ersten Kartoffeln sind im Topf gelandet und wir sind mehr als begeistert.
Mit einem würzigen Kartoffelgratin aus goldgelbenen Kartoffeln wird aus einem feuchten Herbst ein goldener Oktober. Wenn Dich Kartoffeln auch so begeistern können, solltest Du dieses Gratin unbedingt mal ausprobieren…

Würziges Kartoffelgratin
1200 g Kartoffeln als Pellkartoffeln gekocht
400 g Lauch
400 g Zucchini
100 g Champignons
Rapsöl
Kräuter der Provence
Pfeffer, Salz
160 g Salami
Maiskörner von zwei gekochten Maiskolben
150 g Emmentaler gerieben
150 ml Gemüsebrühe
Abgekühlte Pellkartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Champignons, Lauch und Zucchini ebenfalls in Scheiben schneiden.
Etwas Rapsöl in eine Pfanne geben und die Gemüsescheiben darin kurz anbraten. Die Kartoffelscheiben mit den Gemüsescheiben abwechselnd in eine Gratinform fächerartig einschichten.
Mit Pfeffer, Salz und Kräuter der Provence kräftig würzen. Die Gemüsebrühe angießen. Die Salamischeiben eins- bis zweimal falten und zwischen die Gemüse-Kartoffelscheiben stecken.
Die Maiskörner auf dem Auflauf verteilen und als Abschluss den geriebenen Käse aufstreuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C goldgelb ca. 30 Minuten gratinieren ...


Freitag, 6. Juli 2012

Zucchini-Häppchen gehen immer…

Neulich als wir grillten konnte ich es malwieder nicht abwarten. Grillen ist ja nichts für Hungrige bis da mal die Kohle durchgeglüht ist und das Würstken endlich gar ist, bin ich fast verhungert. Ich muss es ja schließlich wissen, wer kommt von uns denn nun aus der Hochburg der Kohle, Du oder ich? Na wie gesagt, neulich war es mal wieder soweit, ich hatte Hunger und die Kohle wollte einfach nicht glühen. Klar ich hätte mich jetzt an Brot, Soßen und Salat satt essen können, aber das war jetzt auch nicht so das was mir vorschwebte. Außerdem wollte ich ja nur eine winzige Kleinigkeit.
Nachdem ich den Kühlschrank und alle anderen Vorratsschränke inspiziert hatte, blitzte es wieder und meine Ideen überschlugen sich.
Als kleinen Snack vorweg gab es Zucchiniröllchen mit Grissini in Schinken eingehüllt. Jetzt sag doch mal selbst mit so kleinen Leckereien kann man doch gut die Wartezeit überbrücken, oder?
Zucchini in dünne Streifen schneiden und leicht salzen. Frischkäse mit etwas Quark und Sahne glattrühren.
Minze fein gehackt unterheben und mit Pfeffer, Salz und Sumach abschmecken. Die Zucchinistreifen aufrollen und mit einen Zahnstocher feststecken.
Die Käsemasse einfüllen und auf Teller anrichten. Grissinistangen mit gekochten Schinken umhüllen und zu den Zucchinihäppchen legen.
Ein kleiner Snack der noch Platz für Grillgut lässt…


Mittwoch, 28. September 2011

Zimtduft und warmer Apfelkuchen...

Na, das hört sich doch schon recht viel versprechend an, oder? Genau es ist ein Buchtitel und zwar von einem sehr schönen Backbuch aus dem Jan Thorbecke Verlag. Ich habe mich mal wieder im Backen versucht und zwar mit Erfolg. Der Kuchen ist bestimmt so schön geworden, weil Gemüse mit verarbeitet wurde, aber dazu komme ich später. Jetzt stelle ich Euch dieses schöne neue Buch vor, das sich mit gebackene Süßspeisen und fruchtigen warmen Desserts beschäftigt die garantiert nach langen Spaziergängen an frischen Herbst- oder kalten Wintertagen bei jedem Schleckermäulchen gut ankommen. Eine Rezeptsammlung aus den englischen, schottischen, amerikanischen und französischen Landhausküchen, so der Eindruck. Die aber auch durchaus in deutschen Küchen ihren festen Platz haben. Das Buch gestaltet sich mit einem Hartcover in aktueller Trendfarbe. Nach einer kurzen Einführung beginnen gleich die Rezepte die sich in den Gruppen Crumbles, Cobblers, Bettys und Crisps, Clafoutis, Slumps und Puddings, Pies, Tartes und Strudel, Kuchen zum Dessert aufteilen. Am Ende findet man ein Register, dass alle Rezepte alphabetisch aufführt. Ein Inhaltsverzeichnis das alles in Rubriken angibt findet man direkt vorne noch vor der Einführung.Zu jedem Rezept gibt es ein Bild. Nur schon alleine diese machen auf einige Speisen Appetit. Die Fotografien strahlen eine gemütliche kuschelige Wärme aus, gerade so wie man es in der kalten Jahreszeit gerne hat.
Zwei Anmerkungen habe ich allerdings, die Rezepte mit Erdbeeren fand ich eher unpassend. Erdbeeren sind in meinen Augen eher Früchte die in das späte Frühjahr bzw. in den Sommer passen. Zusätzlich hätte es mir gut gefallen, wenn man die einzelnen Rubriken erklärt hätte. Mir ist noch immer nicht ganz klar was Cobblers sind, oder gar Bettys?! Jede Erklärung nehme ich gerne entgegen.
Um mir eine Bewertung der Rezepte zu erlauben, arbeite ich gerne das eine oder andere Rezept nach und in diesem Fall fiel es mir wirklich schwer mich zu entscheiden. So viele tolle und schnelle Rezepte, aber auch ausgefallene und etwas aufwändigere.
Dann hatte ich genau den richtigen Anlass. Zu einem Geburtstag durfte ich einen Kuchen mitbringen und ich entschied mich für den Zitronen-Zucchini-Mohn-Kuchen. Das Rezept war super zu handhaben, obwohl das Buch aus dem Englischen übersetzt wurde, passten die Angaben perfekt. Mit anderen Übersetzungen habe ich da einschlägige Erfahrungen.
Bei den Gästen ist der Kuchen sehr gut angekommen und es wurde nach dem Rezept gefragt, was ich als Kompliment an den Verlag weitergeben darf.
So ganz nebenbei denke ich ist dieses Rezept ein schönes Geschenk an Zorra und ihren Kochtopfblog. Zorra´s Blog hatte auch Geburtstag und zwar ist er Sieben geworden. Zu diesem Anlass spendiere ich ihr gerne diesen schönen Kuchen, der obendrein auch noch kindertauglich ist, so bekommen die Kleinen ihre gesunde Gemüseportion und durch einen hohen Anteil von Zitrone auch noch Vitamin C und das Büdchen macht wie immer gerne mit, wenn im Kochtopf zu einem Bloggerevent aufgerufen wird.
7 Jahre kochtopf - Blitz-Blog-Event - Gib ihm Süsses! (Einsendeschluss 30. September 2011)
Das sagt der Verlag:
Zimtduft und warmer Apfelkuchen
Fruchtige Köstlichkeiten für die kalte Jahreszeit
Was gibt es Schöneres, als eine fruchtige Süßspeise selbst zu backen und noch ofenwarm Freunden zu servieren, während draußen die kalten Temperaturen das Thermometer nach unten treiben? Ob nach Zimt duftend, in köstlichem Fruchtsaft brodelnd oder mit knusprigen Streuseln überbacken, Äpfel, Brombeeren, Birnen, Blaubeeren, Kirschen, Pflaumen und ihre anderen fruchtigen Brüder und Schwestern sind verführerische Begleiter durch kalte, dunkle Tage.
In diesem Buch sind Obst- Köstlichkeiten aus der englischen, schottischen, amerikanischen und französischen Küche versammelt. Die meisten dieser Fruchtdesserts aus alten Zeiten lassen sich einfach zubereiten, ihr Genuss hingegen ist ein wahrer geschmacklicher Traum.

Mehr als 60 verführerische Rezepte
Mit wunderschönen Food-Fotos
Viele einfache Rezepte mit fantastischem Ergebnis

Hardcover mit Schutzumschlag
Format 19 x 23,5 cm, 160 Seiten
mit zahlreichen Fotos
2011 lieferbar
ISBN: 978-3-7995-3576-2
€ 19,90
Zitronen-Zucchini-Mohn-Kuchen
30 g Mohn, gemahlen
Fein geriebene Schale von 2 Zitronen
80 ml Milch
250 g Butter
280 g feiner Rohrzucker
4 große Eier, trennen
½ Teelöffel Vanillearoma
200 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
80 g gemahlene Mandeln
250 g Zucchini geputzt und geraspelt
1/2 Teelöffel Weinsteinbackpulver

Für den Guss:
220 g Puderzucker
25 g zerlassene Butter
1 Teelöffel fein geriebene Zitronenschale
2-3 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft
Mohn und Zitronenschale in eine Schüssel geben. Milch erhitzen und über den Mohn geben und abkühlen lassen.
Butter und Zucker schaumig rühren. Eigelbe nach und nach unterrühren. Mehl, Backpulver und Mandeln mischen und ebenfalls unterrühren. Vanillearoma zugeben und die geraspelten Zucchini unterheben. Die Eiweiße mit dem Weinsteinbackpulver zu Schnee schlagen und auch unter den Teig heben.
Eine gefettete und mit Backpapier ausgelegte Backform mit dem Teig füllen und bei 190° C 50 bis 60 Minuten backen bis sich der Teig fest anfühlt. Mit einem Holzstäbchen prüfen. Den Kuchen ca. 10 Minuten in der Form auskühlen lassen und dann stürzen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Aus Puderzucker, Butter, Zitronenschale und Zitronensaft einen streichfähigen Guss rühren. Mit dem Zitronensaft vorsichtig umgehen, nur soviel zugeben bis der Guss cremig ist, er darf nicht zu flüssig werden. Den Guss mindestens 2 Stunden fest werden lassen. Evtl. vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben.


Montag, 26. September 2011

Roastbeef mit Senfcreme auf Zucchiniplätzchen...

Ich habe im Supermarkt ein Gespräch belauscht! Um genau zusagen zwischen Kunde und Fleischverkäuferin (Fachverkäuferin setze ich jetzt mal voraus).
Kunde: Ich hätte gerne Rinderfilet.
F-Verkäuferin: Welches hätten Sie denn gerne, das Deutsche oder das Argentinische?
Kunde: was ist denn der Unterschied?
F-Verkäuferin: Das Deutsche haben wir im Angebot!
Kunde: Und Qualitativ? Welches ist da besser?
F-Verkäuferin: Selbstverständlich das Argentinische!
Kunde: Was unterscheidet sich denn in der Qualität?
F-Verkäuferin: Das zeigt schon der Preis!
AAAHA!!!!!
Ich kaufte in diesem Laden wie immer nur das Allernötigste, alles andere kaufe ich auf dem Markt, im Hofladen auf meinem Weg, bei meinem Lieblingsbäcker bzw. dem Metzger meines Vertrauens und die befinden sich leider nicht im Supermarkt nebenan, sonder ich muss für gewisse Qualität schon den einen oder anderen Weg in Kauf nehmen. Wie sagte schon Ludwig Mies van der Rohe, ein deutscher Architekt, "Weniger ist mehr“ und diese "Weisheit“ ist durchaus auf alle möglichen Lebensbereiche übertragbar.
Mein Roastbeef habe ich nicht bei der Fleischerfachverkäuferin im Supermarkt gekauft sondern, Ihr wisst schon, beim Metzger meines Vertrauens!
Roastbeef mit Senfcreme auf Zucchiniplätzchen
300 g Kartoffeln
2 Eier
100 g Mehl
150 g Zucchini
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Öl zum ausbacken
Kartoffeln schälen, weich garen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Eier mit Mehl unterrühren. Zucchini fein raspeln und unter die Kartoffelmasse kneten.
Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Öl erhitzen, mit einem Esslöffel kleine Plätzchen in das heiße Fett geben und von beiden Seiten goldgelb braten.
Senfcreme:
100 g Creme fraiche
100 g Senf
Etwas Zucker und Salz
Creme fraiche mit Senf gut vermischen, mit Zucker und Salz abschmecken.
Zum Anrichten benötigt man einen dicken Bund Schnittlauch, etwas Petersilie, feine Tomatenschnitze und 16 dünne Scheiben Roastbeef. Ich brate Roastbeef gerne auf Niedrigtemperatur selber, aber als schnelle Alternative ist Roastbeef-Aufschnitt durchaus okay.
Teller mit Schittlauchhalmen auslegen, jeweils zwei Zucchiniplätzchen aufsetzen, einen Klecks Senfcreme aufs Plätzchen geben und darauf eine Scheibe Roastbeef als Blüte anrichten

Dienstag, 9. August 2011

Ein mediterranes Gemüsesüppchen mit Fleischbällchen…

Seit Tagen nörgel ich dem Herrn GB die Ohren voll, dass ich ein neues Handy haben möchte. Ich weiß auch schon ganz genau welches es sein soll und was ich damit machen möchte. Nicht etwa das ich jetzt unbedingt ein neues benötige weil das alte kaputt ist. Nein so ist es nicht, nur mit meinem alten Teil kann ich eben nicht das alles machen was ich gerne machen möchte. Also bitte, was liegt da näher wie nörgeln? Sicher könnte ich auch alleine in die Stadt gehen und mir das Handy kaufen, aber das ist bei uns etwas verzwickter. Euch das hier zu erklären würde selbst Eure Geduld in den Wahnsinn treiben. Also ich habe genörgelt und als sich Herr GB endlich bereit erklärte, habe ich die Notbremse gezogen und mir doch nochmal etwas Bedenkzeit erbeten. Ja und jetzt habe ich noch immer mein altes Handy und ich bin um keinen Deut unglücklicher. Ganz im Gegenteil, dadurch dass ich nicht mit Herrn GB in der Stadt war, habe ich Zeit gewonnen und konnte für uns etwas Leckeres kochen. Ein mediterranes Gemüsesüppchen mit Fleischbällchen…

2 Gewürzgurken

200 g Tatar
1 Teelöffel Senf
Salz und Cayennepfeffer
4 Teelöffel Olivenöl
4 Frühlingszwiebeln
1 mittelgroße Zucchini
4 Karotten
2 confierte Knoblauchzehe
200 g eingelegter Tomatenpaprika aus dem Glas
1 kg Tomaten
200 ml Gemüsebrühe
einige Zweige Thymian
Die Gurken in kleine Würfel schneiden. Die Gurkenwürfel mit dem Tatar und dem Senf gut vermischen. Mit Salz und Cayennepfeffer würzen und kleine Bällchen formen. In 2 Teelöffel Olivenöl die kleinen Fleischbällchen von allen Seiten schön braun braten.
Die Frühlingszwiebeln in Ringe, die Zucchini und Karotten in Streifen schneiden.
Das restliche Öl erhitzen und das Gemüse mit den Knoblauchzehen zusammen ca. 5 Minuten dünsten. Die Tomaten klein schneiden und zu dem anderen Gemüse geben. Mit der Brühe ablöschen, die Thymianzweige ebenfalls in den Topf geben, alles mit Salz und Cayennepfeffer würzen und gute 10 Minuten garen.
Sie Gemüsesuppe zusammen mit den Fleischbällchen auf Teller anrichten.


Sonntag, 5. Juni 2011

Das wird ein toller Spätsommer doch jetzt genießen wir noch Spargel…

Ich freue mich schon so sehr auf September, klar wir haben Juni und Ihr haltet mich endgültig für total bescheuert, aber macht mir nichts. Eigentlich freue ich mich ja immer auf irgendetwas. Im Januar auf den Winterurlaub, im Februar auf Karneval, im März auf Fastenzeit, im April auf Ostern, im Mai auf Renovierungsurlaub, im Juni aufs neue Esszimmer, auf Büdchengeburtstag und auf den September. Was im Juli und August kommt weiß ich noch nicht. Ich weiß nur, bis zum September muss ich noch den Juni, den Juli und den August überstehen. Eigentlich bin ich eher froh wenn die Zeit recht langsam vergeht, aber ich freue mich so sehr auf neue Kochbücher. Nicht auf irgendwelche Kochbücher, nein auf ganz bestimmte Kochbücher. Herr Rafael Pranschke war wieder fleißig und was soll ich sagen, im Herbst bringt der Becker Joest Volk Verlag zwei neue Bücher von ihm heraus. Wenn das wieder solche Knaller sind wie die beiden Ersten Exemplare hier und hier, dann komme ich zukünftig gar nicht mehr aus meiner Küche heraus. Ich meine, das ist ja auch nicht weiter schlimm, denn das Kochen ist ja wirklich eines meiner liebsten Hobbys. Das erste Buch wird sich mit dem Thema Desserts beschäftigt und das Zweite befasst sich mit Partys und Feste. Ich bin überzeugt, das sind wieder solche tollen Bücher mit denen man Eindruck schinden kann. Herr GB freut sich schon immer wenn eins der ersten Bücher in der Küche liegt, fehlt nur noch dass er fragt, ob wieder Kunststunde stattfindet.Kunststunde hatte ich heute mal wieder. Ich dachte solange wie wir noch Spargelzeit haben können wir diese Köstlichkeit auch ruhig auf den Tisch bringen. Mein Schatz hat sich mittlerweile an den Geschmack gewöhnt und findet es sogar sehr lecker, wenn er als Spargelrisotto, Spargelsüppchen, oder wie heute mit Schweinefilet im Zucchinimantel serviert wird. Ich kann Euch was erzählen, das ist so ein Schleckerschnäutzchen, da bin ich echt begeistert, wenn ich Bücher finde die meine Ideen unterstützen, die Kreativität fördern und mich inspirieren. Was jedoch an den Büchern bzw. an den Erklärungen so genial ist, sie sind so wunderbar nachzuarbeiten, dass ich mal behaupten möchte, wenn man etwas kochen kann und ein recht gutes Kochverständnis hat, kann man diese Rezepte nachkochen und die Grundlage kochsüchtig zu werden ist gelegt.Ich sag Euch was, ich freue mich so sehr auf September, das wird ein toller Spätsommer doch jetzt genießen wir noch Spargel…

Schweinefilet im Zucchinimantel mit Spargel
1 Schweinefilet ca. 700g
Salz, Pfeffer
Rapsöl
250 g Hähnchenfilet
200 ml Sahne
ca. 200 g Zucchini
ca. 800 g grüner Spargel

Das Schweinefilet mit Pfeffer und Salz würzen, z.B. mit Steinsalz

und in einer Pfanne in Rapsöl von allen Seiten gut braun anbraten.


Hähnchenfilet in kleine Würfel schneiden mit Sahne vermischen und dem Pürierstab zu einer Face verarbeiten. Ebenfalls mit Pfeffer und Salz würzen.


Zucchini in hauchdünne Scheiben schneiden.

Den Spargel im unteren Drittel schälen. Spargel und Zucchinischeiben kurz blanchieren.
Frischhaltefolie ca. 30 cm lang auslegen. Zucchinischeiben überlappend auf der Folie ausbreiten.

Die Face, idealerweise mit einer Palette auf die Zucchinischeiben streichen.
Dicht nebeneinander den Spargel auf die Face legen.

Nun das Schweinefilet mittig auflegen

und den Rest der Face aufstreichen.

Jetzt die Seiten der Folie hochklappen, um das Filet legen und einrollen. Die Enden der Folie zum Fixieren eindrehen.

Die Rolle in Alufolie wickeln und im vorgeheizten Backofenbei 165°C ca. 40 Minuten gar ziehen lassen.

Dazu eine Rotweinsauce und Kartoffelpüree.

Wir fanden, es hat nicht nur schön ausgesehen, auch die Komination war sehr schmackhaft.


Freitag, 20. Mai 2011

Eine Gemüsepfanne mit Fleisch, man kann auch sagen ideales Renovierungsessen…

Ich hatte es zwar geahnt, aber die Realität sieht ja meistens dann doch ganz anders aus. Aber ich bin mal wieder um mindestens eine Erfahrung reicher. Ich weiß jetzt nämlich wieso überwiegend im frühen Frühjahr renoviert wird. Ganz einfach, weil zur gleichen Zeit die meisten auch fasten. Renovierungszeit ist ideale Fastenzeit, sogenannte Erneuerung für Haus und Körper. Wird im Haus renoviert ist überall Chaos und man kommt kaum zum Kochen, also drängt sich eine Fastenkur geradezu auf. Natürlich weiß ich was die Fastenkur für einen religiösen Hintergrund hat, aber man kann auch fasten ohne religiös zu sein. Die eigentlich bekannte Fastenzeit ist zwischen Aschermittwoch und Ostern, aber wie ist das wenn man nach Ostern renoviert? Darf man eigentlich in der vor Ostern-Fastenzeit renovieren? Oder darf man nach Ostern fasten? Fragen über Fragen die mich im Moment auch nicht weiterbringen. Ich hatte mir das so vorgestellt, ich gebe eben kurz bekannt, „liebe Blogleser, ich renoviere gerade, aber das Büdchen schlemmt weiter und zwar ohne Ende“! Doch nun gebe ich kleinlaut zu, klar verhungern wir gerade nicht, aber es schleicht sich die schnelle Küche ein. Ich kann es Euch ja jetzt sagen, ich hatte schon überlegt ob ich nicht jetzt auch noch fasten soll, aber für Herrn GB muss ich ja eh was auf den Teller bringen, sonst fällt der mir vom Fleisch eh die Tapeten an der Wand sind und das Esszimmer wieder auf Hochglanz gebracht wurde. Also hab ich das mal verworfen. Dann fiel mir noch siedend heiß ein, dass Sus vom Gärtnerblog doch zu einem Event aufgerufen hat. Diesmal geht es um Frühlingszwiebeln.
Garten-Koch-Event Mai 2011: Frühlingszwiebel [31.05.2011]
Eigentlich wollte ich doch das Frühlingsroastbeef dort teilnehmen lassen, aber das hab ich prompt verschusselt. Jetzt gibt es eine schlichte Gemüsepfanne mit Rindersteaks, aber die wurden auf dem supertollen Kontaktgrill gemach den wir im letzten Jahr angeschafft haben.
Eine Investition die sich wirklich gelohnt hat. Genial für eine Gemüsepfanne mit Fleisch, man kann auch sagen ideales Renovierungsessen…
Oder ob ich doch noch fasten sollte???
Die Pfanne ist einfach gemacht:
Ein Bund Frühlingszwiebeln
Je eine rote, grüne und gelbe Paprika
5 Mittelgroße festkochende Kartoffeln mit Schale
1 kleiner Zucchino
Ein Rosmarinzweig
Frisch gemahlener Pfeffer
Wer hat sollte rotes Hawaii Salz verwenden (hier gibt es mehr Informationen dazu)
Pro Person ein Rinderfiletsteak
Erdnussöl
Die Kartoffeln abschrubben und in Scheiben schneiden. Die Kartoffelscheiben in heißem Erdnussöl anbraten, die Hitze reduzieren und salzen. Die Paprikaschoten in Stücke schneiden und ebenfalls die Zucchini. Die Frühlingszwiebeln in Ringeschneiden und das ganz dunkle Grün der Zwiebeln zur Seite stellen. Paprika, Zucchini und die weißen Ringe der Frühlingszwiebeln zu den Kartoffeln geben wenn diese bereits schon gut gegart sind. Den Rosmarinzweig ganz fein hacken und über die Kartoffel und das Gemüse streuen. Nun alles auf kleiner Hitze fertig garen.
Parallel die Steaks grillen, wer hat, natürlich auf dem Kontaktgrill.
Alles auf angewärmten Tellern anrichten, mit dem Grün der Frühlingszwiebeln bestreuen und servieren. Wenn die Sonne schein isst man idealerweise auf Terrasse oder Balkon, damit man das Chaos in der Wohnung nicht sieht.