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Dienstag, 11. November 2014

Ich habe den Kaffee auf, oder Hähnchenschnitzel mit Gemüse in Kaffeesauce…

…bist Du eher ein Kaffeetrinker oder doch lieber ein Teegenießer? Also ich habe mich mit der Zeit eher zum Teetrinker entwickelt. Geplant war das so nicht, früher habe ich täglich mindestens eine Kanne Kaffee getrunken, aber jetzt nur noch so zwei große Tassen. Okay, wenn es Kuchen gibt kann es auch mal mehr sein und während der kalten Jahreszeit, die wir derzeit zweifelsohne haben, auch wenn sich draußen die Temperaturen noch immer im zweistelligen Bereich tummeln, brauche ich den Kaffee morgens nur schon alleine um wach zu werden.
Letztens ist mir mal eine Kaffeelektüre in die Hände gefallen. So ein kleines Heftchen mit Unmengen an Informationen über die schwarzen Bohnen. Wo er überall angebaut wird, über die unterschiedlichsten Zubereitungsarten, Aufklärungen der verschiedenen Röstungsarten und natürlich in welchen Rezepten er in der Küche verwendet wird.
In Desserts wird er ja sehr häufig verwendet. Beim Kaffeeeis angefangen, über Espressomousse, Cappuccinoparfait bis hin zur Mokkatorte und andere Köstlichkeiten ist das ja nichts Neues. Aber von Kaffeechips zu Fisch hatte ich bisher noch nichts gehört und auch nur am Rande von einer Kaffeemarinade in der Fleisch eingelegt wurde. Doch richtig interessant fand ich Gemüse in Kaffeesauce. Das Rezept habe ich aufs Büdchen zugeschnitten und ich muss sagen, echt toll! Erst konnte ich es mir gar nicht so recht vorstellen, aber in der Kombination zu den Hähnchenschnitzeln hat es mich vollkommen überzeugt.
Ach ja, außerdem ging es rasend schnell, ist alltagstauglich und entsprach auch dem Geschmack von Herrn GB. Aber der mag Kaffee sowieso sehr gerne.
Hähnchenschnitzel mit Gemüse in Kaffeesauce
4 Geflügelfilets
3 kleine Zucchini
2 Bund Frühlingszwiebeln
6 mittelgroße Möhren
1 Ei
Mehl
Salz, Pfeffer
Butter und Erdnussöl zu gleichen Teilen
1/8 Liter Weißwein
1/8 Liter Espresso
30 ml Portwein
1 Teelöffel braunen Zucker
1 -2 Messerspitze/n Zimt
Saft einer halben Zitrone
Zitronenzesten
1 Esslöffel glatte Petersilie fein gehackt
Die Geflügelfilets mit Pfeffer und Salz würzen. Das Ei in einem tiefen Teller mit einer Gabel kräftig aufschlagen. Das Mehl ebenfalls auf einen Teller geben. Nun das gewürzte Filet mit Ei und Mehl panieren. Butter und Erdnussöl erhitzen und die panierten Geflügelfilets rundherum braun braten. Die gebratenen Filets zur Seite stellen und warm halten.
Das Gemüse putzen und in gleichgroße, mundgerechte Stücke schneiden. Die Gemüsestücke im restlichen Fett in der Pfanne unter rühren einige Minuten braten. Mit Portwein ablöschen, den Zucker zugeben, zusammen etwas einkochen lassen und dabei leicht karamellisieren. Mit dem Weißwein und dem Espresso ablöschen. Mit Zimt nach Geschmack würzen. Die Zitronenzesten unter mischen und ggf. mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Die gebratenen Geflügelfilets auf das Gemüse geben, mit Zitronensaft beträufeln und zugedeckt zusammen mit dem Gemüse knappe 5 bis 10 Minuten garen bzw. wärmen.
Wer gerne eine Beilage möchte, sollte sich etwas Wildreis dazu kochen. Alles zusammen mit der glatten Petersilie anrichten.

Mittwoch, 23. April 2014

Zucchinirisotto und Seeteufelfilet, das etwas andere Osteressen…

…am letzten Wochenende zum Osterfest wusste ich mal wieder nicht was ich kochen sollte. In den verdächtigen Foren konntest Du alles finden. Fleisch, Fisch, Gemüse, mehrgängige Menüs in denen alles vertreten war was Du Dir denken kannst. Da gab es die einen die Tage vorher mit einkaufen beschäftigt waren und dann die, oder besser die EINE die mal eben einfach in Ihren Garten ging um auf die Schnelle kurzfristig die dollsten Delikatessen zu ernten.
Unbeirrt von all dem Hype habe ich nur das gekauft was mir so einfiel und war überzeugt, dass Gefrier- und Kühlschrank, wie auch Vorratsschränke und Kellerregale mir den Weg zeigen werden. In der Gefriertruhe lungerte Seeteufelfilet herum. Fisch zum Osterfest ist ja jetzt nicht so verkehrt, aber was dazu? Nudeln! Nee, Nudeln fand ich jetzt blöd. Kartoffeln, ja kleine Drillinge waren noch in der Vorratskammer. Aber dann hätte ich auch noch schönes frisches Gemüse gebraucht. Eine Stange Lauch, fünf Möhren, eine Knoblauchknolle und zwei entzückende Zucchini hatte ich im Kühlschrank deponiert. Neee, das war alles nicht das was ich mir so vorstellte.
Dann kam der Geistesblitz, Seeteufelfilet in Butter gebraten auf schlotzigem Zucchinirisotto. Risotto kann ich zu jeder Tages- und Nachtzeit essen, und das nicht nur weil ich die Zutaten immer im Hause habe, sondern weil ich Risotto liebe.
Risotto ist nicht nur einfach Reis, sondern eine spezielle Art der Zubereitung wie man es aus der italienischen Küche kennt. Zwar ist die Konsistenz von Region zu Region recht unterschiedlich, aber die Garmethode ist immer gleich. Der Reis wird bei geringer Temperatur in Öl oder Butter glasig gedünstet. Dann mit etwas Säure, das kann Wein oder Zitronenwasser sein, angegossen. Anschließend mit warmer Gemüsebrühe, Kelle für Kelle, gar gekocht. Doch das Wichtigste ist die Reissorte. Wenn Du glaubst es geht mit jedem Reis, Hauptsache es ist ein Rundkornkreis, dann geh jetzt lieber Kartoffeln kochen. Die Sorten Arborio oder Carnaroli sind ideal, sie haben die nötige Stärke mit denen die cremige Konsistenz erreicht wird.
Meine Wahl, Arborio.
Ich dünste den Reis immer aus einem Gemisch von Butter und Olivenöl an, in dem ich vorher eine fein gewürfelte Schalotte glasig gedünstet habe. Die Gemüsebrühe ist schnell gemacht. Einige Löffel meines Brühpulvers in knapp 1,5 Liter kochendem Wasser aufgelöst und schon kann es losgehen. Halt stopp, fast das Wichtigste vergessen, ich brauche doch noch zwei Gläser Wein, diesmal Weißwein. Eins fürs Risotto, eins für mich. Das ist auch noch so etwas, was ich am Risotto mag, er teilt mit mir den Wein.
So, jetzt aber weiter. Der Reis ist mit der Schalotte glasig gedünstet und wird nun mit dem Wein abgelöscht. Jetzt gieße ich nach und nach die Gemüsebrühe an. Der Reis saugt bei geringer Temperatur die Brühe auf, aber ich gieße nie zu viel auf einmal an. Wirklich immer nur ein wenig, das ist wichtig. Und rühren muss ich auch, damit er nicht anhängt. Ach ja, was ich auch noch berücksichtige. Niemals mit kalter Brühe angießen, sonst erschrecken sich die warmen Reiskörner und sie nehmen die Flüssigkeit nicht bis in den Kern auf. Denn wenn ich Pech habe werden die Reiskörner außen matschig und der eigentliche Kern bleibt hart wie Stein. Das ist kein Genuss.
Mittlerweile ist der Reis weich, die Brühe aufgesogen und zwei kleine Zucchini sind in Würfel geschnitten. Die Zucchiniwürfel sind unter den Reis gerührt und garen im heißen Risotto. Was natürlich nicht fehlen darf ist Käse. Gut zwei bis drei Esslöffel fein geriebenen Parmesan habe ich ins Risotto gestreut und gründlich untergerührt. Und jetzt kommt das i-Tüpfelchen, zwei Esslöffel Sahne.
Sicherlich hätte ich auch einen Stich Butter untermischen können, aber in Butter hatte ich ja schon eingangs die Reiskörner glasig gedünstet, doch jetzt der kleine Schuss Sahne unterstreicht die Schlotzigkeit. Zum Finale noch das Ganze mit etwas Salz abgeschmeckt und fertig. So ganz nebenbei hatte ich das Seeteufelfilet gesalzen, in Mehl gewälzt und in Butter gar ziehen lassen. Na, was sagst Du jetzt, geht ein ungeplantes Osteressen noch besser?

Montag, 14. Januar 2013

Schaschlik herrlich leicht und doch gemütlich…

...so zwischendurch muss man ja auch mal wieder was Frischeres essen. Also ich meine jetzt nicht was Frisches, frisch ist ja alles was es im Büdchen gibt, ich meine etwas Frisches das auch gleich erfrischt. Natürlich soll es auch satt machen, aber eben frisch satt machen. Nicht so satt machen ohne erfrischt zu sein. Wisst Ihr jetzt was ich meine? Ich rede mich gerade um Kopf und Kragen, dabei versteht Ihr mich womöglich gar nicht. In der Weihnachtszeit füllt man sich ja gerne mit warmen molligen Speisen, die dieses gemütliche, heimelige Gefühl in uns wach rufen. Man neigt zur Völlerei weil es so wohlig macht. Warme Gewürze in den Speisen vertiefen den Geschmack des Wohlgefühls.
Doch jetzt so frisch im neuen Jahr angekommen, will man nicht nur den Muff der letzten Weihnachtszeit aus den Räumen haben, so schön die Zeit auch war, jetzt will man auch Frische in die Kochtöpfe einziehen lassen.
Einen kleinen Start habe ich mit Schaschlik auf Couscousgemüse in die frische Richtung getan, aber ich könnte mir vorstellen bis der richtige frische Frühling Einzug hält, verfalle ich sicher noch das eine oder andere Mal in die warme Winterzeit.
Schaschlik auf Couscousgemüse für 2 Personen
250 g Schweinefilet
Je eine rote und gelbe Paprika
1 Zucchini
4 kleine Schalotten
Das Schweinefilet in Würfel schneiden, die Paprika und die Zucchini in gleich große Stücke schneiden und die Schalotten schälen. Alles abwechselnd auf Holzstäbchen spießen.
In einer Pfanne mit Öl rundherum braun braten.
In eine Schale geben und im Backofen warm halten.
Für das Couscousgemüse ca. 100 g Couscous mit 250 ml Gemüsebrühe aufgießen und quellen lassen.Hier solltest Du Dich an der Anleitung auf Deiner Couscous-Packung orientieren.
Das Gemüse das von den Spießen übrig geblieben ist in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten.
Hier bietet sich die Pfanne natürlich an in der Du vorher die Spieße gebraten hast. Die Gemüsewürfel nach dem anbraten gar dünsten und anschließend den Couscous unter das Gemüse mischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Couscousgemüse mit Spieße anrichten und einen Knoblauchquark wie Zaziki dazu reichen.


Mittwoch, 10. Oktober 2012

Feuchter Herbst oder deftiger, goldener Oktober…

habt Ihr es auch schon gemerkt? Ja genau, es ist Herbst. Die Bäume werden immer bunter, die Luft immer feuchter und man hat bei goldenem Sonnenschein den typischen Duft des Herbstes in der Nase.
Im Büdchen werden wir uns auch auf Herbst einstellen und es geht in Richtung deftige Gerichte. Neulich auf unserer Rückreise haben wir in der Nähe von Memmingen noch ganz liebe Verwandte besucht und als Reiseproviant wurde uns ein großer Sack mit wunderbaren Kartoffeln eingepackt. Nee, nee, es war kein Reiseproviant, das war nur ein Scherz. Den Sack mit den Kartoffeln haben wir zwar bekommen, aber eben nicht als Reiseproviant, sondern als gute Grundlage für tolle Rezepte in der Büdchenküche.
Tja und jetzt habe ich es getan, die ersten Kartoffeln sind im Topf gelandet und wir sind mehr als begeistert.
Mit einem würzigen Kartoffelgratin aus goldgelbenen Kartoffeln wird aus einem feuchten Herbst ein goldener Oktober. Wenn Dich Kartoffeln auch so begeistern können, solltest Du dieses Gratin unbedingt mal ausprobieren…

Würziges Kartoffelgratin
1200 g Kartoffeln als Pellkartoffeln gekocht
400 g Lauch
400 g Zucchini
100 g Champignons
Rapsöl
Kräuter der Provence
Pfeffer, Salz
160 g Salami
Maiskörner von zwei gekochten Maiskolben
150 g Emmentaler gerieben
150 ml Gemüsebrühe
Abgekühlte Pellkartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Champignons, Lauch und Zucchini ebenfalls in Scheiben schneiden.
Etwas Rapsöl in eine Pfanne geben und die Gemüsescheiben darin kurz anbraten. Die Kartoffelscheiben mit den Gemüsescheiben abwechselnd in eine Gratinform fächerartig einschichten.
Mit Pfeffer, Salz und Kräuter der Provence kräftig würzen. Die Gemüsebrühe angießen. Die Salamischeiben eins- bis zweimal falten und zwischen die Gemüse-Kartoffelscheiben stecken.
Die Maiskörner auf dem Auflauf verteilen und als Abschluss den geriebenen Käse aufstreuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C goldgelb ca. 30 Minuten gratinieren ...


Freitag, 6. Juli 2012

Zucchini-Häppchen gehen immer…

Neulich als wir grillten konnte ich es malwieder nicht abwarten. Grillen ist ja nichts für Hungrige bis da mal die Kohle durchgeglüht ist und das Würstken endlich gar ist, bin ich fast verhungert. Ich muss es ja schließlich wissen, wer kommt von uns denn nun aus der Hochburg der Kohle, Du oder ich? Na wie gesagt, neulich war es mal wieder soweit, ich hatte Hunger und die Kohle wollte einfach nicht glühen. Klar ich hätte mich jetzt an Brot, Soßen und Salat satt essen können, aber das war jetzt auch nicht so das was mir vorschwebte. Außerdem wollte ich ja nur eine winzige Kleinigkeit.
Nachdem ich den Kühlschrank und alle anderen Vorratsschränke inspiziert hatte, blitzte es wieder und meine Ideen überschlugen sich.
Als kleinen Snack vorweg gab es Zucchiniröllchen mit Grissini in Schinken eingehüllt. Jetzt sag doch mal selbst mit so kleinen Leckereien kann man doch gut die Wartezeit überbrücken, oder?
Zucchini in dünne Streifen schneiden und leicht salzen. Frischkäse mit etwas Quark und Sahne glattrühren.
Minze fein gehackt unterheben und mit Pfeffer, Salz und Sumach abschmecken. Die Zucchinistreifen aufrollen und mit einen Zahnstocher feststecken.
Die Käsemasse einfüllen und auf Teller anrichten. Grissinistangen mit gekochten Schinken umhüllen und zu den Zucchinihäppchen legen.
Ein kleiner Snack der noch Platz für Grillgut lässt…


Mittwoch, 28. September 2011

Zimtduft und warmer Apfelkuchen...

Na, das hört sich doch schon recht viel versprechend an, oder? Genau es ist ein Buchtitel und zwar von einem sehr schönen Backbuch aus dem Jan Thorbecke Verlag. Ich habe mich mal wieder im Backen versucht und zwar mit Erfolg. Der Kuchen ist bestimmt so schön geworden, weil Gemüse mit verarbeitet wurde, aber dazu komme ich später. Jetzt stelle ich Euch dieses schöne neue Buch vor, das sich mit gebackene Süßspeisen und fruchtigen warmen Desserts beschäftigt die garantiert nach langen Spaziergängen an frischen Herbst- oder kalten Wintertagen bei jedem Schleckermäulchen gut ankommen. Eine Rezeptsammlung aus den englischen, schottischen, amerikanischen und französischen Landhausküchen, so der Eindruck. Die aber auch durchaus in deutschen Küchen ihren festen Platz haben. Das Buch gestaltet sich mit einem Hartcover in aktueller Trendfarbe. Nach einer kurzen Einführung beginnen gleich die Rezepte die sich in den Gruppen Crumbles, Cobblers, Bettys und Crisps, Clafoutis, Slumps und Puddings, Pies, Tartes und Strudel, Kuchen zum Dessert aufteilen. Am Ende findet man ein Register, dass alle Rezepte alphabetisch aufführt. Ein Inhaltsverzeichnis das alles in Rubriken angibt findet man direkt vorne noch vor der Einführung.Zu jedem Rezept gibt es ein Bild. Nur schon alleine diese machen auf einige Speisen Appetit. Die Fotografien strahlen eine gemütliche kuschelige Wärme aus, gerade so wie man es in der kalten Jahreszeit gerne hat.
Zwei Anmerkungen habe ich allerdings, die Rezepte mit Erdbeeren fand ich eher unpassend. Erdbeeren sind in meinen Augen eher Früchte die in das späte Frühjahr bzw. in den Sommer passen. Zusätzlich hätte es mir gut gefallen, wenn man die einzelnen Rubriken erklärt hätte. Mir ist noch immer nicht ganz klar was Cobblers sind, oder gar Bettys?! Jede Erklärung nehme ich gerne entgegen.
Um mir eine Bewertung der Rezepte zu erlauben, arbeite ich gerne das eine oder andere Rezept nach und in diesem Fall fiel es mir wirklich schwer mich zu entscheiden. So viele tolle und schnelle Rezepte, aber auch ausgefallene und etwas aufwändigere.
Dann hatte ich genau den richtigen Anlass. Zu einem Geburtstag durfte ich einen Kuchen mitbringen und ich entschied mich für den Zitronen-Zucchini-Mohn-Kuchen. Das Rezept war super zu handhaben, obwohl das Buch aus dem Englischen übersetzt wurde, passten die Angaben perfekt. Mit anderen Übersetzungen habe ich da einschlägige Erfahrungen.
Bei den Gästen ist der Kuchen sehr gut angekommen und es wurde nach dem Rezept gefragt, was ich als Kompliment an den Verlag weitergeben darf.
So ganz nebenbei denke ich ist dieses Rezept ein schönes Geschenk an Zorra und ihren Kochtopfblog. Zorra´s Blog hatte auch Geburtstag und zwar ist er Sieben geworden. Zu diesem Anlass spendiere ich ihr gerne diesen schönen Kuchen, der obendrein auch noch kindertauglich ist, so bekommen die Kleinen ihre gesunde Gemüseportion und durch einen hohen Anteil von Zitrone auch noch Vitamin C und das Büdchen macht wie immer gerne mit, wenn im Kochtopf zu einem Bloggerevent aufgerufen wird.
7 Jahre kochtopf - Blitz-Blog-Event - Gib ihm Süsses! (Einsendeschluss 30. September 2011)
Das sagt der Verlag:
Zimtduft und warmer Apfelkuchen
Fruchtige Köstlichkeiten für die kalte Jahreszeit
Was gibt es Schöneres, als eine fruchtige Süßspeise selbst zu backen und noch ofenwarm Freunden zu servieren, während draußen die kalten Temperaturen das Thermometer nach unten treiben? Ob nach Zimt duftend, in köstlichem Fruchtsaft brodelnd oder mit knusprigen Streuseln überbacken, Äpfel, Brombeeren, Birnen, Blaubeeren, Kirschen, Pflaumen und ihre anderen fruchtigen Brüder und Schwestern sind verführerische Begleiter durch kalte, dunkle Tage.
In diesem Buch sind Obst- Köstlichkeiten aus der englischen, schottischen, amerikanischen und französischen Küche versammelt. Die meisten dieser Fruchtdesserts aus alten Zeiten lassen sich einfach zubereiten, ihr Genuss hingegen ist ein wahrer geschmacklicher Traum.

Mehr als 60 verführerische Rezepte
Mit wunderschönen Food-Fotos
Viele einfache Rezepte mit fantastischem Ergebnis

Hardcover mit Schutzumschlag
Format 19 x 23,5 cm, 160 Seiten
mit zahlreichen Fotos
2011 lieferbar
ISBN: 978-3-7995-3576-2
€ 19,90
Zitronen-Zucchini-Mohn-Kuchen
30 g Mohn, gemahlen
Fein geriebene Schale von 2 Zitronen
80 ml Milch
250 g Butter
280 g feiner Rohrzucker
4 große Eier, trennen
½ Teelöffel Vanillearoma
200 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
80 g gemahlene Mandeln
250 g Zucchini geputzt und geraspelt
1/2 Teelöffel Weinsteinbackpulver

Für den Guss:
220 g Puderzucker
25 g zerlassene Butter
1 Teelöffel fein geriebene Zitronenschale
2-3 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft
Mohn und Zitronenschale in eine Schüssel geben. Milch erhitzen und über den Mohn geben und abkühlen lassen.
Butter und Zucker schaumig rühren. Eigelbe nach und nach unterrühren. Mehl, Backpulver und Mandeln mischen und ebenfalls unterrühren. Vanillearoma zugeben und die geraspelten Zucchini unterheben. Die Eiweiße mit dem Weinsteinbackpulver zu Schnee schlagen und auch unter den Teig heben.
Eine gefettete und mit Backpapier ausgelegte Backform mit dem Teig füllen und bei 190° C 50 bis 60 Minuten backen bis sich der Teig fest anfühlt. Mit einem Holzstäbchen prüfen. Den Kuchen ca. 10 Minuten in der Form auskühlen lassen und dann stürzen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Aus Puderzucker, Butter, Zitronenschale und Zitronensaft einen streichfähigen Guss rühren. Mit dem Zitronensaft vorsichtig umgehen, nur soviel zugeben bis der Guss cremig ist, er darf nicht zu flüssig werden. Den Guss mindestens 2 Stunden fest werden lassen. Evtl. vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben.


Montag, 26. September 2011

Roastbeef mit Senfcreme auf Zucchiniplätzchen...

Ich habe im Supermarkt ein Gespräch belauscht! Um genau zusagen zwischen Kunde und Fleischverkäuferin (Fachverkäuferin setze ich jetzt mal voraus).
Kunde: Ich hätte gerne Rinderfilet.
F-Verkäuferin: Welches hätten Sie denn gerne, das Deutsche oder das Argentinische?
Kunde: was ist denn der Unterschied?
F-Verkäuferin: Das Deutsche haben wir im Angebot!
Kunde: Und Qualitativ? Welches ist da besser?
F-Verkäuferin: Selbstverständlich das Argentinische!
Kunde: Was unterscheidet sich denn in der Qualität?
F-Verkäuferin: Das zeigt schon der Preis!
AAAHA!!!!!
Ich kaufte in diesem Laden wie immer nur das Allernötigste, alles andere kaufe ich auf dem Markt, im Hofladen auf meinem Weg, bei meinem Lieblingsbäcker bzw. dem Metzger meines Vertrauens und die befinden sich leider nicht im Supermarkt nebenan, sonder ich muss für gewisse Qualität schon den einen oder anderen Weg in Kauf nehmen. Wie sagte schon Ludwig Mies van der Rohe, ein deutscher Architekt, "Weniger ist mehr“ und diese "Weisheit“ ist durchaus auf alle möglichen Lebensbereiche übertragbar.
Mein Roastbeef habe ich nicht bei der Fleischerfachverkäuferin im Supermarkt gekauft sondern, Ihr wisst schon, beim Metzger meines Vertrauens!
Roastbeef mit Senfcreme auf Zucchiniplätzchen
300 g Kartoffeln
2 Eier
100 g Mehl
150 g Zucchini
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Öl zum ausbacken
Kartoffeln schälen, weich garen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Eier mit Mehl unterrühren. Zucchini fein raspeln und unter die Kartoffelmasse kneten.
Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Öl erhitzen, mit einem Esslöffel kleine Plätzchen in das heiße Fett geben und von beiden Seiten goldgelb braten.
Senfcreme:
100 g Creme fraiche
100 g Senf
Etwas Zucker und Salz
Creme fraiche mit Senf gut vermischen, mit Zucker und Salz abschmecken.
Zum Anrichten benötigt man einen dicken Bund Schnittlauch, etwas Petersilie, feine Tomatenschnitze und 16 dünne Scheiben Roastbeef. Ich brate Roastbeef gerne auf Niedrigtemperatur selber, aber als schnelle Alternative ist Roastbeef-Aufschnitt durchaus okay.
Teller mit Schittlauchhalmen auslegen, jeweils zwei Zucchiniplätzchen aufsetzen, einen Klecks Senfcreme aufs Plätzchen geben und darauf eine Scheibe Roastbeef als Blüte anrichten