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Mittwoch, 7. September 2011

Mediterranes Leben mit Steinpilzrisotto

Eigentlich war die letzte lange Woche ja dann doch reichlich kurz. Erst habe ich Pläne gemacht. Mensch was ich in der letzten Woche alles machen wollte, mehrtägige Kochkurse, Wellnessbesuch in einem schönen Hotel, mindestens jeden zweiten Tag zum Zeltfestival nach Bochum, jeden Tag etwas kochen was Herr GB partout nicht mag, hardcourt shopping und was weiß ich nicht noch alles. Ich hatte ja sturmfreie Bude denn Herr GB war ja aus zum Wandern.
Meine Realität sah dann doch etwas anderes aus. Ich habe einen Kochkurs von 4 Stunden gemacht, mein Shoppingerlebnis spielte sich in einem Lebensmittelladen ab, weil ich Obst brauchte. Das Wellnesserlebnis genoss ich jeweils morgens und abends im heimischen Badezimmer, das Zeltfestival minimierte sich auf einen super schönen Abend mit der Freundin. Aber gekocht habe ich täglich, zu mindestens Kaffee, wobei Kaffee mag Herr GB. Also was soll ich sagen, Herr GB ist die Berge rauf und runter, hat sich ausgepowert (sagt er) und ich war fleißig im Büro. Habe mich nach der Arbeit erholt und fühle mich entspannt wie nach einem einwöchigen Urlaub in Südtirol.
Aber weil ich auch ein ganz kleines Bisschen mediterranes Leben in den vier Wänden haben wollte, gab es Steinpilzrisotto...
200 g Risottoreis
1 kleine Zwiebel
2 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer, ½ Teelöffel gehackten frischen Thymian
1/8 Liter Weißwein
1 Liter Gemüsebrühe
200 g Steinpilze
50 g Parmesan gerieben
2 Esslöffel Butter
Die Zwiebel fein hacken und das Öl erhitzen. Den Reis und die Zwiebel anschwitzen. Die Pilze zugeben, zusammen etwas dünsten. Mit dem Wein ablöschen und die Gewürze zufügen. Die Gemüsebrühe nach und nach hinzugießen und auf kleiner Hitze bei gelegentlichem Rühren das Risotto ca. 20 bis 25 Minuten garen. Den Topf von der Hitzequelle nehmen, den Parmesan und die Butter unterrühren und noch eine Minute ruhen lassen. Das Risotto anrichten und sofort servieren.

Montag, 11. April 2011

Grüner Monat…

Es ist immer noch Frühling und der Appetit auf leichte Küche wird nicht weniger, ganz im Gegenteil. Auch wenn die Tage gerade immer länger werden, bin ich wie immer etwas eilig. Die letzte Woche war gar keine richtige Woche, also ich meine jetzt eine richtige Arbeitswoche, denn gelegentlich muss man auch mal an einer Tagung teilnehmen. Bildung, Informationen, Teamarbeit belebt zwar den Alltag, aber die eigentliche Arbeit wird dadurch nicht weniger und wenn man sich im Hotel herumdrückt, hungert das Büdchen aus und der Gatte im Büdchen auch. Also gibt´s wieder mal was Gesundes. Gesund sind z.B. Omega 3 Fettsäuren. Die Omega 6 Fettsäuren soll man besser von seinem Speisezettel streichen, weil sie eben nicht ganz so gesund sind. Omega 6 Fettsäuren behindern die Produktion wichtiger Gewebehormone und Gewebehormone beeinflussen chronische Krankheiten. So steht es auf jedem Fall in einem der Kochbücher von Herrn Dieter Müller.
Ganz oben auf der Liste der gesunden Öle steht Leinöl. Ich kannte es eigentlich nur aus Erzählungen der etwas älteren Leute die es wohl in der Nachkriegszeit aßen. In verschiedenen Medien wurde immer wieder auf die wertvollen Bestandteile und dem Gesundheitsgrad hingewiesen. Ja und dann haben wir es einfach mal probiert und es ist einfach super lecker. Ich kann gar nicht beschreiben nach was es schmeckt, es schmeckt einfach wie Leinöl und etwas vergleichbares kenn ich eben nicht. Seitdem steht Leinöl öfter auf unserem Speisezettel, allerdings immer in folgender Version: Pellkartoffeln, Quark mit Schnittlauch, Champignons mit Frühlingszwiebeln und Leinöl. Gesund und schön grün, passend zum sonnigen April, der grüne Monat…