Mittwoch, 26. Juli 2017

Was im Juni gut lief, wird im Juli fortgesetzt, kalte Suppe…

…aber dieses Mal mit Avocado. Also mein Eindruck ist, dass kalte Suppen immer beliebter werden. Gerade im Sommer im Winter wird sie eh von alleine kalt, wenn es so kläglich heiß ist und keiner Lust auf die knalle Hitze in der Küche hat.
Okay, derzeit scheint ganz Deutschland abzusaufen und ein Ende des Regens ist nicht in Sicht.
Eigentlich genau passend um mal endlich meine Rezeptversprechungen einzulösen. Du weißt ja, Frazebuck und Co. (Social Networks) haben mich auch in ihren Fängen. In den Gruppen tauscht man sich aus und zack!!! ist es passiert!!! Du postest ein Bild von Deinem Abendbrot und Deine Fans möchten das Rezept.
Klar kannst Du behaupten Deine Augen waren während der Zubereitung geschlossen und Du wüsstest nicht annähernd welche Gewürze und Zutaten in Deine Speisen gekommen sind, Du hättest nicht den leisesten Schimmer der Zubereitung usw. usw...
Aber jetzt mal ehrlich, ist nicht jeder der nach einem Rezept gefragt wird, regelrecht gebauchpinselt? Stolz wie Oskar? Mit geschwollener Brust durchs Dorf?
Ich bin es und prompt mache ich Versprechungen wie: Klar bekommst Du das Rezept, warte 3 Sekunden und ich zaubere es aus dem Ärmel. *hust*
Neulich habe ich in einer Gruppe ein gewünschtes Rezept für nach meinem Urlaub angekündigt. Ich nehme mal an, alle die das Rezept haben wollten, glauben ich bin auf mehrwöchiger Weltreise. Dabei waren die Wochen an der Ostsee so fix vorbei, das ich schon wieder fahren könnte.
Aber da der nächste Urlaub noch etwas Zeit hat, dachte ich an sinnvolle Überbrückungsbeschäftigung und komme meinen Versprechen nach.
Fang ich gleich mal mit der kalten Avocadocremesuppe zu der ich geröstetes Bauernbrot mit Kräuterbutter servierte an und sende bei dieser Gelegenheit einen ganz herzlichen Gruß an meine liebe Steffi nach Stuttgart. Ach ja, sorry das es solange dauerte, aber das warme Wetter kommt eh im August erst wieder
Avocadocremesuppe:
2 Avocados
1 Salatgurke
500 g griechischen Joghurt
2 Esslöffel Creme Fraiche
30 ml Zitronensaft
100 ml Orangensaft
30 ml weißen Balsamicoessig
½ Teelöffel Zucker
Salz und Pfeffer
2 Esslöffel gehackte Petersilie
Je 1 Esslöffel Pinien-, Sonnenblumen- und Kürbiskerne (fein gehackt und in einer Pfanne leicht geröstet)
rote Pfefferbeeren, zerdrückt
100 g Butter, weich
2 Knoblauchzehen fein gehackt
½ Bund glatte Petersilie (fein gehackt)
Abrieb einer Bio-Zitrone
Salz und Pfeffer
Pro Person eine Scheibe Bauernbrot geröstet

Avocados schälen, entkernen, in Würfel schneiden und in einen leistungsstarken Mixer (Blender, TM od. Kenwood) geben. Mit Zitronensaft, Essig und Orangensaft übergießen. Die Salatgurke ebenfalls in Würfel schneiden und zusammen mit dem Joghurt und Creme Fraiche zu den Avocadowürfeln geben und kräftig mixen. Mit Pfeffer, Salz und Zucker würzen bzw. abschmecken. Sollte die Suppe zu dick sein, mit etwas kalter Gemüsebrühe verdünnen. Aber wirklich nur im Notfall, die Suppe sollte schön cremig sein.
Jetzt für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen

Die weiche Butter mit dem Zitronenabrieb, dem halben Bund gehackter Petersilie und den Knoblauchzehen kräftig verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und zur Seite stellen.
Kurz vor dem Anrichten pro Person eine Scheibe Bauernbrot, oder anderes kräftiges Brot, rösten.
Die Suppe in Tassen füllen, mit den gehackten Kernen, den roten zerdrückten Beeren und der gehackten Petersilie bestreuen. Jeweils etwas Kräuterbutter auf eine Scheibe geröstetem Brot geben und zusammen mit der Suppe servieren.