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Montag, 4. August 2014

Käsetrüffel, oder wie wir unsere Nudeln verfeinern…

…ist Dir ja nichts Neues dass wir nach Möglichkeit nur selbstgemachte Nudeln essen. Wenn Du sie einmal frisch zubereitet hast verfolgt Dich dieser Geschmack und Du möchtest Deine Nudeln nur noch so essen. (Diesen Satz habe ich jetzt zum gefühlten tausensten Male wiederholt) Unsere Nudelmaschine möchte ich im Leben nicht missen und ich überlege ernsthaft, ob ich nicht in den sauren Apfel beißen soll und für die Kitty auch noch den Pastamaker besorge.
Solange der Röhrennudelvorsatz noch nicht ins Büdchen eingezogen ist, solange gibt es hier eben nur einfach Bandnudeln und Spagetti. Nicht zu vergessen die Lasagne und sämtliche Variationen der geliebten Nudeltaschen.
Wobei ich die Bandnudeln den Spagetti ja sogar noch vorziehe, aber das ist reine Geschmackssache.
Einer meiner Lieblingsadressen für spannende Nudelvariationen ist ja unverändert lamiacucina. Der Robert hat geniale Ideen und zaubert auch die dollsten Zutaten aus dem Ärmel. Bis die, also die dollen Zutaten, bei mir hier im Pott angekommen sind vergehen Jahre.
Jetzt endlich habe ich auch diesen Käsetrüffel bekommen, Robert hat ihn direkt in Belp gekauft und das schon vor zig Jahren. Dank ihm weiß ich auch, dass Kühe keine Trüffel herstellen, aber diese Knolle ist auch schon etwas Feines und durchaus konkurrenzfähig.
Ich habe Roberts Tipp mit den in Öl geschwenkten Nudeln beherzigt und den Käse fein wie einen Trüffel gehobelt, aber erst musste ich den blöden Hobel suchen, wir haben ja nicht jeden Tag einen Trüffel auf dem Teller und den Hobel zur Hand.
Fein über die Nudeln gehobelt war es schon recht genussreich, und ich muss Robert zustimmen, er ist mit der edlen Erdknolle, weder mit der Schwarzen noch mit der Weißen, nicht zu vergleichen. Wobei unsere Knolle nicht so krümelig war wie seinerzeit Roberts. Aber der Geschmack war schon klasse.
Aussage von Herrn GB, der Geschmack ist so cremig und dann die feine Schärfe, er war ganz begeistert, ich brauchte gar nicht großartig fragen ob er noch Nachschlag haben wollte. Ein Rest ist wieder in den Kühlschrank gewandert und wartet jetzt auf den nächsten Einsatz. Und eins verspreche ich Dir jetzt schon, wenn ich wieder in den Laden komme wo ich die Knolle bekomme, dann kaufe ich sie nochmals.
Also Du weißt jetzt Bescheid, Nudeln kochen, in Öl schwenken (ich habe Albaöl verwendet), einen Hauch Maldonsalz drauf und Oreganoblättchen aufstreuen, jetzt noch die hauchdünnen Scheiben von der Knolle daran, fertig. Super schnell und super lecker, probier es doch auch mal.