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Montag, 20. Juni 2016

Das Büdchen kocht für die EM – Tag 11 – für Russland gibt es Blini mit Hackfleischbeilage und Salat…

…den Salat habe ich dazu geschmuggelt, aber jetzt sei doch mal ehrlich, wir müssen den Spielern doch auch mal etwas Leichtes, Frisches bieten. Die Buchweizenblini sind osteuropäische Verwandte unserer klassischen Pfannkuchen. Nur sind unsere Pfannkuchen aus Weizenmehl und ohne Hefe, der Pfannkuchenteig bekommt mehr Milch und Eier und ist im Ganzen flüssiger. Die Buchweizenblinis sind recht schwer und fressen Salz. Du darfst den Teig nicht zu zaghaft würzen, sonst schmeckt er nach nichts. Was Du vorher nicht in den Teig gibst, bekommst Du hinterher nicht mehr rein. Die Russische Küche ist deftig und kompakt, die Blinis auch, die Hackfleischbeilage wird leicht zubereitet und frischt das ganze Gericht wieder auf. Aber ich denke der Chefkoch der russischen Mannschaft verzichtet sicher während der EM auf Blinis, es sei denn es gibt eine Leichtversion von der ich nichts weiß.
Doch sollte einer der Jungs während der EM in Frankreich Heimweh bekommen, ist dieses Gericht ein super Hilfsmittel das über noch so schlimme Katerstimmung hinweg helfen könnte.
Und weißt Du wobei es auch hilft!? Es hilft Dir über die Sommerregenstimmung. Es ist quasi auch ein Regenessen das in jeder Jahreszeit serviert werden kann. Außerdem ist es schnell gemacht und wir haben Zeit die Spiele der EM zu verfolgen
Also heute Blinis für die Russen:
Blini aus Buchweizenmehl mit Hackfleischbeilage und Salat.
Zutaten (für ca. 8 Stück)
150 g Buchweizenmehl (extra fein, Bioladen)
1 Prise Salz
10 g frische Hefe
1 TL Zucker
150 ml lauwarme Milch
1 Ei
Salz und Pfeffer
Rapsöl
Zubereitung:
Das Buchweizenmehl zusammen mit dem Salz in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken. Hefe in die Mulde bröseln. Zucker und 3 EL Milch zugeben. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und ca. 15 Minuten gehen lassen.
Das Ei und die restliche Milch zur Hefe-Mehlmischung in die Schüssel geben. Alles mit dem Rührbesen des elektrischen Handrührgerätes zu einem glatten, geschmeidigen Teig verrühren. Wieder mit dem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunden gehen lassen.
In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen. Teig esslöffelweise in die Pfanne geben. Nach und nach kleine Küchlein (ca. 5–7 cm groß) von beiden Seiten goldbraun backen. Fortfahren, bis der Teig verbraucht ist. Fertige Blini warm stellen.
Hackfleischbeilage:
250 g Gehacktes halb und halb
1 Zwiebel in Würfel geschnitten
4 Lauchzwiebeln in feine Ringe
1 rote Paprika in kleine Würfel geschnitten
Pfeffer und Salz
2 Esslöffel Schichtkäse
Etwas Rapsöl
Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebelwürfel zusammen mit den Frühlingszwiebelringen andünsten. Das Hackfleisch zu den Zwiebeln geben und mit einer Gabel zerdrücken. Etwas braun anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Paprikawürfel zufügen und alles zusammen gar dünsten. Den Schichtkäse unterrühren und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Blinis zusammen mit dem Hackfleisch anrichten. Dazu passt Blattsalat mit saurer Sahne.

Montag, 2. September 2013

Schwarzplententorte, ein Stück Südtirol…

…nach süßsauren Gurken wird es jetzt nussigsüß. Weiß Du was Schwarzplenten ist? Was glaubst Du ist es ein Gemüse? Sind es Früchte, oder gar eine Art Nüsse? Alles falsch! Ich kannte das Zeugs auch nicht und hatte nicht den leisesten Schimmer was es sein könnte, aber als ich das Kleingedruckte auf der Packung las, war wieder alles klar. Schwarzplenten ist nichts anderes wie Buchweizen. Sicherlich hast Du schon einmal etwas von Buchweizenpfannkuchen gehört, denn die gibt es nicht nur in Südtirol. Aber wenn Du glaubst Buchweizen ist eine Art Getreide, dann bist Du jetzt auf dem Holzweg. Es ist ein Knöterichgewächs und verwandt mit Sauerampfer. Jetzt bist Du platt, wie? Außerdem ist er eine super Alternative für Leute die eine Glutenunverträglichkeit haben. Buchweizenmehl kann man verarbeiten wie Weizenmehl, allerdings ist er intensiver im Geschmack. Den Ursprung findet man in Ostasien und nicht in Südtirol. Ich habe gelesen, das eine Kur mit Buchweizentee sich zur Bekämpfung von Durchblutungsstörungen eignen soll und so eine Kur soll Krampfadern verhindern, vielleicht ein Tipp für Menschen, die viel stehen müssen. Tee hab ich jetzt nicht gekocht, dafür aber eine Torte gebacken. Wobei ich ja unter Torte etwas anderes verstehe. In meinen Augen ist eine Torte gefüllt mit Creme oder Sahne, also eher ein üppiges Gebäck. In Österreich und in Südtirol versteht man auch unter Festgebackenem durchaus eine Torte. Das musste ich erst einmal lernen. Was ich auch noch lernen muss, wie und wo ich Preiselbeeren finde. Klar habe ich welche gefunden, im Supermarkt, denn die brauchte ich für meine Torte, aber ich würde sie ja auch gerne mal richtig aus der Natur verarbeiten. Na ja, in meinem Fall war der Supermarkt eine ganz gute Alternative und nachdem Herr GB sich opferte und nochmal eben schnell losflitze um sie zu besorgen, klappe alles wie am Schnürchen, aber schau selber…
Schwarzplententorte:
250 g Butter
250 g Zucker
6 Eier, getrennt
250 g Mandeln, gerieben
250 g Buchweizenmehl
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
1 ½ Esslöffel Vanillezucker
Prise Salz
Butter für die Form
2 Esslöffel Rum
Preiselbeeren
Puderzucker
Sahne oder Schlagoberst wie es so schön in Österreich heißt
Butter mit 100g Zucker und Eigelbe schaumig schlagen. Buchweizenmehl, Mandeln, Vanillezucker und Backpulver mit der schaumigen Butter/Eiercreme verrühren.
Das Eiweiß steif schlagen, dabei den restlichen Zucker und die Prise Salz zufügen. Den steifen Schnee unter die Masse heben, in eine gebutterte Springform füllen und bei 180°C 45 bis 50 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

Erkalten lassen und einmal quer durchschneiden. Den unteren Boden mit dem Rum beträufeln und mit Preiselbeeren bestreichen.
Das Oberteil des Kuchens wieder aufsetzen und mit Puderzucker bestäuben. Mit einem Häubchen Sahne servieren
Kuchen kann sooooo gesund sein…