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Montag, 27. Juni 2016

Das Büdchen kocht für die EM – Tag 16 – England, Chicken Tikka Masala statt Fish and Chips…

…unsere Jungs haben gestern eine super Leistung hingelegt und das auf einem Sonntag, wobei der Sonntag doch eigentlich arbeitsfrei ist. Okay, nicht überall aber im Büdchen. Wobei anlässlich der EM werden hier die freien Tage ja auch ganz außer Acht gelassen und vor allem wenn unsere Jungs spielen, wird hier gekocht bis das Büdchen brummt.
Unsere Elf ist gestern ins Viertelfinale eingezogen und nun spielen sie am kommenden Samstag um 21:00 Uhr gegen Italien. Das muss ich erst einmal verdauen, irgendwie ist mir 2006 noch sehr gut in Erinnerung, aber okay, ich bin ja nicht nachtragend.
Jetzt muss ich echt etwas ganz besonderes zaubern, damit sie Ansporn zum Gewinnen bekommen und sich nicht wieder austricksen lassen. Denn nur Gewinner und faire Spieler bekommen aus dem Büdchen eine Belohnung.
Heute spielt England und für die habe ich noch nicht gekocht, also wird das jetzt wohl mal langsam Zeit und Du kannst Dir vorstellen was es heute gibt. Neeee, nicht Fish and Chips sondern Chicken Tikka Masala. Also ehrlich, bei den Engländern gibt es durchaus mehr als Fish and Chips.
Durch ihre Kolonien auf der ganzen Welt ist der Gewürzschrank gut gefüllt und das brauchen wir für das Chicken Tikka Masala. Dieses Gericht hat seine Wurzeln irgendwo in der Indischen Küche und wie Wiki zu berichten weiß, wurde es in Großbritannien 2001 als beliebtestes Gericht erhoben, also nix mit Fish an Chips. Vielleicht hilft es den Engländern ja heute bei ihrem EM-Spiel, wenn nicht kann ich es leider auch nicht ändern. Doch den eigentlichen Zweck hat es erreicht, uns hat es sehr gut geschmeckt.
Aber eine Anmerkung habe ich noch, auch wenn dieses Gericht heute den Engländern gewidmet ist, aber die sollen mal schön mit Island teilen und ich würde mich freuen, wenn wir Island in Viertelfinale wiedersehen.
Chicken Tikka Masala
3 Knoblauchzehen
frischer Ingwer (ca 4 cm lang und Daumen dick)
1 entkernte, rote Chilischoten
Olivenöl
1 Esslöffel Senfsaat
1 Teelöffel Paprikapulver, scharf
1 Teelöffel gemahlener Cumin (Kreuzkümmel)
1 Teelöffel gemahlener Koriander
2 Esslöffel Garam Masala
200 g Naturjoghurt
4 Putenschnitzel, in große Würfel geschnitten
1 Esslöffel Butter
2 mittelgroße Zwiebeln, geschält und in feine Würfel geschnitten
1 Esslöffel Tomatenmark
500 ml Wasser
eine Handvoll Cashewkerne (ganz oder sehr grob gehackt)
Meersalz
150 g Crème double
2 Esslöffel frischer Koriander, gehackt
Saft von 1 Limetten
Knoblauch und Ingwer fein reiben, oder hacken. Die Chili sehr fein hacken und mit dem Knoblauch und dem Ingwer mischen.
Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Senfsaat hineingeben. Sobald sie zu platzen beginnen, zusammen mit Cumin, Paprikapulver, dem gemahlenen Koriander und 1 Esslöffel Garam Masala zur Knoblauch-Ingwer-Mischung geben.
Die Hälfte der Mischung mit dem Joghurt vermengen, mit den Putenstücken in eine Schüssel geben, umrühren und ca. 30 Minuten marinieren.
Butter in einen Topf geben und erwärmen. Zwiebeln und die restliche Hälfte der Gewürzmischung bei sanfter Hitze ca. 15 min. dünsten. Tomatenmark, die Cashewkerne, 500 ml Wasser und einen halben Teelöffel Salz dazugeben. Gut verrühren und einige Minuten köcheln lassen. Die Soße etwas reduzieren und dabei dicklicher einkochen, anschließend zur Seite stellen.
Die marinierten Putenstücke in eine heiße Pfanne geben und anbraten.
Die Soße erwärmen, Crème Double und den restlichen Esslöffel Garam Masala hinzugeben. Die Putenstücke zugeben und gute 10 bis 15 Minuten auf kleinster Hitze garziehen lassen. Nach Geschmack mit gehacktem Koriander und Limettensaft abschmecken, evtl. nochmals etwas nachwürzen, bzw. salzen.
Mit Reis oder Naan-Brot servieren.

Mittwoch, 16. März 2011

Mikrowellen, keiner wärmt die Teller schneller...

Im Moment bin ich etwas gehetzt, obwohl die Tage schon wieder richtig schön lang geworden sind, sind sie für mich einfach zu kurz. Ich komme kaum zum Einkaufen und wenn ich dann mal in einem Lebensmittelladen bin, dann weiß ich nicht was ich kaufen soll, weil ich meine Kochbücher nicht im Handgepäck spazieren trage.
Packe dann oft vielmehr in den Einkaufswagen als ich brauche und auch Dinge die ich noch zuhause habe.
Neulich habe ich beschlossen, während der Woche gehe ich nur noch einkaufen, wenn ich nichts mehr improvisieren kann. Bisher sind wir weder verhungert, noch musste ich unvorhergesehen Lebensmittel shoppen. Das hat mich doch echt erstaunt. Ich denke das ist wohl ein Zeichen dafür, dass ich immer zu viel einkaufe.
Allerdings ist unser Fleischkonsum dadurch auch sehr geschrumpft. Das Fleisch, das bei uns herumliegt, hängt in der Gefriertruhe ab und wartet auf seinen Einsatz. Nur da es bei mir ja immer schnell gehen muss, hat das Fleisch weiter Schonzeit. Es dauert einfach zulange bis es aufgetaut ist. Ja, und genauso war es auch heute wieder, wirklich schöne Steaks liegen da herum, ganz starr, bewegen sich keinen Zentimeter um wohl bloß nicht aufzufallen. Kalbsschnitzel, den sieht man schon an wie zart sie auf der Zunge sind. Ziemlich dicht angekuschelt direkt daneben noch Rouladen und ein schöner Schmorbraten. Aber alle zeigen mir ihre kalte Schulter Seite.
Also ein Fach darunter, da liegen die kleinen Shrimps, auch tiefgefroren, aber den treibe ich etwas schneller die Röte in die Glieder.
Ich habe beschlossen heute gibt es eine Asiapfanne, mit Nudeln, Karotten, Frühlingszwiebeln, Shrimps, Cashewkerne und Gewürze. Sojasoße versteht sich von selbst.
Die Nudeln habe ich bissfest gekocht, ich hatte diese krausen Reisnudeln, übrigens sehr lecker. Pro Person hatte ich eine dicke fette Karotte, die habe ich in schmale Streifen geschnitten. Ein Bund Frühlingszwiebeln war schnell in kleine Ringe geschnitten. In eine große Pfanne gut 2 Esslöffel Erdnussöl, dann die Möhrenstreifen kurz andünsten, die Shrimps dazu und direkt auch noch die Cashewkerne. Gewürzt habe ich mit Sojasoße und ein 5 Gewürzpulver, das ich allerdings von einer Freundin bekam, die es selbst gemixt hat. Die Zusammensetzung könnte ich aber herausbekommen.
Zum guten Schluss noch die Nudeln in die Pfanne geben und mit anbraten und noch die Frühlingszwiebeln. Alles gut durch schwenken und nach Möglichkeit auf angewärmten Tellern servieren. Ich finde diese Art Speisen kühlen immer besonders schnell aus.
Noch so als kleinen Tipp: auch wenn viele auf die Mikrowelle schimpfen, aber sie eignet sich hervorragend zum Teller anwärmen.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Außerdem ist das überhaupt mein erster Beitrag zum Dauerevent Schnelle Küche für Genießer von man kann‘s essen