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Dienstag, 9. August 2016

Synchronbacken, oder Flammkuchenschnecken mit altem Teig…

…jetzt denkst Du sicher *iiiiihhhhh* wie ekelig ist das denn, alten Teig zu verarbeiten. Jetzt bist Du leider reingefallen. Der frische Teig ist ja eigentlich nur im zweiten Sinne alt und wieso steht überhaupt in der Überschrift Synchronbacken!?
Irgendwann vor einigen Monaten haben sich einige Blogger zusammengerottet (wieder diese Blogger) und haben beschlossen an einem festgesetzten Tag, das gleiche Gebäck zu backen. Jeder Blogger natürlich in seiner eigenen Küche, versteht sich wohl von selbst. Hauptinitiatoren waren Zorra aus dem Kochtopf und Sandra von From-Snuggs-Kitchen.
#synchronbacken August 2016
Diesmal stellte die Grundlage ein Pizzateig, dieser Teig stammt aus der Küche von Eva. Die Autorin vom Blog Deichrunner und für mich immer wieder eine beliebte Anlaufstelle, auch wenn bei der lieben Eva im Moment etwas Flaute auf dem Deich herrscht.
Tolle Rezepte findest Du bei ihr und unter anderen eben auch diesen einfachen Pizzateig.
Er wird mit wenig Aufwand hergestellt und braucht dann eigentlich nur Zeit für sich.
Henau der richtige Teig für meine Flammkuchenschnecken. Genau genommen sind meine Flammkuchenschnecken eigentlich Flammkuchenpizzaschnecken. Ich kenne den ursprünglichen Flammkuchenteig als Mehl/Wasser/Öl-Gemisch. Als einfacher Knetteig der dünn ausgerollt wird. Pizzateig ist ein Hefeteig, Eva´s Teig ist auch ein Hefeteig, aber mit ganz wenig Hefe.
Also was für eine Pizza gut ist, kann für einen Flammkuchen nicht schlecht sein, wobei diese Flammkuchenschnecken nicht so hauchdünn und knusprig sind, wie man es vom eigentlichen Flammkuchen kennt.
Wenn Du neugierig bist, probiere es einfach aus, ich kann es nur empfehlen.
Flammkuchenschnecken:
Zutaten Teig
300 g Mehl Typ 00, oder Typ 550
180 g Wasser
1 Teelöffel Salz
Prise Zucker
6 g Hefe
2-3 Teelöffel Olivenöl
Hefe mit der Prise Zucker und ein bisschen vom Wasser vermischen. Ca. 10 -20 Min stehen lassen. Anschließend das Mehl und das Salz zufügen und alles gut kneten. Nun nach und nach das Olivenöl langsam dazu laufen lassen. Schauen wie die Konsistenz wir und entscheiden wie viel Öl beigemengt werden soll. Den Teig wenn möglich mit einer Küchenmaschine 10 Min kneten.
Den Teig zur Kugel formen. Eine Plastikschüssel mit Olivenöl hauchdünn einölen und die Teigkugel hineingeben. Die Schüssel mit Folie abdecken und in den Kühlschrank stellen. Dort kann er einige Tage stehen bleiben, aber mindestens 24 muss er dort bleiben. Eva Zitat: Man kann also gut mehrere Portionen im Voraus zubereiten und dann immer nur so viele Teigkugeln nehmen, wie man gerade braucht, den Rest dann wieder in den Kühlschrank stellen
Schnecken backen:
200 g Creme frâichè
100 g Schinkenwürfel
2 große Zwiebeln
2 Teelöffel Olivenöl
Pfeffer, Salz, etwas Kümmel
Den Backofen auf 250°C vorheizen.
Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erwärmen und die Zwiebelringe glasig dünsten, zur Seite stellen und abkühlen lassen.
Den Teig ausrollen. Dafür die Ausrollunterlage mit Mehl einstäuben und den Teig dünn auf die Größe eines Backblechs ausrollen.
Den Teig mit Creme frâichè bestreichen, die Schinkenwürfel und die gedünsteten Zwiebelringe darauf verteilen und mit Pfeffer, Salz und Kümmel würzen.
Den Teig zu einer Wurst aufrollen und in Scheiben schneiden.
Die einzelnen Scheiben wie Schnecken auf ein Backblech legen, das mit einer Backfolie oder Backpapier ausgelegt wurde.
Das Backblech in den Backofen geben und die Schnecken die ersten 10 Minuten bei 250°C backen, den Backofen auf 200°C herunterschalten und weitere 15 bis 20 Minuten backen. Öfters mal schauen dass sie nicht schwarz werden. Sobald sie goldbraun sind, sind sie genau richtig.
Wir haben einen bunten Tomatensalat dazu gegessen.

Kleiner Nachtrag, hier noch meine Mitstreiter die ich jedem ans Herz legen kann:

1x umrühren bitte aka kochtopf
From-Snuggs-Kitchen
auchwas
eine prise lecker
Kinder, kommt essen!
chiliblueten
Food for Angels and Devils
nur mal kosten
gourmandises végétariennes
The Apricot Lady
Dagmar's brotecke
tristezza
giftigeblonde
KochTrotz
Birgit D - Kreativität in Küche, Haus & Garten
MaltesKitchen
LanisLeckerEcke
Leberkassemmel und mehr
Kathrins Home

Dienstag, 9. Februar 2016

Ein Flattermann kommt selten allein, oder Bressehuhn ohne Ingwer…

…ist jetzt schon einige Zeit her, ich glaube so drei Wochen, da gab es bei uns Huhn. Erst gab es das französische Landhuhn und just am Wochenende darauf ein Bressehuhn. Jetzt fragst Du Dich, ob mir nichts Anderes eingefallen ist was ich hätte kochen können!? Nööö, das war Absicht. Unzählige Male habe ich gehört wie kulinarisch verliebte Zeitgenossen von der Zartheit eines Bressehuhns schwärmten. Wie saftig es ist und unvergleichbar köstlich. Ich wollte wissen ob es einen Unterschied zu einem anderen saftigen Huhn gibt. Natürlich eins aus ähnlicher Haltung.
Kurz und knapp, kein Vergleich, das Bressehuhn hat alle Ehre verdient! Ich behaupte mich erinnern zu können, dass es früher bei meiner Mutter auch solch saftige Hähnchen gab. Ich hab sie geliebt! Beide! Also auch die gebratenen Hühner. Das hatte meine Mutter drauf, knusprige Haut und saftiges zartes Hühnchenfleisch das auf der Zunge förmlich zerschmolz.
Genauso wie ich es in Erinnerung hatte, so war es jetzt auch mit dem Bressehuhn. Erst zerschmolz das Fleisch auf der Zunge, dann zerschmolz ich vor lauter Genuss wie Butter in der Sonne.
Quasi ein Déjà-vu. Allererste Sahne.
Meine Frazebuck-Freunde würden sagen, ganz großes Kino. Aber die sehen ja immer nur die Bilder, die können ja nicht schmecken. Ja ich weiß, Du teilst gerade das Schicksal mit den Frazebuckfreunden, Du kannst ja auch nur schauen und nicht schmecken. Okay, Du kannst ja nachbasteln. Wie, steht unten – also ganz unten!

Du erinnerst Dich an das Wellnessprogramm vom Landhuhn!? Soviel Schnickschnack habe ich mit dem Bressehuhn gar nicht gemacht. Natürlich hatte es auch meine volle Aufmerksamkeit, denn das begann schon direkt beim Kauf.
Vorab, glaub nicht dass dieser Gaumenschmaus hier an jeder Ecke herumliegt.
Punkt eins, ich musste es bestellen.
Punkt zwei, es war sündhaft teuer und wenn ich sündhaft sage, dann meine ich das auch.
Punkt drei, ich hatte mächtig die Hosen voll. Also jetzt nicht dass Du denkst mir wäre ein Malheur(chen) passiert, nein! Ich hatte die Hosen voll im Sinne von *na hoffentlich vermassele ich das teure Huhn nicht* denn dann hätte ich mich echt geärgert.
Punkt vier, ich habe es von dem Geflügelhändler meines Vertrauens tranchieren lassen, besser ist besser, Er ist der Profi und ich eben nicht.
Die Ausbeute: 2x Bollen, 2x Keulen, 2x Flügel, 2x Brust, 1x Rückengerippe (das war für die Sauce)
Punkt fünf, alle Nebendarsteller, Pilze und Wein für die Sauce usw., habe ich sorgfältig ausgewählt und waren von bester Qualität.
Punkt sechs, selbst die Nudeln wurden frisch gemacht. Versteht sich ja auch von selbst, oder? Du gehst ja auch nicht im Abendkleid in die Oper und nimmst als Handtasche eine Plastiktüte mit. Also, mein Bressehuhn hatte zwar keine Designer Clutch, aber dafür selbstgeklöppelte Bandnudeln.
Jetzt müsste eigentlich Punkt sieben kommen, mir fällt aber gerade nichts Gescheites mehr ein, außer natürlich das eigentliche Rezept. Also kommt jetzt
Punkt sieben, Rezept für Bressehuhn ohne Ingwer dafür aber mit frischen Bandnudeln und Pilzrahmsauce:
1 Bressehuhn
30 g Butterschmalz
30 g Butter
250 ml Chardonnay-Weißwein
½ Liter Wasser
100 g kleine Zwiebeln
250 g braune Cremechampignons
10 g Zucker
2 Becher Créme frâiche
Pfeffer und Salz
Das Bressehuhn in acht Teile schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Butterschmalz erhitzen und die Hühnerteile von allen Seiten anbraten. Mit dem Wein und dem Wasser ablöschen und zugedeckt 20 Minuten garen. Nach der Garzeit die Hühnerteile auf einem Rost geben und im Backofen auf niedriger Stufe warm halten und kurz vor dem Servieren unter dem Grill knusprig bräunen. Den Bratensud auffangen und zur Seite stellen.
Die Zwiebeln und Champignons putzen und halbieren. Die Butter erhitzen, das Gemüse zugeben und mit Zucker bestreuen. Beides in der heißen Butter anbraten und auf kleiner Heizstufe garen. Mit dem Bratensud ablöschen und etwas einkochen lassen. Créme Frâiche in das Gemüse rühren.

Die gebräunten Hühnerteile mit Bandnudeln und Rahmsauce anrichten und servieren.

Freitag, 1. April 2011

Pizza, Flammkuchen, Fladenbrot, Focaccio??? Wie heißt das bloß?

Einfach war’s, schnell ging’s, geschmeckt hat’s auch noch. Aber wie es jetzt richtig heißt, oder wie man es nennt, weiß ich auch nicht. War ja ein Rezept „frei Schnauze“
Der Teig war aus einem Rezept von einem Firmgödkuchen. Bitte keine Fragen was Firmgödkuchen ist!
Aber ich beschreib mal wie man ihn macht. Also, aus 200 g Weizenvollkornmehl, 100 ml Wasser, 3 Esslöffel Öl, 1 Ei und Salz einen Teig herstellen. Alles gut zusammen matschen bis es ein richtiger Teig zum Ausrollen ist.
So, nun hatte ich also schon mal die Basis. Auf diesem Firmgödkuchen gehört gekochter Schinken und Zwiebeln. Auf meinem FirmgödDingenskuchen waren Rucola und Cherrytomaten. Was sie aber gemeinsam hatten, war Crème fraiche. Ich habe so ca. 2 dicke Esslöffel mit etwas Milch glattgerührt und auf den Teig gegeben, dann kam erst das Gemüsezeugs drauf. Kräftig mit Pfeffer und Salz gewürzt und gebacken habe ich das Ganze gute 20 Minuten bei 200°C Ober- und Unterhitze.
War wirklich lecker und ging schnell und weil es so schnell ging, musste der Gatte im Affentempo in den Keller flitzen um ein Fläschchen Weißwein zu besorgen.
Aber egal wie es sich auch nennt, das machen wir demnächst wieder…