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Dienstag, 19. April 2016

Gänseblümchen vorübergehend geschlossen oder Brot mit Bärlauch-Hüttenkäse und Tausendschön-Deko…

…war das ein schönes Wochenende. Überall strahlendes Grün der ausschlagenden Bäume, das Gelb der frisch erblühten Forsythien, das Blau eines strahlenden Frühlingshimmels und auf meinen Knien ein Kräuterbuch mit dem Titel gesunder Kräutergenuss frisch aus dem Thorbecke Verlag, na okay, nicht mehr ganz so frisch. Es ist schon im letzten Monat ins Büdchen geflattert, an dieser Stelle recht herzliches Dankschön an den Verlag für das Rezensionsexemplar.
Warum ich mich mit dem Buch etwas schwer tat lag eindeutig am Wetter. Ja, Du kannst ruhig lachen, aber mit dem Kräutersammeln ist das gar nicht so einfach. Vor gefühlten hundert Jahren habe ich mal an einem Kräuterseminar teilgenommen, mir Notizen gemacht und auch wirklich aufgepasst. Doch wenn ich jetzt vor einer Kräuterwiese stehe ist es gerademal der Löwenzahn, die Brennnessel, das Gänseblümchen, na und wenn der Gundermann blüht auch noch der, was ich von dem Seminar behalten habe und erkenne. Der Spitzwegerich, der Breitwegerich, der Beinwell und mit ganz viel Glück auch noch die Vogelmiere die ich erkennen könnte. Aber dann hört es auch schon auf, dabei hatte ich mir doch so tolle Bücher zugelegt und jetzt auch noch dieses hübsche Buch. Es hat ein kleines Format von 19x19 cm im Hardcover, mit 64 Seiten, 30 reizvollen Rezepten und passenden ansprechenden Bildern. Wieder ein Buch das mit ins Büro gehen kann und schnell in der Mittagspause durchgeblättert wird.
Allerdings um die Zutaten zu besorgen sollte man pünktlich Feierabend machen, denn man muss ja noch die Kräuter einkaufen sammeln.
Das kleine Buch startet mit einem Vorwort in dem darauf aufmerksam gemacht wird, wie gesund und vielseitig Kräuter sind. Allerdings wird auch darauf hingewiesen, auf die Sorgfältigkeit des Sammelns zu achten, ebenfalls auf die Genauigkeit der Wahl der einzelnen Kräuter, wie auch die Dosis zu berücksichtigen. Tja wie sagte schon einst Paracelsus: Die Dosis macht das Gift.
Na und mein Tipp, wer sich unsicher beim Kräuter sammeln ist, schaut einfach mal auf dem Wochenmarkt oder in Bio-Märkten.
Vor dem Vorwort gibt es übrigens noch eine Inhaltsaufstellung die über die einzelnen Rubriken in diesem Buch informiert.
Es liest sich wie folgt:
Kräuter – gesund und lecker, Smoothies und Drinks, Snacks, Suppen, Salat, Sattmacher, Grüne-Smoothie-Eislollis
Nach der Auflistung und dem Vorwort geht es dann auch gleich im Buch mit den Smoothies los. Als erstes Apfel-Sauerampfer-Smoothie mit Wildkräutern. Auf der linken Seite das Rezept und rechts auf der Seite daneben das Foto. In dem Quietschgrün sehr ansprechend und frisch. Außerdem wird bei jedem Rezept speziell, zwar mit wenigen Worten, auf ein Kraut eingegangen das für das Rezept bezeichnend ist und es wird beschrieben, welche Inhaltsstoffe das Kraut besitzt. Leider ergibt sich daraus nicht für was es gut sein soll, aber es ist ja auch kein Gesundheitsbuch, sondern ein Buch mit frischen köstlichen Kräuterrezepten.
Für meine heutige Rezension habe ich mir ein Rezept aus dem Bereich Snacks ausgesucht. Brot mit Bärlauch-Hüttenkäse und Gänseblümchen.
Leider ist mein Vorhaben etwas in die Hose gegangen weil das Wetter nicht mitspielte.
Den Bärlauch habe ich auf dem Markt gekauft und die Gänseblümchen auf der Wiese hinterm Haus gepflückt. Oder besser, der Gatte hatte sie für mich gepflückt. Aber die kleinen Biester hatten ihre Blütenköpfe geschlossen, denn die Sonne hatte sich hinter den Wolken versteckt und die Blümkes rechneten jetzt mit Regen. Na okay, dann musste zur Deko eben das Tausendschön herhalten. Jetzt hätte ich natürlich gerne gewusst ob auch diese Blüten essbar sind, aber dafür muss ich wohl noch weitere Bücher blättern.
Solltest Du ein Buch suchen das Dir Anstöße für kleine leichte Kräuterrezepte gibt, ist das Buch *Gesunder Kräutergenuss* nicht die schlechteste Wahl. Gerade Sammler die noch am Anfang ihrer großen Kräutersammelkarriere stehen und die eine oder andere Anregung zwecks Verarbeitung benötigen, werden mit diesem Büchlein sicherlich sehr froh werden. Denn wenn es mal nun gar nicht mit dem Sammeln klappen sollte, findet man auch Rezepte für Kräuter die schon recht gängig im Handel zu finden sind. Sollte ich Deine Interesse geweckt haben, hier noch die wichtigsten Bezugsdaten.
Die ISBN lautet: 978-3-7995-1024-0. Es ist als 1. Auflage 2016 erschienen und für annehmbare 12,99 € im Fachhandel erhältlich.
Und für alle die eine kleine Rezept-Kostprobe wünschen habe ich das Brot mit Bärlauch-Hüttenkäse und Gänseblümchen Tausendschön mitgebracht.
Zutaten:
1 Baguette (ich habe übrigens ein Dinkel-Baguette selbst gebacken, das Rezept dazu ist aus meinem eigenen Repertoire.
Ca. 30 g. Bärlauch
2 Esslöffel Olivenöl
20 g Pinienkerne
400 g Hüttenkäse
Salz
Frischer Pfeffer aus der Mühle
Gänseblümchen Tausendschön zum verzieren
Bärlauch mit Olivenöl und Pinienkerne pürieren. Die Bärlauchcreme mit dem Hüttenkäse verrühren, nicht mixen, sonst verliert der Hüttenkäse seine Körnigkeit. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Baguette in Scheiben schneiden, den Hüttenkäse auf den Scheiben verteilen und mit Gänseblümchen Tausendschön dekorieren.


Und sobald hier bei mir die Kräuter blühen werde ich das Rezept von den Pellkartoffeln mit Kräuterquark und Essblüten ausprobieren, ich freue mich schon.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Grillzeit ist Dipzeit, Aprikosen-Chili-Dip…

…öfter mal was Neues habe ich mir gedacht als wir neulich mal wieder grillten. Nein, nein, keine Sorge, es gab nicht nur Dip. Ein Würstchen haben wir immer auf dem Grill, zumal Würstchen auch nicht gleich Würstchen ist. Da gibt es die Würstchen die sich geschmacklich durchsetzen und dann auch wieder die mickrigen kleinen die eh keiner will. Hier bei uns im Büdchen haben wir auch lieber die tollen, die kleinen Würstchen ziehen hier erst gar nicht ein. Sind eben nicht gerne gesehen. Die Vielfalt der Würstchen ist so groß, Du könntest den Sommer durchgrillen und müsstest nun wirklich nicht immer die gleiche Wurste auf den Grill schmeißen. Genauso ist es auch bei den, ja genau, bei den Dips, wir hier im Büdchen lieben Dips. Ein Stück selbstgebackenes Brot frisch aus dem Backofen mit etwas „Guter Butter“ oder halt eben einen tollen Dip ersetzt mir ja schon fast das ganze Grillzeugs.
Herr GB besteht natürlich weiterhin auf sein heißgeliebtes Grillwürstchen, da können die Dips noch so klasse schmecken. Meine neueste Dip-Kreation kannst Du aber nicht nur zum Brot oder zur Kartoffel essen, sie passt auch ganz genial zu einem gegrillten Steak und selbst zur Wurst. Ich habe Aprikosen und Chili kombiniert, süß und scharf, was sagste jetzt? Zum ersten Mal hatte ich diesen Dip als kleinen Appetizer vor einem Menü gemacht, da wurde er schon gerne gegessen, aber zum Grillen passt er genauso ausgezeichnet. Außerdem ist es eine super Alternative zu Kräuterbutter, Supermarktajioli und Co. allemal. Versuchs doch mal.
Aprikosen-Chili-Dip:
5 getrocknete Aprikosen
150 g frische Aprikosen (schau mal ob Du die Sorte Sweetheart oder Goldrich bekommst)
250 g Fetakäse, hier kann ich den echten aus Schafsmilch empfehlen
100 g Frischkäse, Vollfett
Salz, Prise Chili, einige Chiliflocken, rosa Pfefferbeeren alles zusammen gemörsert
für die Deko eine getrocknete Aprikose fein gehackt und einige ganze rosa Pfefferbeeren
Beide Sorten Aprikosen fein hacken und zusammen mit den restlichen Zutaten zu einer geschmeidigen Paste verrühren.
Vor dem Servieren gut eine Stunde durchziehen lassen. Mit Rosa Pfefferbeeren und der gehackten Aprikose verzieren und servieren.

Dienstag, 2. August 2011

Marmite, Verlosung einer Kochzeitschrift oder doch lieber einen schnellen Dip...

Ich habe gelesen, gekocht, geschrieben und wieder gelesen, gekocht, geschrieben, ich kann was erzählen, aber das kennt Ihr ja vom Büdchen bereits. Was sollte ich hier auch sonst machen? Ich hatte es ja erzählt, es waren einige Exemplare der Marmite ins Büdchen gezogen und die wollten durchforstet werden. Hier, hier und hier habe ich berichtet. Viele interessante Artikel habe ich gelesen und auch sehr schöne Rezepte zum nachbasteln gefunden. Der marokkanische Karottensalat, das teuflische Filet und auch das Balsamicoeis sind keine alltäglichen Gerichte, aber durchaus täglich vom Zeitaufwand machbar und warum sollte man sich nicht jeden Tag einen Sonntag gönnen? Vorausgesetzt man achtet nur auf Genuss und lässt alles andere links liegen. Kleine Speisen habe ich gefunden die mit wenigen, aber exzellenten ausgewählten Zutaten schnell auf den Teller gezaubert sind. Sicher merkt Ihr bei meiner Ausführung noch meine Begeisterung.Juliane hatte mich in einem Kommentar gefragt, ob diese Zeitschrift wirklich so toll ist. Meine Berichte würden fast in die PR-Richtung gehen. Liebe Juliane, liebe Leser, nein und nochmals nein, alles was ich hier von mir gebe ist meine tatsächliche Meinung und Ihr könnt sicher sein, für Werbezwecke bieten sich doch eher die ganz Großen unter den Bloggern an.
Aber nichtsdestotrotz, hat mir der Marmite-Verlag drei Auslandsabonnements für eine Verlosung zur Verfügung gestellt und Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr ich mich darüber freue. Drei meiner Leser haben die Gelegenheit ein Abonnement zu gewinnen und ein Jahr lang die Marmite kostenlos zu beziehen
Ich kann meine Freude gar nicht beschreiben, dass ich drei Gourmet-Büdchen-Leser mit einem Jahres-Abo beglücken darf. So kann ich auf nette Art ein Dankeschön für ihre Lesertreue aussprechen. Super wäre es, die Teilnehmer sind an nicht alltäglichen Themen interessiert und bringen eine gewisse Begeisterung fürs Kochen mit.
Marmite beschreibt sich selbst als unabhängige Schweizer Zeitschrift für Ess- und Trinkkultur.
Laut der Neuen Zürcher Zeitung ist Sie «die Referenz für Genussmenschen». Sie richtet sich an ein gut situiertes Segment von informierten Genießerinnen und Genießern, die in ihrer Freizeit leidenschaftlich gerne kochen und mehr darüber wissen wollen, sowie an Koch- und Weinprofis, die sich stetig auf dem Laufenden halten möchten.
Die Redaktion von Marmite untermauert, einen guten Ruf seit fünfzig Jahren in der stark medialisierten Genusslandschaft zu haben. Sie charakterisiert sich mit fundierter Recherche, Erfahrung und unkonventioneller Themensetzung im Genussbereich, gepaart mit Rezepten für Anspruchsvolle sowie Reportagen, Hintergrundberichte, Meinungen, Neuheiten, Persönlichkeiten, Trends, Wissen und noch vieles mehr, elegant verpackt eine geballte und unvergleichliche kulinarische Ladung auf dem Schweizer Zeitschriften-Markt.
Die Zeitschrift wurde 1959 gegründet und hat als eine der ältesten Gourmetzeitschriften der Schweiz die Esskultur des Landes mitgeprägt und dokumentiert. Titelgeschichten werden mit entsprechenden Rezepten kulinarisch abgerundet. Der Blick in fremde Küchen passionierter Hobbyköche und dazugehörige Portraitgeschichte gehören genauso in diese Zeitschrift wie die Kochschule, Kolumnen wie „Mein bestes Stück“ oder die frisch entdeckten Neuigkeiten.
In der Rubrik Tisch geht es um Restauranttipps auf der ganzen Welt. Sie wurden von Mitgliedern der Redaktion getestet und bewertet. Interviews, Reisereportagen und Literaturtipps gehören ebenfalls dazu.
Im bereich Trinken ist laut Marmite Wein ein Kulturgut, das Menschen und Länder verbindet. Daher gehört Wein zum Essen und wird in dieser Rubrik ausführlich thematisiert. Allerdings kommen andere Getränke auch nicht zu kurz.
In der Hintergrundrubrik befassen sich Profis u. a. mit einem Produkt und beleuchten es. Resultat: Meinungen Informationen und umfangreiche Berichte und Reportagen.
Fazit von mir, eine empfehlenswerte Zeitung mit tollen, oft ganz einfachen Rezepten. Mit Marmite kommt der Hobbykoch, der einen hohem Anspruch an Geschmack stellt, genauso auf seine Kosten, wie der Profi, für den es mal einfach in der Zubereitung sein soll, aber die Qualität eine Selbstverständlichkeit bleibt.
Soweit so gut, aber wie könnt Ihr gewinnen?
Ganz einfach indem Ihr ab jetzt bis zum 05.08.2011 Mitternacht
1. mir per Mail die Lösung mitteilt, welches Rezept ich als Erstes aus der Marmite verbloggt habe. Bitte die Lösung wirklich nur per Mail, sonst kann ja jeder gleich im Kommentar die Lösung lesen. Die Mail sendet Ihr bitte an gourmet-buedchen@gmx.de im Betreff Stichwort ’’Verlosung’’
2. zu diesem Post einen Kommentar einstellt mit dem Hinweis, dass ein Mail unterwegs ist.
Also nur Mail und Kommentar zusammen zählt! Unter allen Einsendungen werden in der 32. Kalenderwoche drei Gewinner ausgelost und hier bekannt gegeben. Jetzt wünsche ich Euch viel Glück und für alle die, die lieber ein Rezept gehabt hätten statt einer Verlosung, habe ich einen Dip mitgebracht. Nach soviel Theorie muss es ja auch etwas auf die Gabel geben...

Kürbiskernöldip:
125 g Frischkäse
50 g Creme fraiche
4 Esslöffel Kürbiskernöl
1 kleine confierte Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer
3 Esslöffel gehackte Kürbiskerne
Frischkäse mit Creme fraiche zu einer Creme verrühren. Tröpfchenweise das Kürbiskernöl untermischen. Die confierte Knoblauchzehe zerdrücken und ebenfalls untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In eine hübsche Schale füllen und mit den gehackten Kürbiskernen betreuen. Dieser Dip ist in knappen 10 Minuten fertig und wer ihn mit fettreduzierten Milchprodukten fertigt, hat auch gleich ein Herz für die schlanke Linie. Ein toller Dip für rohes Gemüse oder zu kleinem Brotkonfekt, so heißen bei unserem Bäcker die Minibrötchen.