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Dienstag, 7. Juni 2016

Wir feiern den sechsten Büdchengeburtstag, oder Dessertvariation von der Erdbeere…

…ja, Du hast richtig gelesen, heute vor 6 Jahren wurde das Büdchen eröffnet und ich habe den ersten Beitrag freigeschaltet. Angefangen hatte es damals mit der Landpartie auf Schloss Lembeck im Münsterland. Diese Veranstaltung besuchen wir übrigens unveränderter Dinge noch immer sehr gerne.
Sechs stolze Jahre ist mein Baby Blog alt und eigentlich müsste er jetzt in die Schule kommen, also wenn er ein Baby wäre. Aber mit so einem Blog ist das ja viel einfacher. So einen Blog kannst Du an- und abstellen wie ein Radio, das machst Du mit so einem echten Knirps eben nicht.
Mein Dreikäsehoch wurde in den letzten Jahren mit 670 Beiträgen gefüttert, 48 Kochbücher wurden in ihm vorgestellt, 92-mal konntest Du mit mir den *Genussmoment der Stille* erleben und mit manch einer Geschichte aus dem Büdchen habe ich Dich zugetextet.
Ich hoffe ich werde noch einige Jahre Gefallen an meinem Büdchen haben, Dich noch viele Male mit meiner Ausbeute aus meiner Küche bespaßen und mit dem einen oder andren Anekdötchen nerven.
Eh wir uns hier zur Feier des Tages eine Erdbeerbowle genehmigen, stelle ich noch eben schnell das Dessert vor, das es zum Büdchengeburtstag gibt. Du weißt doch, Herr GB liebt Desserts und jetzt ist Erdbeerzeit. So ganz nebenbei bringt sich der Rhabarber auch gerne mal ins Spiel und der Waldmeister möchte auch seinen Auftritt haben.
Aber schau doch einfach mal selber, vielleicht hast Du ja auch einen Anlass zu dem Du mit einem Dessert feiern möchtest.
Marinierter Erdbeersalat, mit Mascarpone-Erdbeereis, Rhabarbermus und Windbeutelchen mit einer Erdbeer-Rosen-Espuma-Füllung:
Marinierter Erdbeerensalat:
250 g Erdbeeren
1 Esslöffel Zucker
2 Esslöffel Waldmeistersirup
Erdbeeren putzen, in kleine Stücke schneiden. Den Zucker und den Waldmeistersirup zugeben und miteinander vermischen. Den Erdbeerensalat ein- bis zwei Stunden ziehen lassen.

Mascarpone-Erdbeereis:
250 ml Sahne
200 ml Milch
150 g Mascarpone
150 g Zucker
4 Eigelbe
1 Esslöffel Zitronensaft
500 g Erdbeeren
2 Esslöffel Zucker
Die Erdbeeren mit 2 Esslöffeln Zucker mischen und mit einem Mixstab pürieren. Das Erdbeermus durch ein feines Sieb streichen und den Erdbeerbrei dabei auffangen.
Die Eigelbe mit dem Zucker über ein heißes Wasserbad schaumig aufschlagen. Nach und nach die Milch und die Sahne zugeben. Die Mascarpone mit dem Erdbeerbrei mischen und anschließend die aufgeschlagene Eiersahne unter die Erdbeermasse ziehen.
Die Erdbeercreme in eine Eismaschine füllen und laut Betriebsanweisung der Maschine zu einer sahnigen Eiscreme gefrieren lassen. Anschließend in einen passenden Behälter umfüllen und noch gute 2 bis 3 Stunden im Gefrierschrank tiefkühlen.

Rhabarbermus:
200 g roter Rhabarber
Saft 1 Zitrone
40 g Zucker
Den Rhabarber waschen und mit der roten Schale in kleine Stücke schneiden, mit Zitronensaft und Zucker weich kochen. Den gekochten Rhabarber mit einem Mixstab pürieren.Das Mus im Kühlschrank abkühlen lassen.

Windbeutel:
150 ml Wasser
80 g Butter
1 Prise Salz
2 Teelöffel Zucker
120 g Mehl
3 Eier
Wasser mit Butter, Salz und Zucker zum Kochen bringen. Nun das Mehl einrühren und kräftig verschlagen bis sich ein großer Kloß bildet und sich im Topf ein weißer Schleier bildet. Den Topf von der Wärmequelle nehmen und nun nach und nach die Eier in den Teig einrühren. Das funktioniert mit einem Mixer sehr gut. Wenn Du einen zähen gleichmäßigen Teig hast, ist er richtig und kann in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle gefüllt werden.
Nun mit dem Spritzbeutel auf ein mit Bachpapier ausgelegtes Bachblech walnussgroße Kugeln spritzen.
Das Blech in den Backofen schieben der vorher auf 200°C Ober- Unterhitze aufgeheizt wurde. Die Windbeutel 25 Minuten backen. Dabei die Backofentür auf jedem Fall geschlossen halten. Dann den Backofen ausschalten und bei leicht geöffneter Tür die Windbeutel weitere 10 Minuten ruhen lassen. Nun die Windbeutel aus dem Backofen nehmen und komplett auskühlen lassen.

Erdbeer-Rosen-Espuma:
150 ml Sahne
50 ml Milch
100 ml Vanillejoghurt
20 ml Orangenlikör
2 Blatt Gelatine
Gelatine in 2 Esslöffel Wasser quellen lassen. Sahne, Milch, Vanillejoghurt, Erdbeersirup und Orangenlikör vermischen. Die Gelatine kurz erwärmen, auflösen und zum Sahnegemisch geben. Alles gut vermischen. Die Mischung mit Hilfe von einem Trichter und Sieb in einen Sahnesiphon füllen. Siphon verschließen, 2 Sahnekapseln aufschrauben und kräftig schütteln. Im Kühlschrank 1-2 Stunden kühlen.
Kleiner Tipp, ich stelle das Gerät immer auf den Kopf, dann setzt sich unten im Gerät nichts ab und das Schütteln ist effektiver.
Wenn Du alle Dessertbestandteile fertig hergestellt hast, kannst Du Anrichten. Das machst Du einfach so wie es Dir gefällt. Ich habe noch etwas mit geschmolzener Zartbitterschokolade, Puderzucker, Minzblättchen und einem Mon Cherie gespielt. Ja ich weiß, das ist kein Dessert das man jeden Tag mach, aber das Büdchen wird ja auch nicht jeden Tag 6 Jahre.

Sonntag, 15. Mai 2016

Bei mir heißt der Spirali Lurchi, oder Zucchinispaghetti mit Erdbeeren und Honigdressing….

…nein, ich mache heute keine Werbung für irgendwelche Haushaltsgeräte, wobei es schon so einiges in der Büdchenküche gibt was mir sehr ans Herz gewachsen ist und viel zu selten benutzt, oder gar erwähnt wird.
Mein Lurchi ist kein Salamander er ist weder schwarz, noch hat er gelbe Flecke oder ist das Maskottchen eines Schuhherstellers, dessen Schuhe für Kinder geradezu Pflicht waren, also früher, wollte man "in" sein. Eltern die ihren Kindern und dessen Füße etwas ganz besonders Gutes tun wollten, kauften genau diese Schuhe und keine anderen. Obendrein gab es noch ein Heftchen für die Kinder mit den Abenteuern des Schuh-Lurchis. Na das alles ist für mich lange her und der Lurchi von dem ich heute erzähle ist von einer Firma mit fast demselben Namen und kann ganz super schöne Spaghetti aus Gemüse schneiden. Kompaktes Gemüse wie Gurken, Kartoffeln, Kohlraben, jegliche Art von Wurzelgemüse und natürlich die Zucchini eignen sich ganz hervorragend für dieses Gerät. Gemüsespaghetti sind derzeit eh der Renner. Außerdem ist es leichte Kost die sich im Sommer geradezu anbietet.
Neulich als es so warm war hatte man keine Lust auf großes Gedöns in der Küche, also ich auf jedem Fall nicht.
Wiedermal komplett ohne Plan zum Gemüsehändler und das am späten Nachmittag mitten in der Woche. Klar hat der so einiges im Angebot, aber vergleicht man das mit dem Angebot zum Wochenende, dann findet man freitags und samstags regelrechte Schätze vor. Mein Fang waren an diesem Tag Zucchini und Erdbeeren, nicht gerade die größte Ausbeute, aber schon einmal ein Anfang.
Der Fleischdealer (im Ruhrgebiet nennt man ihn auch Metzger) gleich in der Nähe hatte lächelnde Filetspieße in der Auslage liegen und wie Du sicher verstehst, wer so schön lächelt darf mit ins Büdchen.
Mit meiner Tagesbeute stürzte ich mich in die Küche und was dabei herausgekommen ist war ein Zucchinispaghettisalat mit Erdbeeren, Honigdressing und einem Filetspieß. Ach ja, und dann war da noch ein Rest der Käsecreme der neulich von der Tomatensuppe übriggeblieben ist.
Zucchinispaghettisalat mit Erdbeeren und Honigdressing (2 Personen)
Zutaten:
3 kleine Zucchini
250 g Erdbeeren
1 Esslöffel Rapshonig
3 Esslöffel Rapsöl
Saft einer Zitrone
2 Teelöffel rosa Pfefferbeeren
Pfeffer und Salz
Die Zucchini in Spagetti schneiden. Die Erdbeeren waschen und vierteln. Spagetti und Erdbeeren mischen.
Den Honig leicht erwärmen und mit den restlichen Zutaten kräftig mixen. Das Dressing erst ganz kurz vor dem Servieren über den Salat geben.
Als kleine Beilage gab es noch die restliche besagte Mozzarellacreme, etwas Brot und die lächelnden Fleischspieße.

Sonntag, 7. September 2014

Pfirsicheis mit Speck, es gab ja auch noch ein Dessert auf dem Kochtreffen…

...von Geflügellebercremebrûlée und dem ganzen zugehörigen Gedöns habe ich Dir ja genug erzählt, doch es gab ja auch noch ein Dessert für das ich die Verantwortung zeichnete. Aber hätte ich die ganzen Helferlein nicht gehabt die mir grandios zur Seite standen, wäre es sicher nur halb so gut geworden. Allen voran war da die Kochfreundin, die auf dem Weg von Herrn GB und mir von der Straße aufgegabelt Zuhause abgeholt und eingeladen wurde. Sie kocht so toll, aber bei den Kochtreffen will sie nur die Küchenmagd mimen. Ihr Steckenpferd sind in meinen Augen ihre grandiosen Schnitzel. Die sehen so, so lecker aus und ich bin mal gespannt, wie viele Kochtreffen ich noch überleben muss bis ich endlich mal in den Genuss komme diese luftigen Schmankerl zu probieren.
Doch diesmal war es gar nicht so schlecht dass sie sich nicht mit Schnitzel beschäftigte sondern mit der Deko für das Dessert. Vor unserer Kochorgie waren wir ja noch ebenschnell im CORA, im einen Mega-Supermarkt jenseits der Grenze.  Dort wurden wir fündig und haben die diversen vergessenen Zutaten nachgeladen. Eigentlich sollten auch Himbeeren in den Einkaufskorb wandern, aber die Besten wurden vor uns bereits von Doc Eva und PE aufgekauft. Den leidlichen unansehnlichen Rest wollten wir auch nicht und haben auf Erdbeeren umgeschwenkt. Die Küchenmagd Zauberhilfe war der Meinung: „kann man alles nachschnitzen und ebenfalls füllen wie Himbeeren“. Denn der Plan war gefüllte Himbeeren mit Schokomousse. Wir sind flexibel und kauften Erdbeeren, extra kleine, die sahen so hübsch aus und machten sich genial als Deko-Highlight - dachten wir, welche Arbeit noch dahinter stecken sollte ahnte die Zauberhilfe noch nicht.
Am nächsten Tag konnte das große Schnitzen beginnen und die Herstellung der restlichen Komponenten des Desserts ebenfalls. Der Nachtisch bestand aus dem Lavendel-Panna-cotta und dem cremigen Marzipantörtchen von neulich, das hatten sich die Kochverrückten der Kochcrew gewünscht. Zusätzlich statt Avokadoeis noch ein Pfirsicheis mit Speck. Na und eben diese hübschen selbstgeschnitzten gefüllten Erdbeeren. Die Füllung der Erdbeeren bestand aus geschmolzener Zartbitterkuvertüre mit Sahne zu gleichen Teilen vermischt. Aber ich gebe Dir gleich den allerbesten Rat den Du je bekommen kannst, solltest Du nachbasteln wollen, KAUFE Himbeeren!!!
Um das ganze Programm zu veranstalten brauchst Du jetzt noch das Rezept vom Pfirsicheis mit Speck. Dann will ich Dich mal nicht zappeln lassen.
Zutaten:
500 g Pfirsichwürfel (Du solltest die Pfirsiche häuten und in kleine Würfel schneiden)
60 g Eichenwaldhonig
80 g Zucker
Saft einer Zitrone
250 g Quark 40 %
200 ml Sahne
30 ml Pfirsichlikör
8 Mäusespeck in kleine Würfel geschnitten
Pfirsichwürfel mit dem Honig, dem Zucker und dem Zitronensaft mischen und in einen Topf geben. Leise köcheln lassen bis die Pfirsichwürfelchen weich sind. Die Pfirsichwürfel abkühlen lassen und anschließend pürieren. Quark und Sahne gründlich verrühren, das Pfirsichmus untermischen und den Pfirsichlikör ebenfalls einrühren.
Die Creme in eine Eismaschine geben und gefrieren lassen. Zwischenzeitlich den Mäusespeck in kleine Würfel schneiden.
Fünf Minuten vor Ablauf der Eisfertigstellung die Mäusespeckwürfel zur Eismasse in die Eismaschine geben und gut untermischen.
Die gefrorene Masse in einen Kunststoffbehälter geben und noch gut 2-3 Stunden im Gefrierschrank nachgefrieren.

Dienstag, 16. Juli 2013

Fruchtig, frisches Sommerdessert, Melonenkugeln unter Erdbeersauce…

...für diese Woche ist Sommer angesagt, Temperaturen bis 27°C da geht nur leichte Küche. Vielleicht ein Stückchen Fleisch auf dem Grill oder ein Salat mit fruchtigem Dressing. Ein leichter Pudding oder eine Kaltschale. Seit Tagen suche ich mein Rezept von einer Kirschkaltschale mit kleinen Mehlklößchen, ich mache jede Wette, das Rezept taucht wieder auf, wenn wir Winter haben und die Zeit der Kaltschalen und natürlich der frischen Kirschen vorbei ist. Am letzten Wochenende hat sich Herr GB auf dem Kirschbaum eines Freundes getummelt. Ich hatte mich so auf zwei oder drei Kilo Kirschen gefreut, angeschleppt kam er locker mit der vierfachen Menge.
Jetzt habe ich zwar Unmengen an Kirschkompott und Kirschkonfitüre, einen tollen Quarkauflauf mit Kirschen gab es auch noch, aber die Kirschkaltschale wartet noch, wie gesagt, das Rezept ist noch nicht aufzufinden. Das derzeitige Wetter tut nicht nur den Kirschen gut, auch die Erdbeeren schießen wie Pilze aus dem Boden. Ich komme täglich an einem Erdbeerfeld vorbei und da ist es doch naheliegend mal das eine oder andere Körbchen mit nach Hause zu schleppen fahren.
Herr GB liebt Erdbeersirup für seinen Quark oder Joghurt, aber er schmeckt auch wunderbar über Pudding oder Eis. Aber jetzt habe ich den leckeren Sirup über eisgekühlte Melonenkugeln gegossen, das Ganze noch mit Minze dekoriert und schon hatte ich eine fantastische Sommerspeise fertig. Genau das Richtige für heiße Sommertage. Du benötigst lediglich eine Honig-oder Galiamelone (oder eine Melone Deiner Wahl) und den Erdbeersirup.
Als Alternative für den Erdbeersirup kannst Du aber auch aus 500 g Erdbeeren eine Erdbeersauce herstellen. Die Erdbeeren pürierst Du mit dem Saft einer Zitrone und 100 g Zucker. Wir mögen die Erdbeersauce am liebsten ohne diese feinen Kerne (Nüsschen) darum streiche ich die pürierten Erdbeeren immer durch ein Sieb. Aus dem Melonenfleisch stichst Du mit einem Melonenausstecher kleine Kugeln ab. Diese Kugeln füllst Du in die ausgehölte Melone und nicht vergessen, wie ich schon schrieb, nun die Erdbeersauce noch über die Kugeln gießen. Fertig! Jetzt hast Du Zeit für ein Stündchen Sonne, so kann es von mir aus weitergehen…


Freitag, 29. Juni 2012

Wette verloren, Erdbeerbuttercremetorte gewonnen…

Nöö, es ging nicht um das Fußballspiel Deutschland gegen Italien gestern. Bei der Wette die ich verloren habe, handelte es sich um die Fußhocker unserer Gartenstühle. Ja, Du hast richtig gelesen, ich hätte Arm und Bein schwören können, dass genau die Fußhocker die ich mit Herrn GB im Gartencenter gesehen habe, die Gleichen waren wie die, die bei uns herumstehen. Herr GB behauptete ganz souverän unsere Hocker haben keine rechteckigen Beine, sondern runde und die Griffe sind auch nicht so abgeflacht, wie die Griffe von denen im Center. Ich habe es ihm nicht geglaubt, also was lag da näher wie mal eben eine Wette abschließen, zumal wenn man auch noch so überzeugt ist wie ich es war. Lange Rede….ja, ich habe die Wette verloren. Als Gewinn hatte sich Herr GB ein Erdbeertörtchen gewünscht.
Mal so ganz unter uns, hätte ich gewonnen wäre Herr GB nicht ganz so schnell damit fertig gewesen. Meine Gewinnwünsche sahen etwas anders aus. Aber er hätte sogar selbst auswählen können welchen Wunsch er mir hätte erfüllen wollen. Auf meiner Liste stand ein Ausflug zur Kochbuchhandlung nach Köln, oder nach Münster. Ein Besuch an einem Samstag auf dem Rüttenscheider Wochenmarkt in Essen, oder einen Samstag zum Markt nach Düsseldorf auf den Carlsplatz und wenn ihm das nicht gefallen hätte, wäre ich auch mit einer verlängerten Ausflugsfahrt zum Gardasee einverstanden gewesen, evtl. mit einem kleinen Abstecher in Südtirol. Aber nach dem Spiel gestern ist es wohl besser erst einmal Gras über die Sache wachsen zu lassen und Italien erst wieder anzufahren wenn die EM in weiter Ferne liegt. Gut dass ich die Wette verloren habe, so konnte ich wenigstens die enttäuschte Stimmung mit dem Törtchen aufheitern, für was Wetten alles gut sind…
Erdbeerbuttercremetorte:
Tortenboden
125 ml Sahne
110 g Zucker
150 g Mehl
2 Eier
¾ Päckchen Backpulver
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verschlagen und in eine kleine Backform von 20cm Ø füllen. Bei einer Silikonform ist das Fetten nicht erforderlich. Andere Formen bitte mit Backpapier auslegen oder ausreichend einfetten.

Bei 180°C Heißluft im vorgeheizten Backofen ca. 15 – 20 Minuten hellbraun backen. Auf jedem Fall die Probe mit einem Holzstäbchen machen.
Den Kuchen gut auskühlen lassen und erst dann einmal durchschneiden.
Den unteren Boden kräftig mit Brombeergelee einstreichen.
Erdbeerbuttercreme:
500 ml Milch
100 ml Erdbeersirup
2 geh. Essl. Speisestärke
2 Eigelb und etwas Milch (1-2 Esslöffel)

Milch mit Erdbeersirup aufkochen. Die Speisestärke mit dem Eigelb und etwas Milch glattrühren. Die Sirup-Milch von der Wärmequelle nehmen und die verschlagene Speisestärke einrühren. Den Topf wieder auf die Wärmequelle geben und mit wenig Hitze wieder erwärmen und unter ständigem Rühren binden.
Nun den Pudding restlos abkühlen lassen und damit sich keine Haut bildet ständig den Pudding rühren. Als Kinder stellte meine Mutter immer eins ihrer Kinder zum Pudding kaltrühren ab. Manchmal ist man doch tatsächlich mit den Fingern in den Topf gerutscht, ich denke meine Mutter hatte schon mit solchen kleinen Missgeschicken gerechnet und von vorneherein mehr Pudding gekocht, denn zu wenig war es nach dem Kaltrühren trotzdem nie.

250 g Süßrahmbutter mit einem Esslöffel Zucker schaumig schlagen. Löffelweise den Pudding mit der Butter verschlagen bis der gesamte Pudding mit der Butter vermischt ist.. Sollte die Buttercreme etwas rosiger sein, einfach ein bis zwei Esslöffel Brombeermarmelade unter die Creme rühren. Wer es nicht ganz so süß mag kann auch ein bis zwei Esslöffel Erdbeersaft, statt der Brombeermarmelade, verwenden.
Knappe 500 g Erdbeeren waschen und putzen. Einige Erdbeeren halbieren und den, mit Brombeermarmelade, eingepinselten Boden belegen.
Auf die Erdbeeren eine dicke Schicht Buttercreme aufstreichen und den oberen Boden auflegen und fest andrücken. Mit der restlichen Buttercreme die ganze Torte einstreichen.
Einige Erdbeeren in Scheiben schneiden und die Torte so mit diesen "Erdbeerblättern" belegen, dass es aussieht wie eine Blüte.
Die Torte gute 4 bis 5 Stunden im Kühlschrank auskühlen lassen eh sie serviert wird.


Freitag, 8. Juni 2012

Erdbeerdessert mit Erdbeeren!!!

Ich sag Euch, was ich bei Frau Kampi gelesen habe glaubt mir keiner, aber Ihr könnt es ja selber lesen! Eigentlich wollte ich es auch nicht glauben, aber dann habe ich mich erinnert, dass Herr GB mal einen Eisbecher mit Rumtopffrüchten bestellt hat und soll ich Euch sagen was er bekam? Einen Eisbecher mit Rumrosinen! Der Hammer, Herr GB mag keine Rosinen! Herzensgut wie ich ja sein kann, hat er meinen Schokoladenbecher bekommen und ich seinen Eisbecher mit Rumtopffrüchten. Seitdem bestellt er nur noch Erdbeerbecher, ich stell mir gerade vor meinem Herrn GB wäre dieser Eisbecher serviert worden. Bei der Vorstellung bekomme ich einen Lachkrampf, ich weiß, das ist jetzt gemein. Aber ganz so sehr gemein bin ich nun auch wieder nicht, weil Herr GB Erdbeeren in allen Variationen liebt habe ich ihm eine Erdbeerdessertvariation serviert. Außerdem sind Erdbeeren ja sooo gesund und ich glaube das ist schon eine der Lieblingsfrüchte von den ganz kleinen Menschenkindern. Oder kennst Du jemanden der keine Erdbeeren mag? Ich liebe dieses rote Zeug auch. Wusstest Du dass die Erdbeere eine Sammelnussfrucht und eigentlich gar keine Beere ist? Oder dass in einer Erdbeere 150 bis 300 Samenkörnchen stecken, auch sogenannte Nüsschen? Du musst also nur eine Erdbeere trocknen und die kleinen Kernchen (Nüsschen) lösen sich von selbst und schon hast Du Erdbeersamen. Aber ich will sie nicht anbauen sonder in der Küche verarbeiten und anschließend essen. Wie eben schon erwähnt, Herr GB liebt Erdbeeren genauso sehr wie ich sie liebe, aber leider gehören wir beide zu den Auserwählten die dem Erdbeergenuss nur in Maßen frönen können und zur Erdbeerunverträglichkeit neigen. Was wir auch noch beim Kauf beachten, dass wir die Gezüchteten aus Deutschland ergattern. Vielleicht ist es ja wirklich Einbildung, aber erstens sind wir der Meinung wir vertragen sie besser, zweitens sie sind aromatischer und schmecken auch wirklich wie Erdbeeren schmecken müssen und zum Dritten, sie werden reif geerntet und nicht halb grün. Außerdem sind sie auch nicht mit Wasser bis zum Platzen aufgequollen und sehen auf dem Teller richtig toll aus.
Erdbeer-Shooter:
1 Orange, unbehandelt
1 Limone, unbehandelt
250 g Erdbeeren
1 Esslöffel Zucker
2 EL Zucker, braun
2 cl Pitú
Mineralwasser oder Sekt
Die Erdbeeren waschen und putzen. Viertel und mit einem Esslöffel Zucker mischen. Gute 30 Minuten Saft ziehen lassen.
Den Saft in Eiswürfelformen geben und einfrieren.
Die Schale der Orange und der Limone abreiben und in einen Blender geben. Beide Früchte ausdrücken und den Saft ebenfallt in den Blender geben. Noch Pitú zufügen und die Erdbeereiswürfel in den Blender geben. Alles zusammen kurz auf höchster Stufe pürieren. Auf kleine Gläser verteilen und mit Sekt oder Mineralwasser auffüllen. Mit einem Strohhalm servieren.
Marinierter Erdbeersalat
125 g Erdbeeren
Schale 1 Orange
2 Esslöffel Orangenlikör
Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Die Schale der Orange unter die Erdbeerscheiben mischen und den Orangelikör zugeben. Die Erdbeeren gut eine Stunde ziehen lassen.
Erdbeermousse
150 ml Erdbeerpüree ohne Kerne
250 ml Joghurt
200 ml Sahne
2 Esslöffel Zucker
6 Blatt Gelatine (oder Agar-Agar)
Erdbeerpüree mit dem Zucker und dem Joghurt verrühren. Die Gelatine mit etwas Wasser quellen lassen, ausdrücken und leicht erwärmen bis sie sich aufgelöst hat. Die aufgelöste Gelatine unter den Erdbeerjoghurt mischen. Die Sahne schlagen und auch noch zu dem Erdbeerjoghurt geben. Vorsichtig unterheben. Auf kleine Gläser verteilen und im Kühlschrank erstarren lassen.
Erdbeer-Shooter mit Erdbeersalat und dem Erdbeermousse auf Teller anrichten und servieren.


Montag, 27. Juni 2011

Hippen haben weder etwas mit Ziegen noch mit Schafen gemein…

Bei den Temperaturen geht ja nicht wirklich viel, also in der Küche kochen geht gar nicht. Viel trinken und innerlich kühlen ist angesagt. Auch wenn man keinen Hunger hat, aber man muss ja was essen. Am besten irgendetwas was einfach nur so flutscht. In den Medien warnen sie ja auch eh vor Überanstrengung. Also könnte ich mal wieder einen Eiscafé machen, oder wie hier den Erdbeerbecher. Sind alles Speisen die kühlen und bei denen man sich während des Essens nicht überanstrengt. Erdbeeren sind so verkehrt ja nun wirklich nicht, zumal… -ach Ihr wisst schon, Herr GB und die Erdbeeren, man spricht in Insiderkreisen vom Dreamteam. Ich könnte ihm den Erdbeersirup von neulich hinstellen und dazu ein Päckchen Quark, den Rest schafft er selbst. Aber ich hatte ja schon von dem Erdbeereis erzählt von dem Herr GB schwärmt. Außerdem ist Juliane auf das Rezept ganz gespannt. Also habe ich mal eben schnell Hippen gebacken, Quark mit Waldmeistersirup angerührt, mit Erdbeersirup unprofessionelle Graffitis auf Teller gemalt und natürlich Gina, die Eismaschine angeschmissen. Gina rührte in ca. 45 Minuten super leckeres Erdbeereis zusammen. Die Wärme wirbelt meine Gedanken durcheinander und da das Rezept vielleicht mal nachgemacht werden soll, werde ich es jetzt mal etwas strukturierter aufschreiben.
Also:
Die Hippen haben weder etwas mit Ziegen noch mit Schafen gemein. Die Hippen, die ich backe, gehen total einfach. Einen Teig aus 100 g Mehl, 100 g Puderzucker und 50 ml Sahne anrühren. Auf ein Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist, runde Kleckse geben und die im Durchmesser von ca. 8 cm ausstreichen.
Je dünner sie sind, umso schneller sind sie gar gebacken. Wer gleichgroße Teigteller möchte sollte sich eine Schablone anfertigen. Also diese ausgestrichenen Teigplatten zwischen 3 und 8 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180°C backen, sie sollten an den Rändern goldgelb bis leicht gebräunt sein.
Für das Erdbeereis 300 ml Erdbeermark mit 100 ml Sahne und 80 g Akazienhonig mischen. Im Kühlschrank herunter kühlen und in die laufende Eismaschine geben. Die Figurbewussten sollten den Akazienhonig durch 3 Esslöffel Streusüße austauschen.
Die 300 ml Erdbeermark bekommt man, in dem ca. 400 g Früchte püriert und durch ein Sieb gestrichen werden. Als Alternative für frische Früchte bietet sich Erdbeersirup an. Dafür folgende Mischung ansetzen: 100 ml Erdbeersirup, 150 ml Sahne und 150 ml Milch. Ebenfalls in einer Eismaschine gefrieren.
Für “mein“ Dessert wird noch Waldmeisterquark benötigt. 250g Sahnequark mit 3 Esslöffeln Waldmeistersirup verrühren. Für die Dekoration jeweils mit Erdbeersirup und Waldmeisterquark Kreise ziehen.
Von der Mitte aus mit einem Holzstäbchen Linien nach außen ziehen, dadurch erhält man einen Stern auf dem Teller, allerdings nur, wenn man es richtig macht, ansonsten wird es eher ein unspektakuläres Graffiti, ich hatte es ja bereits erwähnt.
In die Mitte des Tellers eine Hippe legen, darauf eine große Kugel Erdbeereis verstreichen. Nun die nächste Hippenscheibe auflegen und wieder mit einer großen Kugel Eis bestreichen. Die dritte Hippenscheibe auflegen, diese mit Waldmeisterquark bestreichen, kleine Erdbeeren aufsetzten, einen Klecks Quark auf die Erdbeeren geben und mit Minzblättchen verzieren. Auch wenn man sich bei hohen Temperaturen nicht gerade viel und schnell bewegen soll, müssten in diesem Fall die Teller die Esser schon recht schnell erreichen.