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Dienstag, 9. August 2016

Synchronbacken, oder Flammkuchenschnecken mit altem Teig…

…jetzt denkst Du sicher *iiiiihhhhh* wie ekelig ist das denn, alten Teig zu verarbeiten. Jetzt bist Du leider reingefallen. Der frische Teig ist ja eigentlich nur im zweiten Sinne alt und wieso steht überhaupt in der Überschrift Synchronbacken!?
Irgendwann vor einigen Monaten haben sich einige Blogger zusammengerottet (wieder diese Blogger) und haben beschlossen an einem festgesetzten Tag, das gleiche Gebäck zu backen. Jeder Blogger natürlich in seiner eigenen Küche, versteht sich wohl von selbst. Hauptinitiatoren waren Zorra aus dem Kochtopf und Sandra von From-Snuggs-Kitchen.
#synchronbacken August 2016
Diesmal stellte die Grundlage ein Pizzateig, dieser Teig stammt aus der Küche von Eva. Die Autorin vom Blog Deichrunner und für mich immer wieder eine beliebte Anlaufstelle, auch wenn bei der lieben Eva im Moment etwas Flaute auf dem Deich herrscht.
Tolle Rezepte findest Du bei ihr und unter anderen eben auch diesen einfachen Pizzateig.
Er wird mit wenig Aufwand hergestellt und braucht dann eigentlich nur Zeit für sich.
Henau der richtige Teig für meine Flammkuchenschnecken. Genau genommen sind meine Flammkuchenschnecken eigentlich Flammkuchenpizzaschnecken. Ich kenne den ursprünglichen Flammkuchenteig als Mehl/Wasser/Öl-Gemisch. Als einfacher Knetteig der dünn ausgerollt wird. Pizzateig ist ein Hefeteig, Eva´s Teig ist auch ein Hefeteig, aber mit ganz wenig Hefe.
Also was für eine Pizza gut ist, kann für einen Flammkuchen nicht schlecht sein, wobei diese Flammkuchenschnecken nicht so hauchdünn und knusprig sind, wie man es vom eigentlichen Flammkuchen kennt.
Wenn Du neugierig bist, probiere es einfach aus, ich kann es nur empfehlen.
Flammkuchenschnecken:
Zutaten Teig
300 g Mehl Typ 00, oder Typ 550
180 g Wasser
1 Teelöffel Salz
Prise Zucker
6 g Hefe
2-3 Teelöffel Olivenöl
Hefe mit der Prise Zucker und ein bisschen vom Wasser vermischen. Ca. 10 -20 Min stehen lassen. Anschließend das Mehl und das Salz zufügen und alles gut kneten. Nun nach und nach das Olivenöl langsam dazu laufen lassen. Schauen wie die Konsistenz wir und entscheiden wie viel Öl beigemengt werden soll. Den Teig wenn möglich mit einer Küchenmaschine 10 Min kneten.
Den Teig zur Kugel formen. Eine Plastikschüssel mit Olivenöl hauchdünn einölen und die Teigkugel hineingeben. Die Schüssel mit Folie abdecken und in den Kühlschrank stellen. Dort kann er einige Tage stehen bleiben, aber mindestens 24 muss er dort bleiben. Eva Zitat: Man kann also gut mehrere Portionen im Voraus zubereiten und dann immer nur so viele Teigkugeln nehmen, wie man gerade braucht, den Rest dann wieder in den Kühlschrank stellen
Schnecken backen:
200 g Creme frâichè
100 g Schinkenwürfel
2 große Zwiebeln
2 Teelöffel Olivenöl
Pfeffer, Salz, etwas Kümmel
Den Backofen auf 250°C vorheizen.
Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erwärmen und die Zwiebelringe glasig dünsten, zur Seite stellen und abkühlen lassen.
Den Teig ausrollen. Dafür die Ausrollunterlage mit Mehl einstäuben und den Teig dünn auf die Größe eines Backblechs ausrollen.
Den Teig mit Creme frâichè bestreichen, die Schinkenwürfel und die gedünsteten Zwiebelringe darauf verteilen und mit Pfeffer, Salz und Kümmel würzen.
Den Teig zu einer Wurst aufrollen und in Scheiben schneiden.
Die einzelnen Scheiben wie Schnecken auf ein Backblech legen, das mit einer Backfolie oder Backpapier ausgelegt wurde.
Das Backblech in den Backofen geben und die Schnecken die ersten 10 Minuten bei 250°C backen, den Backofen auf 200°C herunterschalten und weitere 15 bis 20 Minuten backen. Öfters mal schauen dass sie nicht schwarz werden. Sobald sie goldbraun sind, sind sie genau richtig.
Wir haben einen bunten Tomatensalat dazu gegessen.

Kleiner Nachtrag, hier noch meine Mitstreiter die ich jedem ans Herz legen kann:

1x umrühren bitte aka kochtopf
From-Snuggs-Kitchen
auchwas
eine prise lecker
Kinder, kommt essen!
chiliblueten
Food for Angels and Devils
nur mal kosten
gourmandises végétariennes
The Apricot Lady
Dagmar's brotecke
tristezza
giftigeblonde
KochTrotz
Birgit D - Kreativität in Küche, Haus & Garten
MaltesKitchen
LanisLeckerEcke
Leberkassemmel und mehr
Kathrins Home

Freitag, 15. Juli 2016

Kartoffeln oder Pizza, oder Kartoffelpizza mit Scamorza…

…so kurz vor dem Wochenende stellt sich wieder die berühmte Frage was bringe ich auf den Tisch, oder mit was könnte ich den Gatten gaumentechnisch verwöhnen.
Normal würde sich mir die Frage gar nicht stellen, denn es ist Sommer und normal ist Grillzeit. Grillen ist Sache von Herrn GB, aber der will bei Regen nicht raus und das Wetter ist in diesem Jahr sehr beständig, es regnet täglich und zwar ganz unvorhergesehen. Plötzlich ohne Vorankündigung zieht es sich zu und zack steht Du im dicksten Regenschauer. Wie gesagt, darauf hat der Gatte keine Lust und mit Regenschirm grillen findet er doof, ich auch.
Dabei hätte ich dieses Jahr so schöne Grillrezepte die ich unbedingt mal ausprobieren müsste. Ist mir eh aufgefallen, dass ich noch nicht viele Grillrezepte gebloggt habe. Okay, das eine oder andere, aber jetzt mal ehrlich, es gibt so viele Grillbücher, die könnten ganze Bücherregalreihen füllen und da soll bei mir im Büdchen bei 4 Rezepten schon das ganze Pulver verschossen sein!? Niemals, aber ich weigere mich im Backofen zu grillen, nur um meine Grillnachbastelliste abzuarbeiten. Nee, lieber mache ich Pizza.
Jetzt muss ich gestehen, in einem Nachbarort gibt es eine Pizzeria, die machen so eine geniale Pizza, da lohnt es sich eigentlich nicht sich selbst in die Küche zu stellen, es sei denn, man möchte eine Kartoffelpizza essen. Ja, Du hast richtig gelesen, Kartoffelpizza. Eine Kartoffelpizza hat er nicht auf der Speisekarte und ich könnte mir vorstellen er würde sich sogar weigern eine in seinen geliebten Pizzaofen zu schieben. Was so ein eingefleischter Italiener ist, legt sich keine Kartoffeln auf den Pizzateig, oder schmiert statt einem Tomatenmus Créme frâiché drauf. Ob er sich hinreißen lassen könnte Scamorza zu verwenden!? Gute Frage, aber ich möchte es nicht drauf ankommen lassen.
Also wie gesagt, selbst ist die Frau. Ich ignoriere den hervorragenden Pizzabäcker aus dem Nachbarort, den täglichen Regen der mir die Petersilie verhageln verregnen lässt und den Grillsommer der kein Sommer ist sowieso.
Also gibt es Kartoffelpizza, ach ja, und bitte keine Salami oder sonn Zeug drauf. Was meine Kartoffelpizza angeht, da bin ich genauso eigen wie der Pizzabäcker nebenan im Dorf. Den Teig machst Du bitte Stunden vorher, (das macht mein Pizzabäcker auch), denn der muss 4 bis 6 Stunden gehen (der Teig, nicht der Pizzabäcker). Also, ich denke das ist ein geniales Samstagsessen, morgens eben den Teig hergestellt und abends wird Pizza gebacken. Habe ich Dich auf den Geschmack gebracht? Dann leg mal los, die Zutaten sind schnell besorgt.
Kartoffelpizza mit Scamorza und Trüffelcreme
Teig:
5 g Hefe
25 ml lauwarmes Wasser
500 g Mehl
10 g feines Salz
Prise Zucker
Die Hefe im lauwarmen Wasser mit der Prise Zucker auflösen und 10 Minuten stehen lassen. Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen. In das Mehl eine Mulde drücken und das Hefewasser hineingießen. Alles zu einem Teig verkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche gute 15 Minuten durchkneten. Zur Kugel formen mit einem feuchten Tuch abdecken und 4 bis 6 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.
Belag:
10 kleine Kartoffeln (Drillinge) in dünne Scheiben gehobelt
½ Scamorza
200 g Créme frâiché
1 Esslöffel gehackte Trüffel
1 Esslöffel Olivenöl
Meersalz und Pfeffer frisch gemahlen
In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Kartoffelscheiben langsam darin von beiden Seiten braun braten.
Créme frâiché mit Trüffel vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Backofen auf 250°C vorheizen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig in der Größe des Backblechs ausrollen. Die Kartoffelscheiben auflegen und die Trüffelcreme aufstreichen.
Den Scamorza in dünne Scheiben schneiden und auch auf dem Teig verteilen. Nochmals alles salzen und pfeffern und 5 bis 10 Minuten im aufgeheizten Backofen goldbraun backen.

Sonntag, 19. Juni 2016

Das Büdchen kocht für die EM – Tag 10 – für Albanien gibt es eine Peté…

…heute ist Albanien dran, Plan ist Plan, ob ich will oder nicht. Nicht dass ich etwas gegen Albanien habe, ganz im Gegenteil, ich kenne jemanden der aus dem Kosovo kommt und er ist eine Seele von Mensch. Viel Leid hat er erfahren, nicht jetzt, sondern damals, Anfang der 90ger. 24 Jahre lebt er jetzt in Deutschland und ist hier bei uns sehr verwurzelt und wir haben ihn ins Herz geschlossen.
Kannst Du Dir sicher denken, dass ich ihn zwecks Rezepts angegraben habe, aber so ein richtiges, für mich machbares Rezept, hatte er nicht auf Lager. Seine Frau hat ein Rezeptbuch, handgeschrieben versteht sich, aber diese Familienrezepte zu übersetzen war dann doch etwas zu kompliziert.
Aber Albanien soll ja nun nicht leer ausgehen, also habe ich auf ein Rezept von Gustoaroma aus dem Jahre 2010 zurückgegriffen und diverse Änderungen ganz nach Geschmack vorgenommen.
Eine Art gefüllte Pizza die aus mehreren dünnen Hefeteigplatten besteht die mit einer Füllung aus Feta, Spinat und Frühlingszwiebeln in eine Form geschichtet wird. Die originale Form, die sogenannte Tepsi habe ich nicht, also musste eine Springform herhalten.
Peté mit Spinat und Feta:
Zutaten (für ca. 4 Personen):
250 g Mehl
10 g frische Hefe
1 TL Zucker
1 großzügige Prise Salz
3 Esslöffel lauwarme Milch
120 ml lauwarmes Wasser
Mehl in einen Schüssel geben, Hefe in die Mitte bröseln. Zucker drauf geben und mit der Milch angießen. Die Hefe 15 Minuten mit der Milch so stehen lassen und etwas schäumen lassen.
Nun das Wasser und das Salz zugeben und alles gut verkneten. Zu einer Kugel kneten.
Den Teig 1 Stunde mit einem feuchten Tuch abgedeckt gehen lassen.
Zwischenzeitlich die Füllung zubereiten.
Zutaten:
1 Packung Fetakäse (ca. 200 g)
250 g Blattspinat frisch oder TK
1 Zwiebel in Würfel
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
5 Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten
3 Esslöffel Öl
3 Esslöffel Milch

Zubereitung:
Das Öl in einer Pfanne erwärmen, Knoblauch, Zwiebelwürfel und Frühlingszwiebelringe im Öl dünsten. Spinat zugeben und weiter dünsten. Wasser verdunsten lassen. Mit Milch angießen und gut verrühren.
In einer Schüssel den Feta zerbröseln. Das Spinatgemisch zum Feta geben und gründlich vermischen.
etwa 50 bis 100 g zerlassene Butter
Nun wieder zum Teig. Eine Springform mit Backpapier auslegen. Den Teig in 16 kleine Kugeln teilen und jede einzelne Kugel zu einer Platte mit ca. Durchmesser von 15 – 20 cm ausrollen. Jede Platte mit Butter bepinseln. Den Boden der Form mit 8 Platten auslegen. Die Platten sollen ruhig übereinander liegen. Die Spinatmasse auf die Teigplatten geben. Die restlichen 8 Teigplatten ebenfalls mit Butter bepinseln und die Spinatfüllung damit abdecken. Die Form mit einem feuchten Tuch abdecken, zur Seite stellen und nochmal 30 Minuten gehen lassen.

Zwischenzeitlich den Backofen auf 250°C vorheizen.
Eh man die Form in den Backofen gibt, die Peté mit einem scharfen Messer in 8 Stücke  schneiden.
Die Form auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben, und sofort die Hitze auf etwa 200°-210° C reduzieren.
Sobald die Oberfläche goldbraun ist, das müsste so nach 30 Minuten sein, ist die Peté fertig. Eh die die Form aus dem Backofen herausgeholt wird, noch 3 Esslöffel Butter erwärmen und kräftig mit Salz würzen. Die Peté aus dem Ofen holen und sofort mit der geschmolzenen Butter bestreichen.
Jetzt so ca. 10 Minuten stehen lassen. Dann aus der Form nehmen und servieren.

Montag, 20. April 2015

Gebäck am Sonntag oder aus Bananengugel wird Kirschtasche…

Eigentlich wollte ich Dir hier heute hübsche kleine Gugelhüpfchen mit Bananengeschmack und Bananeneis servieren. Aber das kannste Dir von der Backe putzen. Auf Hochdeutsch, daraus wird leider nichts.
Nicht dass es im Büdchen nichts zum Kaffee gab, nee, aber Bilder habe ich keine gemacht. Ein Rest Eis ist noch im Tiefkühler, aber die Gugelhupfen sind so doof geworden, dafür lege ich doch kein Film in die Kamera nehme ich die Kamera doch nicht zur Hand. Geärgert habe ich mich. Der Teig, in dem 2 Bananen gemixt wurden, war fluffig und sehr lecker. Das mit dem Lecker sagte Herr GB, Du weißt schon, er ist hier der Chefprobierer. Sie gingen auch wunderbar auf, die Hüpfchen, aber so schnell schrumpften sie beim Abkühlen auch wieder zusammen.
Zwei der Schönsten hatte ich herausgesucht um dem Gatten und mir jeweils einen hübschen Nachmittags Gebäckteller anzurichten, aber schwups waren sie weg. Herrn GB´s Ausrede, er dachte die könnten weg. Nach Kunst sahen sie wohl nicht aus.
Ach so schön hatte ich es mir vorgestellt. Je ein Hüpfchen mit etwas Puderzucker auf einer Minitortenspitze, gleich nebenan eine dicke Kugel Bananeneis mit Nutellacremesauce, alles hübsch dekoriert mit einer Physalis auf einer Bananenscheibe und, nicht zu vergessen, ein Zitronenmelissenblatt.
Das mit der Zitronenmelisse hatte sich übrigens auch ganz schnell erledigt, denn darauf hatte sich ein Schwarm weißer Fliegen gestützt und mit denen wollte ich nicht teilen.
Also gab es schmackhaftes, aber grausig aussehendes Bananengebäck mit Bananeneis ohne Melissenblattdeko und keine Fotos.
Doch neulich da habe ich kleine Hefetaschen mit Kirschfüllung am Sonntagnachmittag serviert und die waren fotogen. Ach schau doch einfach selbst.
Kirschtaschen aus Hefeteig:
20 g Hefe
110 ml lauwarme Milch
40 g Zucker
40 g Butter
1 Eigelb
250 g Mehl
Prise Salz
1 Eiweiß
Mehl in eine Schüssel geben eine Kuhle hineindrücken und die Hefe darein krümeln.
Zucker drüber streuen und die lauwarme Milch angießen. Etwas stehen lassen, bis die Hefe etwas schäumt. Zimmerwarme Butter und das Eigelb zugeben, mit der Prise Salz würzen und alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig mit einem nassen Tuch abdecken und gut 30 bis 45 Minuten gehen lassen.
Wenn sich der Teig verdoppelt hat nochmals kurz zusammenfalten und dann kleine Teigstücke abtrennen von je ca. 45 g.
Die Teigstücke jeweils zu kleinen Quadraten oder Kreisen ausrollen. Jeweils etwas Kirschenfüllung (siehe unten) auf den Teig geben, die Ränder mit Eiweiß einpinseln und in der Mitte zusammenfalten. Die Ränder fest aneinanderdrücken.
Das Gebäck im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft 15 bis 20 Minuten goldbraun backen.
 Kirschfüllung:
300 g TK-Kirschen
25 g Speisestärke
2 Esslöffel Zucker
50 ml roten Portwein
300 g TK-Kirschen aufgetaut
Die Kirschen in einen Topf füllen und einmal aufkochen. Die Kirschen durch ein Sieb geben und den Saft auffangen. Den Saft mit dem Portwein mischen und ggf. bis auf 250 ml mit Wasser auffüllen.
Die Speisestärke mit dem Zucker mischen, etwas Portweinsaftmischung zugeben und glatt rühren. Zwischenzeitlich die Portweinsaftmischung nochmals aufkochen und mit der angerührten Speisestärke andicken. Kirschen zugeben und komplett abkühlen lassen.
Ach ja übrigens. Ganz zum Schluss werden sie noch mit Puderzucker bestäubt, aber wenn Du eventuell auch noch am nächsten Tag ein Teilchen essen möchtest, dann rühre einen Zitronenguss  aus Puderzucker und etwas Zitronensaft an und bepinsel die Kirschtaschen damit. Der Guss hält die Frische in den Teilchen und sie trocken nicht so schnell aus.

Montag, 13. April 2015

Eis in der Gefriertruhe ist wie ein Joker im Ärmel, Amarettoeis mit Vanillegrissini…

Ja, er ist und bleibt ein Schleckermäulchen, Du weißt schon, der Gatte ist gemeint. Wenn der einen süßen Zahn hat, läuft er wie ein Tiger im Käfig von einem Schrank zum anderen, schaut mal hier und schaut mal dort. Klar ist dann die rettende Lösung ein Riegel Schokolade oder so, aber noch lieber sind ihm die kleinen Überraschungen die ich gelegentlich aus dem Ärmel schüttel Gefrierschrank, Kühlschrank oder Backofen zauber. Bisschen Eis mit etwas Gebäck geht immer, manche Schleckereien kann man hervorragend auf Vorrat herstellen und für Notsituationen bunkern. Eis steht da bei mir an erster Stelle, denn selbst wenn mal das komplette Gebäck ausgegangen sein sollte, kannst Du auf Eis etwas Fruchtsoße, irgendwelche Schokosoßen, oder Liköre drüber schütten. Glaub mir, damit besänftigst Du jeden Süßtiger, allerdings bist Du schnell in der Pflicht diese Überraschungen immer und immer wieder zu hexen.
Amarettoeis mit Vanillegrissini
Amarettoeis:
200 ml Sahne
200 ml Milch
Mark einer Vanillestange und die Schote
100 g weiße Kuvertüre
4 Eigelbe
70 g feinster Zucker
100 g Schokoladenraspel (bei mir musste ein Schokoladennikolaus herhalten, der musste weg, schließlich ist Ostern vorbei und er kann nicht mehr in einen Hasen umgewandelt werden.)
60 ml Amaretto
Sahne und Milch mischen. Das Vanillemark zusammen mit der ausgekratzten Vanilleschote zum Milchgemisch geben und aufkochen. Abkühlen lassen. Das kann man auch ganz gut einen Tag vorher machen, denn je länger die Schote in dem Gemisch liegt, je mehr aromatisiert sie die Sahnemilch. Die Eigelbe mit dem Zucker über ein Wasserbad schaumig schlagen. Die Schote aus der Sahnemilch nehmen. In den Eigelbschaum langsam die Sahnemilch geben und die Eiermilch zur Rose abziehen. Kuvertüre schmelzen und zur Eiermilch geben. Den Amaretto ebenfalls zugeben und kräftig unterrühren. Die Schokoladenraspeln unterheben und die gesamte Masse in die Eismaschine geben. Nach Gebrauchsanweisung der Eismaschine das Eis gefrieren. 
Vanillegrissini:
½ Würfel frischer Hefe
40 g Vanillezucker
125 ml lauwarmes Wasser
Mark einer Vanillestange
180 g Weizenmehl
1 Prise Salz
Hefe mit 20 g Vanillezucker und 125 ml lauwarmen Wasser vermischen und gute 15 Minuten stehen lassen bis die Hefe etwas anfängt zu schäumen. Die restlichen Zutaten, bis auf den übrigen Vanillezucker, zu dem Vorteig geben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Gute 30 Minuten abgedeckt mit einem feuchten Tuch gehen lassen bis der Teig sich gut verdoppelt hat. Den Hefeteig nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut 0,5 cm dick ausrollen. Eine Seite der Teigplatte sollte 25 cm lang sein. Nun aus dem Teig 25 cm lange Stangen schneiden. Du kannst die Stangen jetzt lang auf ein Backblech legen, das Du vorher mit Backpapier ausgelegt hast, oder Du machst es wie ich und drehst Schleifenstränge daraus. Egal wie, sie müssen jetzt im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/ Unterhitze, mittlere Schiene gute 15 Minuten knusprig backen. Die fertig gebackenen Stangen in dem restlichen Vanillezucker wälzen.
Eis zusammen mit den Vanillegrissini in Schalen anrichten und servieren.

Sonntag, 1. März 2015

Die ersten Blumen kommen, nach Schneeglöckchen und Krokusse die Nutella-Blume…

Irgendwann im Januar tauchte bei Frazebuck ein Video auf das mich ganz verrück machte. In dem Video wurde gezeigt wie eine Nutella-Blume gebacken wurde.
Ach schau mal selbst:
Ausgerechnet als ich mir vorgenommen hatte dem Süßen etwas abzusprechen. Nun ich bin jetzt ja keine Süße, ach das weißt Du ja, tja und diese Schokonussschmiere ist jetzt auch nicht wirklich mein Frühstückfavorit und genau aus diesem Grund stand ein Glas von der Schokocreme ungeachtet im Keller und wartete auf ihren Einsatz. Als hätte es so sein sollen, jetzt hatte sie ihren großen Auftritt. Das Rezept ganz einfach, Du musst einfach nur einen Hefeteig herstellen. Dieser wird geviertelt und dünn ausgerollt.
Jede einzelne Teigplatte bestreichst Du mit Nutella und legst sie anschließend aufeinander.
Du stellst in die Mitte ein Glas oder einen Becher und schneidest den Teig wie auf den Bildern bzw. auf dem Video ein.
Verdrehst den Teig nach Vorschrift und presst die Enden zusammen.
Wenn Du alle eingeschnittenen Teigstränge verdreht und zusammengepresst hast, ist eine wunderschöne Blüte entstanden.
Jetzt noch mit einem verschlagenen Ei oder mit ausgelassener Butter bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 20 Minuten backen.
Rezept Hefeteig:
220 ml Milch, lauwarm
1 Würfel Hefe (42g)
80 g Zucker
80 g Butter
1 Ei (mittelgroß)
500 g Mehl
½ Teelöffel Salz
Mehl und Zucker in einer Schüssel vermischen, in das Mehl eine Mulde drücken und die Hefe hinein bröseln. Die warme Milch aufgießen, 5 Minuten stehen lassen und die Hefe etwas arbeiten lassen. Alle restlichen Zutaten zugeben und solange kneten bis sich der Teig von der Schüssel löst und ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
Den Teig abgedeckt und ruhen lassen, er soll sich verdoppeln.
Anschließend gehst Du so vor, wie bereits beschrieben.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Neue Taschen zum Fest, Apfeltaschen…

…neee, neee, ich schreibe noch keinen Wunschzettel für das Christkind, obwohl wenn ich es mir so recht überlege……., neee komm, lassen wir das. Erstmal wollen wir den goldenen Oktober genießen und im Oktober gibt es immer das eine oder andere im Büdchen und Umgebung zu feiern. Allen Aktivitäten voran und überhaupt eins der wichtigsten Ereignisse ist der Geburtstag von Herrn GB. Selten feiern wir den ganzen Tag zuhause, lieber sind wir auswärts und können so besser den eigentlichen Tag genießen. Wo es an diesem Tag hingeht dürfen sich prinzipiell immer die Geburtstagskinder aussuchen. Geburtstagskinder sind an ihrem Tag die Bestimmer und das ist mit Sicherheit nicht nur im Büdchen so.
Jetzt ist es ja mit dem eigentlichen Geburtstag meistens nicht abgetan. Dahinter stehen ja auch noch immer so einige Gratulanten und die lieben Kollegen, die will man ja auch nicht einfach links liegen lassen. Schließlich geht man Seite an Seite, Tag für Tag zusammen durch das Berufsleben, da werden natürlich die Gelegenheiten wahrgenommen, um an solchen Tagen auch die Kollegen zu bespaßen.
Herr GB als Bestimmer weiß immer ganz genau was er sich für die Kollegen wünscht, bis ich daher komme. Ja, ich mit meinen tollen Ideen. Herr GB lässt sich immer ganz geduldig alles aufzählen was mir so einfällt, früher endete das dann immer bei einem Topf Gulasch und einer Philadelphiatorte. Beides in den Achtzigern sehr gerne genommen. Mittlerweile sind wir moderner geworden und der Topf Gulasch wurde gegen Pulled Pork Burger ausgetauscht. Tja und die Philadelphiatorte schafft es auch leider nicht mehr in die Büdchenhitliste. Außerdem werden lieber kleine Gebäckstücke, mal so auf die Hand, gegessen. Also hier im Büdchen ist das so. Keine mächtigen Torten und schon mal gar nicht diese überwältigenden Cremeteilchen. Nööö, die Büdchengesellschaft greift lieber zu Kleingebäck. Ich erinnere da ja gerne an die Schwarzwälderkirschtörtchen oder die fluffigen Bierteilchen. Sowieso sind kleine Taschen in denen etwas Versteckt ist der Renner. Ja überhaupt, wie wäre es denn mal mit kleinen gefüllten Taschen zum Fest? Eine Idee war geboren! Probeweise habe ich mal welche gebacken, so halt zum Testen, ob sie Herrn GB schmecken und ob die geburtstagkollegentauglich sind. Sie sind!!! Allerdings nur unter einer Bedingung, hat Herr GB gesagt, nur wenn ich ihm auch noch den Marzipankuchen von neulich backe.
Okay, so ist das, Herr GB ist das Geburtstagskind, er ist der Bestimmer und der Trend geht eh zum Zweitkuchen…
Apfeltaschen:
Teig:
400 g Mehl
40 g Zucker
20 g frische Hefe
200 ml lauwarme Milch
1 Ei
1 Prise Salz
40 g Butter
3 gehäufte Esslöffel Magerquark
Mehl und Zucker in einer Schüssel vermischen, in das Mehl eine Mulde drücken und die Hefe hinein bröseln. Die warme Milch aufgießen, 5 Minuten stehen lassen und die Hefe etwas arbeiten lassen. Alle restlichen Zutaten zugeben und solange kneten bis sich der Teig von der Schüssel löst und ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
Den Teig abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen, er sollte sich vergrößern.
Füllung:
3 Esslöffel Rum
400 g aromatische Äpfel (ich verwende gerne die Sorte Elster)
1 Esslöffel Zitronensaft
1 Esslöffel Zucker
Eine gute Prise Zimt
1 Esslöffel Butter
Butter in einer Pfanne zerlassen, Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden.
Den Zucker zugeben und die Apfelstücke in der Butter kurz andünsten. Mit Zitronensaft und Zimt würzen und in einer Schüssel abkühlen lassen.
Den Teig ausrollen und in etwa 10x10 cm große Vierecke schneiden. In die Mitte der Vierecke jeweils etwas von den Äpfeln geben und zu Dreiecken zusammenklappen.
Die Ränder gut zusammen drücken.
Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und innerhalb von 15 bis 20 Minuten goldbraun backen.