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Donnerstag, 21. Juli 2016

Schwitzen ist angesagt, oder Apfelsüppchen mit Joghurthonigwürfel, Melonenbällchen und Basilikumeis…

…nein, ich werde jetzt nicht herumnörgeln, dass es zu warm ist. Ich schwitze geduldig vor mich hin, ich sehne mich nach höchstens 25°C und ich singe Last Christmas, weil ich die Hoffnung habe, dass es bei einem Weihnachtslied gleich um 4-5° C kühler wird.
Man kann es versuchen, bringt aber nix.
Natürlich liebe ich den Sommer und auch Temperaturen um 30°C, aber nicht hier im Pott, sondern am Meer. Hier im Pott staut sich die Wärme, es wird stickig. Jede Bewegung fällt schwer und der Lorenz brennt von oben – gnadenlos und unerbittlich.
Es geht kein Lüftchen, die Räume heizen sich auf. Selbst die Schränke werden nicht verschont und die Hitze kriecht in jeden Winkel. Woher ich das weiß? Im letzten Jahr habe ich es erlebt. Alle Räume waren aufgeheizt, die Schranke natürlich auch. Übernacht gab es einen Temperatursturz und wir haben das Büdchen komplett durchgelüftet. Tagespäter habe ich einen Schrank geöffnet den ich selten öffne. Beim Aufsperren kam mir ein Schwall warmer Sommerluft entgegen. Also hatte ich den Sommer quasi gefangen. Den Sommer einzusperren ist jetzt ja auch keine so schlechte Idee, man könnte sich einen Sommervorrat anlegen. Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Könnte man doch mit dem Sommer auch so machen. Wobei ich bin ja froh, dass er vor diversen Schränken haltmacht. In den Kühlschrank und in die Gefriertruhe traut er sich nicht, ich denke er weiß das das Bereiche sind die ihm ein gnadenloses Aus bescheren würden.
Das ist auch sein Glück, denn schließlich muss auch er Respekt zollen. Wenn er allerdings wüsste welche Köstlichkeiten ich dort vor ihm verstecke, wäre ich mir nicht mehr so sicher ob meine Schätze sicher wären.
Genau dort lagere ich die erfrischenden Leckerbissen die uns durch die Hitze bringen. Diesmal verstecke ich dort ein Apfelsüppchen mit Joghurthonigwürfel, Melonenbällchen und Basilikumeis.
Exakt das was wir zur Abkühlung benötigen, vielleicht ist es auch etwas für Dich.
Apfelsüppchen mit Joghurthonigwürfel, Melonenbällchen und Basilikumeis:
Joghurthonigwürfel
2 Esslöffel Honig
250 g Joghurt mit hohem Fettanteil
3 Blätter Gelatine
Gelatine nach Anweisungen in kaltem Wasser einweichen. Den Honig gut erwärmen. Die gequollene Gelatine ausdrücken und im warmen Honig auflösen. Den Joghurt gut durchschlagen, es sollen keine Klümpchen im Joghurt sein. Etwas Joghurt zum Honig geben und glattrühren. Jetzt das Joghurthoniggemisch unter den Joghurt rühren.
Silikonformen oder Behälter die mit Frischhaltefolie ausgelegt wurden mit der Joghurtmasse füllen. Mindestens 3-4 Stunden im Kühlschrank erstarren lassen.
Apfelsüppchen 
400 ml Apfelsaft
2 säuerliche Äpfel (Granny Smith)
2 süßliche Äpfel (Cox Orange)
Saft ½ Zitrone
200 ml Riesling, lieblich spritzig
Ein größeres Stück Wassermelone
Den Apfelsaft zusammen mit dem Riesling und dem Zitronensaft zum Kochen bringen und auf die Hälfte reduzieren.
Jeweils einen Apfel jeder Sorte schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Apfelstückchen in den reduzierten Apfelsaft geben und darin garkochen. Mit einem Mixstab pürieren in eine Schüssel füllen und mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen.
Aus dem Melonenfruchtfleisch und den restlichen Äpfeln mit Melonenausstecher unterschiedlicher Größe Perlen ausstechen. Ebenfalls in den Kühlschrank stellen.
Basilikumeis:
250 ml Sahne
200 g Creme fraiche
1 großes Bund Basilikum, sehr fein gehackt
50 g Zucker
50 ml Honig
Saft und Schale einer unbehandelten Zitrone
4 Eigelbe
Sahne schlagen und zur Seite stellen. Den Honig leicht erwärmen und mit der Creme fraiche cremig rühren. Die Eier zusammen mit dem Zucker über einem Wasserbad aufschlagen und zur Rose abziehen. In die Eiermasse die Creme fraiche rühren, Zitronenschale und Saft zusammen mit dem Basilikum zufügen und alles zügig vermischen. Zum Schluss die geschlagene Sahne unterheben. Die luftige Eismasse in eine Eismaschine geben und nach Bedienungsanleitung der Maschine, das Eis gefrieren lassen.
Zum Anrichten das Jogurthoniggelee stürzen und in 1x1cm große Würfel schneiden.
Die Apfelsuppe in eine Schale geben, einige Melonen- und Apfelkugeln zusammen mit einigen Joghurthonigwürfeln in die Suppe geben.
In einem separaten Schälchen das Basilikumeis geben.
Evtl. mit Basilikumblättern verzieren.

Montag, 27. Juni 2016

Das Büdchen kocht für die EM – Tag 16 – England, Chicken Tikka Masala statt Fish and Chips…

…unsere Jungs haben gestern eine super Leistung hingelegt und das auf einem Sonntag, wobei der Sonntag doch eigentlich arbeitsfrei ist. Okay, nicht überall aber im Büdchen. Wobei anlässlich der EM werden hier die freien Tage ja auch ganz außer Acht gelassen und vor allem wenn unsere Jungs spielen, wird hier gekocht bis das Büdchen brummt.
Unsere Elf ist gestern ins Viertelfinale eingezogen und nun spielen sie am kommenden Samstag um 21:00 Uhr gegen Italien. Das muss ich erst einmal verdauen, irgendwie ist mir 2006 noch sehr gut in Erinnerung, aber okay, ich bin ja nicht nachtragend.
Jetzt muss ich echt etwas ganz besonderes zaubern, damit sie Ansporn zum Gewinnen bekommen und sich nicht wieder austricksen lassen. Denn nur Gewinner und faire Spieler bekommen aus dem Büdchen eine Belohnung.
Heute spielt England und für die habe ich noch nicht gekocht, also wird das jetzt wohl mal langsam Zeit und Du kannst Dir vorstellen was es heute gibt. Neeee, nicht Fish and Chips sondern Chicken Tikka Masala. Also ehrlich, bei den Engländern gibt es durchaus mehr als Fish and Chips.
Durch ihre Kolonien auf der ganzen Welt ist der Gewürzschrank gut gefüllt und das brauchen wir für das Chicken Tikka Masala. Dieses Gericht hat seine Wurzeln irgendwo in der Indischen Küche und wie Wiki zu berichten weiß, wurde es in Großbritannien 2001 als beliebtestes Gericht erhoben, also nix mit Fish an Chips. Vielleicht hilft es den Engländern ja heute bei ihrem EM-Spiel, wenn nicht kann ich es leider auch nicht ändern. Doch den eigentlichen Zweck hat es erreicht, uns hat es sehr gut geschmeckt.
Aber eine Anmerkung habe ich noch, auch wenn dieses Gericht heute den Engländern gewidmet ist, aber die sollen mal schön mit Island teilen und ich würde mich freuen, wenn wir Island in Viertelfinale wiedersehen.
Chicken Tikka Masala
3 Knoblauchzehen
frischer Ingwer (ca 4 cm lang und Daumen dick)
1 entkernte, rote Chilischoten
Olivenöl
1 Esslöffel Senfsaat
1 Teelöffel Paprikapulver, scharf
1 Teelöffel gemahlener Cumin (Kreuzkümmel)
1 Teelöffel gemahlener Koriander
2 Esslöffel Garam Masala
200 g Naturjoghurt
4 Putenschnitzel, in große Würfel geschnitten
1 Esslöffel Butter
2 mittelgroße Zwiebeln, geschält und in feine Würfel geschnitten
1 Esslöffel Tomatenmark
500 ml Wasser
eine Handvoll Cashewkerne (ganz oder sehr grob gehackt)
Meersalz
150 g Crème double
2 Esslöffel frischer Koriander, gehackt
Saft von 1 Limetten
Knoblauch und Ingwer fein reiben, oder hacken. Die Chili sehr fein hacken und mit dem Knoblauch und dem Ingwer mischen.
Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Senfsaat hineingeben. Sobald sie zu platzen beginnen, zusammen mit Cumin, Paprikapulver, dem gemahlenen Koriander und 1 Esslöffel Garam Masala zur Knoblauch-Ingwer-Mischung geben.
Die Hälfte der Mischung mit dem Joghurt vermengen, mit den Putenstücken in eine Schüssel geben, umrühren und ca. 30 Minuten marinieren.
Butter in einen Topf geben und erwärmen. Zwiebeln und die restliche Hälfte der Gewürzmischung bei sanfter Hitze ca. 15 min. dünsten. Tomatenmark, die Cashewkerne, 500 ml Wasser und einen halben Teelöffel Salz dazugeben. Gut verrühren und einige Minuten köcheln lassen. Die Soße etwas reduzieren und dabei dicklicher einkochen, anschließend zur Seite stellen.
Die marinierten Putenstücke in eine heiße Pfanne geben und anbraten.
Die Soße erwärmen, Crème Double und den restlichen Esslöffel Garam Masala hinzugeben. Die Putenstücke zugeben und gute 10 bis 15 Minuten auf kleinster Hitze garziehen lassen. Nach Geschmack mit gehacktem Koriander und Limettensaft abschmecken, evtl. nochmals etwas nachwürzen, bzw. salzen.
Mit Reis oder Naan-Brot servieren.

Montag, 22. Juli 2013

Jetzt was kühles helles, Safran-Orangen-Drink…

…der Appetit auf Nahrungsaufnahme beschränkt sich bei 30°C Sommertemperaturen hier bei uns im Büdchen meistens auf flüssige Nahrung. So eine richtige Esslust kommt nicht auf, aber man kann sich ja auch nicht den ganzen Tag nur von Wasser ernähren. Auch wenn jede Tätigkeiten der Nahrungszubereitung immense Anstrengungen erfordern, etwas Einsatz muss man schon bringen. Wie heißt es doch so schön: Ohne Fleiß kein Preis.
Ich bin ja noch immer mit dem (Ge)Würze Buch beschäftigt, da sind so tolle Anregungen drin, ich glaube es wird sich zu meiner „Gewürzanregungsbibel“ entwickeln. Na, mal sehen. Aber der Orangendrink den ich heute vorstelle, wird es garantiert auf die Sommergetränkeliste schaffen. Wenn Du Lust hast probiere ihn doch einfach mal!
Safran-Orangen-Drink:
2 Messerspitzen Safranfäden
500 ml frisch gepresster Orangensaft
1 unbehandelte Orange
2 Esslöffel Ahornsirup
300 g Naturjoghurt
1 Esslöffelfrisch gepresster Limettensaft
1-2 Prisen Cayenne
1 Prise Salz
einige Eiswürfel
4 kleine Zweige Minze
Safranfäden im Mörser zerreiben, mit etwas Orangensaft vermischen und ziehen lassen. Orange heiß abwaschen, Schale in dünnen Streifen abschälen, Saft auspressen und zu dem anderen Orangensaft geben.
250 ml Orangensaft abmessen, mit dem Ahornsirup und der Orangenschale aufkochen und zu einem Sirup einkochen.Abkühlen lassen, Schale entfernen. Den Sirup mit Saft, Safranmischung, Eiswürfel und Joghurt zusammen in einen Blender (Standmixer) geben und kräftig mixen.
Mit Limettensaft, Cayenne und Salz abschmecken. Den Drink auf Gläser verteilen, die Minze gründlich reinigen und die Drinks mit der Minze verzieren.



Freitag, 8. Februar 2013

Limettensorbet, etwas Erfrischendes für die heißen Faschingstage…

demnächst bin ich zum Kochen unterwegs und ich habe groß angekündigt mich für das Dessert verantwortlich zu zeigen. Seit Wochen überlege ich was ich für ein Dessert wohl machen könnte. Die meisten Teilnehmer wünschten sich ein Crème Brûlée. Okay, dann gibt es ein Orangen Crème Brûlée hab ich mir gedacht. Dazu noch ein Baumkuchenmarzipantörtchen und ein Klecks Parfait, Sorbet oder Eis. Nur welch kühle Erfrischung sollte dazu passen? Vielleicht ein Zimtparfait, oder ein Granatapfelparfait? Ein Torroneparfait, oder doch besser ein Walnusseis? In den nächsten Tagen bzw. Wochen werde ich Dir noch das eine oder andere kühle Gedöns präsentieren, denn ich habe ausprobiert wie bekloppt. Ich werde das Törtchen und die Crème mit einem Kürbiskernparfait mit karamellisierten Kürbiskernen ergänzen. Ich glaube das wird eine richtig schöne Kombination und heute starte ich meine kalte Session mit einem Limettensorbet. Jetzt wo es in die heiße Phase der tollen Tage geht, ist es bestimmt eine erfrischende Angelegenheit.
Limettensorbet
Schale einer unbehandelten Limette
Saft von zwei Limetten
250 g Sahnequark
250 g Sahnejoghurt
150 ml Milch
80 g Puderzucker
1 Esslöffel Akazienhonig
Alle Zutaten in einem Mixer glatt pürieren.
Die Sorbetmischung in eine Metallschüssel geben und in der Gefriertruhe ca. 4 Stunden tiefkühlen. Dabei gelegentlich immer mal wieder kräftig durchrühren.
Übrigens: Das Sorbet ist auch toll mit Magerquark und fettreduziertem Joghurt
 

Mittwoch, 22. August 2012

Heiße Tage, scharfe Suppe…

Ich weiß, Du wartest seit Tagen auf einen Bericht von mir und willst ein Lebenszeichen haben, aber auch im Pott ist es warm und die Menschen hier leben nicht unterirdisch und hausen im kühlen Stollen, sondern quälen sich bei über 30° zur Arbeit und der Lorenz brennt vom Himmel als hätte er etwas gut zu machen.
Mir ist es ja schon etwas zu heiß, ich würde gerne mal wieder etwas Gutes schmoren, oder einen leckeren Eintopf essen, doch bei dieser Wärme finde ich keine Mitesser die sich für derartige Eskapaden opfern würden. Frag mal in die Runde ob jemand ein Eis essen möchte, oder gekühlten Obstsalat. Da findest Du Esser, soviel hast Du gar nicht an Eis- oder Obstvorrat.
In solchen fällen hole ich mir Rat bei Herrn Klink, Du weißt schon, der Vince der immer so tolle Ideen, oder besser gesagt tolle Rezepte in seinen Büchern hat.
Außerdem kann ich auf diese Art wieder etwas zu dem Jahresevent, der bei foodfreak läuft, beisteuern. 
Eine scharfe Joghurt-Pfirsich-Suppe mit warmen Garnelen. Mit diesem Süppchen kam jeder auf seine Kosten. Herr GB weil es schön kühl war und ich hatte eine warme Komponente. Jetzt sag mal, hättest Du auch zugelangt oder weiterhin auf Eis und Obstsalat bestanden?
Joghurt-Pfirsich-Suppe:
1 rote Chilischote
1 große Fleischtomate
½ Bund Schnittlauch
6 Blätter Zitronenmelisse
2 saftige reife Pfirsiche
½ Zitrone
4 Garnelen
Salz, Pfeffer
Olivenöl ca. 2 Esslöffel
500 g Joghurt 10%
250 ml Gemüsebrühe abgekühlt
1 TL Ahornsirup
Chilischote putzen und fein hacken. Tomaten und Pfirsiche häuten und entkernen. Das jeweilige Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und die Melissenblättchen fein hacken. Alle gehackten und geputzten Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem Salat vermischen. Mit Zitronensaft und einem Esslöffel Olivenöl würzen und zur Seite stellen.
Joghurt mit Gemüsebrühe und Ahornsirup vermischen und mit Salz, wie auch mit Pfeffer würzen.
In dem restlichen Öl die Garnelen von beiden Seiten knappe 3 bis 4 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
In Suppentassen den Pfirsich-Tomatensalat geben, mit der Joghurtbrühe aufgießen und jeweils mit einer gebratenen Garnele anrichten.



Freitag, 8. Juni 2012

Erdbeerdessert mit Erdbeeren!!!

Ich sag Euch, was ich bei Frau Kampi gelesen habe glaubt mir keiner, aber Ihr könnt es ja selber lesen! Eigentlich wollte ich es auch nicht glauben, aber dann habe ich mich erinnert, dass Herr GB mal einen Eisbecher mit Rumtopffrüchten bestellt hat und soll ich Euch sagen was er bekam? Einen Eisbecher mit Rumrosinen! Der Hammer, Herr GB mag keine Rosinen! Herzensgut wie ich ja sein kann, hat er meinen Schokoladenbecher bekommen und ich seinen Eisbecher mit Rumtopffrüchten. Seitdem bestellt er nur noch Erdbeerbecher, ich stell mir gerade vor meinem Herrn GB wäre dieser Eisbecher serviert worden. Bei der Vorstellung bekomme ich einen Lachkrampf, ich weiß, das ist jetzt gemein. Aber ganz so sehr gemein bin ich nun auch wieder nicht, weil Herr GB Erdbeeren in allen Variationen liebt habe ich ihm eine Erdbeerdessertvariation serviert. Außerdem sind Erdbeeren ja sooo gesund und ich glaube das ist schon eine der Lieblingsfrüchte von den ganz kleinen Menschenkindern. Oder kennst Du jemanden der keine Erdbeeren mag? Ich liebe dieses rote Zeug auch. Wusstest Du dass die Erdbeere eine Sammelnussfrucht und eigentlich gar keine Beere ist? Oder dass in einer Erdbeere 150 bis 300 Samenkörnchen stecken, auch sogenannte Nüsschen? Du musst also nur eine Erdbeere trocknen und die kleinen Kernchen (Nüsschen) lösen sich von selbst und schon hast Du Erdbeersamen. Aber ich will sie nicht anbauen sonder in der Küche verarbeiten und anschließend essen. Wie eben schon erwähnt, Herr GB liebt Erdbeeren genauso sehr wie ich sie liebe, aber leider gehören wir beide zu den Auserwählten die dem Erdbeergenuss nur in Maßen frönen können und zur Erdbeerunverträglichkeit neigen. Was wir auch noch beim Kauf beachten, dass wir die Gezüchteten aus Deutschland ergattern. Vielleicht ist es ja wirklich Einbildung, aber erstens sind wir der Meinung wir vertragen sie besser, zweitens sie sind aromatischer und schmecken auch wirklich wie Erdbeeren schmecken müssen und zum Dritten, sie werden reif geerntet und nicht halb grün. Außerdem sind sie auch nicht mit Wasser bis zum Platzen aufgequollen und sehen auf dem Teller richtig toll aus.
Erdbeer-Shooter:
1 Orange, unbehandelt
1 Limone, unbehandelt
250 g Erdbeeren
1 Esslöffel Zucker
2 EL Zucker, braun
2 cl Pitú
Mineralwasser oder Sekt
Die Erdbeeren waschen und putzen. Viertel und mit einem Esslöffel Zucker mischen. Gute 30 Minuten Saft ziehen lassen.
Den Saft in Eiswürfelformen geben und einfrieren.
Die Schale der Orange und der Limone abreiben und in einen Blender geben. Beide Früchte ausdrücken und den Saft ebenfallt in den Blender geben. Noch Pitú zufügen und die Erdbeereiswürfel in den Blender geben. Alles zusammen kurz auf höchster Stufe pürieren. Auf kleine Gläser verteilen und mit Sekt oder Mineralwasser auffüllen. Mit einem Strohhalm servieren.
Marinierter Erdbeersalat
125 g Erdbeeren
Schale 1 Orange
2 Esslöffel Orangenlikör
Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Die Schale der Orange unter die Erdbeerscheiben mischen und den Orangelikör zugeben. Die Erdbeeren gut eine Stunde ziehen lassen.
Erdbeermousse
150 ml Erdbeerpüree ohne Kerne
250 ml Joghurt
200 ml Sahne
2 Esslöffel Zucker
6 Blatt Gelatine (oder Agar-Agar)
Erdbeerpüree mit dem Zucker und dem Joghurt verrühren. Die Gelatine mit etwas Wasser quellen lassen, ausdrücken und leicht erwärmen bis sie sich aufgelöst hat. Die aufgelöste Gelatine unter den Erdbeerjoghurt mischen. Die Sahne schlagen und auch noch zu dem Erdbeerjoghurt geben. Vorsichtig unterheben. Auf kleine Gläser verteilen und im Kühlschrank erstarren lassen.
Erdbeer-Shooter mit Erdbeersalat und dem Erdbeermousse auf Teller anrichten und servieren.


Freitag, 18. Mai 2012

Diätküche, Joghurtmousse mit Rhabarberkompott…

Seit Wochen wird hier im Büdchen Rhabarber verputzt und in diesem Jahr habe ich noch nicht ein einziges Rezept gepostet. Im letzten Jahr habe ich Euch ja den Rhabarbersirup vorgestellt, der hat im Büdchen festen Bestand und wird jedes Jahr aufs Neue produziert. Auch das genussvolle ruck zuck Rezept vom Rhabarbercrumble wird mindestens einmal in der Rhabarbersaison gebastelt. Jetzt habe ich ein super Kompott ausprobiert und ich bin davon überzeugt auch diese Leckerei wird eine feste Größe auf der Rhabarberkarte werden und das Rhabarber-Repertoire im Büdchen erweitern.
Aber jetzt nur einfach Rhabarberkompott wäre ja jetzt verdammt langweilig, also habe ich noch eine Joghurtmousse dazu gemacht. Man kann sagen ein figurfreundliches Dessert, so leicht, so frisch, so fruchtig. Probiert es aus und ich versichere jeder möchte Nachschlag…
Rhabarberkompott
400 ml Apfelsaft
1 Esslöffel Speisestärke Mark einer Vanillestange
50 ml Wasser
750 g Rhabarber
2 Esslöffel Zucker
Den Rhabarber waschen und in gleichmäßige Stücke schneiden. Den Apfelsaft aufkochen. Speisestärke mit dem Zucker und dem Wasser glattrühren. Den erhitzten Apfelsaft mit der angerührten Speisestärke binden. Die Rhabarberstücke in den gebundenen Apfelsaft geben und auf kleiner Hitze gar ziehen lassen.

Joghurtmousse
Saft ein ½ Zitrone
Schale einer Zitrone
100 g Frischkäse
500 g Joghurt
50 g Zucker
6 Blatt Gelatine
Die Gelatine in Wasser einweichen und quellen lassen. Alle anderen Zutaten gründlich vermischen. Die Gelatine ausdrücken und unter milder Wärme auflösen. Die aufgelöste Gelatine zu den anderen Zutaten geben. Nochmals alles gut vermischen.
Timbaleformen oder Kaffeetassen mit der Mousse füllen, mit Frischhaltefolie abdecken und einige Stunden im Kühlschrank gelieren lassen.
Zum servieren die Formen kurz in heißes Wasser tauchen und die Creme stürzen.
Zusammen mit dem abgekühlten Rhabarberkompott anrichten.