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Mittwoch, 8. Juni 2016

Der Esstisch zieht nach draußen, oder Avocadocreme mit Apfel und Garnelen...

…ach wie herrlich sind diese schönen Frühsommertage mit der frischen Kühle am Morgen und dem lauen Lüftchen am Abend. Jetzt sag doch mal, da möchte man doch wirklich einfach nur raus an die frische Luft und den Sonnenschein genießen.
Jetzt kann man ja nicht ständig dem lieben Gott den Tag stehlen und sich ausschließlich mit seinem Freizeitvergnügen beschäftigen, aber so ein ganz kleines bisschen Freizeitglück kannst Du Dir durchaus in den Alltag hineinretten. Was hältst Du davon Dir zum Beispiel mal einen Picknickkorb zu packen, oder die Satteltaschen mit Leckereien zu befüllen und nach der Arbeit mal eine kleine Fahrradtour zu starten. Du bereitest Dir einfach einige Kleinigkeiten zu, die Du gut transportieren kannst und schon holst Du Dir etwas mehr Lebensqualität und Freude in Deinen Alltag.
Du meinst das ist nicht ganz so einfach? Dir fehlen die Ideen?
Vor mir liegt ein Buch das Dir eine gute Unterstützung für so ein Vorhaben sein könnte.
An dieser Stelle herzlichen Dank an den Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
Eine Ansammlung von Rezepten für Köstlichkeiten die für Picknick, Party, Fahrradtour oder einfach nur für das draußen Essen gedacht sind. Ich liebäugle mit dem einen oder anderen Rezept das ich in das Büroversorgungsprogramm aufnehme.
Nee, ich habe jetzt nicht die Kantine meines Arbeitgebers übernommen, weiterhin bin ich im Büro Selbstversorger. Ich meide die Kantine und packe, wie sich das gehört, jeden Morgen schön das Lunchpaket ein, damit ich durch den Tag ohne Schokoriegel und Konsorten komme.
Aber geht es Dir nicht auch oft so, Dir fehlen Anregungen!? In diesem Buch bin ich fündig geworden, aber eh ich Dir zeige was ich als erstes aus dem Buch nachgebastelt habe, erzähle ich Dir noch etwas über das hübsche Buch.
Es ist mit den Abmaßen von 19 x 24 cm und mit einem Hardcover recht handlich. Es hat 139 Seiten und gleich am Anfang startet es mit einem Inhaltsverzeichnis. Danach ein kleines Vorwort zum Buch und was mir hier sehr gut gefällt, Du findest Hinweise und einige Tipps zur Verpackung der Speisen, damit Du sie auch gut transportieren kannst. Das Vorwort beschränkt sich auf zwei Seiten und auf Seite 10 findest Du auch schon gleich das erste Rezept.
Eingeteilt ist das Werk in folgende Gruppen:
Soupelicious – Suppe, Gazpacho & Friends
Es grünt so grün – Frische Salate on the go
Snack it – Leckere Kleinigkeiten für Unterwegs
I’ve got hungry eyes – Gerichte mit Sattmachergarantie
Sugar for my Honey – Süsse Leckerbissen
Das Register auf Seite 134 das nach dem Abc gegliedert ist, ist sehr hilfreich und übersichtlich.
Mit einer Auswahl von acht Suppen, die man zum Beispiel in Thermosflaschen transportieren kann, ist ein guter Start gelungen. Etwas irritiert war ich allerdings warum die Avocadocreme mit Apfel und Garnelen, die ich heute vorstellen werde, ebenfalls in der Suppenkategorie zu finden ist.
Zu jedem Rezept ist das passende Bild abgedruckt und obendrein ein Tipp zum Transport der Speise. Auch der Hinweis ob und wie das Gericht an Ort und Stelle angerichtet werden soll, oder ob das Anrichten schon Zuhause vorgenommen werden sollte, finde ich durchaus hilfreich.
Unter jedem Rezept ist die Personenzahl, die Zubereitungszeit, der Schwierigkeitsgrad und ob es vegetarisch oder vegan ist, vermerkt. Hier hätte es mir gefallen, nochmals eine kleine Aufstellung zu finden, die genau nach den genannten Kriterien unterteilt wäre.
Zwar ist jedes Rezept bebildert, aber der sogenannte Shabby Chick, ich weiß noch nicht einmal ob man das so bezeichnen kann, ist für mich nicht ganz so gelungen. Aber es mag auch an der Qualität der Bilder liegen, beziehungsweise an der Druckqualität. Da bin ich nicht der Profi, der ein respektables Urteil liefern kann. Da geht nur gefällt, oder gefällt nicht.
Zu einem Preis von 17,99 € ist es im einschlägigen Buchhandel unter unten genannter ISBN erhältlich. Ebenfalls ist es als eBook erschienen.
ISBN: 978-3-7995-1022-6
Mein Fazit: Ein Buch mit schönen, interessanten Rezepten die auch gleichzeitig zur eigenen Kreativität anregen. Für jeden etwas dabei und mit diesen Rezepten kommt man schnell weg vom Nudelsalat-Frikadellen-gekochte Eier-Klischee. Mit diesen Kleinigkeiten macht ein Ausflug ins Grüne jenseits der Massenverköstigung wieder Spaß. Also eins ist sicher, wir werden den Sommer für das eine oder andere Picknick nutzen und dann packe ich bestimmt auch die Avocadocreme mit Apfel und Garnelen ein.
Avocadocreme mit Apfel und Garnelen:
160 g gekochte Garnelen
Salz
Pfeffer aus der Mühle
2 Äpfel Granny Smith
Saft einer ½ Zitrone
1 ½ Avocado (ich habe 2 Avocados verarbeitet)
1 Messerspitze Koriander gemahlen
½ Teelöffel Zucker
Koriandergrün für die Deko
Die Garnelen klein schneiden. Die Äpfel waschen, entkernen und in Würfel schneiden.
Mit den Garnelen und einem Esslöffel Zitronensaft vermischen.
Die Avocado halbieren, ebenfalls entkernen und das Fruchtfleisch aus der Schale heben. Mit dem restlichen Zitronensaft und Salz, Pfeffer, Zucker und dem gemahlenen Koriander mit einem Mixstab pürieren. Die Äpfel mit der Avocadocreme in kleine Schalen oder Einmachgläser schichten. Mit dem Koriandergrün dekorieren und gut verschließen.
Anmerkung: Im eigentlichen Rezept sollen 1 ½ Avocados verwendet werden, aber wer Avocados kennt weiß wie schnell sie verderben und unansehnlich werden, deswegen habe ich die ganzen Avocados verarbeitet.

Dienstag, 24. März 2015

Buchvorstellung: A Tavola!

Wie der Titel es schon sagt, heute geht es um die italienische Küche, um genau zu sagen, Christian Henze hat die Feder geschwungen und seine Rezepte für die „Echte Cucina Italiana für zu Hause“ zusammengefasst. Das Buch ist frisch in diesem Monat im südwest Verlag erschienen
Damit Du im Bilde bist, das ist Christian Henze:
Christian Henze, Jahrgang 1968 und ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern, ist bekannt geworden durch Auftritte in TV-Kochsendungen wie „Kerners Köche“ (ZDF) oder „Promi-Kocharena“ (VOX). Aktuell ist er immer freitags auf MDR im Kochblock „iss' was“ im Rahmen der Sendung „Hier ab vier“ zu sehen. 2009 wurde Henze, der in Kempten eine große Kochschule betreibt, mit dem „Starcookers Gourmet Award“ ausgezeichnet – dem größten Publikumspreis für den beliebtesten Spitzenkoch im deutschsprachigen Raum. Ebenfalls 2009 wurde seine Kochschule im bayerischen Kempten von der Euro-Toques-Stiftung mit dem „Cooking Together Award“ ausgezeichnet, der jedes Jahr die besten Kochschulen ehrt.

Immer wieder bin ich von der italienischen Küche ganz fasziniert, zumal sie in meinen Augen alltagstauglich ist. Ich rede jetzt nicht von Pizza und der bekannten Nudelküche, sondern eher von den alltäglichen Raffinessen die in italienischen Haushalten tagtäglich auf den Tisch kommen.
Und genau das möchte Herr Henze mit seinem neuen Buch „A Tavola“ vermitteln.

A Tavola kommt mit einer Landhaus-, oder besser Landgarten-Atmosphäre daher und macht Lust auf Essen mit Freunden. Irgendwie kommt der Eindruck von Sommerküche auf. Die Bilder präsentieren die Lebensart der 60 – 70ziger. Retro eben, wenn man es so bezeichnen möchte. Die Landhausatmösphäre prägt das ganze Buch. Vor jedem Kapitel Impressionen.

Die Inhaltsübersicht unterteilt sich in Rubriken:
- Einleitung
- Antipasti
- Pasta
- Pizza
- Verdure
- Pesce
- Carne Dolci

Nach der Inhaltsübersicht kommt die Einleitung. Gleich über mehrere Seiten geht Herr Henze auf seine Erinnerungen ein und erklärt was für ihn in seinem Leben italienische Küche heiß und wie sie das Leben von Herrn Henze in allen Lebensepochen geprägt hat. Er schreibt über die Entstehung des Buches und was ihn dazu bewegt hat. Auch wenn das ganze Buch, also Bilder und Rezepte den Eindruck erwecken, dass der Schauplatz tatsächlich Italien war, so wurde ganz geschickt eine Täuschung hervorgerufen, aber das war gezielte Absicht, denn Herr Henze möchte damit beweisen, dass das Dolce Vita überall ausgelebt werden kann. Keins der Fotos ist in Italien gemacht worden, wie Herr Henze aufklärt, alle im Fränkischen, auf dem Holunderhof.
Nach seiner ausgiebigen Einleitung startet er mit den Rezepten.
In der Rubrik Antipasti lockt er nicht nur mit den Suppen, auch Hähnchenvitello oder seine Version vom Nizza-Salat Italiano möchte man gerne probieren.
Im Kapitel Pasta findet man die unterschiedlichsten Zubereitungen und Geschmacksrichtungen der Nudelküche, allerdings ein Rezept für die Herstellung von Nudelteig wirst Du leider nicht finden. Aber es ist ja auch kein Grundlagenkochbuch.
Anders im Bereich Pizza, hier startet das Kapitel gleich mit dem Grundrezept für Pizzateig und geht mit einem Rezept für einen Kartoffelpizzateig weiter. Für den Kartoffelpizzateig benötigst Du tatsächlich Kartoffeln, ich kenne es aus anderen Büchern, da ist lediglich Kartoffelmehl im Teig.
Unbedingt solltest man die Pizza Ciabatta mit Frischkäse und Parmaschinken ausprobieren, aber dazu später.
In der Abteilung Verdure wird Gemüse so zubereitet wie wir es mögen. Vegetarische Gerichte wie ich sie mir in so manch einem vegetarischen Kochbuch wünschen würde.
Dann geht es mit Fisch weiter. Lachs, Zander, Forelle, Saibling sind die Stars und Rezepte zu Scampi, Muscheln und Thunfisch fehlen auch nicht. Wobei die letztgenannten auch nur jeweils einmal ihren Auftritt verzeichnen können.
Nach dieser Vielseitigkeit geht es an die Fleischfraktion. Man findet Schwein-, Rind-, Kalb und Hähnchenfleisch. Alles sehr mediterran und ansprechend zubereitet.
Als letze Rubrik darf natürlich die süße Vertretung nicht fehlen. Die bekannten Verdächtigen wurden auf neue Art interpretiert. Mandeltiramisu mit Blaubeeren, Stracciatella-Creme mit Himbeeren, Panna Cotta mit Pistazien und natürlich etwas mit Kaffee, Amaretto oder Ricotta darf auch nicht fehlen.

Jedes Rezept ist mit Angaben zu Zutaten, Zubereitungszeit, dem so genannten „So geht´s“ und einer Anleitung zum Anrichten ausgestattet. Selbstverständlich rundet das passende Bild die Anleitung entsprechend ab.

Das Buch endet mit einem Register das nochmals in unterschiedliche Gruppen unterteil ist. Diesmal wird wie folgt unterschieden:
- Vorspeisen & Kleine Gerichte
- Suppen
- Hauptgerichte Pasta
- Hauptgerichte Pizza
- Hauptgerichte Gemüse
- Hauptgerichte Fisch & Meeresfrüchte
- Hauptgerichte Fleisch
- Desserts

Zum allerletzten guten Schluss gibt es dann noch eine Danksagung an alle Beteiligten von Herrn Henze.

Die Rezepte sind meines Erachtens auch für Anfänger gut umsetzbar, sehr vielseitig und Bekanntes neuzeitlich interpretiert.
Was die Zutaten allerdings angeht, sollte man eine gute Bezugsquelle italienischer Produkte haben und das Grundwissen zum Wareneinsatz der entsprechenden Zutaten besitzen.
Zu den Zutaten hätte ich mir schon eine Rubrik der Erklärungen gewünscht, denn nicht jeder weiß im Hieb was Condimento bianco, Taleggio, Fregola, Bresaola oder Strozzapreti ist.

In meinen Augen wird das Buch dem Titel gerecht und nicht nur dass ich schon einiges nachgekocht habe, es sind wenige Rezepte im Buch die ich nicht gerne probieren möchte.

Ausprobiert habe ich bisher:
- Ciabatta
- Tomatensugo
- Pizza Ciabatta mit Frischkäse und Parmaschinken
- Lachsspieße mit Zitronenkartoffeln
- Schweinefilet mit Zitrone und Tomaten-Auberginen-Gemüse
- Stracciatella-Creme mit Himbeeren Kirschen, für die Himbeeren muss ich noch auf den
  Sommer warten
- Amarettoeis mit Vanillegrissini

Ich muss gestehen, jede einzelne Speise war sehr schmackhaft und ich habe das ganz große Glück eine entsprechende Bezugsquelle zu besitzen.
Mit Sicherheit wird noch einiges aus dem Buch nachgekocht. Die oben aufgeführten Gerichte werde ich nach und nach hier im Büdchen vorstellen und Ihr könnt Euch auch auf die bisher noch nicht gekochten Speisen freuen.

Christian Henze
A Tavolla! (Die echte Cucina Italiana für zuhause)
südwest Verlag
ISBN: 978-3-517-09319-2
An dieser Stelle möchte ich noch ein Dankeschön an den südwest Verlag senden, der so freundlich war und mir das Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.
Trotz der netten zur Verfügungsstellung ist meine Meinung zu diesem Buch meine eigene und ich bin in keinster Weise davon beeinflusst.
Als Zugabe gibt es heute das geniale Rezept des Ciabatta, aber ich kann Dir jetzt schon einen Tipp geben. Solltest Du die Pizza Ciabatta mit Frischkäse und Parmaschinken auch noch machen wollen, dann backe gleich zwei der köstlichen Brote. Das Ciabatta schmeckt so fantastisch, wenn Du erst einmal eine warme Scheibe mit etwas Butter oder Frischkäse probiert hast, wird es fast nicht mehr für die Pizza Ciabatta mit Frischkäse und Parmaschinken reichen.
Ciabatta:
100 g Weizenmehl
1 ¼ Teelöffel Trockenhefe
200 g Hartweizengrieß
1 Teelöffel Meersalz 3 Esslöffel Olivenöl
1 Teelöffel grobes Meersalz
¼ Teelöffel geschroteter schwarzer Pfeffer
¼ Teelöffel getrockneter Oregano
200 ml lauwarmes Wasser
Vorteig:
Mehl mit ¼ Teelöffel Trockenhefe und 100 ml lauwarmes Wasser vermischen und gute 15 Minuten gehen lassen. Anschließend den Hartweizengrieß, restliche Hefe, Salz, Olivenöl und weitere 100 ml Wasser zum Vorteig geben und alles gut durchkneten.

Den Teig mindestens 30 Minuten gehen lassen.
Danach zu einem Ciabattabrot formen mit geschroteten Pfeffer, groben Meersalz und Oregano bestreuen und bei 180°C Ober-/Unterhitze untere Schiene 40 Minuten backen.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Ein schönes Buch und Schokolade, oder New-York-Cheese-Cake with Chocolate…

…Pünktlich zur kalten Jahreszeit ist im Kosmos-Verlag ein Buch erschienen das uns die dunklen Monate im Jahr nicht nur erhellen will, sondern auch kräftig versüßen möchte. Womit könnte das Versüßen besser gelingen wie mit Schokolade.
Als Autor steht Rafael Pranschke dahinter. Herr Pranschke ist mir bereits aus anderen Büchern bekannt und konnte mit seinen Bücher schon in der Vergangenheit kräftig punkten.
Wie aus anderen Büchern aus dem Kosmos-Verlag gewohnt, gibt es auch in dieser Lektüre ersteinmal etwas Wissen über das Buch Thema. In diesem Fall über die Schokolade. Woher sie stammt, wie sie nach Europa gekommen ist und aus was sie hergestellt wird. Es werden die unterschiedlichen Sorten erklärt, praktische Helfer, die man in der Schokoladenküche gut gebrauchen kann, vorgestellt und natürlich wie man mit ihr richtig umgeht. Das Buch ist voller hübscher Geschenke und Leckereien die man gerne anbietet, verschenkt und auch selber gerne verzehrt.
Für diese Menge an Ideen ist eine Winterzeit definitiv viel zu kurz. Das ganze Buch ist Hüftgold pur. Cupcakes, Getränke, Dekorationen, Kleingebäck, Desserts & Eis, Trüffel, Pralinen & Konfekt, Torten & Tartes, Sossen und Kuchen, Süßigkeiten und Tafelschokoladen, wie man sieht, alles ist dabei. Was ich an den Büchern von Herrn Pranschke mag, er hält einige Joker im Ärmel und gibt richtig gute Küchentechniken preis.
Du merkst schon, ich bin begeistert.
Aber wer hier im Büdchen die eine oder andere Rezension schon gelesen hat der weiß auch, dass ich mir erst eine Meinung erlaube, sobald ich verschiedene Rezepte selber ausprobiert habe.
Vorher gebe ich Dir aber eben noch schnell von diesem kleinen handlichen Buch die ISBN und die Maße durch. Ach ja, dieses Schokoladenwerk hat ein 144 Seiten und 85 wunderschöne Farbfotos. Es ist in der 1. Auflage im Oktober 2014 erschienen. Es ist 221 mm lang und 195 mm breit.
So und nun gibt es einen ganz fantastischen New-York-Cheese-Cake. Der ist wirklich super toll und wird fest ins Büdchenprogramm aufgenommen.
Zutaten:
1 kg Quark
125 g weiche Butter
300 g Zucker
3 Eier
3 Esslöffel Hartweizengrieß
1 Päckchen Backpulver
60 g Kakaopulver
3 – 5 Esslöffel Milch
Etwas Butter zum Einfetten
Der Quark in einer Schüssel glatt rühren. Butter, Zucker und Eier in einer weiteren Schüssel ganz besonders cremig rühren und nun den Quark unterheben. Hartweizengrieß und das Backpulver untermischen.
Den Backofen auf 180°C (Umluft160°C) vorheizen. Eine Springform gut fetten, oder mit Backpapier auskleiden und 2/3 der Käsekuchenmasse in die Form geben.
Die restliche Käsekuchenmasse mit dem Kakaopulver und der Milch vermischen. Die dunkle Teigmasse auf die helle Kuchenmasse geben und mit einer Gabel beide Teige musterartig miteinander vermischen.
Den Kuchen 60 Minuten auf mittlerer Schiene backen, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Er ist herrlich cremig und wunderbar fluffig.

Anmerkung: ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und erkläre dass meine Meinung davon komplett unbeeinflusst ist und ich hier mit eigenen Worten meine freie Meinung veröffentliche.

Dienstag, 18. März 2014

Leseecke aufgeräumt…

…so, das wurde aber auch mal langsam Zeit. Das letzte Buch das in der Liste eingetragen war, war sage und schreibe Buch Nummer 26. Du verstehst, es wurde langsam Zeit die Leseecke auf Vordermann zu bringen.
Also wenn Du jetzt ein Buch suchst das ich rezensiert habe, findest Du es wie gewohnt in der Leseecke. Da gehören sie schließlich hin.

Montag, 17. März 2014

Klärchens Brotbackstube ist eröffnet,…

...jetzt biste von den Socken, gell? Es hat mir einfach keine Ruhe gelassen, ich wollte es auch können. Der Ehrgeiz hatte mich ja neulich schon mit den Maisbrötchen gepackt und letztendlich wurde ich auch von dem Brotbackvirus, der ja mittlerweile durch sämtliche Foodblogs geistert, mächtig angesteckt.
Als dann auch noch das neue Buch von Martin Johansson mit dem Titel Sauerteigbrot im Büdchen eintraf, war dann endgültig kein Halten mehr.
Herrn GB´s Nerven werden jetzt bis aufs Äußerste strapaziert. Wobei nach den Maisbrötchen letztens ist sein Vertrauen in meine Brotbackkunst gestiegen.
Das Sauerteigbrotbackbuch ist für mein neues Forschungsprojekt eine absolute Bereicherung. Hast Du schon einmal selber einen Sauerteig angesetzt? Beobachtet wie aus Mehl und Wasser ein Triebmittel wird das als Grundlage für die tollsten Brote wird? Es ist so spannend das Experiment Sauerteig und selbst Herr GB ist interessiert und ganz fasziniert wie der Teig gärt und langsam aber sicher immer mehr wird.
Die Anleitung für den Sauerteig habe ich in dem neuen Buch gefunden. Aber jetzt mal ganz von vorne.
Also ein kleines handliches Buch mit Hardcover im Format von19 cm x 21 cm mit 23 Rezepten auf 104 Seiten. Vom schon erwähnten Autor Martin Johansson im AT-Verlag erschienen. Im Buchhandel ist es unter der ISBN: 978-3-03800-776-0 zum Preis von 16,90 € erhältlich.
Der Autor ein Hobbybrotbäcker der seit 2007 in Schweden einen sehr erfolgreichen Blog schreibt. In seinem Blog geht es ausschließlich ums Brotbacken, gerade Sauerteig hat er sich zum Thema gemacht. Dieses Buch ist bereits sein Drittes. Verschiedene Preise die ihn auszeichnen bestätigen ihn in seinem Tun.
Weder auf seinem Blog noch in diesem Buch sind ausschließlich Brotrezepte zu finden, sondern auch Anregungen zu Baguettes, leckere Pizza oder Kleingebäck wie Schwedische Zimtschnecken mit wilder Hefe.
Du weißt nicht was wilde Hefe ist? Ha, ich habe auch große Augen gemacht und fand es super spannend was Herr Johansson so alles noch zu erklären wusste, von denen ich im Leben noch nichts gehört habe. Na gut, bei mir ist das ja auch kein Wunder, da ich ja bekennender Brotbackdummy bin.
Du denkst ich bin verwirrt, erst rede ich von Sauerteig und jetzt bin ich bei Hefe und dann auch noch wild!? Lass Dich nicht irritieren es geht hier wirklich um Sauerteig.
Auf den ersten 26 Seiten wird alles zur Vorbereitung preisgegeben. Das Wichtigste der Sauerteigansatz, bzw. die Erzeugung einer Sauerteigkultur und wie die Kultur am Leben erhalten wird.
Es wird die Entstehung von zwei verschiedenen Sauerteigarten erklärt. Die Rede ist von Roggensauerteig und Weizensauerteig. Und wie Du aus Trockenfrüchten wilde Hefe herstellen kannst, ist in meinen Augen noch obendrein ein Schmankerl. Damit der Sauerteig nicht verhungert, hat der Autor eine extra Rubrik „ Sauerteig lagern und füttern“ eingebunden. Denn wenn Dich der Backvirus packt musst Du selbstverständlich immer einen Sauerteig auf Lager haben. Auf den nächsten Seiten gibt der Hobbybäcker Auskunft über Konsistenz und Geruch des angesetzten Sauerteigs. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man am Anfang recht unsicher ist, wie so ein Sauerteig riechen und aussehen soll. Auch die Übersicht und die Erklärung der aufgeführten Gerätschaften sind äußerst hilfreich. Damit man auch keine unnötigen Fehler macht, z.B. welches Wasser wird verwendet, kaltes, warmes oder heißes, hat sich der Verfasser auch hier Zeit genommen und sich entsprechend der Thematik angenommen. Alles in allem eh es zu den Rezepten geht bekommt man viele tolle Tipps und Tricks.
Backen mit Sauerteig ist also kinderleicht. *hüstel* oder besser ist für mich mit dieser Lektüre einfacher geworden.
Ich habe natürlich nicht nur gelesen, sondern auch gebacken und wieeeee. Wie ein Weltmeister, okay, wie ein kleiner Weltmeister.
Mein erstes richtiges Brot ohne Backmischung, ohne Brotbackautomat und ohne Hefe ist super geworden. Ich freue mich wie ein Schneekönig und meine Begeisterung kennt fast keine Grenzen. Wie es aussieht wird es demnächst im Büdchen wieder öfters Schnittchen geben.
Das ich von dem ursprünglichem Rezept etwas abweichen musste verstehst Du sicher, denn parallel zum Buch habe ich noch einige Blogs durchschnüffelt und die Topfbrote haben mir sehr gefallen. Also lag es auf der Hand dass ich mein Brot im Topf gebacken habe, mit dem Ergebnis, dass ich ein wunderbares, weiches Brot mit einer fantastischen Kruste bekam.
Roggensauerteigbrot:
Vorteig am Abend vorher:
100 g Roggensaueransatz
300 ml lauwarmes Wasser
180 g Roggenmehl
Sauerteigansatz, Wasser und Roggenmehl in einer großen Rührschüssel vermischen. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht bei 22 – 24 Grad ruhen lassen.
Am nächsten Tag:
Sauerteig vom Vortag
500 g Roggenmehl
100 ml lauwarmes Wasser (mit dem Wasser vorsichtig umgehen, lieber weniger nehmen)
200 ml Buttermilch
20 g Salz
Alle Zutaten vermischen und wieder mit Folie abdecken. Nun innerhalb von 3 – 5 Stunden auf die doppelte Größe gehen lassen.
Den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsplatte stürzen und mit mehligen Händen zu einer Kugel falten.
Ein Gärkörbchen kräftig mit Mehl bestäuben, die Teigkugel mit der glatten Seite nach oben hineinlegen und den Brotlaib auf das Doppelte gehen lassen.

Und jetzt kommt´s, in den Backofen einen Gusseisernen Topf mit Deckel stellen und den Backofen samt Topf auf 250 Grad aufheizen. Nach guten 20 Minuten müsste der Topf heiß sein. Nun den Topf auf eine feuerfeste Unterlage stellen, Deckel abnehmen, Teigkugel mit der glatten Seite nach oben in den Topf geben, sofort wieder mit dem Deckel verschließen und in den heißen Backofen geben. Das Brot nun 15 Minuten mit Deckel backen. Die Temperatur auf 220 Grad reduzieren, den Deckel abnehmen und 25 bis 30 Minuten fertigbacken. Die Krume wird genial kross und innen bleibt das Brot himmlisch weich.