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Mittwoch, 15. Juni 2016

Das Büdchen backt für die EM – Tag 6 – Rumänien –ich besänftige Dracula mit einem süßen Maiskuchen…

…wer kennt nicht den britischen Horrorfilm Dracula von 1958, oder gar die vorherige Verfilmung in schwarzweiß von 1931. Auf einem Schloss in Transsilvanien soll er sein Unwesen getrieben haben, der Graf. Angeblich sollen Knoblauchzöpfe gegen Vampire helfen, aber ich versuche es lieber mit dem landestypischen süßen Kuchen. Bis kürzlich war es mir gar nicht so bewusst, dass Mais in Rumänien ganz oben auf der Lebensmittelliste steht. Gerne salzig als Brei oder süß, als Kuchen.
Den eingefleischten Sportlern könnte man höchstens ein Stückchen als Dessert anbieten, denn wirklich leicht ist dieser Kuchen nicht. Nur weil Buttermilch verarbeitet wird, ist es noch nicht gleich ein Diätkuchen. Aber saftig ist er und das macht ihn sympathisch. Wie sympathisch die Jungs aus Rumänien sind kann ich noch nicht sagen, aber wir drücken die Daumen und der Bessere soll gewinnen, zur Not auch ohne Maiskuchen.
Süßer Maiskuchen (Malai)
300 g Maismehl
120 g Weizengrieß (Weichweizen)
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
200 g Zucker
3 Eier
2 Esslöffel Vanillezucker
1 Prise Salz
100 g ausgelassene Butter
1 Liter Buttermilch (oder Kefir)
Abgeriebene Schale einer Zitrone
Den Backofen auf 160°C Heißluft/Umluft  vorheizen.
Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Anschließend alle weiteren Zutaten zugeben und gründlich mit dem Eierschaum vermischen.
Eine Springform mit Backpapier auslegen oder gut fetten und den Teig in die Form füllen.
Die Form in den Backofen auf die untere Schiene stellen und ca. 45 – 60 Min. backen. Hier ist es wichtig die Stäbchenprobe zu machen.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Maisbrötchen ohne Topf…

…wo Du auch immer hinschaust, Du kannst als Blogger machen was Du willst, aber am Brot oder Brötchen backen kommst Du nicht vorbei.
Hast Du eine Ahnung wie Herr GB reagiert wenn ich mal wieder auf die Idee komme Brot zu backen? Von jetzt auf gleich macht sich eine Gluten-Unverträglichkeit bei ihm bemerkbar, oder er wollte eh beim Brot etwas kürzertreten und außerdem gehen seine Vorlieben ja doch eher in Richtung Brötchen!
Was sagste jetzt? Ich meine mal so ganz unter uns, er hat ja nicht wirklich unrecht, das eine oder andere Experiment meiner Brotbackaktionen lässt einen schon auf Distanz zum selbstgemachten Brot gehen, aber wenn ich nicht übe, kann ich auch kein Meister werden, da muss er jetzt durch.
Du kannst mir glauben ich bin nicht wirklich sadistisch veranlagt und ärgern will ich ihn auch nicht, doch man muss ja irgendwie einen Kompromiss finden und weil er lieber Brötchen mag (momentan jedenfalls) backe ich eben kleine Brötchen.
Okay, nichts leichter als das, habe ich mir gedachtr. Ich wiedersetze mich also dem derzeitigen Trend der Topfbrote, obwohl die superlecker sind.
Ich ignoriere meinen hervorragenden Sauerteig der im Kühlschrank steht und aufs Backen wartet (fragt sich nur wie lange noch).
Stattdessen wird endlich der BrötchenBrotbackstein eingeweiht und zwar mit Maisbrötchen, die machen nicht ganz so eine Sauerei wie neulich die Pizza, dessen Belag beim hineinstupsen unten im Backofen landete.
Das Topfbrot steht aber auch noch ganz oben auf meiner Liste, zumal ich ja auch so einen supertollen Bräter habe, der nur für Fleischgerichte alleine echt zu schade ist. Zwar hatte ich schon einen Topfbrotbackversuch gestartet, aber es ist oben nicht aufgebrochen wie ich das von allen Bloggerkollegen und –kolleginnen kenne.
Nun gut, jetzt gibt es Brötchen und der Bräter muss noch etwas warten.
Maisbrötchen:
Zutaten:
500 g Weizenmehl
100 g Maismehl
2 TL Salz
330 ml Milch
1 Apfel (ich habe Boskoop
25 g Butter
½ Würfel Hefe
½ TL Zucker

Zubereitung:Die Butter und die Milch mischen, zusammen erwärmen bis die Milch lauwarm ist und sich die Butter verflüssigt. Die Hefe in das lauwarme Butter-Milch-Gemisch bröckeln, mit dem Zucker bestreuen und stehen lassen, bis sich Blasen bilden.
Apfel raspeln und mit dem Weizenmehl, dem Maismehl und dem Salz mischen. Die aufgelöste Hefe mit der Milch dazugeben und kräftig kneten, bis ein elastischer Teig entsteht.
Brötchen formen und auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit einer Folie abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. In einem auf 220 °C vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen.