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Mittwoch, 19. März 2014

Mangosorbet, etwas für zwischendurch…

...kennst Du das, Du bist in einem schicken Restaurant, bestellst ein Mehrgangmenü und zwischen den Gängen bekommst Du zum neutralisieren ein Sorbet. Wie jetzt zum neutralisieren? Einfach ausgedrückt, Deine Geschmacksknospen werden durch die Kälte beruhigt und der Magen herunter gekühlt. Also wenn ich von einem Mehrgangmenü rede, sind jetzt keine drei Gänge gemeint, sondern eher so ab fünf aufwärts. Bei einer Speisefolge von drei gibt es eher nichts zum neutralisieren, sondern eher etwas zum sättigen wenn die Portionen zu klein waren. Ich muss immer lächeln wenn die Aussage getätigt wird, in Gourmetrestaurants würde man wegen der kleinen Portionen nicht satt. Erst einmal muss man wissen dass der Durchschnittsesser nicht mehr als 500 g bei einer Mahlzeit schafft. Das weiß auch der Koch und deshalb wirst Du in einem Imbiss genauso satt mit einer Schale Pommes-Currywurst und Mayo, wie in einem tollen Restaurant in dem Du locker sieben Gänge verputzt. Und dabei kann dann auch mal ein Sorbet einen Gang darstellen. Und jetzt mal ehrlich, Sorbet ist ja eigentlich nichts anderes als Wassereis nur eben doch etwas komfortabler zubereitet. Außerdem ist es auch für Veganer geeignet, sofern es nicht mit Eiweiß zubereitet wurde. Also mein Mangosorbet kannst Du bedenkenlos essen, ob als Veganer oder Vielesser. Mein Rezept reicht für gute 10 Sorbetkugeln. Mit ein bisschen Champagner oder auch einem leckeren Sekt kann es auch den Dessertverweigerern als Dessertgang angeboten werden.
Schön wäre es auch, Du hättest so eine Schlecknase wie ich. Denn das Sorbet muss häufig gerührt werden. Das Rühren übernehmen die Schleckermäulchen super gerne, glaub mir, allerdings solltest Du dann evtl. die Zutaten von vorneherein erhöhen, sonst gibt es keine 10 Kugeln.
Mangosorbet im Schaumweinbad:
Schale einer ½ Bio-Orange
Saft einer ½ Bio-Orange
150 g Zucker
1/8 Liter Wasser
500 g Mangofruchtfleisch (vollrei)
Zum aufgießen Champagner, Sekt, Crémant, Prosecco, Cava (die Reihenfolge ist wahllos)
Orangenschale mit Zucker und Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Auf kleiner Hitze langsam köcheln lassen, bis die Lösung zu einem feinen Sirup eingekocht ist. Zu Seite stellen und abkühlen lassen.
Das Mangofruchtfleisch in Würfel schneiden und mit dem Orangensaft pürieren. Hier bitte wirklich ganz gründlich arbeiten, es ist unangenehm wenn im Sorbet Fruchtstücken stecken die womöglich hinterher im Sektglas schwimmen.
Aus dem Sirup fischt Du die Orangenschale und gibst ihn zu dem feinpürierten Fruchtfleisch. Gut unterrühren. Wenn Du hast, schüttest Du den Sorbetansatz in eine Metallschüssel, Du weißt schon, Metall leitet.
So und nun kommt Die Schlecknase zum Einsatz, den setzt Du am besten mit einer Gabel vor das Gefrierfach. Er soll jetzt halbstündlich das Sorbet rühren. RÜHREN, nicht essen! Versprech ihm eine Belohnung, z.B. zwei Portionen, oder dass ihm der Rest nach Deinem Menü gehört. Sollte Dir diese Aktion zu heikel sein und Du besitzt eine Eismaschine, greife auf das Maschinchen zurück, sicher ist sicher.
Zum Menü gibst Du jeweils zwei eine Kugeln in ein hübsches Glas und übergießt sie mit einem der genannten Prickelwässer.