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Freitag, 29. Juli 2016

Für die nächste Hitzewelle geübt, oder Grüne Gazpacho mit Garnelen…

…letzte Woche bist Du bei dem Gedanken Dich zu bewegen schon förmlich dahin geschmolzen und diese Woche sind fast schon wieder Temperaturen, um an den nächsten Schmorbraten zu denken. Aber ganz so schnell lass ich den Sommer nicht aus den Fängen. Ich locke ihn nochmal hier im Büdchen mit einer grünen Gazpacho. Die hatte ich am letzten Samstag gekocht zubereitet. Es war recht schwül und Herr GB hatte genauso wenig Appetit wie ich. Wir waren den ganzen Tag unterwegs, im Büdchen startet die nächste Renovierungswelle und nächsten Monat ist es dann wieder soweit. Im letzten Jahr wurde hier die Hälfte des Büdchens von links nach rechts umgekrempelt und renoviert und jetzt ist die andere Hälfte dran. Aber das Schlimmste haben wir hinter uns, das was jetzt kommt ist erträglich.
Bei der letzten Renovierung wurden die Handwerker gebührend bewirtet und somit bei Laune gehalten. Da hatte ich allerdings auch Zeit, ich hatte Urlaub. Diesmal sieht das Ganze etwas anders aus, diesmal habe ich nicht so viel Zeit, da wird das Beköstigungsprogramm nebenher absolviert.
Ich hoffe auf warme Tage und wenn ich Glück habe, kommt die Gazpacho von letztem Samstag nochmal zum Einsatz.
Grüne Gazpacho mit Garnelen
1 kleine Salatgurke
1 grüne Paprikaschote
2 Stangen Staudensellerie
½ Bund Basilikum
½ Bund glatte Petersilie
½ Bund Brunnenkresse
½ Päckchen Kresse
2 Zehen Knoblauch
500 ml Gemüsebrühe
Saft und abgeriebene Schale einer Zitrone
2 Teelöffel Olivenöl
3 Esslöffel Apfelessig
3 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Chilisauce, asiatisch
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Alle Zutaten in kleinere Stücke schneiden und in einen leistungsstarken Mixer/Blender geben. Auf höchster Stufe zu einer cremigen, homogenen Suppe pürieren. In eine geeignete Kanne füllen und einige Stunden im Kühlschrank herunter kühlen.
Kurz vor dem Anrichten pro Person 3-4 küchenfertige Garnelen in etwas Öl in wenigen Minuten von beiden Seiten braten. Die gegarten Garnelen zusammen mit der Suppe anrichten und servieren.

Dienstag, 21. Juni 2016

Das Büdchen kocht für die EM – Tag 12 – Kroatisches für unsere Jungs…

…es tut mir wirklich leid, aber heute spielten wieder die Jungs aus der deutschen Ecke und da kann ich nicht anders wie fast nur noch daran denken und an die Frage, schaffen sie es oder nicht.
Wie, Du fragst was sie schaffen sollen? Na Mensch, ob sie ins Achtel kommen oder nicht. Gibt es heute wichtigere Fragen? Na okay, vielleicht noch eine, was ich für sie kochen soll.
Gleich vorweg, sie haben es geschafft, sie kommen ins Achtel.
Eigentlich wollte ich heute für die Kroaten kochen, Du weißt schon, der Plan lautete an jedem Spieltag ein anderes Land.
Aber die Realität sieht dann doch ganz anders aus. Ich würde es an den Tagen, wenn MEINE Jungs spielen, gar nicht übers Herz bringen, nichts für sie auf den Tisch zu bringen.
Du kannst ruhig lachen, ich weiß auch selber, dass sie vor Ort fürstlich bekocht werden und ich mit meiner Büdchenküche nicht mithalten kann, aber jetzt stell Dir mal vor, ich koche nichts für sie und die Jungs hätten das Spiel vergeigt. Ja meinst Du ernsthaft ich könnte mit den Gewissensbissen unbeschwert weiterleben?
Außerdem, am Ende wird abgerechnet. Sollten sie, also meine Jungs, Europameister werden, kann ich mir auf die Schulter klopfen. Schließlich kann nicht jeder von sich behaupten für sie gekocht zu haben, ich dann aber schon.
Aber ich quatsche und quatsche wieder und Du weißt immer noch nicht was es auf die Gaben gibt.
Tatatataaaaaa: Cevapcici mit Djuvek und Ajvar. Natürlich alles hausgemacht, versteht sich von selbst. Und damit es auch für die kroatischen Buschen reicht eine große Portion. Die einzigen die es verfluchen werden, werden morgen die Kollegen sein, die sich in mein Büro trauen. Gut dass es noch kein Geruchsinternet gibt, denn mit Knoblauch habe ich nicht gespart.
Cevapcici mit Djuvek und Ajvar
500 g Rindergehacktes (die originalen werden aus vier verschiedenen Fleischsorten vom Rind gemacht, Schulter, Brust, Bauch und Hals)
100 g geräucherte Schinkenspeck
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer
Alles ganz gründlich verkneten und zu kleine ca. 8 cm lange Röllchen formen.
Die Röllchen langsam grillen bis sie rundherum schön braun sind.
Djuvec:
2 Tassen Langkornreis
1 Zwiebel in feine Würfel
2 Knoblauchzehen fein gehackt
1 rote Paprika, ebenfalls in Würfel geschnitten
4 Tassen Gemüsebrühe
2 Esslöffel Tomatenmark
½ Teelöffel Rosenpaprika
Salz
2 Esslöffel Öl
Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebelwürfel, Knoblauch und Paprikawürfel gute 2 Minuten andünsten. Reis, Tomatenmark, Rosenpaprika und Salz zufügen. Solange dünsten bis der Reis das Öl aufgesogen hat. Die Brühe angießen und einmal aufkochen lassen. Auf kleiner Hitze den Reis 20 Minuten gar ziehen lassen.
Ajvar:
4 rote Paprikaschoten
2 Esslöffel Öl
Salz
Paprikaschoten in Segmente schneiden und auf ein Backblech legen. Im Backofen unterm Grill rösten bis die Haut schwarz ist und aufplatzt. Aus dem Backofen nehmen und ein kaltes feuchtes Tuch auf die dunklen Schoten legen. Das Tuch abnehmen und dann die Haut abziehen. In einem Topf das Öl geben und erhitzen. Den Paprika zufügen und auf kleiner Stufe so lange kochen bis der Paprika komplett zerfällt. Den Paprika mit einem Pürierstab aufmixen und mit Salz abschmecken.
Das Mus in Gläser füllen und abkühlen lassen. Wenn Du es haltbar machen möchtest dann fülle das Mus in Schraubgläser und koche sie 20 Minuten ein.

Montag, 20. Juni 2016

Das Büdchen kocht für die EM – Tag 11 – für Russland gibt es Blini mit Hackfleischbeilage und Salat…

…den Salat habe ich dazu geschmuggelt, aber jetzt sei doch mal ehrlich, wir müssen den Spielern doch auch mal etwas Leichtes, Frisches bieten. Die Buchweizenblini sind osteuropäische Verwandte unserer klassischen Pfannkuchen. Nur sind unsere Pfannkuchen aus Weizenmehl und ohne Hefe, der Pfannkuchenteig bekommt mehr Milch und Eier und ist im Ganzen flüssiger. Die Buchweizenblinis sind recht schwer und fressen Salz. Du darfst den Teig nicht zu zaghaft würzen, sonst schmeckt er nach nichts. Was Du vorher nicht in den Teig gibst, bekommst Du hinterher nicht mehr rein. Die Russische Küche ist deftig und kompakt, die Blinis auch, die Hackfleischbeilage wird leicht zubereitet und frischt das ganze Gericht wieder auf. Aber ich denke der Chefkoch der russischen Mannschaft verzichtet sicher während der EM auf Blinis, es sei denn es gibt eine Leichtversion von der ich nichts weiß.
Doch sollte einer der Jungs während der EM in Frankreich Heimweh bekommen, ist dieses Gericht ein super Hilfsmittel das über noch so schlimme Katerstimmung hinweg helfen könnte.
Und weißt Du wobei es auch hilft!? Es hilft Dir über die Sommerregenstimmung. Es ist quasi auch ein Regenessen das in jeder Jahreszeit serviert werden kann. Außerdem ist es schnell gemacht und wir haben Zeit die Spiele der EM zu verfolgen
Also heute Blinis für die Russen:
Blini aus Buchweizenmehl mit Hackfleischbeilage und Salat.
Zutaten (für ca. 8 Stück)
150 g Buchweizenmehl (extra fein, Bioladen)
1 Prise Salz
10 g frische Hefe
1 TL Zucker
150 ml lauwarme Milch
1 Ei
Salz und Pfeffer
Rapsöl
Zubereitung:
Das Buchweizenmehl zusammen mit dem Salz in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken. Hefe in die Mulde bröseln. Zucker und 3 EL Milch zugeben. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und ca. 15 Minuten gehen lassen.
Das Ei und die restliche Milch zur Hefe-Mehlmischung in die Schüssel geben. Alles mit dem Rührbesen des elektrischen Handrührgerätes zu einem glatten, geschmeidigen Teig verrühren. Wieder mit dem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunden gehen lassen.
In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen. Teig esslöffelweise in die Pfanne geben. Nach und nach kleine Küchlein (ca. 5–7 cm groß) von beiden Seiten goldbraun backen. Fortfahren, bis der Teig verbraucht ist. Fertige Blini warm stellen.
Hackfleischbeilage:
250 g Gehacktes halb und halb
1 Zwiebel in Würfel geschnitten
4 Lauchzwiebeln in feine Ringe
1 rote Paprika in kleine Würfel geschnitten
Pfeffer und Salz
2 Esslöffel Schichtkäse
Etwas Rapsöl
Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebelwürfel zusammen mit den Frühlingszwiebelringen andünsten. Das Hackfleisch zu den Zwiebeln geben und mit einer Gabel zerdrücken. Etwas braun anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Paprikawürfel zufügen und alles zusammen gar dünsten. Den Schichtkäse unterrühren und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Blinis zusammen mit dem Hackfleisch anrichten. Dazu passt Blattsalat mit saurer Sahne.

Samstag, 18. Juni 2016

Das Büdchen kocht für die EM – Tag 9 – Heute wird es scharf, Paprikahuhn (Paprikás csirke) für Ungarn…

…die Spanier haben es gestern mit meiner Paella geschafft. Die haben gespielt wie Kaisergranaten. Irgendwie tat es mir für die Türken leid, aber hey, die Türken müssen den Kopf nicht in den Sand stecken, die haben ja noch ein Spiel und dann koche ich für sie, echt jetzt.
Aber heute ist Ungarn dran und die Auswahl der Gerichte war heute total reichhaltig. Bei den Ungarn findest Du den Palatschinken genauso wie unterschiedliche Sorten Gulasch oder sogar interessantes Gebäck, das durchaus wert ist gebacken zu werden. Aber Süßes geht auf die Hüften und die Jungs müssen laufen und spielen, da ist jedes Gramm auf den Hüften zu viel, quasi ein NO GO, hihihi. Kleines Wortspiel.
Ich habe mich für Paprikahuhn entschieden. Geflügel ist leicht, Gemüse gesund und so zart wie der Flattermann war, beschwert es weder den Magen noch die Beine. Ganz klassisch essen die Ungarn dazu Spätzle und wir auch.
Paprikahuhn:
Zutaten für 4 Personen:
4 Hähnchenschenkel ohne Haut
1 Hähnchenbrust auf dem Knochen, ebenfalls ohne Haut
2 Zwiebel in Würfel geschnitten
4-5 Knoblauchzehen, fein gehackt
3 Tomaten, in Würfel geschnitten
3 Paprikaschoten, entkernt und in Stücke schneiden
200 g Sauerrahm
1 Esslöffel Mehl
1 Esslöffel Paprikapulver, edelsüß
1 Esslöffel Rosenpaprikapulver
Salz  und Pfeffer
½ Liter Gemüsebrühe
2 Esslöffel Tomatenmark
Öl zum Anbraten
Öl in einem Topf erhitzen und die Geflügelteile von allen Seiten anbraten. Aus dem Topf heben und zur Seite stellen.
Nochmals etwas Fett in den Topf geben und Zwiebelwürfel zusammen mit dem Knoblauch andünsten. Tomatenmark zufügen und kurz mit dünsten lassen. Tomaten und Paprikawürfel ebenfalls in den Topf geben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Alles gut verrühren. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen. Die Geflügelteile in die Sauce legen, einen Deckel auflegen und bei kleiner Hitze gut 1 Stunde gar ziehen lassen.
Nach der Garzeit das Geflügel aus der Sauce heben. Den Sauerrahm mit dem Mehl anrühren und die Sauce mit dem angerührten Sauerrahm binden. Nochmals ca. 3 – 4 Minuten aufkochen lassen. Wenn Du möchtest, kannst Du die Sauce noch mit einem Pürierstab mixen, dann hat man zwar keine Paprikastücke mehr in der Sauce, aber sie ist dann schön seidig.
Als Beilage sind Spätzle oder Knöpfle üblich.

Mittwoch, 3. April 2013

Fastenzeit ist vorbei, jetzt beginnt *Grüner Kochen*….


Du meinst bestimmt mir sind die Ostertage zu Kopfe gestiegen, habe zu viele Ostereier gegessen, oder mein Küchensturz neulich ist mir schlecht bekommen. Stimmt alles nicht! Also meinen Küchensturz habe ich mittlerweile gut überstanden, ach Du weiß von nichts? Ich habe in der Küche das Fenster geputzt und dabei bin ich auf der Arbeitsplatte auf der ich gestanden habe ausgerutscht. Im freien Fall bin ich ungebremst Richtung Fußbodenfliesen geflogen. In der Spüle bin ich mit dem linken Arm hängengeblieben und wurde so zum Glück in meinem Flug etwas gebremst und habe den Fußboden, Gott sei Dank, nicht geküsst. Es gab Stimmen die behaupteten, ich wollte das Bodenküssen üben um mich als Anwärterin als Päpstin zu bewerben. Aber ich kann Euch beruhigen, ich bleibe Euch im Büdchen erhalten und ich kann auch wieder auf Düvel komm raus tippen bis die Balken krachen. Ich kann Euch was sagen, ich habe gekocht und gelesen, dann wieder gelesen und gekocht. Tja und eins der ganz tollen Bücher liegt vor mir und ich muss sagen da sind so schöne Rezepte drin, im Moment ist das mein ganz großer Favorit.

Der Titel lautet *Grüner Kochen* und ist aus dem Jan Thorbecke-Verlag. Nicht das Du bei dem Titel falsche Schlüsse ziehst, es ist kein Vegetarisches Kochbuch, es animiert lediglich dazu weniger Fleisch und mehr Gemüse zu essen. Das ist genau das was mir vorschwebt, Fleisch als Beilage zu sehen, aber nicht gänzlich darauf verzichten zu wollen, oder gar müssen. Dieses Buch hängt sich nicht missionarisch an die Fersen der Verbote, sondern ist eher in Sachen Aufrüttelung zum bewussten Umgang mit Fleisch. Informationen zu *Statussymbol Fleisch*, *Verantwortungsvoller Tierhaltung*, *weniger Fleisch – mehr Gesundheit*, aber auch zum *Umweltaspekt* sind in diesem Buch zu finden. Die Autoren Juliana Neumann und Alexandra Medwedeff möchten mit diesem Buch an die Essgewohnheiten unserer Großeltern anknüpfen. Sie weisen darauf hin, dass regional und saisonal gekocht wurde, dass die Woche am Freitag mit Fisch endete, am Sonntag ein guter Braten auf dem Tisch stand und mit viel Glück die Woche mit Fleischresten startete. Sie verdeutlichen wie wichtig Gemüsegerichte sind um Krankheiten vorzubeugen.

Wie gesagt, ein Buch ganz nach meinem Geschmack.
Es startet mit einer Einleitung in der der Sinn und der Zweck des Buches aufgeführt wird, welches Ziel die Autorinnen verfolgen.
Dann geht es auch schon gleich weiter mit Kleinen Köstlichkeiten. Suppen, verschiedene Sorten Bruschette, Aufstriche und Dips, wunderschöne Salate, eben Einiges um die Sinne für einen genussvollen Hauptgang zu locken.
Dann hat Gemüse in einigen Rezepten seinen Auftritt als Hauptgang. Nicht ein Rezept das ich aus diesem Bereich ausprobiert habe, dem Fleisch fehlte. Das Rezept vom Blumenkohl ist auch aus diesem Buch und wie lecker es war hast Du bestimmt schon im März gelesen.
Nach den Gemüsehauptrezepten kommen Rezepte für den Freitagsfisch und da das Buch ja an Großmutters Gewohnheiten angelehnt ist, folgt logischerweise das Kapitel mit den Sonntagsbraten. Als Abschluss dürfen natürlich auch die süßen Genüsse nicht fehlen und auch hier gibt es eine wirklich köstliche Auswahl.
Am Ende wirst Du in diesem Buch noch mit Anregungen für Wochenmenüs für jede Jahreszeit verwöhnt. Also nur für den Fall das sich mal die Kochleere in Deinem Kopf breit macht. Wie in jedem guten Buch findest Du natürlich auch hier ein richtig gutes Register das keine Wünsche offen lässt.
Nun zu den Rezepten die mit hübschen natürlichen Bildern begleitet werden. Wie schon erwähnt, ich habe reichliche Rezepte nachgebastelt die ich hier im Gourmet-Büdchen bei Gelegenheit auch immer mal wieder vorstellen werde. Die Rezepte sind gut verständlich, schnell nachzuarbeiten und auch für überzeugte Fleischesser äußerst schmackhaft und wie ich von Herrn GB (der aus der Fraktion Fleischesser stammt) erfahren habe, fehlte ihm einfach nichts.
Das Buch ist als Erstauflage 2013 erschienen, hat ein Format von 22 x 25 cm mit 160 Seiten und zahlreichen Fotos. Es hat ein Hardcover mit Schutzumschlag und ist unter folgenden Daten zu erwerben:
ISBN: 978-3-7995-0228-3

Als kleinen Leckerbissen habe ich heute Polenta mit Kräuterkruste für Euch
4 rote Paprika
3 Esslöffel Schlagsahne
Thymianblättchen von 6 Zweigen
500 ml Gemüsebrühe
125 g Maisgries für Polenta
2 Esslöffel geriebenen Parmesan
50 g gemischte Kräuter
Kräutersalz, Pfeffer
4 Esslöffel geriebenen Parmesan
Olivenöl
Die Paprika putzen und in Stücke schneiden. Mit der Schnittseite nach unten auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 250° C solange braten bis die Haut braun ist und Blasen wirft. Die Paprikastücke mit nassem Küchenpapier, das unter kaltem Wasser angefeuchtet wurde, abdecken. Die Paprikahaut lässt sich jetzt ganz leicht abziehen. Die abgezogene Paprikastücke mit den Thymianblättchen und der Sahne pürieren.

Den Maisgries mit der heißen Gemüsebrühe übergießen und quellen lassen. Die zwei Esslöffel Parmesankäse unterrühren und in eine eckige Schale füllen, die vorher mit Backpapier ausgelegt wurde. Wenn man das am Tag vorher macht, wird sie in aller Ruhe schon fest zum Ausstechen.

Aus den Kräutern, dem Olivenöl und dem Parmesan eine schöne Kräuterpaste rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Aus der Polenta Blumen, oder andere Formen ausstechen in eine gebutterte Auflaufschale legen und mit der Kräuterpaste bestreichen. Die Polentablumen gute 20 Minuten im Backofen bei 220° C im vorgeheizten Backofen backen.
Zwischenzeitlich die Paprikasauce erwärmen. Alles zusammen auf Teller anrichten und servieren. Bei solch tollen Rezepten kann die Fastenzeit doch ruhig weitergehen, oder!?


Montag, 14. Januar 2013

Schaschlik herrlich leicht und doch gemütlich…

...so zwischendurch muss man ja auch mal wieder was Frischeres essen. Also ich meine jetzt nicht was Frisches, frisch ist ja alles was es im Büdchen gibt, ich meine etwas Frisches das auch gleich erfrischt. Natürlich soll es auch satt machen, aber eben frisch satt machen. Nicht so satt machen ohne erfrischt zu sein. Wisst Ihr jetzt was ich meine? Ich rede mich gerade um Kopf und Kragen, dabei versteht Ihr mich womöglich gar nicht. In der Weihnachtszeit füllt man sich ja gerne mit warmen molligen Speisen, die dieses gemütliche, heimelige Gefühl in uns wach rufen. Man neigt zur Völlerei weil es so wohlig macht. Warme Gewürze in den Speisen vertiefen den Geschmack des Wohlgefühls.
Doch jetzt so frisch im neuen Jahr angekommen, will man nicht nur den Muff der letzten Weihnachtszeit aus den Räumen haben, so schön die Zeit auch war, jetzt will man auch Frische in die Kochtöpfe einziehen lassen.
Einen kleinen Start habe ich mit Schaschlik auf Couscousgemüse in die frische Richtung getan, aber ich könnte mir vorstellen bis der richtige frische Frühling Einzug hält, verfalle ich sicher noch das eine oder andere Mal in die warme Winterzeit.
Schaschlik auf Couscousgemüse für 2 Personen
250 g Schweinefilet
Je eine rote und gelbe Paprika
1 Zucchini
4 kleine Schalotten
Das Schweinefilet in Würfel schneiden, die Paprika und die Zucchini in gleich große Stücke schneiden und die Schalotten schälen. Alles abwechselnd auf Holzstäbchen spießen.
In einer Pfanne mit Öl rundherum braun braten.
In eine Schale geben und im Backofen warm halten.
Für das Couscousgemüse ca. 100 g Couscous mit 250 ml Gemüsebrühe aufgießen und quellen lassen.Hier solltest Du Dich an der Anleitung auf Deiner Couscous-Packung orientieren.
Das Gemüse das von den Spießen übrig geblieben ist in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten.
Hier bietet sich die Pfanne natürlich an in der Du vorher die Spieße gebraten hast. Die Gemüsewürfel nach dem anbraten gar dünsten und anschließend den Couscous unter das Gemüse mischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Couscousgemüse mit Spieße anrichten und einen Knoblauchquark wie Zaziki dazu reichen.


Freitag, 3. August 2012

Als sommerliche Vorspeise vielleicht ein Gemüsesülzchen?

Im Büdchen ist leichte Küche angesagt. Wir wollen den Sommer solang wie möglich genießen. Doch wenn ich ganz ehrlich bin fällt es mir, bei den nicht gerade hochsommerlichen Temperaturen, auch nicht einfach. Ich habe mich jetzt dazu entschloss öfters Vorspeisen auszuprobieren. Idealerweise mit einer Mengenangabe für 4 Personen, das ist häufig genau das richtige Maß für einen Hauptgang für zwei Personen. Die meisten Vorspeisen sind richtig schön leicht und somit ein geniales Sommeressen. Die Auswahl an Vegetarischen Gerichten ist schier unendlich und sollte Herr GB mal wieder jenseits der fleischlosen Speisen flanieren wollen, sind Kombinationen mit Schinkenröllchen oder Kurzgebratenen immer möglich. Außerdem habe ich so auch immer wieder mal die Gelegenheit meinem Schatz unliebsames Gemüse unterzuschieben. Diesmal war es der Fenchel der fast unbemerkt verspeist wurde. Doch weil Fenchel sehr gesund sein soll musste Herr GB da durch. Das Rezept hatte ich wieder aus dem Buch „Meine Küche“ vom Vinc, ähhh, ich meine natürlich von Herrn Klink.
Für die Sülze brauchte ich Agar-Agar. Ein pflanzliches Geliermittel aus dem Reformhaus oder Bio-Laden. Ich verwende es auch immer nur in Pulverform, da soll es gelingsicher sein. Dieses Sago ist nicht mein Fall und wird nicht mehr über unsere Schwelle getragen. Als Alternative greife ich gelegentlich auch noch auf Gelatine zurück, zugegeben immer seltener.
Für vier Sülzchen braucht man je einen ½ grünen und ½ roten Paprika. Den putzen und in 3 cm große Stücke schneiden. Eine Fenchelknolle waschen, in Scheiben schneiden und dann die Scheiben vierteln. Das Gemüse in 500 ml kochender Gemüsebrühe innerhalb von 4 Minuten garen.
In der Zwischenzeit die Vorbereitungen für die Sülze treffen. 125 ml Weißwein mit einem Teelöffel Agar-Agar verrühren. Nun das gegarte Gemüse aus der Brühe nehmen und ablaufen lassen. Im Anschluss das Gemüse auf Tassen oder Portionsformen verteilen. In die Gemüsebrühe den Weißwein mit dem Geliermittel geben und 2 Minuten kochen lassen. Einen Esslöffel gehackter Petersilie, ein Esslöffel Schnittlauchröllchen und einen Teelöffel fein gehackter Thymianblättchen in die Brühe geben. Noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf die Gemüsetassen gleichmäßig verteilen.
Ich habe die Tassen etwas stehen lassen, dann mit Frischhaltefolie abgedeckt und über Nacht im Kühlschrank erstarren lassen. Genau nach Anweisung von Herrn Klink habe ich natürlich auch einen Dip dazu gereicht. Dafür wurden 150 ml saure Sahne mit 50 ml Joghurt verrührt. Je einen Esslöffel gehackter glatter Petersilie und ein Esslöffel feiner Schnittlauchröllchen untergemischt. Mit einem Spritzer Zitronensaft, Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
Mit etwas Brot ein tolles Sommeressen.

Dieses Rezept habe ich nach einem Rezept von Vinzent Klink gebastelt und es passt super zu dem Event von foodfreak. Ein Ganzjahresevent den die Eigentümerin von Foodfreak ins Leben gerufen hat. Liebe Petra, herzlichen Dank dafür.


Freitag, 20. Juli 2012

Etwas warmes braucht der Mensch, Schoten die einheizen…

Ich hänge gerade etwas durch. Alle Kollegen gehen so nach und nach in Urlaub und ich bin noch lange nicht dran. Ich tröste mich ja immer damit, wenn sie alle den Urlaub längst verbraten haben, bin ich dran und dann können sie mal alle lange Gesichter machen. Frei nach dem Motto, wer zuletzt lacht… usw. Außerdem habe ich ja auch dann einen ganz entscheidenden Vorteil, wenn ich Urlaub habe, ist schönes Wetter! Jahaa, jetzt willst Du wissen wann ich Urlaub mache um dich direkt in mein schönes Wetter einzuklinken. Sag ich aber nicht, wirst Du schon merken wenn Du schwitzt und permanent nach Wasser lechzt. Ja, ich weiß, dieser Zustand ist Dir in diesem Jahr kaum vorstellbar, weil er Dir noch nicht untergekommen ist!?
Dem können wir Abhilfe schaffen, Du musst nur die Paprikaschoten kochen die ich neulich hatte und schon wird Dir warm und Du könntest Dir eine Pipeline zum Wasserkasten legen.
Gefüllte Paprikaschoten
6 Paprikaschoten, verschiedene Farben
800 g Hackfleisch
2 Zwiebeln
2 gehäufte Esslöffel Basilikum
2 Esslöffel Paniermehl
2 Eier
2 Teelöffel Paprikapulver, edelsüß und rosenscharf gemischt
1 Prise Cayennepfeffer
1 Teelöffel Salz
2 Esslöffel gekörnte Brühe
500 ml Wasser
2 Esslöffel Tomatenmark
Etwas schwarzen Pfeffer
1 rote Chilischote, fein gehackt
Die Paprikaschoten waschen und an der Stilblüte einen Deckel abschneiden. Kerne und Seitenwände in den Schoten entfernen.
Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden.
Hackfleisch in eine Schüssel geben, die Hälfte der Zwiebeln und die Hälfte der Chilischote zum Fleisch geben. Basilikum, Eier, Paniermehl, Paprikapulver, Salz und Pfeffer ebenfalls zum Fleisch geben und alles zusammen zu einem geschmeidigen Fleischteig verkneten.
Wasser mit Tomatenmark, den restlichen Zwiebel und Chiliwürfeln und der Brühe verrühren. Den Fleischteig gleichmäßig in die ausgehöhlten Schoten verteilen, in einen Backofengeeigneten Bräter setzen und mit der Tomatenbrühe angießen.
Den Topf in den Backofen schieben und bei 160°C gute 30 Minuten die gefüllten Paprikaschoten garen. Nach diesen 30 Minuten die abgeschnittenen Deckel der Schoten auf die gefüllten Paprika legen, mit dem Topfdeckel den Topf verschließen und weitere 15 – 20 Minuten bei gleicher Temperatur weitergaren.
Die Schoten sind lecker mit Brot oder Reis.