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Mittwoch, 25. Mai 2016

Ein Tag im Supermarkt oder einkaufen für den Feiertag, es gibt Zucchini-Tortilla mit Räucherlachs und Ruccolapesto…

…Du hast noch immer keinen Plan für den Feiertag morgen und so wie die Wettervorhersage ist, wirst Du auch sicherlich nicht das Haus verlassen wollen!? Musst Du auch nicht, allerdings nur, wenn Du eine bestimmte Verhaltensregel für heute einplanst. Du musst einkaufen! Aber auch nur, wenn Du nicht alle Zutaten im Hause hast.
Fangen wir mal an.
Hast Du Räucherlachs, Zucchini, Eier, Sahne, Pinienkerne, Rucola und Parmesan im Haus? Du bist ein Glückspilz und an Dir ist soeben der Kelch mit den Warteschlangen im *Einkaufsland* vorbeigegangen.
Wenn nicht, bist Du jetzt auch nicht so schlecht dran, denn die genannten sieben Sachen sind schnell gefangen und es werden Dich so einige im Einkaufsland beneiden, wenn sie sehen wie schnell Du wieder draußen bist.
Hat allerdings auch einen Nachteil, das Gezicke und Geschubse der Anderen wird Dir entgehen und Du hast nichts Spannendes zu erzählen, wenn Du nach Hause kommst. Aber sollte es Dir wichtig sein etwas zu erleben, kannst Du ja auch ganz langsam durch die Reihen spazieren, quasi schlendernd den anderen vor dem Wagen herlaufen. Deinen Einkaufswagen lässt Du permanent quer in den Wegen stehen. Du suchst Dir Regale vor denen Leute stehen die etwas suchen, dort drängelst Du Dich zwischen dem Suchenden und dem Regal. Die Suchenden sind garantiert höchst erfreut. Oder an der Käsetheke drängelst Du Dich mit dem Spruch *ich will nur mal gucken* zwischen die Wartenden und bleibst dann doch dort so lange stehen bis die Käsefrau sagt *wer ist jetzt dran* Du natürlich. Besonders gut kommt das, wenn Du dich ziemlich weit vorne in die Warteschlange gedrängelt hast.
In der Schlange an der Kasse schiebst Du den Einkaufswagen mehrmals so ganz unauffällig dem Wartenden vor Dir in den Po. Irgendwann wird er erbost sagen *Wollen Sie vielleicht vorgehen* Du konterst ganz freundlich und mit einem zuckersüßen Lächeln *ja gerne*
Wenn ich noch länger überlege, hätte ich sicher noch den einen oder anderen Ratschlag, aber Du willst ja auch irgendwann mal ins traute Heim und nicht den Feiertag auch noch im Supermarkt verbringen.
Kommen wir mal zum Rezept. Das ist garantiert schneller zubereitete, wie Deine Shoppingtour im Supermarkt. Also hast Du noch jede Menge Zeit zu feiern, ist ja schließlich Feiertag.
Zucchini-Tortilla
3 Zucchini
200 ml Sahne
4 Eier
Muskat, Pfeffer, Salz
Die Enden oben und unten an jeden Zucchino abschneiden. Die Zucchini auf einem Hobel in dünne feine Scheiben hobeln. Mit Küchenpapier abtupfen. Eine eckige Auflaufform mit Backpapier auslegen und die Scheiben in die Form schichten. Die Eier mit der Sahne und den Gewürzen verquirlen und über die Zucchinischeiben gießen.
Den Backofen auf 200°C vorheizen und die Tortilla 25 bis 30 Minuten im Ofen stocken bzw. garen.
Rucolapesto:
50 g Pinienkerne
1 Handvoll Rucola
100 g frisch geriebener Parmesan
60 – 75 ml Olivenöl
Salz und Pfeffer
Genannte Zutaten in einen hohen Mixtopf geben und mit einem Pürierstab alles vermischen und ganz fein mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Tortilla kann kalt oder warm gegessen werden. Aber auf jedem Fall etwas auskühlen lassen und dann in Würfel schneiden.
Zusammen mit Räucherlachs und dem Pesto auf Teller anrichten und servieren. So kannst Du Dir trotz schlechtem Wetter etwas sommerliche Atmosphäre an den Esstisch holen.
Schönen Feiertag morgen.

Freitag, 15. Januar 2016

Was die Oma noch wusste - Hausmittel, oder Ingwer aufgepeppt…

…da kannst Du Dich jetzt drehen und wenden wie Du willst, der Ingwerwahnsinn geht hier im Büdchen weiter. Nach den sommerlichen Temperaturen im November und Dezember, zieht derzeit der Winter ein und ganz aktuell mit Schneefall. Draußen toben dicke Flocken vor meinem Fenster und ich sehne mich wie jedes Jahr, in der zweiten Woche vom Januar, nach dem Frühling. Sich im Januar nach dem Frühling sehnen hat im Büdchen Tradition. Irgendwie haben wir echt keine Lust mehr auf Winterküche, aber Zutaten für ein richtiges Frühlingsgericht sind auch noch nicht so wirklich auf dem Markt zu finden. Außerdem steckt in der kalten Jahreszeit hinter jeder kühlen Ecke die Erkältung. Eine der ganz üblen Zeitgenossinnen. Hinterhältig, arglistig und täuschend. Zack, liegst Du flach und quälst Dich mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Aber wir nicht – hoffe ich jetzt mal. Der Winter ist ja noch lang, wer weiß was uns noch erwartet. Soll ich Dir sagen warum? Weißt Du sicher schon, aber nur für den Fall wenn nicht, im Moment ist hier Ingwerwoche.
Ingwer ist bekannt für seine gesundheitlichen Wirkungen. Man spricht ihm zu bei Reiseübelkeit, nervösem Magen oder Verdauungsproblemen zu helfen. Durch seine Schärfe spendet er Wärme die wiederum bei der Erkältungsvorbeugung hilft. Der Stoffwechsel wird angekurbelt und das unterstützt das Immunsystem – sagt man.
Aber das alles ist zwar sehr interessant, hilft mir aber nicht wenn der Gatte Hunger hat. Und irgendwie ist es ja komisch, will der doch tatsächlich täglich etwas essen und dann steh ich da mit meinem kurzen Hemd meiner Ingwerwurzel und muss was Passendes finden. Etwas Leichtes, etwas Frisches, vielleicht etwas Fischiges. Gerade nach dem fleischlastigen Dezember keine schlechte Idee und nach Möglichkeit ohne Aufwand.
Räucherlachs ist ohne Aufwand. Avocado macht keine Arbeit, Ingwer und Chicorée sowieso genial schnell…...dachte ich.
Aus dem Lachs habe ich Röschen geformt, die Avocado, welch Wunder, musste für eine Creme herhalten. Diese Creme wurde mit geriebenen Ingwer aufgepeppt. Ich sag Dir jetzt schon, entweder du reibst den Ingwer und streichst ihn sofort durch ein Sieb, oder Du machst die ganze Avocadocreme fertig und streichst diese dann durch. Die erste Lösung ist auf jedem Fall kurzweiliger, aber wenn Du Beschäftigung brauchst, nimm die Zweite Variante. Das war der Harken am Rezept, also doch so ein ganz klitzekleines winziges bisschen Arbeit.
Durchs Sieb streichen würde ich den Ingwer aber unbedingt, es ist kein Vergnügen die Fasern des Ingwers auf der Zunge zu spüren, oder sogar die feinen Fäden zwischen den Zähnen zu haben. Außerdem geht der ganze Genuss flöten.
Schau Dir einfach mal das Rezept an, vielleicht ist es ja etwas für Dich. Die Erkältung, die Hinterhältige, die Du nicht haben willst, wird sicherlich kein Freund davon werden.
Lachsröschen an Avocado-Ingwercreme mit Chicorée:
250 g Räucherlachs (pro Person 3 dünne Scheiben)
2 Avocados
3 Esslöffel Crème fraîche
70 g fein geriebener Ingwer (durch ein Sieb gestrichen)
Saft einer Zitrone
2 Esslöffel Agavendicksaft
Salz und Pfeffer
2 Chicorée, in feine Streifen geschnitten
2 Esslöffel Balsamicoessig
1 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Honig
Von zwei Frühlingszwiebeln den grünen Teil, daraus 12 Blätter schneiden.
Salz und Pfeffer
Avocado mit Crème fraîche, Zitronensaft, Agavendicksaft und dem geriebenen Ingwer cremig pürieren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Aus Balsamicoessig, Olivenöl und Honig ein Dressing rühren, ebenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Auf Teller den Chicorée anrichten und mit dem Balsamicodressing beträufeln.
Den Lachs in Röschen aufrollen und auf jeden Teller drei Röschen um den Salat drapieren. An die Röschen jeweils die Blätter aus den Frühlingszwiebeln anlegen.

Zu dem Salat die Avocadocreme und etwas Brot reichen.

Sonntag, 12. April 2015

Nudeln, aber selbstgemachte z.B. Strozzapreti mit Lachs, Scamorza und Weintrauben…

Hab ich Dir von den Strozzapreti erzählt die keine Strozzapreti waren? Also da war bei Herrn Henze dieses Rezept im Buch von den Nudeln, bei denen ich vorher gar nicht wusste dass es Nudeln sind. Von Strozzapreti hatte ich im Leben noch nicht gehört, also musste ich erst einmal das WWW befragen. Klar brachte es mich schon mal einen Schritt weiter, aber die Dinger basteln, musste ich wohl doch selber. Herr Henze hat es sich ja einfach gemacht, er schreibt in sein Rezept einfach 500 g Strozzapreti hinein und fertig. Ich stelle da schon einen gewissen Anspruch an mich selbst und mache sie selbstverständlich selber. Und genau das war das Problem. Es gibt zwar so diverse Blogger, denen fallen ja förmlich die unmöglichsten Nudelformen quasi aus den Ärmeln, aber zu diesen Koniferen Koryphäen gehöre ich eben nicht. Den falschen Weg hatte ich schon mit dem Ausrollen des Nudelteiges eingeschlagen.
Kleine Würstchen hätte ich rollen sollen und die dann um Stricknadeln wickeln und genau da war das nächste Problem. Ganze Wollpakete habe ich gefunden, aber sag mir mal wo ich diese verdammten Nadeln hin gepackt habe? Stecknadeln, Stopfnadeln, Sticknadeln, ja die habe ich gefunden, aber eben nicht diese Stricknadeln, mindestens Nr. 8 hätten es sein sollen. Von den netten Kolleginnen bei Frazebuck bekam ich dann den Tipp Spieße zu verwenden, aber das hat auch nicht geklappt. Aber wie gesagt, ich hätte ja gar nicht ausrollen dürfen. Ich habe dann eben Klärchen-Strozzapreti gebastelt und der Gatte war ganz begeistert.
Wenigstens von ihm habe ich ein Fleißsternchen erhalten. Aber glaub nicht, dass ich das Projekt der Echten aufgegeben habe, in den nächsten Tagen werde ich es wieder versuchen und ggf. wieder und wieder, irgendwann wird es auch bei mir klappen und zur Not mache ich eben einen Nudelkurs.
Solltest Du einen guten Strozzapreti-Lieferanten haben, hast zu einen entscheidenden Vorteil, Du kannst mit dem Rezept ohne Nudelbasteln gleich anfangen, ebenso wie Herr Henze.
Strozzapretti mit Lachs, Scamorza und Weintrauben
500 g Strozzapretti
Salz
150 g Räucherlachs
Ca. 100 g kernlose Trauben (ich habe rote genommen)
4 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Pinienkerne
1 Kugel Scamorza
Frische Kräuter, fein gehackt
Salz und Pfeffer
Die Strozzapretti in reichlich Salzwasser „al dente“ kochen. Abgießen und etwas Wasser auffangen.
Den Räucherlachs klein schneiden. Die Trauben waschen und halbieren. Die Butter in einem Topf erhitzen, die Pinienkerne zugeben und kurz anrösten. Den Räucherlachs, die Trauben und die Nudeln mit 3 Esslöffeln ebenfalls in den Topf geben und kurz schwenken. Die Kräuter zugeben, kurz durchmischen und anrichten.