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Mittwoch, 8. Juni 2016

Der Esstisch zieht nach draußen, oder Avocadocreme mit Apfel und Garnelen...

…ach wie herrlich sind diese schönen Frühsommertage mit der frischen Kühle am Morgen und dem lauen Lüftchen am Abend. Jetzt sag doch mal, da möchte man doch wirklich einfach nur raus an die frische Luft und den Sonnenschein genießen.
Jetzt kann man ja nicht ständig dem lieben Gott den Tag stehlen und sich ausschließlich mit seinem Freizeitvergnügen beschäftigen, aber so ein ganz kleines bisschen Freizeitglück kannst Du Dir durchaus in den Alltag hineinretten. Was hältst Du davon Dir zum Beispiel mal einen Picknickkorb zu packen, oder die Satteltaschen mit Leckereien zu befüllen und nach der Arbeit mal eine kleine Fahrradtour zu starten. Du bereitest Dir einfach einige Kleinigkeiten zu, die Du gut transportieren kannst und schon holst Du Dir etwas mehr Lebensqualität und Freude in Deinen Alltag.
Du meinst das ist nicht ganz so einfach? Dir fehlen die Ideen?
Vor mir liegt ein Buch das Dir eine gute Unterstützung für so ein Vorhaben sein könnte.
An dieser Stelle herzlichen Dank an den Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
Eine Ansammlung von Rezepten für Köstlichkeiten die für Picknick, Party, Fahrradtour oder einfach nur für das draußen Essen gedacht sind. Ich liebäugle mit dem einen oder anderen Rezept das ich in das Büroversorgungsprogramm aufnehme.
Nee, ich habe jetzt nicht die Kantine meines Arbeitgebers übernommen, weiterhin bin ich im Büro Selbstversorger. Ich meide die Kantine und packe, wie sich das gehört, jeden Morgen schön das Lunchpaket ein, damit ich durch den Tag ohne Schokoriegel und Konsorten komme.
Aber geht es Dir nicht auch oft so, Dir fehlen Anregungen!? In diesem Buch bin ich fündig geworden, aber eh ich Dir zeige was ich als erstes aus dem Buch nachgebastelt habe, erzähle ich Dir noch etwas über das hübsche Buch.
Es ist mit den Abmaßen von 19 x 24 cm und mit einem Hardcover recht handlich. Es hat 139 Seiten und gleich am Anfang startet es mit einem Inhaltsverzeichnis. Danach ein kleines Vorwort zum Buch und was mir hier sehr gut gefällt, Du findest Hinweise und einige Tipps zur Verpackung der Speisen, damit Du sie auch gut transportieren kannst. Das Vorwort beschränkt sich auf zwei Seiten und auf Seite 10 findest Du auch schon gleich das erste Rezept.
Eingeteilt ist das Werk in folgende Gruppen:
Soupelicious – Suppe, Gazpacho & Friends
Es grünt so grün – Frische Salate on the go
Snack it – Leckere Kleinigkeiten für Unterwegs
I’ve got hungry eyes – Gerichte mit Sattmachergarantie
Sugar for my Honey – Süsse Leckerbissen
Das Register auf Seite 134 das nach dem Abc gegliedert ist, ist sehr hilfreich und übersichtlich.
Mit einer Auswahl von acht Suppen, die man zum Beispiel in Thermosflaschen transportieren kann, ist ein guter Start gelungen. Etwas irritiert war ich allerdings warum die Avocadocreme mit Apfel und Garnelen, die ich heute vorstellen werde, ebenfalls in der Suppenkategorie zu finden ist.
Zu jedem Rezept ist das passende Bild abgedruckt und obendrein ein Tipp zum Transport der Speise. Auch der Hinweis ob und wie das Gericht an Ort und Stelle angerichtet werden soll, oder ob das Anrichten schon Zuhause vorgenommen werden sollte, finde ich durchaus hilfreich.
Unter jedem Rezept ist die Personenzahl, die Zubereitungszeit, der Schwierigkeitsgrad und ob es vegetarisch oder vegan ist, vermerkt. Hier hätte es mir gefallen, nochmals eine kleine Aufstellung zu finden, die genau nach den genannten Kriterien unterteilt wäre.
Zwar ist jedes Rezept bebildert, aber der sogenannte Shabby Chick, ich weiß noch nicht einmal ob man das so bezeichnen kann, ist für mich nicht ganz so gelungen. Aber es mag auch an der Qualität der Bilder liegen, beziehungsweise an der Druckqualität. Da bin ich nicht der Profi, der ein respektables Urteil liefern kann. Da geht nur gefällt, oder gefällt nicht.
Zu einem Preis von 17,99 € ist es im einschlägigen Buchhandel unter unten genannter ISBN erhältlich. Ebenfalls ist es als eBook erschienen.
ISBN: 978-3-7995-1022-6
Mein Fazit: Ein Buch mit schönen, interessanten Rezepten die auch gleichzeitig zur eigenen Kreativität anregen. Für jeden etwas dabei und mit diesen Rezepten kommt man schnell weg vom Nudelsalat-Frikadellen-gekochte Eier-Klischee. Mit diesen Kleinigkeiten macht ein Ausflug ins Grüne jenseits der Massenverköstigung wieder Spaß. Also eins ist sicher, wir werden den Sommer für das eine oder andere Picknick nutzen und dann packe ich bestimmt auch die Avocadocreme mit Apfel und Garnelen ein.
Avocadocreme mit Apfel und Garnelen:
160 g gekochte Garnelen
Salz
Pfeffer aus der Mühle
2 Äpfel Granny Smith
Saft einer ½ Zitrone
1 ½ Avocado (ich habe 2 Avocados verarbeitet)
1 Messerspitze Koriander gemahlen
½ Teelöffel Zucker
Koriandergrün für die Deko
Die Garnelen klein schneiden. Die Äpfel waschen, entkernen und in Würfel schneiden.
Mit den Garnelen und einem Esslöffel Zitronensaft vermischen.
Die Avocado halbieren, ebenfalls entkernen und das Fruchtfleisch aus der Schale heben. Mit dem restlichen Zitronensaft und Salz, Pfeffer, Zucker und dem gemahlenen Koriander mit einem Mixstab pürieren. Die Äpfel mit der Avocadocreme in kleine Schalen oder Einmachgläser schichten. Mit dem Koriandergrün dekorieren und gut verschließen.
Anmerkung: Im eigentlichen Rezept sollen 1 ½ Avocados verwendet werden, aber wer Avocados kennt weiß wie schnell sie verderben und unansehnlich werden, deswegen habe ich die ganzen Avocados verarbeitet.

Donnerstag, 28. April 2016

Kleines Buch mit geballter Ladung, oder geschmorte Kalamare mit Tomaten…

…ich weiß, der April ist kein Tomatenmonat, aber im Rahmen des näher zusammen rücken der ganzen Welt, sind die Tomaten mittlerweile ganzjährig allerorts vertreten. Nein, ich werde jetzt keine Grundsatzdiskussion initiieren um den Sinn, oder Unsinn. Ich möchte nur gelegentlich darauf aufmerksam machen, dass eine Tomate im April durchaus in die Kategorie Luxus gehört.
Wenn Du in meinem heutigen Rezept noch die anderen Zutaten liest, stehst Du knapp vor der Schnappatmung was die Regionalität angeht. Was hältst Du von kleinen Kalmaren, roter Paprika, frischen Thymianzweig und Piment d’Espelette.
Das Rezept kommt nicht von mir ich wasche meine Hände in Unschuld, ich habe es mir aus einem kleinen Buch gefischt. Ein kleines handliches Buch mit 72 Seiten im Hardcover und den Maßen 19 x 19 cm. Das Buch ist im Jan ThorbeckeVerlag erschienen und dort war man so freundlich und hat mir dieses nette Büchlein zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle herzlichen Dank.
Wenn Du meinst dieses kleine Format kann ja so unglaubliche Überraschungen nun nicht gerade beherbergen, dann täuscht Du Dich gewaltig. Wunderbare Rezepte habe ich direkt beim ersten durchblättern gefunden und wie Du mich kennst, entsprechend nachgebastelt. Demnächst werde ich Dich mit Carpaccio von gemischten Gemüse, Mini-Blechkartoffel und einer exzellenten Kartoffelpizza überzeugen.
Aber heute bringe ich dich auf den Geschmack dieser schönen Lektüre und natürlich den geschmorten Kalmar.
Doch eh ich zum Rezept komme möchte ich Dir noch etwas über das Buch bzw. die Autorin erzählen.
Bérengère Abraham, die Autorin, hat Kunst studiert und arbeitete als Hauswirtschaftlerin für zahlreiche französische Zeitschriften. Sie hat mehrere Bücher über französische Küche veröffentlichtunter anderen mir drei bekannte im Thorbecke Verlag. Eins der Drei ist meine heutige Vorstellung mit dem Titel „Tomaten, Bohnen und Paprika“. Kochen mit Sommergemüse. Okay der Sommer ist noch verdammt weit weg, zumal der Frühling ja noch nicht einmal richtig Einzug gehalten hat. Aber meine Devise, man kann ja den Ernstfall proben. Also bestaune ich das kleine Buch mit den 72 Seiten wie auch die reizenden Bilder von Valérie Lhomme. Ein Vorwort gibt es nicht, aber dafür startet es gleich mit einem Inhaltsverzeichnis. Die Erste Rubrik heißt „Sommergemüse“, was mich etwas verunsichert, denn ich dachte im ganzen Buch geht es um Sommergemüse. Na okay, im zweiten Kapitel werden „Hülsenfrüchte“, im dritten „Gemüse im Bund“ und im vierten „Noch mehr Gemüse“ unter die Lupe genommen. Es ist ein reines Rezeptbuch. Einige Rezepte sind durch Produktwissen oder diversen Tipps aufgepeppt. Bei jedem Rezept ist jeweils eine Zeitangabe zur Zubereitung und zur Garzeit. Ebenfalls eine Angabe der Personenzahl für die das Rezept reichen soll. Ich denke diese Angabe hätte man sich schenken können, da ich lediglich drei Rezepte gefunden habe wo die Personenzahl von vier Personen abwich. Eine entsprechende Bemerkung bei diesen einzelnen Rezepten hätte meines Erachtens gereicht. Ich konnte 30 Rezepte ausmachen, von denen ich im Hieb, wie schon erwähnt, vier nachgearbeitet habe.
Eh ich Dir das Rezept verrate noch schnell die ISBN 978-3-7995-1033-2, Du bekommst das Buch mit dem Titel „„Tomaten, Bohnen und Paprika“ für 12,99 € im Fachhandel.
Geschmorte Kalamare mit Tomaten und Piment d’Espelette:
Zutaten:
1,5 kg kleine Kalamare
1 Rote Paprika
5 Tomaten
1 Zwiebel in dünne Scheiben geschnitten (das geht gut auf einem Hobel)
2 Knoblauchzehen fein gehackt
3 Esslöffel Olivenöl
2 frische Thymianzweige
2 Rosmarinzweige
1 Teelöffel Paprikapulver
1 Prise Piment d’Espelette
Salz und Pfeffer frisch aus der Mühle
Die kleinen Kalamare putzen und speisefertig säubern. Die Paprika putzen, Strunk und Kerner entfernen und in Streifen schneiden. Die Tomaten entkernen und in grobe Stücke teilen. Die Zwiebelringe zusammen mit dem gehackten Knoblauch in Olivenöl anschwitzen.
Die Tuben und Tentakel der Kalamare dazu geben und gute 5 Minuten anbraten. Restliche Zutaten zugeben durchrühren mit Salz und Pfeffer abschmecken und 20 Minuten im geschlossenen Topf dünsten. Den Deckel vom Topf nehmen und weitere 20 Minuten köcheln lassen. Eventuell nochmals abschmecken und sofort servieren.
Mein ganz persönlicher Tipp: kalkuliere für 4 Personen die doppelte Menge ein. Das ist so unglaublich geschmackvoll, da willst Du garantiert einen Nachschlag. Ich warte jetzt auf den Sommer und dann werde ich das Gericht für zwei Tage kochen und alles an einem Abend aufessen, schwöre!

Dienstag, 24. März 2015

Buchvorstellung: A Tavola!

Wie der Titel es schon sagt, heute geht es um die italienische Küche, um genau zu sagen, Christian Henze hat die Feder geschwungen und seine Rezepte für die „Echte Cucina Italiana für zu Hause“ zusammengefasst. Das Buch ist frisch in diesem Monat im südwest Verlag erschienen
Damit Du im Bilde bist, das ist Christian Henze:
Christian Henze, Jahrgang 1968 und ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern, ist bekannt geworden durch Auftritte in TV-Kochsendungen wie „Kerners Köche“ (ZDF) oder „Promi-Kocharena“ (VOX). Aktuell ist er immer freitags auf MDR im Kochblock „iss' was“ im Rahmen der Sendung „Hier ab vier“ zu sehen. 2009 wurde Henze, der in Kempten eine große Kochschule betreibt, mit dem „Starcookers Gourmet Award“ ausgezeichnet – dem größten Publikumspreis für den beliebtesten Spitzenkoch im deutschsprachigen Raum. Ebenfalls 2009 wurde seine Kochschule im bayerischen Kempten von der Euro-Toques-Stiftung mit dem „Cooking Together Award“ ausgezeichnet, der jedes Jahr die besten Kochschulen ehrt.

Immer wieder bin ich von der italienischen Küche ganz fasziniert, zumal sie in meinen Augen alltagstauglich ist. Ich rede jetzt nicht von Pizza und der bekannten Nudelküche, sondern eher von den alltäglichen Raffinessen die in italienischen Haushalten tagtäglich auf den Tisch kommen.
Und genau das möchte Herr Henze mit seinem neuen Buch „A Tavola“ vermitteln.

A Tavola kommt mit einer Landhaus-, oder besser Landgarten-Atmosphäre daher und macht Lust auf Essen mit Freunden. Irgendwie kommt der Eindruck von Sommerküche auf. Die Bilder präsentieren die Lebensart der 60 – 70ziger. Retro eben, wenn man es so bezeichnen möchte. Die Landhausatmösphäre prägt das ganze Buch. Vor jedem Kapitel Impressionen.

Die Inhaltsübersicht unterteilt sich in Rubriken:
- Einleitung
- Antipasti
- Pasta
- Pizza
- Verdure
- Pesce
- Carne Dolci

Nach der Inhaltsübersicht kommt die Einleitung. Gleich über mehrere Seiten geht Herr Henze auf seine Erinnerungen ein und erklärt was für ihn in seinem Leben italienische Küche heiß und wie sie das Leben von Herrn Henze in allen Lebensepochen geprägt hat. Er schreibt über die Entstehung des Buches und was ihn dazu bewegt hat. Auch wenn das ganze Buch, also Bilder und Rezepte den Eindruck erwecken, dass der Schauplatz tatsächlich Italien war, so wurde ganz geschickt eine Täuschung hervorgerufen, aber das war gezielte Absicht, denn Herr Henze möchte damit beweisen, dass das Dolce Vita überall ausgelebt werden kann. Keins der Fotos ist in Italien gemacht worden, wie Herr Henze aufklärt, alle im Fränkischen, auf dem Holunderhof.
Nach seiner ausgiebigen Einleitung startet er mit den Rezepten.
In der Rubrik Antipasti lockt er nicht nur mit den Suppen, auch Hähnchenvitello oder seine Version vom Nizza-Salat Italiano möchte man gerne probieren.
Im Kapitel Pasta findet man die unterschiedlichsten Zubereitungen und Geschmacksrichtungen der Nudelküche, allerdings ein Rezept für die Herstellung von Nudelteig wirst Du leider nicht finden. Aber es ist ja auch kein Grundlagenkochbuch.
Anders im Bereich Pizza, hier startet das Kapitel gleich mit dem Grundrezept für Pizzateig und geht mit einem Rezept für einen Kartoffelpizzateig weiter. Für den Kartoffelpizzateig benötigst Du tatsächlich Kartoffeln, ich kenne es aus anderen Büchern, da ist lediglich Kartoffelmehl im Teig.
Unbedingt solltest man die Pizza Ciabatta mit Frischkäse und Parmaschinken ausprobieren, aber dazu später.
In der Abteilung Verdure wird Gemüse so zubereitet wie wir es mögen. Vegetarische Gerichte wie ich sie mir in so manch einem vegetarischen Kochbuch wünschen würde.
Dann geht es mit Fisch weiter. Lachs, Zander, Forelle, Saibling sind die Stars und Rezepte zu Scampi, Muscheln und Thunfisch fehlen auch nicht. Wobei die letztgenannten auch nur jeweils einmal ihren Auftritt verzeichnen können.
Nach dieser Vielseitigkeit geht es an die Fleischfraktion. Man findet Schwein-, Rind-, Kalb und Hähnchenfleisch. Alles sehr mediterran und ansprechend zubereitet.
Als letze Rubrik darf natürlich die süße Vertretung nicht fehlen. Die bekannten Verdächtigen wurden auf neue Art interpretiert. Mandeltiramisu mit Blaubeeren, Stracciatella-Creme mit Himbeeren, Panna Cotta mit Pistazien und natürlich etwas mit Kaffee, Amaretto oder Ricotta darf auch nicht fehlen.

Jedes Rezept ist mit Angaben zu Zutaten, Zubereitungszeit, dem so genannten „So geht´s“ und einer Anleitung zum Anrichten ausgestattet. Selbstverständlich rundet das passende Bild die Anleitung entsprechend ab.

Das Buch endet mit einem Register das nochmals in unterschiedliche Gruppen unterteil ist. Diesmal wird wie folgt unterschieden:
- Vorspeisen & Kleine Gerichte
- Suppen
- Hauptgerichte Pasta
- Hauptgerichte Pizza
- Hauptgerichte Gemüse
- Hauptgerichte Fisch & Meeresfrüchte
- Hauptgerichte Fleisch
- Desserts

Zum allerletzten guten Schluss gibt es dann noch eine Danksagung an alle Beteiligten von Herrn Henze.

Die Rezepte sind meines Erachtens auch für Anfänger gut umsetzbar, sehr vielseitig und Bekanntes neuzeitlich interpretiert.
Was die Zutaten allerdings angeht, sollte man eine gute Bezugsquelle italienischer Produkte haben und das Grundwissen zum Wareneinsatz der entsprechenden Zutaten besitzen.
Zu den Zutaten hätte ich mir schon eine Rubrik der Erklärungen gewünscht, denn nicht jeder weiß im Hieb was Condimento bianco, Taleggio, Fregola, Bresaola oder Strozzapreti ist.

In meinen Augen wird das Buch dem Titel gerecht und nicht nur dass ich schon einiges nachgekocht habe, es sind wenige Rezepte im Buch die ich nicht gerne probieren möchte.

Ausprobiert habe ich bisher:
- Ciabatta
- Tomatensugo
- Pizza Ciabatta mit Frischkäse und Parmaschinken
- Lachsspieße mit Zitronenkartoffeln
- Schweinefilet mit Zitrone und Tomaten-Auberginen-Gemüse
- Stracciatella-Creme mit Himbeeren Kirschen, für die Himbeeren muss ich noch auf den
  Sommer warten
- Amarettoeis mit Vanillegrissini

Ich muss gestehen, jede einzelne Speise war sehr schmackhaft und ich habe das ganz große Glück eine entsprechende Bezugsquelle zu besitzen.
Mit Sicherheit wird noch einiges aus dem Buch nachgekocht. Die oben aufgeführten Gerichte werde ich nach und nach hier im Büdchen vorstellen und Ihr könnt Euch auch auf die bisher noch nicht gekochten Speisen freuen.

Christian Henze
A Tavolla! (Die echte Cucina Italiana für zuhause)
südwest Verlag
ISBN: 978-3-517-09319-2
An dieser Stelle möchte ich noch ein Dankeschön an den südwest Verlag senden, der so freundlich war und mir das Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.
Trotz der netten zur Verfügungsstellung ist meine Meinung zu diesem Buch meine eigene und ich bin in keinster Weise davon beeinflusst.
Als Zugabe gibt es heute das geniale Rezept des Ciabatta, aber ich kann Dir jetzt schon einen Tipp geben. Solltest Du die Pizza Ciabatta mit Frischkäse und Parmaschinken auch noch machen wollen, dann backe gleich zwei der köstlichen Brote. Das Ciabatta schmeckt so fantastisch, wenn Du erst einmal eine warme Scheibe mit etwas Butter oder Frischkäse probiert hast, wird es fast nicht mehr für die Pizza Ciabatta mit Frischkäse und Parmaschinken reichen.
Ciabatta:
100 g Weizenmehl
1 ¼ Teelöffel Trockenhefe
200 g Hartweizengrieß
1 Teelöffel Meersalz 3 Esslöffel Olivenöl
1 Teelöffel grobes Meersalz
¼ Teelöffel geschroteter schwarzer Pfeffer
¼ Teelöffel getrockneter Oregano
200 ml lauwarmes Wasser
Vorteig:
Mehl mit ¼ Teelöffel Trockenhefe und 100 ml lauwarmes Wasser vermischen und gute 15 Minuten gehen lassen. Anschließend den Hartweizengrieß, restliche Hefe, Salz, Olivenöl und weitere 100 ml Wasser zum Vorteig geben und alles gut durchkneten.

Den Teig mindestens 30 Minuten gehen lassen.
Danach zu einem Ciabattabrot formen mit geschroteten Pfeffer, groben Meersalz und Oregano bestreuen und bei 180°C Ober-/Unterhitze untere Schiene 40 Minuten backen.

Donnerstag, 6. November 2014

Nicht jedes Rezept ist zu gebrauchen, oder Schoko-Shooter statt Marshmallow…

…ganz großes Kino sollte es werden, jahaaa ganz großes Kino und was war es? Na, was glaubst Du? Genau das mega Fiasko der Woche. Nee Herr Pranschke, das war nix. Eigentlich bin ich ja von Ihrem neuen Buch überzeugt, so wie von den vielen anderen Büchern die aus Ihrer Feder stammen, aber das Rezept mit den Marshmallows war einfach nur, gelinde ausgedrückt, Mist! Wabbeliges Glibberzeugs das zwar nach Marshmallows schmeckte, aber weit von der Konsistenz echtem Mäusespeck entfernt ist.
Gut ausgesehen haben sie ja, die Glibberdinger, aber ich wollte sie zu einem Dessert meinem Besuch anbieten. Nee, mit dem Zeugs hätte ich mir komplett meinen guten Ruf in Sachen Geschmack ruiniert. Das konnte ich keinem anbieten, selbst vor Herrn GB habe ich mich irgendwie geschämt.
Aber mal so ganz unter uns, ich weiß ja welche Rolle ich im Leben bei Herrn GB spiele, aber das er echt soweit gehen würde, sich für so ein Quaddelzeugs opfern würde, wäre mir im Traum doch nicht eingefallen.
Einen Teil des Zeugs hat er tatsächlich gegessen, oder sagen wir mal probiert, aber der Hauptteil ist dann wirklich in den Abfall gelandet. Kannst Du Dir vorstellen wie weh mir das tat? Die wertvollen Zutaten, die Arbeit und ich muss auch ganz ehrlich sagen, ich habe mich so sehr über die Bilder gefreut. Jetzt schau mal selbst, die sind doch so schlecht nicht geworden.
Wieder mal ein Beweis wie sehr in so manch einem Kochbuch gefuscht wird. Schöne Bilder alleine bringen es eben auch nicht.
Herrn GB konnte ich jetzt nicht mit den Bildern einfach mal so abspeisen. Als kleine Entschädigung habe ich ihm auf die Schnelle einen Schoko-Shooter serviert. Den habe ich übrigens auch in dem Schokoladenbuch gefunden. Allerdings habe ich da von vorneherein das Rezept abgewandelt, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich 2 cl Sahne mit 6 cl Whisky-Creme-Likör zu einem Sahneschaum schlagen kann. Meine Befürchtung dass die Sahne gerinnt bestätigte sich übrigens bei einem Versuch den ich einen Tag später ausprobierte.
Hier jetzt mein Rezept mit Gelinggarantie:
150 ml geschlagene Sahne
8 cl Sahnelikör
2 Teelöffel süßes Kakaopulver
4 Espresso
Wenn Du hast, 4 Espressotassen aus Glas
Den Sahnelikör mit einem Pürierstab schaumig aufschlagen. Die geschlagene Sahne mit dem aufgeschlagenen Sahnelikör vermischen.
Jeweils einen halben Teelöffel Kakaopulver in eine Espressotasse geben und einen heißen Espresso aufgießen. Dann obenauf auf jeden Espresso einen großen Löffel von der Likörsahne geben.
Mit diesem kleinen Trostpflaster konnte ich Herrn GB wieder fröhlich stimmen.
Nichtsdestotrotz werde ich sicherlich viele weitere Rezepte aus dem Buch ausprobieren, denn die Backrezepte hören sich richtig gut an.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Ein schönes Buch und Schokolade, oder New-York-Cheese-Cake with Chocolate…

…Pünktlich zur kalten Jahreszeit ist im Kosmos-Verlag ein Buch erschienen das uns die dunklen Monate im Jahr nicht nur erhellen will, sondern auch kräftig versüßen möchte. Womit könnte das Versüßen besser gelingen wie mit Schokolade.
Als Autor steht Rafael Pranschke dahinter. Herr Pranschke ist mir bereits aus anderen Büchern bekannt und konnte mit seinen Bücher schon in der Vergangenheit kräftig punkten.
Wie aus anderen Büchern aus dem Kosmos-Verlag gewohnt, gibt es auch in dieser Lektüre ersteinmal etwas Wissen über das Buch Thema. In diesem Fall über die Schokolade. Woher sie stammt, wie sie nach Europa gekommen ist und aus was sie hergestellt wird. Es werden die unterschiedlichen Sorten erklärt, praktische Helfer, die man in der Schokoladenküche gut gebrauchen kann, vorgestellt und natürlich wie man mit ihr richtig umgeht. Das Buch ist voller hübscher Geschenke und Leckereien die man gerne anbietet, verschenkt und auch selber gerne verzehrt.
Für diese Menge an Ideen ist eine Winterzeit definitiv viel zu kurz. Das ganze Buch ist Hüftgold pur. Cupcakes, Getränke, Dekorationen, Kleingebäck, Desserts & Eis, Trüffel, Pralinen & Konfekt, Torten & Tartes, Sossen und Kuchen, Süßigkeiten und Tafelschokoladen, wie man sieht, alles ist dabei. Was ich an den Büchern von Herrn Pranschke mag, er hält einige Joker im Ärmel und gibt richtig gute Küchentechniken preis.
Du merkst schon, ich bin begeistert.
Aber wer hier im Büdchen die eine oder andere Rezension schon gelesen hat der weiß auch, dass ich mir erst eine Meinung erlaube, sobald ich verschiedene Rezepte selber ausprobiert habe.
Vorher gebe ich Dir aber eben noch schnell von diesem kleinen handlichen Buch die ISBN und die Maße durch. Ach ja, dieses Schokoladenwerk hat ein 144 Seiten und 85 wunderschöne Farbfotos. Es ist in der 1. Auflage im Oktober 2014 erschienen. Es ist 221 mm lang und 195 mm breit.
So und nun gibt es einen ganz fantastischen New-York-Cheese-Cake. Der ist wirklich super toll und wird fest ins Büdchenprogramm aufgenommen.
Zutaten:
1 kg Quark
125 g weiche Butter
300 g Zucker
3 Eier
3 Esslöffel Hartweizengrieß
1 Päckchen Backpulver
60 g Kakaopulver
3 – 5 Esslöffel Milch
Etwas Butter zum Einfetten
Der Quark in einer Schüssel glatt rühren. Butter, Zucker und Eier in einer weiteren Schüssel ganz besonders cremig rühren und nun den Quark unterheben. Hartweizengrieß und das Backpulver untermischen.
Den Backofen auf 180°C (Umluft160°C) vorheizen. Eine Springform gut fetten, oder mit Backpapier auskleiden und 2/3 der Käsekuchenmasse in die Form geben.
Die restliche Käsekuchenmasse mit dem Kakaopulver und der Milch vermischen. Die dunkle Teigmasse auf die helle Kuchenmasse geben und mit einer Gabel beide Teige musterartig miteinander vermischen.
Den Kuchen 60 Minuten auf mittlerer Schiene backen, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Er ist herrlich cremig und wunderbar fluffig.

Anmerkung: ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und erkläre dass meine Meinung davon komplett unbeeinflusst ist und ich hier mit eigenen Worten meine freie Meinung veröffentliche.

Donnerstag, 7. August 2014

Ich schleppe es schon seit Monaten mit mir herum, Schokomousse…

….haha, Du denkst ich hätte mal so richtig zugeschlagen und seit Monaten werde ich die Schokosünde nicht los und die Mousse hängt mir auf den Hüften? Falsch!!! Ich habe sie, die Mousse, lediglich probiert. Das richtige Naschen habe ich Herrn GB überlassen. Kannst Du Dir ja denken, der ließ sich nicht lange bitten.
Was ich seit Monaten mit herumschleppe ist ein ganz reizendes Buch aus dem Kosmos Verlag. Wie hätte es auch anderes sein können, zumal ich hier ja schon häufig bekundet habe, dass mir die Bücher als praktische, mal schnell nachlesende, Ratgeber aus dem Kosmos Verlag sehr gefallen. An dieser Stelle möchte ich mich für die Verfügungstellung des Buches bedanken. Gleichzeitig versichere ich frei in meiner Meinung und unbeeinflusst zu sein.
Diesmal geht es um Fingerfood und die Autorin ist Christina Kempe. Ich weiß das Buch ist bereits Anfang des Jahres auf den Markt gekommen, aber verschiedene Umstände verhinderten bis heute die Vorstellung. Doch muss ich gestehen, es ist aktueller denn je, denn Fingerfood ist immer im Trend. Immer wieder habe ich mir Anregungen für diverse Kleinigkeiten geholt und ich werde nicht müde dieses Buch zu lesen.
Es startet mit einem Inhaltsverzeichnis mit der Bezeichnung Häppchen, Tapas & Fingerfood. Die einzelnen Rubriken unterteilen sich in Handlich, Aromatisch, Knusprig, Edel, wie auch Süß und fruchtig. Also für jeden etwas. Im Bereich Handlich findest Du Fingerfood & kleine Snacks, bunte Salate, Blitz Häppchen mit Dips & Co.
Cracker, Grissini, Brot und marinierte Häppchen ist im Fach für Aromatisch eingeteilt. Ja und so setzt sich das ganze Buch fort. Jede Sparte Ideenreich und spannend. Leichte Anleitungen, mit kreativen Rezepten. Die Zutaten gekonnt zusammen gestellt und teilweise sehr raffiniert gewürzt. Aber auch die einfache, schlichte Version ist vertreten.
Du weißt wie ich zum Salat Caprese stehe, aber wenn es sich dann doch einmal nicht umgehen lässt Tomaten mit Mozzarella zu servieren, dann ist die Idee Caprese-Spießchen zu basteln nicht wirklich die Schlechteste. Dort werden sie obendrein noch in Gläser serviert und das sieht noch sehr ansprechend aus.
Die Vielzahl und die Variationen der Ideen ist so umfangreich, da werden noch einige Anregungen von umgesetzt. Auch wenn im ersten Moment der Eindruck entsteht, es sind alles bekannte Speisen erkennt man gleich beim zweiten Blick, dass selbst die klassischen Häppchen modernisiert und aufgepeppt sind.
Herr GB erfreute sich ganz besonders an der süßen Rubrik. Mohn-Panna-Cotta, Beeren-Pavlova und Kirsch-Rahm-Ecken mit Marzipan ließen sein Herz höher schlagen. Für den Anfang habe ich ihm ein weißes Schokomousse mit Macadamia-Krokant gemacht. Aber eh ich dir jetzt von dem Rezept erzähle, schreibe ich dir mal vorher noch die ISBN und die nötigen Infos auf, damit Du die schon einmal hast. Wenn Du dann demnächst in die Buchhandlung Deines Vertrauens gehst, um dir dieses nette Buch zu besorgen, bist Du bestens ausgerüstet.
Das Buch ist als gebundene Ausgabe mit 144 Seiten im Kosmos Verlag erschienen. Es hat einen Integralband und die ISBN lautet 978-3440130056. Wie Du schon weiß ist die Autorin Christina Kempe. Christina Kempe ist erfolgreiche Kochbuchautorin, gestaltet und lektoriert Bücher und macht als Foodstylistin vom kleinen Häppchen bis zur großen Torte die verschiedensten Gerichte schick für ihren Auftritt vor der Kamera. Die Bilder in dieser Lektüre sind richtig hübsch und anregend. Mal klassisch modern, dann wieder stilvoll und edel, aber auch frühlingshaft und frisch.
So jetzt komme ich endlich zum Schokomousse.
Ein kleines Dessert das nicht zu schwer ist und doch einen schönen Abschluss bildet und den süßen Zahn auch noch schnell stillt.
Weisse Schokomousse mit Macadamia-Krokant:
Mark einer Vanillestange
200g weiße Schokolade
200g Creme fraîche
2 Esslöffel weißer Portwein oder Sherry (ersatzweise Birnensaft)
100 ml Sahne
50 g geröstete und gesalzene Macadamia
50 g Zucker
Creme fraîche mit dem Portwein, dem Vanillemark und der Schokolade erwärmen. Während des Erwärmens ständig rühren sodass sich die Schokolade langsam auflösen kann. Auf keinem Fall zu stark erhitzen, damit die Schokolade nicht klumpt. Die Schokocreme in eine Metallschüssel füllen und diese in ein eiskaltes Wasserbad stellen und kalt rühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Schokocreme heben.
Die Mousse in kleine Portionsförmchen füllen und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Die Macadamia grob hacken. Den Zucker in einer beschichteten Pfanne karamellisieren lassen und die Nüsse hineingeben.
Zusammen verrühren und sofort auf Backpapier verteilen. Erkalten lassen und den harten Krokant grob hacken. Kurz vor dem Servieren der Schokomousse den Krokant aufstreuen.


Dienstag, 25. März 2014

Jetzt ist es/er raus, der Bärlauch…

…die eigentliche Einkochzeit ist ja, im allgemeinem Glauben der Sommer und der Herbst, aber Einkochzeit ist immer. Du kannst gleich im Frühling mit dem Konservieren von wilden Kräutern und Blüten anfangen. Ein Kraut auf das alle warten ist der Bärlauch. Lange war er vom Speiseplan verschwunden, aber seit die Entdeckung von Natur und Landschaft wieder zurückgekommen ist wird er sogar selber gesammelt. Herr GB und ich sind zwar hier durch die Wälder geirrt, aber fündig sind wir letztendlich dann doch auf dem Markt geworden.
Den Bärlauch habe ich mindestens einmal im Frühling auf der Speisekarte. Bärlauchpesto ist schon Standardprogramm das hat ja eigentlich jeder auf seiner Bastelliste und die Bärlauchnudeln sind einfach nur genial. Aber jetzt gibt es hier bei uns auch noch einen Bärlauchessig. Aber einen ganz besonderen und zwar mit kandierten Orange. Jetzt bisste platt, oder?
Ich bin ja ehrlich, er ist nicht auf meinem Ideenmist gewachsen. Das Rezept habe ich in einem kleinen reizenden Buch aus dem Kosmos-Verlag gefunden. Es ist recht frisch erschienen und macht Lust auf die nächsten Monate. Der Titel "Meine Küchenschätze aus Natur & Garten" wurde von einer Gemeinschaft Autoren verfasst, und es ist eine Sammlung von richtig tollen Rezepten die Lust auf Vorratshaltung machen, entstanden. Ich muss ja gestehen, dass ich einige Bücher über Haltbarmachung habe, aber mit diesem Büchlein sind weitere sehr interessante Rezepte ins Büdchen eingezogen. Außerdem mag ich die Bücher aus dem Kosmos-Verlag nur schon alleine wegen ihrer Aufmachung. Richtig praktisch und von mir sehr geschätzt sind die Tipps unter dem Motto "Das ist wirklich wichtig".
Die Einteilung einzelner Abschnitte ist sehr übersichtlich. Die Küchenschätze sind in unterschiedlichen Rubriken auf 144 Seiten eingeteilt. Fruchtig und süß, Herzhaft und würzig, Flüssig und fein. Ich habe in jedem Bereich etwas gefunden was ich noch nicht kannte und was sich unglaublich spannend anhört. Du denkst das ist kein Buch für Dich, schließlich hast Du gar keinen Garten? Vergiss es gleich wieder, die meisten Zutaten für die Rezepte findest Du in der Natur. Du musst also nur mal feste Schuhe anziehen und hinaus ins Grüne wandern. Ich bin überzeugt Dich werden die meisten in Deinem Freundeskreis um Deine frische Gesichtsfarbe von der vielen frischen Luft beneiden und die Bewunderung, was Deine zukünftige Vorratshaltung angeht, ist Dir auch gewiss.
Möchtest Du noch die ISBN haben, helfe ich Dir gerne weiter: ISBN: 978-3-440-14116-8
Aber auf der Seite des Kosmos Verlages findest Du noch viele weitere Angaben.
Aber eh die Bärlauchsaison vorbei ist, hier noch schnell das Rezept. Damit kannst Du dann noch bis zum Herbst an den derzeitigen Frühling denken.
Bärlauchessig:
Für einen Liter Essig benötigst Du 30 Bärlauchblätter, 1 Bio-Orange, 1 Liter Weißweinessig und 2 Teelöffel Akazienhonig.
Die Schale der Bio-Orange musst Du erst einmal kandieren, das machst Du am besten wie es bei der Freundin mit der Cedri beschrieben ist. Das Rezept macht zwar etwas Arbeit, aber es ist genial und mit Gelingsicherheit.
Jetzt ist alles Weitere ein Kinderspiel.
Alle Zutaten vermischt Du in einem großen Glas und lässt den Bärlauch 14 Tage ziehen. Wenn Du sofort anfängst könntest Du für Ostern noch Essiggeschenke basteln, also worauf wartest Du noch? Schuhe an und ab in den Wald.