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Sonntag, 12. Juni 2016

Das Büdchen kocht für die EM – Tag 3 – die deutschen Jungs laufen ein, aber vorher gibt es noch ein Kartoffelsüppchen…

…quasi zur Stärkung. Aber leicht muss die Suppe sein, denn schließlich soll der Auftritt unserer Burschen ja keine Lachnummer werden. Des Deutschen liebste Knolle ist die Kartoffel, also was ist da näher als eine Kartoffelsuppe. Jetzt nicht einfach irgendeine, sondern eine schöne leichte Süßkartoffelsuppe. Mit einem Hauch Ingwer, damit sind sie auch gleich gegen Grippe gewappnet und der Knoblauch kommt auch noch rein, somit werden auch Entzündungsherde gleich im Keim erstickt. Der Tandoorispieß gibt noch die nötige Sättigung, macht aber nicht müde und der Orangensaft in der Suppe bringt Frische und beflügelt. Sie sollen über den Platz fliegen und nicht mit hängenden Flügeln über den Rasen schleichen.
Also so, oder so ähnlich sähe der Speiseplan aus, wenn ich was zu sagen hätte.
Ich meine ich habe ja was zu sagen, aber eben nur im Büdchen und nicht bei den Jungs. Ist vielleicht auch besser so, denn sollte es in die Hose gehen, also nicht die Suppe, sondern der Spielauftakt für unsere Burschen, bin ich fein raus, denn ich habe ja nicht für sie gekocht.
Also egal was sie heute machen, es sind und bleiben unsere Jungs. Wir schauen natürlich und drücken die Daumen.
Falls Du auch mal ein Gewinnersüppchen essen möchtest, hier das Rezept.
Süßkartoffelingwersuppe mit Tandoorihähnchenspieß:
Für die Süßkartoffel-Ingwer-Suppe:
1 Schalotte in feine Würfel geschnitten
1 Knoblauchzehe, gehackt
3 cm Ingwer fein gewürfelt
1 Esslöffel Rapsöl
500 g Süßkartoffeln
50 ml trockener Weißwein
500 ml Gemüsebrühe
1 Stange Zitronengras
1 Schale einer Bio-Zitrone
250 ml Sahne
100 ml frisch gepresster Orangensaft
1 Teelöffel Chilifäden
1 Prise Cayennepfeffer
Einige Korianderblätter, fein gehackt
1 Esslöffel rote Pfefferbeeren mit Fleur de Sel gemörsert
Geröstete Koriandersamen zu Pulver gemörsert
Bunter Pfeffer, aus der Mühle
Fleur de Sel
100 ml Sahne
Schalottenwürfel zusammen mit dem Ingwer und dem Knoblauch in dem Rapsöl kurz andünsten. Die Süßkartoffeln schälen und klein schneiden, zusammen mit den Chilifäden in den Topf geben und mit den anderen Zutaten ca. 5 Minuten weiterdünsten.
Mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen. Zitronengras mit einem Messer anklopfen und ebenfalls zur Suppe geben. Nun die Kartoffeln gute 20 Minuten gar kochen. Zitronengras entfernen. Die Schale der Zitrone abreiben und zusammen mit dem Orangensaft und der Sahne zur Suppe geben. Kurz aufkochen lassen. Suppe mit dem Mixstab pürieren. Koriandersamen in einer Pfanne anbraten und anschließend mörsern. Suppe mit Koriandersamen, Cayennepfeffer, Fleur de Sel und bunten Pfeffer abschmecken.
Rote Pfefferbeeren mit Fleur de Sel mörsern. Die restlichen 100 ml Sahne steif schlagen. Koriander waschen, trocknen und fein hacken.
Tandoori Hähnchenspieße:
2 große Hähnchenbrustfilets
1 Esslöffel Tandoorigewürzpulver
1 Esslöffel Orangensaft
1 Esslöffel Rapsöl
Tandoorigewürz, Orangensaft und Öl mischen. Hähnchenbrustfilet in Würfel schneiden und auf Spieße stecken. Die Hähnchenspieße mit der Tandoorimischung bestreichen.
Eine beschichtete Pfanne mit etwas Öl auskleiden und die Spieße auf kleiner Heizstufe braten.
Die Suppe in Teller geben, jeweils einen Tandoorispieß anlegen. Einen Klecks Sahne aufgeben, mit dem Rote Pfefferbeerensalz bestreuen und den gehackten Koriander aufstreuen.

Freitag, 10. Oktober 2014

Kürbiscremesuppe mit Krönung…

…wenn Du jetzt glaubst ich habe eine Suppe gekocht und als Krönung Kürbiskernöl aufgeträufelt und dann noch die arme Suppe mit gehackten Kürbiskernen beworfen, dann hast Du dich in den Finger geschnitten! Also so sinnbildlich!
Die Kerne und das Öl kannst Du getrost vergessen im Schrank stehen lassen.
Klar habe ich eine Kürbiscremesuppe gekocht, aber mal ganz anders. Nicht dass Du glaubst ich verteufel jetzt alle anderen delikaten Kürbissuppenrezepte, nee ganz sicher nicht, aber ich denke es ist einfach mal Zeit dem Kürbis andere Partner zu präsentieren.
Die besten Rezepte sind eh meistens Zufallsprodukte und mit meiner Suppe war es eigentlich auch so. Ich hatte noch zwei richtig dicke Süßkartoffeln und dann lungerte hier auch noch ein Minikörbchen voll Pfifferlinge herum. Obendrein war ich auch noch derart im Rapsölrausch, dass alles was mir unter die Finger kam die Bekanntschaft mit Rapsöl machte.
Echt schade dass ich schon zwei Rezepte bei Peggy eingereicht habe, denn ich denke dieses Süppchen hätte auch noch hervorragend zu ihrem Event gepasst. Aber ist egal, Hauptsache es geht nicht verloren und hier im Büdchen ist das Rezept gut aufgehoben.
Aber jetzt kommt das Rezept, ich will Dich mal nicht zu lange auf die Folter spannen.
Kürbissuppe mit frittierten Süßkartoffelscheiben und Pfifferlingen
500 g Hokkaido Kürbis, in grobe Würfel
2 faustgroße Süßkartoffeln, eine Kartoffel in Würfel und eine in Scheiben schneiden
1 große Zwiebel, in kleine Würfel (oder 2 kleinere)
Rapsöl
½ Teelöffel Korianderkörner
½ Teelöffel Fenchelsamen
Eine Prise Cayennpfeffer
Salz und Pfeffer
2 Teelöffel Gemüsebrühe
750 ml Wasser
250 g Pfifferlinge
Pfeffer und Salz
Thymianblätter
Die Kürbiswürfel zusammen mit den Süßkartoffelwürfeln und den Zwiebelwürfel in Rapsöl andünsten. Das Gemüsebrühpulver zugeben und mit dem Wasser ablöschen. Koriander, Fenchel, Cayennpfeffer und Salz mit Pfeffer ganz fein mörsern. Die Gewürzmischung zur Suppe geben. Die Suppe gute 15 Minuten kochen bis das Gemüse gar ist. Nach der Garzeit die Suppe mit einem Mixstab nur so eins – zwei Mal pürieren, es sollen noch ganze Stücke in der Suppe sein.
Während die Suppe gar zieht kannst Du die Süßkartoffelscheiben im Rapsöl frittieren. Nach dem Frittieren die einzelnen Scheiben auf Küchenpapier abfetten lassen.
Die Pfifferlinge putzen und in heißem Rapsöl anbraten, das muss schnell gehen, nicht dass sie Wasser ziehen, denn dann werden sie wie Gummi. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Thymianblätter untermischen.
Jetzt geht’s ans anrichten, Suppe in einen tiefen Teller geben, einige Scheiben Süßkartoffeln auf der Suppe verteilen und oben auf die Süßkartoffelscheiben Pfifferlinge verteilen. Mal so ganz unter uns, wenn Du jetzt gerne noch etwas grünes körniges auf dem Teller haben willst, dann streue fein gehackte Kürbiskerne auf die Suppe, aber nur ganz wenig! Hörst Du, ganz wenig!!!