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Samstag, 25. Juni 2016

Das Büdchen kocht für die EM – Tag 14 – für Nordirland Shepherd´s Pie mit Polenta …

…also nach einer kurzen Pause geht es weiter, schließlich muss man sich auf so ein Achtelfinale auch vorbereiten. Man muss mal den Kopf frei bekommen und jeden Tag Höchstleistung bringen, also mal Butter bei die Fische, ich bekomme ja schließlich nicht die Gagen wie die Spieler. Wie im echten Leben muss eben alles gut dosiert sein. War gar nicht so einfach das Richtige zu finden und jetzt sach doch mal, hast Du gesehen für welche Spieler Länder ich in den letzten Tagen schon alles gekocht habe? Da bleibt nicht mehr viel übrig. Okay, das eine oder andere Land habe ich natürlich verpasst, aber was kann ich dafür, wenn die ausscheiden. Meine Konzentration liegt im Moment auf die, die noch im Spiel sind. Für das Viertelfinale wünsche ich mir dann natürlich die Länder die ich noch nicht bekocht habe, wie z.B. die Schweiz, aber die EM ist ja kein Wunschprogramm.
Heute ist meine Kochwahl auf Nordirland gefallen. Ich könnte jetzt lästern und mich über die unterirdische Küche der Insel lustig machen, aber das wäre gemein und sicherlich so auch nicht richtig. Man muss auch mal schauen wieso die Inselküche so verpönt ist. Die Inseln da oben im Nordatlantik sind halt nicht so klimaverwöhnt wie die Staaten am Mittelmeer, oft fehlt eben die Intensivität der Sonne und zu viel Regen tut auch nicht gut und dann ist die Produktauswahl auch schon mal begrenzt.
Lange habe ich gesucht, denn es sollte ja auch nicht das Übliche sein. Ein Pie ist bezeichnend,, also gibt es Pie. Kein Applepie, das ist auch eher Ammiland, ich habe mich für Shepherd´s Pie mit Polenta entschieden. Das war echt gut, mit wenigen Zutaten ein tolles Gericht. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob Tomaten und Parmesan so wirklich authentisch sind. Schau einfach mal selbst. Das Rezept habe ich übrigens bei Essen und Trinken gefunden.
Shepherd´s Pie mit Polenta
für na sagen wir mal 3 Personen
150 g Staudensellerie
150 g Lauch
250 g Rindergehacktes
2 Esslöffel Öl
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
500 g passierte Tomaten
100 ml Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
250 ml Milch
125 ml Wasser
80 g Polenta-Maisgrieß
30 g Parmesan (frisch gerieben)
25 g Butter

Sellerie und Lauch putzen und fein würfeln. Das Gehackte im heißen Öl krümelig und braun anbraten.
Lauch, Sellerie, Tomatenmark und Paprikapulver kurz mitrösten. Mit den passierten Tomaten und der Brühe ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen und gute 20 Minuten köcheln lassen.
Zwischenzeitlich das Wasser mit der Milch und 1/4 Teelöffel Salz zum Kochen bringen. 70 g Polenta-Maisgrieß unter Rühren in das Milchgemisch rieseln lassen und bei milder Hitze und unter Rühren ca. 5 Min. garen. Den Käse zusammen mit der Butter unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Rindfleischsauce abschmecken und ggf. mit etwas Salz nachwürzen. In eine Auflaufform (ca. 20 cm Ø) geben. Den Polenta-Brei vorsichtig löffelweise gleichmäßig obenauf verteilen und ziemlich glatt streichen. Die restlichen 10 g Polenta-Maisgrieß aufstreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad (Umluft 200 Grad) auf der mittleren Schiene 20 Minuten knusprig backen.
Wegen der Optik am Besten in der Schale servieren.

Mittwoch, 20. Juni 2012

man kann sagen es ist Nudelsalat asiatisch...

Heute habe ich beim besten Willen keine Zeit, ich bin total in Eile, ich muss das trockene Wetter nutzen und meine Tomatenpflanzen auseinanderpflanzen. Sonst wird das in diesem Jahr nichts mehr mit meinen Tomaten. Die Pflänzchen habe ich geschenkt bekommen und der Samen stammt von Monstertomaten aus der Türkei. Tja und jetzt sind die Pflanzen hier bei mir im Büdchen und haben sogar schon Blütenansätze, hoffentlich kann ich die überhaupt noch umsetzten. Ich werde ihnen mal gut zureden. Ich werde mal die Teddybärensonnenblumen in ihre Nähe stellen, Tomaten mögen ja Sonne. Weil die Sonne sich aber im Moment etwas rarmacht versuche ich es mal mit Sonnenblumen, das wird schon. Ach ja und essen müssen wir zwischendurch ja auch noch was, und da die Tomaten erst noch wachsen müssen gibt´s heute mal nichts mit diesen roten Paradiesäpfeln.
Auf die Schnelle gab es einen Nudelsalat mit asiatischem touch. So ruck zuck wie ich den Salat gemacht hatte, so schnell war er auch gegessen. Er ist eine wunderbare Ergänzung zum gebratenen Hähnchenbrustfilet oder auch gebratenem Fisch.
Nudelsalat asiatisch
150 g feine asiatische Eiernudeln
1 Esslöffel Sesamöl
5 Esslöffel Sojasoße (kräftig)
2 Esslöffel Reisessig
1 Bund Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten
200 g Zuckerschoten in schräge Stücke geschnitten
2 Stangen Staudensellerie in kleine Würfel
1 Esslöffel geröstete Sesamkörner
Die Eiernudeln kochen, abgießen und in eine große Schüssel geben. Aus dem Öl, der Sojasoße und dem Reisessig ein Dressing rühren. Das Dressing über die Nudeln gießen und gut vermischen. Die übrigen Zutaten zu den Nudeln geben und alles vermischen. Die gerösteten Sesamkörner aufstreuen und noch etwas ziehen lassen.
Im Büdchen gab es Geflügelbrust dazu.


Mittwoch, 2. Februar 2011

Ein schneller Fisch…

Am letzten Samstag war es wieder soweit, seit Wochen das erste Mal sind wir wieder in Bochum auf dem Markt gewesen.
Als erstes eine Überraschung, der Markt war unverändert in der Seitenstraße und nicht wie erwartet auf dem eigentlichen Marktplatz, der ist noch nicht fertig.
Ich denke jetzt wird es ein Osterfest, aber vielleicht trifft es ja auch mit dem Stühle rausrücken zusammen. Na ich bin mal gespannt wann es endlich soweit ist.
Als zweites, es war schweinekalt und die meisten Stände hatten um ihren Stand Zeltwände gezogen, das finde ich doof, da kann man nicht so richtig an den Ständen vorbei bummeln und sich inspirieren lassen. Aber da es uns hier im Büdchen an Ideen nicht mangelt, habe ich natürlich wieder mehr gekauft als ich eigentlich wollte.
Wie ich so am Gemüsestand aufs Obst und Gemüse schaute, tauchten sämtliche Blogs vor meinem geistigen Auge auf, die ich in der Woche gelesen habe. Möhren, Lauch, Sellerie, Steckrüben, Kohl, ruck zuck waren die in meinem Korb. Ähnlich war es auch an den anderen Ständen, beim Fisch und auch beim Fleisch.
Jetzt ist der Kühlschrank voll und ich habe wiedermal wenig Zeit. Na egal, für das leibliche Wohl muss ich mir einfach Zeit nehmen, wie wäre es mit einem schnellen Fisch…

Räucherforellentatar mit Apfelperlen und Sellerievinaigrette
400 g Räucherforellenfilet
2 Teelöffel geriebenen Meerrettich (frisch)
1 Esslöffel Mayonnaise
2 Teelöffel gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer
2 säuerliche Äpfel
Saft einer Zitrone
1 Esslöffel Zucker
3 Stangen Staudensellerie
3 Esslöffel Olivenöl

Für die Deko:
Kresse
Preiselbeeren


200 g Räucherforellenfilet zerteilen mit Pfeffer und Salz würzen. Mayonnaise mit dem Meerrettich und den Forellenstücken vermischen. Ebenfalls die Petersilie untermischen.
Das Tatar kalt stellen.
Aus den Äpfeln mit einem Melonenkugelausstecher Perlen ausstechen und mit der Hälfte des Zitronensaftes beträufeln und mit etwas Zucker bestäuben. Kurz ziehen lassen. Zwischenzeitlich Wasser zum Kochen bringen, sobald das Wasser kocht die Apfelperlen hineingeben, einmal aufkochen und abgießen.
Die Stangen Staudensellerie schälen und in kleine Stücke schneiden, in Salzwasser bissfest kochen.
Aus dem Olivenöl, restlichem Zitronensaft, Pfeffer, Salz und den Selleriestückchen eine Vinaigrette mischen.
Das Forellentatar auf Teller anrichten, ebenfalls das restliche Forellenfilet, die Apfelperlen verteilen, mit Kresse und Preiselbeeren dekorieren und mit der Sellerievinaigrette beträufeln.
Dazu etwas Brot.