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Mittwoch, 6. Juli 2016

Das Büdchen kocht für die EM – Tag 21 Portugal gegen Wales mit Gedämpften Huhn an Zitronensabayon und Zucchinispaghetti…

…eiskalt hat es mich erwischt, gedanklich war ich in den letzten Tagen nur bei den Isländern und natürlich bei unseren Jungs. Und dann sagt Herr GB so ganz beiläufig: wir müssen heute noch tippen und Du musst noch kochen. Weißt Du schon ob Du für Portugal oder Wales kochst?
Hääää, wieso für Portugal oder Wales? Deutschland spielt gegen Frankreich!
Und dann kam dieser Satz: Ja, aber…..
Sätze die mit „Ja, aber…“ anfangen verheißen nichts Gutes.
Und so war es dann auch, ich hatte Portugal und Wales komplett ausgeblendet und genau in dieser besagten Minute holte es mich wieder ein.
Jetzt war guter Rat teuer. Wenn es nach dem Gatten gegangen wäre hätte ich ihm die Vanilletörtchen von neulich nochmal servieren können, oder auch die vegetarischen Röllchen, aber das geht ja nun nicht. Das wäre eindeutig ein Foul Ziel verfehlt. An Portugal habe ich schon zweimal gedacht, jetzt war wieder Wales dran und ich hatte keinen Schimmer.
Zu meiner Entschuldigung muss ich gestehen, es blieb nach Büroschluss nicht viel Zeit sich Gedanken über Walser-Küche zu machen und deswegen gibt es heute auch kein wirklich echtes Waliserrezept. Doch wenn Du ehrlich bist, es könnte durchaus aus der Inselküche stammen, schau Dir mal das Rezept an. Außerdem, seien wir doch mal ehrlich, der Bessere soll doch eh gewinnen und ob es die Waliser sind wird sich noch herausstellen müssen.
Gedämpftes Huhn an Zitronensabayon und Zucchinispaghetti (2 Personen)
6 Stiele glatte Petersilie
6 Halme Schnittlauch
2 Stiele Estragon
Jeweils 1 Messerspitze Kreuzkümmel, Fenchel, Koriander, Anis (Gewürze gemörsert)
Salz und Pfeffer
2 Hähnchenfilets
Frischhaltefolie
Die Filets würzen, jedes Filet auf eine Stück Frischhaltefolie legen, die Hälfte der Kräuter auf jeweils ein Filet legen und das Filet stramm in Folie aufrollen. Mit dem zweiten Filet genauso verfahren.
Die Filets in der Folie entweder im Dampfkörbchen garen, oder noch besser wenn Du einen Dampfgarer hast. Die 80°C nicht überschreiten, sonst flockt das Eiweiß aus. Gute 30 Minuten garen.
Zucchinispaghetti:
2 mittelgroße Zucchini
1 Esslöffel Öl
1 Esslöffel Butter
Salz und Pfeffer
Geriebene Schale einer halben Zitrone
Zucchini erst in dünne Scheiben schneiden, dann die Scheiben in dünne Streifen schneiden. Wenn Du einen Lurchi hast, kannst Du auch den verwenden.
In einer Pfanne die beiden Sorten Fett erwärmen, die Spaghetti dazugeben und ganz langsam garen. Mit Salz, Pfeffer und der geriebenen Zitronenschale würzen.
Zitronensabayon:
3 Eigelbe
50 ml Gemüsebrühe, warm
50 ml Noilly Prat
Pfeffer, Salz
Abgeriebene Schale einer halben Zitrone
Die Eigelbe weißschaumig über ein Wasserbad aufschlagen. Tröpfchenweise die Gemüsebrühe mit dem Noilly Prat einschlagen. Mit Pfeffer, Salz und der geriebenen Zitronenschale abschmecken.
Das gegarte Filet aus der Folie nehmen und mit den Kräutern auf Teller anrichten. Die Zucchinispaghetti anlegen und ebenfalls einen Löffel Sabayon auf die Teller geben. Mit einigen rosa Pfefferbeeren betreuen.
Die restliche Zabaione in eine Glasschüssel geben und dazu reichen.

Sonntag, 3. Juli 2016

Das Büdchen kocht für die EM – Tag 20 für Island gibt es gefesselten Lachs im Zucchiniboot…

…da hatte ich aber jetzt ein echtes Problem, kein einziges Rezept der isländischen Küche habe ich gefunden. Also das eine oder andere zwar schon, aber keins das ich hätte umsetzen können. Irgendwie scheiterte das an den Zutaten. Ich dachte mir mit Fisch liege ich nicht ganz so falsch und da es sogar Reiseanbieter gibt die geplante Lachsangelreisen nach Island durchführen, ist die beste Wahl ein Lachs. Der nächste Punkt, das Land ist komplett mit Wasser umgeben, also wäre ein Boot nicht schlecht. Jetzt kannst Du es Dir sicher schon denken, ich habe meinen Lachs ans Boot gefesselt, damit er mir nicht alleine davon schwimmen kann.
Aber jetzt mal ehrlich und Butter bei die Fische.
Die isländischen Jungs sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe heute meinen ganzen Ehrgeiz ins Gericht investiert, als würden unsere eigenen Jungs spielen. Gestern haben sie sich ja etwas schwer getan, aber ich denke es lang eindeutig an dem Kartoffelsalat, da war zu viel Pesto drin und deshalb hatten die Italiener etwas Rückenhalt.
Das passiert mir heute nicht, Tomaten und Zucchini sind keine typisch französischen Zutaten und Lachs ja sowieso nicht.
Also schau mal selber, was meinst Du, ist doch eine Speise die leicht ist, nicht beschwert und auch einem Isländer schmecken müsste, oder!?
Wir drücken die Daumen und wünschen den Isländern viel Erfolg, aber nichts desto trotz, der Bessere soll gewinnen.
Gefesselter Lachs im Zucchiniboot (die Idee habe ich aus einem Kochbuch von Otto Koch)
1 Fleischtomate, gehäutet und in Würfel geschnitten
Pro Person eine mittelgroße Zucchini
Pro Person ein langes Lauchblatt
Pro Person ein Lachsfilet á ca. 150 g
250 ml würzigen Gemüsefond
1 Schalotte in kleine Würfel geschnitten
1 großen Esslöffel Butter
1 Esslöffel Petersilie, fein gehackt
1 Esslöffel Basilikum, fein gehackt
1 Esslöffel Kerbel, fein gehackt
Pfeffer, Salz
Aus den Zucchini jeweils einen Bogen schneiden, das ein kleines Boot entsteht. Nun noch einen glatten Boden schneiden, damit die Boote stehen bleiben. Die Zucchiniabschnitte in kleine Würfel schneiden und zur Seite stellen.
Die Lauchblätter und die Zucchiniboote in kochendem Salzwasser für 3 Minuten blanchieren. Herausnehmen und in Eiswasser abkühlen. Den Lachs etwas salzen und pfeffern und mit Hilfe der Lauchblätter an die Zucchiniboote binden.
Die Gemüsebrühe erhitzen und die Zucchiniboote mit dem Lachs in der Gemüsebrühe auf kleiner Wärme garziehen lassen.
Zwischenzeitlich die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Tomatenwürfel, die gehackte Schalotte mit den Zucchiniwürfeln in der Butter schwenken bis sie gar sind. Mit Salz, Pfeffer und den Kräutern würzen.
Die Boote zusammen mit dem Gemüse auf Teller anrichten und servieren.

Montag, 13. Juni 2016

Das Büdchen kocht für die EM – Tag 4 – Italien: keine Pizza – keine Pasta, dafür eine italienischen Gemüsepastete…

…ich weiß ja nicht was Du Dir unter einer Pastete vorstellst, meine Vorstellung darunter findet sich irgendwo im Bereich *leicht, locker, fluffig* wieder. Die Pastete die ich gebacken habe ist auch so, doch jetzt kommt das große Aber, sie machte ratz fatz pappsatt. Wenn man es genau nimmt, ist die Pastete auch eher ein gefülltes Brot. Sogar ein sehr großes gefülltes Brot.
Ich habe nur so bei mir gedacht, tja Klärchen, da haste Dich ja mal wieder auf was eingelassen. Mengenmäßig reicht sie locker für 6 - 8 Personen, quasi Mannschaftsessen. Zwei von diesen Bomben und alle von der ganzen Truppe sind abgespeist. Aber nehmen wir mal an, in Deinem Haushalt beköstigst Du in aller Regel keine Fußballmannschaft, dann machst Du sie einfach wie angegeben und kannst sie mal eben ganz locker am zweiten Tag auf den Tisch bringen. Gerade jetzt, wo ein Spiel nach dem anderen läuft ist man eh knapp mit Zeit für die Kocherei.
Außerdem, Du kannst sie sehr schön vorbereiten. Das eigentliche Backen ist anschließen dann nur noch ein Klacks und sie schmeckt warm oder kalt ganz vorzüglich.
Also, starte mal durch.
Italienische Pastete für ca. 6-8 Personen:
Teig:
7 g Trockenhefe
1 Prise Zucker
150 ml Wasser, lauwarm
250 g Weizenmehl Tipo 00 oder Type 550
Etwas Mehl zum Bestäuben
25 g weiche Butter
1 Prise Salz
Hefe mit der Prise Zucker in Wasser auflösen und stehen lassen bis sich etwas Schaum gebildet hat. Nun restliche Zutaten zufügen und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Zu einer Kugel formen und an einem warmen Ort, abgedeckt mit einem nassen Küchentuch, 2 Stunden gehen lassen. Als Alternative, den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Füllung:
3 Esslöffel gutes Olivenöl
500 g Kartoffeln
Etwas Olivenöl für das Backblech und zum Beträufeln
Salz und schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
1 Zwiebel in feine Streifen geschnitten
300 g Zucchini, in dünne Scheiben gehobelt
4 in Öl eingelegte Artischockenherzen
2 Esslöffel Öl von den eingelegten Artischocken
600 g jungen frischen Spinat, geputzt
2 Eier
100 g frisch geriebenen Parmesan
Den Backofen solltest Du schon einmal auf 200°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und dünn mit Olivenöl bepinseln. Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben hobeln. Die Kartoffelscheiben auf dem Backblech verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Olivenöl beträufeln und ca. 15 Minuten im Backofen garen.
In einer Pfanne die 3 Esslöffel Olivenöl erhitzen und die Zwiebelstreifen bei mittlerer Temperatur darin anschwitzen. Die Zucchinischeiben zugeben und beides 10 Minuten garen. Jetzt die Artischockenherzen und das Artischockenöl untermischen. Weitere 5 Minuten garen. Jetzt den Spinat in den Topf geben, verrühren, mit einem Deckel verschließen und nochmals 5 Minuten garen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zur Seite stellen und abkühlen lassen. Die Eier in einer großen Schüssel verschlagen und mit dem Parmesan mischen. Das abgekühlte Gemüse zur Eierkäse-Mischung geben und vermischen.
Den Backofen nun auf 220°C hochschalten. Eine ofenfeste Form, idealer Weise eine Brotform, mit Backpapier auskleiden. Den Teig in zwei Teile teilen. Einen Teil des Teiges ausrollen und die Form damit so auskleiden, dass der Teig an den Rändern etwas hochsteht. Den Boden mit den Kartoffelscheiben auslegen, das Eier-Gemüsegemisch darauf geben. Nun den zweiten Teig ausrollen, er bildet den Deckel. Den Deckel aufsetzen und mit dem hochstehenden Teig zusammendrücken und nach innen schlagen. Die Oberseite mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit Olivenöl bestreichen.
Die Backform nun in dem vorgeheizten Backofen 30 bis 35 Minuten goldbraun backen. Kann heiß und kalt serviert werden.

Mittwoch, 25. Mai 2016

Ein Tag im Supermarkt oder einkaufen für den Feiertag, es gibt Zucchini-Tortilla mit Räucherlachs und Ruccolapesto…

…Du hast noch immer keinen Plan für den Feiertag morgen und so wie die Wettervorhersage ist, wirst Du auch sicherlich nicht das Haus verlassen wollen!? Musst Du auch nicht, allerdings nur, wenn Du eine bestimmte Verhaltensregel für heute einplanst. Du musst einkaufen! Aber auch nur, wenn Du nicht alle Zutaten im Hause hast.
Fangen wir mal an.
Hast Du Räucherlachs, Zucchini, Eier, Sahne, Pinienkerne, Rucola und Parmesan im Haus? Du bist ein Glückspilz und an Dir ist soeben der Kelch mit den Warteschlangen im *Einkaufsland* vorbeigegangen.
Wenn nicht, bist Du jetzt auch nicht so schlecht dran, denn die genannten sieben Sachen sind schnell gefangen und es werden Dich so einige im Einkaufsland beneiden, wenn sie sehen wie schnell Du wieder draußen bist.
Hat allerdings auch einen Nachteil, das Gezicke und Geschubse der Anderen wird Dir entgehen und Du hast nichts Spannendes zu erzählen, wenn Du nach Hause kommst. Aber sollte es Dir wichtig sein etwas zu erleben, kannst Du ja auch ganz langsam durch die Reihen spazieren, quasi schlendernd den anderen vor dem Wagen herlaufen. Deinen Einkaufswagen lässt Du permanent quer in den Wegen stehen. Du suchst Dir Regale vor denen Leute stehen die etwas suchen, dort drängelst Du Dich zwischen dem Suchenden und dem Regal. Die Suchenden sind garantiert höchst erfreut. Oder an der Käsetheke drängelst Du Dich mit dem Spruch *ich will nur mal gucken* zwischen die Wartenden und bleibst dann doch dort so lange stehen bis die Käsefrau sagt *wer ist jetzt dran* Du natürlich. Besonders gut kommt das, wenn Du dich ziemlich weit vorne in die Warteschlange gedrängelt hast.
In der Schlange an der Kasse schiebst Du den Einkaufswagen mehrmals so ganz unauffällig dem Wartenden vor Dir in den Po. Irgendwann wird er erbost sagen *Wollen Sie vielleicht vorgehen* Du konterst ganz freundlich und mit einem zuckersüßen Lächeln *ja gerne*
Wenn ich noch länger überlege, hätte ich sicher noch den einen oder anderen Ratschlag, aber Du willst ja auch irgendwann mal ins traute Heim und nicht den Feiertag auch noch im Supermarkt verbringen.
Kommen wir mal zum Rezept. Das ist garantiert schneller zubereitete, wie Deine Shoppingtour im Supermarkt. Also hast Du noch jede Menge Zeit zu feiern, ist ja schließlich Feiertag.
Zucchini-Tortilla
3 Zucchini
200 ml Sahne
4 Eier
Muskat, Pfeffer, Salz
Die Enden oben und unten an jeden Zucchino abschneiden. Die Zucchini auf einem Hobel in dünne feine Scheiben hobeln. Mit Küchenpapier abtupfen. Eine eckige Auflaufform mit Backpapier auslegen und die Scheiben in die Form schichten. Die Eier mit der Sahne und den Gewürzen verquirlen und über die Zucchinischeiben gießen.
Den Backofen auf 200°C vorheizen und die Tortilla 25 bis 30 Minuten im Ofen stocken bzw. garen.
Rucolapesto:
50 g Pinienkerne
1 Handvoll Rucola
100 g frisch geriebener Parmesan
60 – 75 ml Olivenöl
Salz und Pfeffer
Genannte Zutaten in einen hohen Mixtopf geben und mit einem Pürierstab alles vermischen und ganz fein mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Tortilla kann kalt oder warm gegessen werden. Aber auf jedem Fall etwas auskühlen lassen und dann in Würfel schneiden.
Zusammen mit Räucherlachs und dem Pesto auf Teller anrichten und servieren. So kannst Du Dir trotz schlechtem Wetter etwas sommerliche Atmosphäre an den Esstisch holen.
Schönen Feiertag morgen.

Sonntag, 15. Mai 2016

Bei mir heißt der Spirali Lurchi, oder Zucchinispaghetti mit Erdbeeren und Honigdressing….

…nein, ich mache heute keine Werbung für irgendwelche Haushaltsgeräte, wobei es schon so einiges in der Büdchenküche gibt was mir sehr ans Herz gewachsen ist und viel zu selten benutzt, oder gar erwähnt wird.
Mein Lurchi ist kein Salamander er ist weder schwarz, noch hat er gelbe Flecke oder ist das Maskottchen eines Schuhherstellers, dessen Schuhe für Kinder geradezu Pflicht waren, also früher, wollte man "in" sein. Eltern die ihren Kindern und dessen Füße etwas ganz besonders Gutes tun wollten, kauften genau diese Schuhe und keine anderen. Obendrein gab es noch ein Heftchen für die Kinder mit den Abenteuern des Schuh-Lurchis. Na das alles ist für mich lange her und der Lurchi von dem ich heute erzähle ist von einer Firma mit fast demselben Namen und kann ganz super schöne Spaghetti aus Gemüse schneiden. Kompaktes Gemüse wie Gurken, Kartoffeln, Kohlraben, jegliche Art von Wurzelgemüse und natürlich die Zucchini eignen sich ganz hervorragend für dieses Gerät. Gemüsespaghetti sind derzeit eh der Renner. Außerdem ist es leichte Kost die sich im Sommer geradezu anbietet.
Neulich als es so warm war hatte man keine Lust auf großes Gedöns in der Küche, also ich auf jedem Fall nicht.
Wiedermal komplett ohne Plan zum Gemüsehändler und das am späten Nachmittag mitten in der Woche. Klar hat der so einiges im Angebot, aber vergleicht man das mit dem Angebot zum Wochenende, dann findet man freitags und samstags regelrechte Schätze vor. Mein Fang waren an diesem Tag Zucchini und Erdbeeren, nicht gerade die größte Ausbeute, aber schon einmal ein Anfang.
Der Fleischdealer (im Ruhrgebiet nennt man ihn auch Metzger) gleich in der Nähe hatte lächelnde Filetspieße in der Auslage liegen und wie Du sicher verstehst, wer so schön lächelt darf mit ins Büdchen.
Mit meiner Tagesbeute stürzte ich mich in die Küche und was dabei herausgekommen ist war ein Zucchinispaghettisalat mit Erdbeeren, Honigdressing und einem Filetspieß. Ach ja, und dann war da noch ein Rest der Käsecreme der neulich von der Tomatensuppe übriggeblieben ist.
Zucchinispaghettisalat mit Erdbeeren und Honigdressing (2 Personen)
Zutaten:
3 kleine Zucchini
250 g Erdbeeren
1 Esslöffel Rapshonig
3 Esslöffel Rapsöl
Saft einer Zitrone
2 Teelöffel rosa Pfefferbeeren
Pfeffer und Salz
Die Zucchini in Spagetti schneiden. Die Erdbeeren waschen und vierteln. Spagetti und Erdbeeren mischen.
Den Honig leicht erwärmen und mit den restlichen Zutaten kräftig mixen. Das Dressing erst ganz kurz vor dem Servieren über den Salat geben.
Als kleine Beilage gab es noch die restliche besagte Mozzarellacreme, etwas Brot und die lächelnden Fleischspieße.

Samstag, 23. April 2016

Für manche Nudelgerichte benötigst Du Zeit, oder Pasta mit Zucchini-Bandnudeln an Zitronenschaum mit Walnüssen…

…Freitagnachmittag, es ist 17:00 Uhr, Du bist froh die Arbeitswoche geschafft zu haben und auf dem Weg ins traute Heim. Du weißt genau was Du kochen möchtest, denn das Rezept hast Du dir am Abend vorher zurechtgelegt. Den Einkaufszettel hast Du zwischendurch in der knappen Mittagspause geschrieben. Die Mittagspause war knapp, weil der Kollege, der immer freitags anruft, wie jeden Freitag ein unaufschiebbares Problem noch zu klären hatte. Aber nachmittags um Fünf hast Du das eigentlich schon wieder vergessen, Dir wird es erst wieder nächsten Freitag einfallen, aber bis dahin ist noch lang.
Jetzt hast Du nur Deine Nudeln im Kopf, denn Du hast Hunger und Nudeln gehen schnell. Sollte man meinen.
Kurze Unterbrechung des Heimwegs beim Zucchini-Dealer, der hat auch noch ein Sträußchen Blumen Petersilie für Dich.
Alle anderen Zutaten hast Du Zuhause, denn schließlich hat jeder Zitronen, Bandnudeln, Walnusskerne und Zwiebeln im Haus.
In der heimischen Küche angekommen, enthäutest Du die Zwiebeln. Natürlich passiert das alles erst nachdem Du Dich aufs Wochenende eingerichtet hast, nachdem Du das Arbeits-Notebook in die letzte Ecke verstecktest und nachdem Du die Hände gewaschen hast.
Versteht sich ja eh von selbst das man nur mit gewaschenen Händen in die Küche geht.
Wie gesagt, jetzt häutest Du die Zwiebeln und schneidest sie in Würfel. Du freust Dich, Pasta geht schnell! Nebenbei überfliegst Du das Rezept… Du schneidest weiter an Deinen Zwiebeln…. Lauter schöne kleine Würfel… Laut Rezept kommen die Zwiebelwürfel jetzt in einen Topf und 200 ml Wasser noch dazu. Die Würfel sollst Du aufkochen und dann auf kleiner Hitze ganz langsam eine Stunde garen. WAS??? Eine Stunde garen??? In dem Moment würdest Du genauso wie ich denken, warum lese ich das erst jetzt? Pasta geht doch eigentlich schnell. Eine Stunde garen! Für was bitte soll das gut sein!? Zwiebelwürfel sind wesentlich schneller gar. Aber nein, diese müssen eine Stunde gar ziehen.
Das war dann der Augenblick, wo ich fast schwach geworden und beinahe zum Imbiss gefahren wäre. Ich habe tief durchgeatmet und wusste ich hab Zeit, schließlich ist Wochenende.
Logisch das ich das Rezept fertig gekocht habe, denn wir hatten ja schließlich Hunger und soll ich Dir was sagen, es hat sich gelohnt, so sehr hat es sich gelohnt. Das Zwiebel-zitronensößchen ein Traum, ich hätte sie auch so löffeln können. Versuche es auch mal, spätestens im Sommer, denn es ist herrlich frisch und aromatisch. Trotz der Leichtigkeit war es sehr sättigend.
Pasta mit Zucchinibandnudeln an Zitronenschaum mit Walnüssen
Zutaten:
5 Zwiebeln in Würfel schneiden
1 Bio-Zitrone
1 Bund Petersilie
2 mittelgroße Zucchini
Pro Person 100 g Bandnudeln (400 g)
Pfeffer und Salz, Olivenöl
3-4 Esslöffel Walnusskerne
Zwiebeln häuten und in Würfel schneiden. Die Würfel zusammen mit 200 ml Wasser und zwei Esslöffeln Olivenöl in einen Topf geben und aufkochen. Auf kleine Heizstufe zurück schalten und eine Stunde langsam mit geschlossenem Deckel gar kochen. Anschließend salzen und Pfeffern.
Die Schale der Zitrone abreiben und zur Seite stellen. Komplett die weiße Haut an der Zitrone entfernen und die Zitrone filetieren. Die Zitronenfilets ebenfalls zur Seite stellen.
Die Petersilie fein hacken und auch diese im Abseits parken.
Die Zucchini mit einem Sparschäler in lange schmale Streifen schneiden. Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und die Zucchinistreifen in ca. 10 Minuten gar dünsten. Nicht salzen, sie ziehen sonst zu viel Wasser.
Nebenbei die Bandnudeln in reichlich Salzwasser nach Anweisung garen.
Nach einer Stunde die Zitronenfilets und den Zitronenabrieb zu den gekochten Zwiebelwürfeln geben, weitere 10 Minuten garen. Im Anschluss die Zwiebeln mit einem Mixstab fein pürieren. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Nudeln in einen Topf, oder in eine große angewärmte Schüssel geben. Die Zucchini zufügen und beides vermischen. Die Walnusskerne grob hacken und zusammen mit der gehackten Petersilie über das Nudelgemisch geben. Die heiße Zitronencremesauce über die Nudeln gießen und alles vermischen.
Auf Teller geben und endlich kann gegessen werden.

Jetzt mal ganz ehrlich, kann ein Wochenende besser anfangen!?

Mittwoch, 18. März 2015

Das Auge isst mit, schön sollte es werden, Spinatcrêpes mit gebackener Quarkfüllung auf Gemüsevariation…

…man hatte ich mir Mühe gegeben und dann war es doch nicht so wie ich es gerne gehabt hätte. Herr GB war ganz begeistert, aber mir war es nicht genug frühlingsfröhlich. Wenn ich an Frühling denke kommt mir sofort ein helles leuchtendes Grün in den Sinn und so sollten auch eigentlich meine Crêpes werden. Aber dafür hätte ich dann wohl eher Lauch statt Spinat verwenden sollen. Aber der Spinat war jetzt fällig, also wurde er auch ins Spiel gebracht.
Vor ewigen Zeiten konnte ich die Schokoladenschwester von einem Dörrgerät überzeugen und jetzt macht sie nicht nur ihre Gemüsebrühe selber, sondern sämtliches Gemüse findet den Weg in den Dörrautomaten. So auch Spinat. Sie trocknete einen ganzen Schwung Spinatblätter und anschließend wurden die getrockneten Blätter zu feinem Pulver gemahlen. Ein Teil ihrer Ausbeute wanderte ins Büdchen und nun in meine Crêpes.
Das Spinatpulver war so farbintensiv, dass der Crêpesteig nach dem Abbacken ein tiefes dunkelgrün hatte, also nicht frühlingsfröhlich, aber durchaus ein guter Vorschlag für Karfreitag.
Ja, bald ist Ostern und so langsam kann man mal an ein Ostermenü denken, oder aber mal zumindest an ein Karfreitag-Essen.
Spinatcrêpes mit gebackener Quarkfüllung auf Gemüsevariation:
Crêpes:
1 Ei, groß
40 g Mehl
200 ml Milch
1 Esslöffel Spinatpulver
Salz
Die Milch mit dem Spinatpulver vermischen und aufkochen, abkühlen lassen und ca. 2 Stunden ziehen lassen. Die Milch durch ein Sieb geben.
Die restlichen Zutaten vermischen und nach und nach die grüne Milch zufügen. Mit Salz würzen. Mit einem Crêpes-Eisen oder in einer Crêpes-Pfanne vier Crêpes backen.

Quarkfüllung:
200 g Quark
1 Ei
100 g Frischkäse
1 Esslöffel Orangenöl
½ Teelöffel Orangenschale, gerieben.
Salz und Pfeffer
Alle Zutaten zu einer geschmeidigen Creme verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Crêpes einzeln jeweils auf ein großes Stück hitzebeständige Frischhaltefolie legen, Quarkcreme aufstreichen und mit Hilfe der Folie aufrollen. Jede Crêpesrolle stramm einzeln in Frischhaltefolie einpacken. Die eingepackten Rollen in ein Dampfkörbchen, oder wenn Du hast in einen Dampfgarer geben und 15 bis 20 Minuten dämpfen. Ich habe es im Dampfgarer bei 85°C gute 15 Minuten gemacht.
Für die Gemüsevariation benötigst Du folgende Zutaten:
1 große Aubergine
1 Thymianzweig
1 großen Zucchino
Zitronensalz
1 Teelöffel Rapsöl
200 g Prinzessbohnen
Bohnenkraut
50 g geräucherter Schinken, fein gewürfelt
Etwas Butter
500 g Tomatenwürfel, (unbedingt die Tomaten häuten und entkernen)
2 Esslöffel Basilikumstreifen
Zucker
Blütensalz
Fleur de Sel, Pfeffer
Olivenöl
Bergkäse oder Parmesan gerieben

Aubergine:
Aubergine in kleine Würfel schneiden und mit Zitronensalz mischen, den Thymian fein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Auberginenwürfel zusammen mit dem Thymian gute 10 Minuten weich dünsten.

Zucchino:
Zucchino in kleine Würfel schneiden und in einen Topf geben. Mit Blütensalz vermischen und Wasser ziehen lassen, das dauert ungefähr 10 bis 15 Minuten. Rapsöl zugeben und ebenfalls wie die Aubergine gute 10 Minuten weich dünsten.
Bohnen:
Bohnen putzen und ca. 10 Minuten in Salzwasser garen. Abgießen und in kleine Stücke schneiden. Den Schinken mit ganz wenig Butter auslassen und die Bohnenstücke zufügen. Mit Bohnenkraut, Fleur de Sel und Pfeffer würzen.
Tomaten:
Etwas Olivenöl erhitzen und die Tomatenwürfel darin kurz anschmelzen bis sie warm sind. Mit einer Prise Zucker, Fleur de Sel und einem Hauch Pfeffer würzen. Kurz vor dem Servieren die Basilikumstreifen untermischen.
Teller anwärmen. Mit einem Dessertring jeweils von jedem Gemüse kleine Taler formen. Die Crêpesrollen schräg in Stücke schneiden und auf jedem Gemüsetaler ein Stück von der Crêpesrolle legen.
Leicht mit geriebenem Käse bestreuen. Schnell servieren denn es kühlt schnell aus.
PS: Soll es vegetarisch sein, einfach auf den Schinken verzichten ;-)